Frauen-Bundesliga: SC Freiburg neuer Tabellenführer

Von am 4. November 2017 – 15.48 Uhr 30 Kommentare

Der SC Freiburg hat am 7. Spieltag der Frauenfußball-Bundesliga mit dem Sieg gegen den bisherigen Spitzenreiter VfL Wolfsburg die Tabellenführung übernommen. Dabei profitierten die Gastgeberinnen allerdings in der Nachspielzeit von einer Fehlentscheidung.

Spielszene vom 1:0-Sieg des SC Freiburg gegen den VfL Wolfsburg

Giulia Gwinn (li.) schoss den SC Freiburg an die Tabellenspitze © imago / foto2press

Der SC Freiburg gewann im Möslestadion vor 1.821 Zuschauern mit 1:0 (1:0). Giulia Gwinn erzielte bereits früh den einzigen Treffer der Partie (8.). Damit übernahm das Team von Trainer Jens Scheuer mit nun 19 Punkten die Tabellenführung vor den Wolfsburgerinnen (16 Punkte).

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Gwinn erzielt Siegtreffer

Mit der ersten Chance des Spiels ging Freiburg in Führung: Gwinn nahm einen Pass von Carolin Simon auf, ließ Wolfsburgs Abwehrspielerin Babett Peter schlecht aussehen und netzte zur Führung ein. Wolfsburg kam nach und nach besser in die Partie, Alex Popp hatte Pech bei einem Pfostenschuss (21.).

Pajors Ausgleichstreffer zu Unrecht aberkannt

Wolfsburg verpasste in der zweiten Halbzeit mehrfach die Gelegenheit zum Ausgleich, Freiburgs Torhüterin Laura Benkarth hielt, was zu halten war. In der Nachspielzeit hatten die Gastgeberinnen jedoch Glück, dass einem regulären Treffer von Ewa Pajor wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung die Anerkennung verweigert wurde.

Scheuer: „Tolle Mentalität gezeigt“

Freiburgs Trainer Jens Scheuer meinte: „Die Mannschaft hat eine tolle Mentalität gezeigt. Am Ende war es eine richtige Abwehrschlacht, aber sie haben alles reingeworfen, sind auf dem Zahnfleisch gegangen und haben sich in die Zweikämpfe gehauen. Man hat gesehen, dass sie unbedingt gewinnen wollten. Laura Benkarth war überragend und wir hatten auch das nötige Glück. Der Tabellenführung messe ich nicht so große Bedeutung zu, es geht vielmehr darum, was die Mannschaft auf den Platz bringt. Auch heute war das überragend. Wir hatten so viele junge Spielerinnen auf dem Feld und bestehen dann gegen so eine Weltauswahl.“

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Lerch: „Spiel hätte nicht so ausgehen müssen“

Wolfsburgs Trainer Stephan Lerch meinte: „Speziell in der zweiten Halbzeit waren wir sehr dominant, haben uns zahlreiche Chancen gegen eine wirklich starke Freiburger Mannschaft erspielt. Und doch haben wir es nicht hinbekommen, uns zu belohnen. Wir mussten einem frühen Rückstand hinterherlaufen, danach hatte Freiburg noch Möglichkeiten per Konter, dafür haben wir aber auch den Pfosten getroffen. Spätestens nach dem Wechsel hatten wir die Partie dann komplett im Griff, waren jedoch nicht in der Lage, unsere Überlegenheit in Tore umzumünzen. Es ist wirklich sehr frustrierend, das Spiel hätte so nicht ausgehen müssen.“

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Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

30 Kommentare »

  • Oskar Walter sagt:

    @balea: Die Auffassung, dass die völlig anders als bisher aufgestellte Wolfsburger Mannschaft(allerdings nicht zu deren Vorteil)noch lange hätte spielen können, ohne ein Tor erzielen trifft den Kern der Sache. Sicher hat dies auch Trainer Scheuer erkannt und zur Absicherung noch früh Kim Fellhauer als zusätzliche Abwehrspielerin gebracht. Trotzdem war es schade, dass Freiburg in der 2. Halbzeit nach vorne überhaupt nichts mehr gemacht hat, obwohl sie in den ersten 30. Minuten die Wolfsburger Abwehr schulmäßig ausgespielt haben.Die Schiedsrichterin war bei zweifelhaften Entscheidungen bei ihren Entscheidungen eher Wolfsburg zugetan; beim nicht anerkannten regulären Tor hat allerdings Freiburg profitiert.So beschränkte sich das Spiel in der 2.Halbzeit auf die spannende Frage, ob Freiburg dem Wolfsburger Druck standhalten würde.Ich bekam das Gefühl dabei nicht los, dass Wolfsburg mit einer Veränderung der Aufstellung, Hansen auf den rechten Flügel, Gößling ins Mittelfeld, Popp in die Sturmmitte das Spiel hätte drehen können, zumal einige Freiburger Spielerinnen kräftemäßig am Ende waren.

