Sieben Erkenntnisse aus dem Slowenien-Spiel

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Die deutsche Frauenfußball-Nationalelf ist mit einem 6:0-Sieg gegen Slowenien in die Qualifikation zur Frauenfußball-WM 2019 in Frankreich gestartet. Sieben Dinge sind uns dabei aufgefallen.

Jubel zum 4:0 mit v.l. Sara Däbritz, Dzsenifer Marozsán, Svenja Huth und Torschützin Tabea Kemme
Jubel zum 4:0 mit v.l. Sara Däbritz, Dzsenifer Marozsán, Svenja Huth und Torschützin Tabea Kemme © imago/DeFodi

Raute adé!

Noch vor kurzem galt die Raute im Mittelfeld als das bevorzugte taktische Spielsystem. Doch zum Auftakt der WM-Qualifikation gegen Slowenien begann die DFB-Elf in einem flachen 4-4-2-System, das mehr Sicherheit bringen sollte. In der zweiten Halbzeit mutierte es mit der Einwechslung von Mandy Islacker gar zu einem 4-3-3. 4-4-2 flach, das heißt auch kürzere Wege für die Außenverteidigerinnen. „So wollen wir jetzt erst einmal weitermachen“, so Jones. Im Offensivspiel sind aber weiterhin Positionswechsel und Rochaden gefragt.

Totgesagte leben länger

Bei der Frauenfußball-EM in den Niederlanden spielte Tabea Kemme in den Planungen von Bundestrainerin Steffi Jones nur eine Statistenrolle. Ein einziger Einsatz im abschließenden Gruppenspiel gegen Russland sprang für die 25-Jährige heraus. Doch jetzt erhielt sie eine neue Chance. „Sie wirkte im Training sehr fokussiert und hat sich im Training sensationell stark präsentiert“, so Jones. Kemme bedankte sich für das neue Vertrauen mit zwei Toren und profitierte davon, mit Svenja Huth, Teamkollegin beim 1. FFC Turbine Potsdam, eine eingespielte Sturmpartnerin neben sich zu haben.

Zuschauer bleiben fern

Gerade einmal 3.112 Zuschauer sahen im Audi-Sportpark von Ingolstadt den 6:0-Sieg der DFB-Elf – die zweitschlechteste Kulisse für ein Spiel der DFB-Elf in den vergangenen 15 Jahren. Nur bei einem 3:0-Sieg gegen Nigeria im Vorfeld der Frauenfußball-WM 2003 kamen bei tropischen Temperaturen damals noch weniger Leute ins Moselstadion von Trier: 2.250. Simone Laudehr konnte dem dennoch Positives abgewinnen: „Bei 80.000 hört man seine Mitspielerinnen nicht mehr, das war heute angenehmer. Aber natürlich ist es schöner, vor vielen Zuschauern zu spielen.“ Doch sie ist sich sicher, dass der Zuschauerzuspruch wieder wachsen wird. „Wir haben heute den ersten Schritt dafür gemacht.“ Und Jones meinte: „Ich freue mich über jeden, der kommt. Wenn ich könnte, würde ich sie alle persönlich einladen.“

Frischer Wind noch ein laues Lüftchen

„Nach einem Spiel kann man noch nicht sagen, was sich geändert hat. Die Umstellungen sind persönlich nicht so groß“, meint Abwehrspielerin Kristin Demann auf die Frage, welchen neuen Wind man im Team bereits spüren kann. Doch immerhin: Anders als in der Vergangenheit erfahren die Spielerinnen nun erst am Spieltag, ob sie spielen oder nicht. „Damit ist die Spannung vielleicht noch ein bisschen höher“, so Demann.

