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2017

WM-Quali: DFB-Frauen gewinnen zweistellig

Vier Tage nach der Schlappe gegen Island gewann die deutsche Frauenfußball-Nationalelf zweistellig gegen die Färöer-Inseln. Dabei traf Hasret Kayikci gleich viermal ins Schwarze. Doch spannender als das Spiel war das deutliche Halbzeitinterview von DFB-Präsident Reinhard Grindel.

Hasret Kayikci erzielt einen ihrer vier Treffer im WM-Quali-Spiel gegen die Färöer-Inseln Copyright: imago

In Großaspach gewann die in der Startformation auf sieben Positionen veränderte Auswahl von Bundestrainerin Steffi Jones vor 2.207 Zuschauern mit 11:0 (6:0). Alex Popp (12., 45+1), Tabea Kemme (15., 27.), Babett Peter (30.) und Kathy Hendrich (33.) trafen gegen überforderte Gäste vor der Pause.

Vier Treffer durch Kayikci In der zweiten Halbzeit traf erst Lina Magull (48.), bevor sich Hasret Kayikci als vierfache Torschützin auszeichnen konnte (63., 76., 83., 89.).

Ultimatum an Jones Doch das Bemerkenswerteste am Spiel waren nicht der Sieg oder die elf Tore, sondern das Halbzeitinterview von DFB-Präsident Reinhard Grindel in der ARD.

Darin stellte Grindel unverblümt Steffi Jones ein Ultimatum. „Die Leistungen sind in der Qualifikation nicht besser, sondern schlechter geworden. Da lohnt es nicht, drumherum zu reden“, so Grindel.

Testspiel gegen Frankreich entscheidend Man müsse „die nächsten Spiele analysieren, ob wir glauben, mit der Leistungssteigerung, die wir erwarten, das zu schaffen.“ Heißt im Klartext: Kann die DFB-Elf im Testspiel gegen Frankreich (24. November) nicht überzeugen, dürften die Tage von Steffi Jones als Bundestrainerin gezählt sein.