    (9)
  • Oskar Walter sagt:

    Das Spiel Hoffenheim gegen Sand war eine Klasse für sich, das man von den vergebenen Chancen her und den stetig wechselnden Spielszenen allerdings nicht jeden Tag anschauen dürfte. Herzinfarktgefahr. Eigentlich hätte die Partie 5:5 enden dürfen, bei 3 Lattentreffer von Hoffenheim und 2 von Sand. Bitter allerdings der Schluß für Sand, nach einem Fehlpaß der Sander kurz vor dem Hoffenheimer Strafraum ein Konter in die entblößte Abwehr und in der Nachspielzeit der Sieg für Hoffenheim. Nach dem Pech, das die Hoffenheimer in dieser Runde schon hatten vielleicht ein Ausgleich, wobei man allerdings auch sagen muß, das im Mittelfeld in der 2. Halbzeit von Sand deutlich weniger als von Hoffenheim kam.

    (7)
  • Fan2 sagt:

    @DusselDuck: Nicht, wenn diese Spielerin aus Wolfsburg kommt 😉

    Spaß beiseite: Wenn es wirklich Abseits war, wieso finde ich dann ausschließlich hier Personen, die das behaupten? Und nirgendwo sonst im Netz? Wenn es wirklich so klar war, wieso gab es dann keine ernsthaften Proteste der Wolfsburgerinnen auf dem Platz, wieso schien dann Pajor sofort klar zu sein, dass sie im Abseits stand? Ich sehe auf dem Screenshot auch kein Schussbein von Pajor, sondern nur die Hose von Benkarth, außerdem hat die Haltung gar nichts zu sagen. Die krieg ich auch hin mit ausgestrecktem Bein, zumal der entscheidende Teil zu Beurteilung der Haltung (die Hüfte) gar nicht drauf ist

    All diese Fragen bleiben unbeantwortet. Macht aber auch nichts, selbst, wenn es so gewesen wäre, traf es schließlich unbestritten das richtige Team, auch wenn die VfL-Fans hier wieder heulen.

    Kann dem deutschen FF nur gut tun, wenn diese Seniorinnentruppe in der Versenkung verschwindet. Die einzigen beiden, die was können bei Wolfsburg, Popp und Harder, sollten sich schnell nen neuen Verein suchen. Die Abwehr war mal wieder grottig, sobald Freiburg mal etwas schneller gespielt hat, war diese komplett ausgehebelt und überfordert (so auch vor der Chance von Bühl). Kreativität aus dem defensiven Mittelfeld kam so gut wie gar nicht, Hansen als absoluter Chancentod, Wullaert ohne jegliche Ausstrahlung von Gefahr. Und auch Schult lässt sich beim 1:0 verladen wie ne Anfängerin.

    Das bessere Team hat dieses Spiel gewonnen. Wieso? Weil Freiburg in der Lage ist, mit einem langen Ball und einer obercoolen und abgezockten 18jährigen mehr Tore zu erzielen als Wolfsburg mit 30 Chancen, eben weil Freiburg im Gegensatz zu Wolfsburg über eine Abwehr verfügt, die diesen Namen auch verdient. Ich würde sogar sagen, Wolfsburg ist noch ziemlich mit einem blauen Auge davon gekommen. Hätte Scheuer seine Spielerinnen nicht nach hinten gezogen in der 2. Halbzeit, es hätte durchaus noch öfter im Kasten von Schult geklingelt.

    Diese Art von Fußball muss man nicht gut und schön finden, Deutschland hat dieser Catenacchio-Fußball 2002 ins Finale gebracht, und Inter Mailand in den 60er Jahren massig Titel.