100. Länderspiel für Simone Laudehr

13 Monate hatte Mittelfeldspielerin Simone Laudehr nach ihrer beim Olympischen Frauenfußball-Turnier in Rio de Janeiro erlittenen Verletzung nicht mehr zum Kader der Nationalelf gehört. Doch jetzt war es wieder soweit und Laudehr bestritt in Ingolstadt ihr 100. Länderspiel. Die 31-Jährige meinte nach der Partie: „Es war ein überragender Tag für mich, sehr emotional.“ Dabei konnte sie schon wieder einige Impulse setzen. Jones lobt: „Sie ist lautstark, motivierend und versprüht Leidenschaft. Das hat sie ab der ersten Trainingseinheit gezeigt.“

Gute Besserung, Almuth Schult!

Das sah nicht gut aus, als sich DFB-Torhüterin Almuth Schult Mitte der ersten Halbzeit nach einem Zweikampf am Boden krümmte und sich mit schmerzverzerrtem Gesicht den linken Fuß hielt. Bereits in der 26. Minute musste sie gegen Laura Benkarth ausgewechselt werden. Die erhält nun ungewollt die Chance, sich im inzwischen engen Duell um die Nummer-Eins-Position zwischen den Pfosten weitere Pluspunkte zu sammeln. Für Schult ging es erst einmal ins Krankenhaus, wo nach dem Röntgen zumindest einmal ein Bruch ausgeschlossen werden konnte. Schult kehrt nach Wolfsburg zurück, wo in den kommenden Tagen weitere Untersuchungen folgen sollen. Wir wünschen gute Besserung!

Tschechien nicht unterschätzen

Gegen die Tschechische Republik wird es ein ähnliches Spiel werden, wie gegen Slowenien – das glauben die DFB-Spielerinnen nahezu unisono. „Ein Gegner, der versuchen wird, mit Mann und Maus zu verteidigen. Wir werden geduldig sein müssen und uns mit vielen Toren belohnen“, glaubt etwa Babett Peter. Viele Spielerinnen, wie Dzsenifer Marozsán oder Tabea Kemme werden Neuland betreten, da sie noch nie gegen Tschechien gespielt haben. Der letzte Vergleich beider Teams liegt immerhin gute zehn Jahre zurück, damals gab es in Gera einen 5:0-Sieg. Am Dienstag dürfte es jedoch eine wesentliche knappere Auseinandersetzung geben. Auch ohne den 8:0-Auftaktsieg der Tschechinnen auf den Färöer-Inseln zu hoch zu hängen.

Letzte Aktualisierung am 22.11.2019 / * = Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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Emma
Emma

Kein Wunder, dass zu so einer bescheuerten Anstoßzeit kaum Leute ins Stadion kommen. Wie immer großartig angesetzt das Spiel -.-
Und dann auch noch die Spielerinnen nach dem Spiel darauf anzusprechen, ist eine Frechheit. Einfach mal Spiele im Zeitraum 18-21 Uhr ansetzen, mehr dafür tun, dass die Medien darüber berichten und schwupps hat man ein volles Stadion.

Hapot
Hapot

Was ich weiss: Hendrich und Elsig sind viel viel besser als Peter und Henning. Mit Hendrich und Elsig haben wir zwei top top innerverteidigerinnen – schnell, laufstark und teknisch sehr stark. Peter und Henning sind zu langsam und gehört zum Neid Ära.

Dussel Duck
Dussel Duck

Tiefschürfende Erkenntnisse habe ich aus diesem Spiel nicht gewonnen. Man spielt halt immer noch in mittlerem Tempo die Bälle hin und her und oft gleich wieder zurück, obwohl auch ein Pass nach vorn möglich wäre.
Wenn es mal wirklich schnell wurde, schienen mir die Sloweninnen schnell überfordert und verloren die Ordnung.
Vielleicht ist es ja gut, dass die deutschen Damen ein paar Kräfte sparen konnten. Aber war es wirklich so geplant, dass in der zweiten Halbzeit eine halbe Stunde fast nichts lief? Ich fürchte, eher nicht.
… Und die Abwehr sah bei Kontern mal wieder nicht Vertrauen erweckend aus.

Der Zuschauer
Der Zuschauer

Hallo Emma, Erstens bin ich froh,dass die Spiele der Natio überhaupt noch im TV übertragen werden und zweitens 18- 21 Uhr das Spiel ansetzen?Wer soll denn dann das Spiel übertragen zu dieser Uhrzeit? Den meisten TV-Zuschauern interessiert so ein Grottenkick zu dieser Uhrzeit nicht. Du mußt auch an die Menschen denken ,die nicht gerade neben dem Stadion wohnen. Ich wohne direkt an der holländischen Grenze,bis zum nächsten Stadion ca. 100 km.Das ist Köln oder Mgladbach.Aber diese Stadien sind zu groß für vielleicht 5000 Zuschauer. Mit der Bitte nicht so egoistisch sei in Zukunft,denke auch an die FF- Fans ,denen nur… Weiterlesen »

Emma
Emma

@Der Zuschauer

Irgendwie verstehe ich nicht, was du mit egoistisch meinst. Fußballspiele von Nationalmannschaften werden abends übertragen, weil zu dieser Zeit die beste Quote erreicht wird. Und normalerweise kommen zu diesen Spielen auch 15-20 000 ZuschauerInnen ins Stadion. Mit Flutlicht hat man auch gleich eine schönere Atmosphäre.
Aber dass die Frauen beim DFB unter 2017-müssen-wir-sie-leider-mitmachen-lassen-aber-dann-zeigen-wir-wenigstens-wer-wichtiger-ist laufen, ist ja kein Geheimnis. Das zeigt sich auch sprachlich: DIE MANNSCHAFT und Frauenfußballnationalmannschaft…

GG
GG

Nach meiner Empfindung entsprach das Spiel weitestgehend dem Niveau der ZDF-Berichterstattung (Claudia Neumann). Letztere hat bei mir mehrfach Sprachlosigkeit ausgelöst – a) das „heute“ abgesagte Dänemark-Spiel vs. Europameister Niederlande, b) die Babs-Verletzung „im letzten Bundesliga-Spiel“, c) die „großen Mannschaften“ in Frankreich mit „Lyon und Paris“. Oha ! Meine Erwartungshaltung ist, dass im Zuge einer Live-Berichterstattung der/die spielbegleitende Mikrofoninhaber/-in mit verlässlichen Informationen „ums Eck kommt“. Das Frau Neumann die Causa Kerschowski nicht zu Ende ausführt – tja, dumm gelaufen, dennoch geschenkt. Aber in den angesprochenen Punkten …. so vermag man mich nicht für den Frauenfußball zu begeistern, wende ich mich eher… Weiterlesen »

SCF Klausi
SCF Klausi

Die Erkenntnisse aus diesem Spiel sind schnell gezogen.

Im Passspiel hat sich nichts verbessert,Dzsenifer Marozsán und Sarah Däbritz hinken immer noch ihrer Bestform hinterher.

Und der Zuschauer bevorzugt das Oktoberfest und die Spiele der ersten bis dritten Liga die zeitgleich stattfanden.

FrankE
FrankE

Warum kommen immer weniger Leute zu den Heimspielen unserer Nationalmannschaft? Ich selbst bin bis vor zwei Jahren zu fast allen Spielen unserer Mädels gefahren, aber das wurde mir langsam stetig madig gemacht. Als Norddeutscher bin ich es gewohnt in Sachen Frauenfussball lange Wege auf mich nehmen zu müssen. Die Heimspiele der letzten zwölf Monate fanden statt: Am 04.07.17 gegen Brasilien in Sandhausen, Baden-Württemberg. Am 09.04.17 gegen Canada in Erfurt, Thüringen. Am 29.11.16 gegen Norwegen in Chemnitz, Sachsen. Am 25.10.16 gegen Holland in Aalen, Baden-Württemberg. Am 22.10.16 gegen Österreich in Regensburg, Bayern. Als Nordlicht, aber auch als Fan aus NRW, Niedersachsen… Weiterlesen »

holly
holly

@franke, was soll der dfb machen wenn keine vereine/landesverbände aus dem norden sich um eine austragung bemühen.
ich würde mir auch mehr spiele im norden wünschen.
manche von dir aufgeführten orte liegen für norddeutsche schon am ende der welt.