    (-7)
  • F.B. sagt:

    @Oskar Walter: „Ich bekam das Gefühl dabei nicht los, dass Wolfsburg mit einer Veränderung der Aufstellung, Hansen auf den rechten Flügel, Gößling ins Mittelfeld, Popp in die Sturmmitte das Spiel hätte drehen können, zumal einige Freiburger Spielerinnen kräftemäßig am Ende waren.“

    Dieses Gefühl teile ich mit dir absolut. Das war, was die taktische Ausrichtung betrifft, ein absoluter Rückfall ins Mittelalter, sprich, in die Saison 2015/16, in der Kellermann mit absurdesten Taktik- und Personalentscheidungen für regelmäßiges Kopfschütteln sorgte und unsere Balance zwischen Defensive und Offensive zum Teil total zusammengebrochen ist. Auch wenn das Trainerteam freilich nichts für das Auslassen solch zahlreicher Chancen kann, muss hier unbedingt über die taktische Ausrichtung gesprochen werden. Es ist mir schleierhaft, warum die erfolgreiche Formation der ersten Ligaspiele komplett über den Haufen geworfen wurde. Zwei Fehlgriffe sind eigentlich überhaupt nicht zu entschuldigen:

    1. Die Dreierkette aus Fischer, Gößling, Peter. Dieses Experiment hat schon in der Saison 2015/16 überhaupt nicht geklappt, weil Lena Gößling zu weit hinten steht, um entscheidende Impulse zu geben und Babett Peter absolut keine Linksverteidigerin ist. Selbige Formation kam übrigens auch gegen Freiburg in der erwähnten Saison zum Einsatz – die in der Nachspielzeit hergegebene 2:0-Führung gehörte zu den bittersten Momenten dieser Saison. Es ist unerklärlich, warum diese Formation erst zehn Minuten vor Schluss geändert und Gößling ins Mittelfeld gezogen wurde.

    2. Die Doppel-Sechs bestehend aus Sara Gunnarsdottir und Vanessa Bernauer. Auch hier gibt es genug Erfahrungen aus der letzten Saison, die gezeigt haben, warum diese Konstellation nicht funktioniert. Beide Spielerinnen sind Abräumerinnen, zweikampf- und kopfballstark und körperlich robust. Und sie funktionieren beide als Partnerinnen von Gößling gut, da sie ihr den Rücken freihalten können. Zusammen ist jedoch eine von ihnen zu viel auf dem Platz, beide sind keine Spielerinnen, die den Spielaufbau zu organisieren und kreative Impulse zu geben vermögen. Die Einwechslung von Ewa Pajor zu Beginn der zweiten Halbzeit war zwar absolut richtig, aber Alex Popp auf die Position von Vanessa Bernauer zurückzuziehen, war genau das Falsche, weil man so die dringend benötigte kopfballstarke Spielerin in der Sturmmitte nicht mehr zur Verfügung hatte.

    Neben der Chancenverwertung und den Fehlern in der taktischen Formation, gibt es jedoch zurzeit auch noch ein paar Spielerinnen, die im Moment in einem Leistungstief stecken und gestern dennoch 90 Minuten auf dem Rasen standen. Babett Peter scheint seit dem Spiel gegen Potsdam völlig den Faden verloren zu haben. Sie wirkt schläfrig und macht Stellungsfehler, die ich in drei Jahren nicht von ihr gesehen habe. Caro Hansen ist immer noch nicht so richtig in die Saison gekommen, was bisher nur nicht auffiel, weil die Spielerinnen um sie herum bisher zuverlässig getroffen haben. Es war nicht nur die Chancenverwertung, die eine Pause rechtfertigt, sondern auch ihr Passspiel, das insbesondere in der zweiten Halbzeit komplett zusammenbrach. Sie ist zurzeit Lichtjahre von ihrer Form vergangener Jahre entfernt. Sara Gunnarsdottir hat gestern mal wieder gezeigt, dass sie ohne Lena Gößling nicht mal die Hälfte wert ist. Sie ist mit dem Spielaufbau völlig überfordert, nur hart in Zweikämpfe zu gehen, reicht auf der Sechs nicht aus, vor allem wenn es darum geht, einen Rückstand aufzuholen. Wie schon in der Rückrunde der letzten Saison nahe am Totalausfall.

    Ich hoffe inständig, dass das Trainerteam für die Aufgaben gegen Florenz in der CL und die schweren Ligaspiele gegen Bayer, Essen und Frankfurt in Hinblick auf taktische Ausrichtung und die Form der Spielerinnen die richtigen Schlüsse ziehen wird.

    (8)
  • balea sagt:

    @Oskar Walter
    Das trifft ja ziemlich meinen Eindruck, auch wenn ich weder Freiburg noch WOB häufiger gesehen habe.
    Die Freiburgerinnen kommen mir schon ein wenig wie Potsdam letzte Saison vor, als einfach alles positiv lief und dieser Lauf eine Eigendynamik bekam. Bis dann irgendwann die Luft raus war. Deswegen hat Detlef mit seiner Warnung durchaus Recht. Vielleicht ist Trainer Scheuer diese Problematik voll bewusst und er geht in solchen Situation lieber früher in die Defensive, um einen Vorsprung zu halten. Denn wenn Freiburg in etwas gut ist, dann in giftigen und effektiven (Konter)Angriffen.
    Bei WOB ist mir aufgefallen, was der englischsprachige User hier kürzlich angemahnt hatte: das Team, bes die Abwehr scheint langsam, überaltert, etwas über den Zenit und wenn man sie da packt, kommt schnell Frust auf. Mir sind zwei, drei Szenen in Erinnerung wo Frau Goesling fast so etwas wie Frustfouls begannen hat, zumindest sehr deftig eingestiegen ist. Kannte ich früher nicht so von ihr.
    Es kann schon sein, das WOB irgendwann doch noch ein Tor geschossen hätte, einfach weil Freiburg total erschöpft gewesen wäre.
    Und das mit den Schiris… Heutzutage scheint man einfach von vornherein einkalkulieren zu müssen, dass zumindest ein Tor aberkannt oder nicht „ermöglicht“ wird, aufgrund von problematischen Pfiffen oder Nicht Pfiffen. Spielerinnen, Trainer und Fans sollten das vorerst (leider) mit Bedauern zur Kenntnis nehmen und nicht drüber weinen. Bringt zZ nichts.

    (2)
  • FFFan sagt:

    @ never-rest, enthusio, F.B.:

    Ihr habt euch vermutlich von der im TV eingeblendeten Aufstellung täuschen lassen. In Wirklichkeit hat Wolfsburg zu keiner Zeit mit einer Dreierkette gespielt. Es waren von Beginn an hinten vier Spielerinnen: N.Fischer und L.Goeßling in der Innenverteidigung, rechts N.Maritz und links B.Peter, wobei die Außenverteidigerinnen im Spielaufbau früh aufrücken.
    Ich würde auch nicht sagen, dass Maritz auf der „falschen“ Seite gespielt hat. Auch in der Schweizer Nationalmannschaft spielt sie häufig hinten rechts. Und ist sie nicht auch Rechtsfuß?
    Ich teile auch nicht die Ansicht, Peter sei „absolut keine Linksverteidigerin“. Es ist zwar lange her, aber immerhin hat ‚Babs‘ diese Position sogar mal auf allerhöchstem Niveau bekleidet! Es kann jedoch sein, dass sie aufgrund altersbedingt nachlassender Schnelligkeit inzwischen innen besser aufgehoben ist…

    (-1)
  • Fan2 sagt:

    Danke, FFFan, für diese Korrektur. Wusste jetzt auch nicht wirklich, was mit Dreier-Kette gemeint war. Wolfsburg hat in einem ganz klassischen 4-2-3-1 gespielt, wobei es verwunderlich war, dass Harder scheinbar vor Popp gespielt hat. Durch die Einwechslung von Pajor ist Popp einfach ein Stück zurückgerückt und es wurde in einem 4-4-2 agiert.

    Was man zu Freiburg sagen muss: Scheuer weiß, dass die Saison noch sehr, sehr lang werden kann. Auf der Bank saßen, wenn man der Kommentatorin Glauben schenken darf, nur 3 Spielerinnen, eben jene 3, die auch später eingewechselt wurden. Warum Fellhauer nicht in der Startelf stand, erschloss sich mir nicht, aber vielleicht wollte man sie auch noch für wichtigere Spiele schonen und gleichzeitig mit Schiewe etwas mehr Erfahrung reinbringen. Das wäre beinahe nach hinten losgegangen, gerade Schiewe merkte man ihr ihre mangelnde Spielpraxis an. Mit Simic, Magull und Bühl hat Scheuer dann auch im Spielverlauf drei für anstehende Aufgaben noch sehr wichtige Spielerinnen herausgenommen, um hier auch einer Überbelastung, gerade bei der noch jungen Bühl vorzubeugen.
    Dass er aber eine Magull oder eine Simic herausnahm, verdeutlichte aber noch einmal, wie sicher sich Scheuer war, dass Wolfsburg an diesem Tag kein Tor mehr zustande bekam.