Der Zuschauer
Der Zuschauer

Hallo Franke,Holly, Danke,Ihr sprecht mir aus der Seele. Ich habe mich erkundigt und was man mir sagte,ist das Holly ,was Du auch schreibst, die Landesverbände müssen sich bewerben für die Durchführung eines Läderspieles. Mei Problem ist ähnlich gelegen wie Euer.Ich wohne zwischen Aachen und Mgladbach an der holländischen Grenze.Die Stadien in meiner Umgebung sind zu groß für die Zuschauer,die man erwarten würde.Ich habe auch das Empfinden,dass die meisten Spiele im Osten und Süden ausgetragen werden. Hallo Emma: Das mit dem „zu egoistisch “ sehe bitte nicht persönlich. Was ich einfach sagen wollte: Die Wunderkerze der deutschen Frauen NM ist einfach… Weiterlesen »

Schelle
Schelle

@Emma, ich wäre mir nicht so sicher, ob Abends wirklich mehr Leute kämen? Wenn man sich die Zuschauer so ansieht, könnte man auch den Eindruck bekommen, dass dort hauptsächlich Kinder(-gruppen) mit ihren Eltern oder Betreuern waren. Die wären Abends nicht im Stadion. Wer bliebe dann noch? Ich befürchte eher (und vielleicht bin ich zu negativ), dass das Produkt Frauenfußball insgesamt zur Zeit ein großes Problem hat. Die Nationalmannschaft spielt nicht wirklich attraktiv, dann auch noch in diesem Jahr erfolglos und es fehlen die „Stars“ und Persönlichkeiten, für die Fans ins Stadion gingen. Die Zuschauerzahl in der Bundesliga stagniert auch. Und… Weiterlesen »

Emma
Emma

@Der Zuschauer Mir geht es nicht so sehr um lange Anreisewege, die zwar für der/die Einzelne blöd sind. Normalerweise gehen doch vor allem die Leute ins Stadion, die auch in der Stadt wohnen, in der gespielt wird. Allerdings nicht, wenn das Spiel parallel zu anderen Spielen stattfindet und dann auch noch fast mittags. Deutschland hat das Problem, dass die eine Nationalmannschaft als DIE Nationalmannschaft und „die andere“ Nationalmannschaft als Frauenfußballblablabla betrachtet wird. Diese Diskriminierung wird vom DFB durch bescheuerte Marketingmaßnahmen à la „Die Mannschaft“ bei den Männern und fast kein Marketing und absurde Spielansetzungen bei den Frauen gefördert. Vom eklatanten… Weiterlesen »

Fan2
Fan2

@Emma: In welcher Traumwelt lebst du denn? Einfach mal alles ändern und gleichstellen? Schon jemals bei einem Fußball-Bundesligaspiel der Männer gewesen? Da liegen Welten zwischen den Frauen und den Männern. Dass diese Lücke je geschlossen wird, das glaubt doch niemand. Man kann schon froh sein, wenn man sich anschaut, was der DFB in den letzten Jahren speziell im Zusammenhang mit der Heim-WM auf die Beine gestellt hat. Da hat man mächtig was in Bewegung gesetzt, Stadien zur Verfügung gestellt, Geld in die Werbung gesteckt usw. usf. Und mit welchem Erfolg? Damit, dass wir jetzt wieder bei nem Aufmerksamkeitsstand vom FF… Weiterlesen »

FrankE
FrankE

Ich stimme mit Schelle überein, das Produkt Frauenfussball ist in Deutschland unterbewertet. Den Grund dafür sehe ich nicht in den fehlenden Erfolgen oder Qualitäten. In den letzten zehn Jahren haben die Mädels mehr gewonnen als die Männer, da waren Weltmeistertitel, Europameisterschaften und die Championsleague wurde auch mehrfach gewonnen. In Einsatzbereitschaft und Leidenschaft stehen sie dem Männern nicht nach, im Gegenteil, und im Schnitt sehen unsere Mädels auch noch viel besser aus. (typisch männliche sexistische Randbemerkung! 5€ gehen in die Chauviekasse!) Trotzdem kommt der FF nicht aus seiner Nische. Soviel ich weiss werden die Fernsehrechte an der BuLi von DFB immer… Weiterlesen »