    Man sollte nicht vergessen, dass Scheuer in diesem Spiel nicht auf Spielerinnen wie Knaak und Schöne zurückgreifen konnte, während Wolfsburg auf fast die volle Kaderstärke zurückgreifen konnte. Wie gut Freiburg mittlerweile einen Ausfall wie den von Clara Schöne, die ja etatmäßige Kapitänin und Schaltzentrale im Mittelfeld ist und eine indisponierte Carolin Schiewe selbst gegen einen Gegner wie Wolfsburg als Mannschaft auffangen kann, zeugt einfach, dass sich der Kader einfach noch einmal gegenüber dem letzten Jahr deutlich stärker und vor allem gereifter darstellt, wo man gerade in der Zeit, wo Schöne ausfiel, nichts, aber auch gar nichts gerissen hat.

    (3)
  • SCF Klausi sagt:

    @ Fan2

    Scheuer hatte zumindest diese Saison noch nie mehr als fünf Ersatzspielerinnen auf der Bank obwohl es der Kader eigentlich hergibt.

    Simic nahm er für Fellhauer heraus um die Defensive zu stärken.Magull wohl eher um sie vor einer Verletzung zu schützen.Ihre Ex Kolleginnen haben Magull in diesem Spiel nicht gerade liebevoll behandelt und sie bekam einiges auf die Knochen.Petermann kam für Bühl um noch etwas mehr Robustheit auf dem Platz zu haben.Die Wechsel waren auf Grund des Spielverlaufs alle nachvollziebar.So jedenfalls meine Wahrnehmung was die Wechsel betrifft.

    Ich habe noch zwei Artikel gefunden die vielleicht von Interesse sind.Der erste ist ein Nachbericht aus der Regionalzeitung und der zweite ein Interview mit Jens Scheuer auf DFB.de vor dem Spiel :

    https://www.badische-zeitung.de/sport/scfreiburg/die-frauen-des-sc-freiburg-sind-erstmals-spitzenreiter

    https://www.dfb.de/allianz-frauen-bundesliga/news-detail/scheuer-wir-leben-von-einem-guten-teamspirit-177248/

    https://www.dfb.de/allianz-frauen-bundesliga/news-detail/simon-wir-haben-einen-unfassbaren-lauf-177522/

    Im dritten Artikel spricht Carolin Simon über den derzeitigen Erfolg und wie das Team damit umgeht.

    (7)
  • bale sagt:

    hab irgendwo gelesen,international.das Kellermann Spielerinnen verpflichten will.meint zb.wäre schwer wullaert zuhalten etc.

    (1)
  • Scf-fan sagt:

    @scf Klausi
    Korrekt das Scheuer nie mehr als 5 Spielerinnen auf der Bank hat und auch nachvollziehbar.
    Mehr kannst du eh nicht einsetzen.

    Dafür gibt es eine 2. Mannschaft wo Spielerinnen eingesetzt werden können und sollen.
    Leider wurde dies in der Vergangenheit nicht immer praktiziert.
    Dieses Wochenende hat er es mal durchgezogen , vielleicht und wahrscheinlich auch der Kritik der letzten Woche (siehe Tweet) und dem Tabellenstand der 2. Mannschaft geschuldet.

    Es sollte jedoch beim Tabellenletzten (mit 5 Erstligaspielerinnen) nicht zu einem Sieg reichen, was schon nachdenklich stimmt wie breit der Kader der 1. „gut“ aufgestellt ist.

    Unverständlich war für mich , dass die bis dahin herausstechende Spielerin Streng gar nicht erst im Kader war. Die Frage stellt sich : ist Sie verletzt oder musste sie den Spielerinnnen der 1. weichen?
    Sollte das Zweite der Fall sein ist das Konzept / Entscheidung der Verantwortlichen die 2. zu stützen, aus meiner Sicht leider verfehlt .

    Eine Persönliche Einschätzung-
    Von dem Tabellenstand und der Leistungssteigerung des scfreiburg der letzten beiden Jahre, schiebt sich Scheuer in den Focus des DFB als Backup für die die aktuelle NT.

    (3)

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