Der Zuschauer
Der Zuschauer

Hallo Emma, Ich habe schon verstanden was Dich so stört an “ Die Mannschaft“und was dahinter steckt.Ich möchte Dir ein kleines Beispiel erzählen von Frauenmannschaften deren Sport noch viel mehr Nichtbeachtung erfährt, DieTorfrau der deutschen Feldhockey Nationalmannschaft ist meine Zahnärztin. Letzten Monat fand die Europameisterschaft in Amsterdam statt. Sport 1 hat zum ersten Mal im Fernsehen das ganze Turnier übertragen.Wie gesagt Sport1 nicht ARD oder ZDF. Was glaubst Du wie die Mannschaft sich gefreut hat das ,ihr großes SPIEL, im TV gezeigt wurde.Oder hast Du jemals ein Spiel der Der Frauen Volleyballnationlmanschaft im TV live gesehen? Darum meine ich Emma,… Weiterlesen »

Emma
Emma

@Der Zuschauer

Jedes Mal, wenn ich dieses Thema anspreche, wird auf andere Sportarten verwiesen, in denen es Frauen noch schwerer haben. Das lenkt leider vom eigentlichen Thema ab und dieses Thema ist Fußball 😉
Es schadet dem Frauenfußball, wenn er ständig als „eigene Sportart“ dargestellt wird. Wir müssen endlich konsequent Männerfußball sagen/schreiben, statt Fußball. Denn sonst wird suggeriert, dass Männerfußball als „Fußball“ die Norm ist und Frauenfußball als „Frauenfußball“ irgendwas Anderes, aber kein Fußball ist.

Emma
Emma

@FrankE

Dein Vorschlag ist hochinteressant, nur leider momentan nicht durchsetzbar. Aber auf lange Sicht gesehen, sollte man darüber nachdenken. Daran hängt dann natürlich auch ein Rattenschwanz: Finanzierung? Wie organisiert man sich international? (FIFA und UEFA sind ja noch schlimmer als der DFB!)

Emma
Emma

@Fan

Von Artikel 3, Absatz 2 des deutschen Grundgesetzes hast du anscheinend noch nie etwas gehört…

Zaunreiter
Zaunreiter

Ich weiß nicht, wo das Problem liegen soll. Das es ewig so weitergehen soll wie bisher, war ja nicht möglich. Das liegt an so vielen Faktoren. Wie der „Der Zuschauer“ ja schon schrieb. Mir geht es genauso. Ich sehe relativ selten ein Spiel einer Feldhockey-Natio im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Egal, ob Männer oder Frauen. Eigentlich fast nur bei Olympia, wenn es hochkommt, oder morgens im Moma, wenn die Ergebnisse von Euro- oder Welt-Turnieren durchgesagt werden. Also fast so wie beim Basketball oder Volleyball. Wir sollten uns glücklich schätzen, dass soviel Frauenfußball gezeigt wird. Wo ich auch wieder bei meinem Lieblingsthema angelangt… Weiterlesen »

Volker
Volker

Auch wenn es traurig und frustrierend ist der „Der Zuschauer“ spricht hier die Wahrheit. Selbst der größte Idealist muss sich dieser stellen. Der Frauenfußball erregt in Deutschland kaum Interesse und ist seit 2011 auf einem Abwärtstrend. Die Zuschauerzahlen stagnieren seit Jahren oder sind sogar rückläufig. Wetterverhältnisse, Anstoßzeiten oder was man auch immer für Erklärungen sucht, haben nur einen sehr geringen Anteil daran. Der Geschlechts Unterschied spielt in unserer Gesellschaft immer noch eine große Rolle. Besonders in den klassischen Männerdomänen müssen Frauen um vieles besser sein als ihr männliches Pendant um Anerkennung zu finden. „Die Frau steht ihren Mann“ ist der… Weiterlesen »