Champions League: Bayern und Wolfsburg im Achtelfinale

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Der FC Bayern München und der VfL Wolfsburg stehen im Achtelfinale der Champions League. Die Bayern gewannen auch das Rückspiel, die „Wölfinnen“ mussten sich mit einem Remis begnügen.

Bayern München gewann gegen Hibernians LFC mit 4:1 (3:1) und zog damit mit einem Gesamtergebnis von 10:1 ins Achtelfinale ein.

Gerhardt trifft doppelt

Anna Gerhardt (6., 38.), Lisa Evans (33.) und die eingewechselte Vivianne Miedema (72.) trafen für die Münchnerinnen, für die Schottinnen war Abigail Harrison (39.) erfolgreich.

Gunnarsdóttir verhindert Niederlage

Der VfL Wolfsburg begnügte sich nach dem 3:0-Hinspielsieg gegen die Chelsea Ladies mit einem 1:1 (0:1). Eniola Aluko traf kurz vor der Pause für die Gäste (43.), Sara Bjork Gunnarsdóttir (80.) gelang der Ausgleich.

Marozsán mit Tor und Vorlage bei Lyon-Sieg

Titelverteidiger Olympique Lyon zog durch ein 5:0 (2:0) gegen Avaldsnes locker in die nächste Runde ein. Dabei bereitete Dzsenifer Marozsán per Ecke die Führung durch einen Kopfball von Wendie Renard vor (3.), bevor sie selbst per Freistoß zum 2:0 traf (41.). Nach dem Seitenwechsel waren Delphine Cascarino (59.) und Eugénie Le Sommer (64., 74.) erfolgreich.

Zürich souverän

Wenig Mühe hatte auch der FC Zürich Frauen gegen den SK Sturm Graz. Nach dem 6:0 im Hinspiel gab es einen 3:0 (2:0)-Sieg. Kapitänin Fabienne Humm (21., 28.) und Barla Deplazes (74.) erzielten die Tore.

St. Pölten trotz Remis ausgeschieden

Der FSK SKN St. Pölten trotzte Brøndby im Rückspiel ein 2:2 (0:0) ab, ist aber nach der 0:2-Hinspielniederlage ausgeschieden. Ex-Bundesligaspielerin Fanni Vágó ließ die Österreicherinnen hoffen (55.), doch Simone Boye Sørensen gelang der schnelle Ausgleich (61.). Die neuerliche Führung durch Viktoria Pinther (82.) glich dann kurz vor Schluss Nicoline Sørensen aus (88.).

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Alle Ergebnisse im Überblick (Team in Fettdruck im Achtelfinale)

Zvezda-2005 – Manchester City 0:4 (Ges.: 0:6)
FC Barcelona – ZFK Minsk 2:1 (Ges.: 5:1)
VfL Wolfsburg – Chelsea Ladies 1:1 (Ges.: 4:1)
Sparta Prag – Twente 1:3 (Ges.: 1:5)
FC Bayern München – Hibernian 4:1 (Ges.: 10:1)
Brøndby – FSK St. Pölten 2:2 (Ges.: 4:2)
Slavia Prag – Apollon Limassol 3:2 (Ges.: 4:3)
FC Zürich Frauen – Sturm Graz 3:0 (Ges.: 9:0)
FC Rosengård – Breidablik 0:0 (Ges.: 1:0)
Fortuna Hjørring – Athletic Bilbao 3:1 n.V. (Ges.: 4:3)
Verona – BIIK-Kazygurt 1:1 (Ges.: 2:4)
Olympique Lyon – Avaldsnes 5:0 (Ges.: 10:2)

Spiele am Donnerstag

Rossiyanka – Sarajewo
Paris Saint-Germain – Lillestrom SK
ACF Brescia – Medyk Konin
Glasgow City – Eskilstuna United

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Altwolf
Altwolf

Bei kalten 8-9° Außentemperatur, waren die Wölfinnen offenbar mit unterkühlt, so kam es einem jedenfalls vor, während die Ladys aus Chelsea offenbar mit mehr Temperament dieser Witterung entgegengingen. Sehr engagiert gingen die englischen Ladys zu Werke und die Wölfinnen ließen sie bis vor den 16er gewähren, wobei aufgrund solider Defensive auch keine richtige Torchance zustande kam. Das Spiel der Wölfinnen sehr mäßig mit einiger Zurückhaltung und dadurch auch eine Menge Unkonzentriertheiten u. fehlendes Spielverständnis, wobei kaum Spielerisches zustande kam. Dann machte sich Isi Kerschowski kurz vor d. Halbzeit daran die ganze Partie etwas spannender zu machen. Nach 2 erfolgreichen Rückpassversuchen… Weiterlesen »

F.B.
F.B.

Trotz Bestformation kann man mit der heutigen Leistung nicht zufrieden sein. Diverse Spielerinnen waren heute nicht so richtig auf dem Platz. Taktisch bot sich zunächst ein anderes Bild als im Hinspiel. Chelsea verteidigte die Flügel wesentlich besser als im Hinspiel, dafür gab es in der Mitte für Wolfsburg mehr Platz. Dieser konnte leider nicht richtig genutzt werden, vor allem, weil Sara Gunnarsdottir heute ihr schwächstes Spiel für den VfL machte, mit einigen Unkonzentriertheiten und kaum Präsenz. Lena Gößling mit einem sehr starken Auftritt, aber insbesondere in der ersten Halbzeit wurden ihre Zuspiele nicht richtig verwehrtet. So plätscherte das Spiel vor… Weiterlesen »

Altwolf
Altwolf

@F.B. Im Wesentlichen haben wir vom Spiel den gleichen Eindruck u. es war erkennbar, daß nur wenige Spielerinnen den vollen Einsatz leisteten. Für mich dabei nur die Defensive einigermaßen konzentriert. Alle anderen ,Alex mal ausgenommen, führten nicht die 100%igen Zweikämpfe, zogen zurück, um sich nicht von der rustikalen u.teils überharten Gangart der Chelsea-Ladys verletzen zu lassen. Das MF verstand es nicht eine spielerische Ordnung herzustellen, da sie sich auf das intensive u.körperbetonte Spiel mit wenig Ballkontrolle eingelassen hatten. Da war für mich L.Gößling genauso beteiligt, wie S.Gunnnardottir, wobei sie beide häufig den Ball nicht unter Kontrolle bekamen u. auch technische… Weiterlesen »

Altwolf
Altwolf

@Markus Juchem.
Nein, ich meinte die 10 E.Aluko (habe sie mal zur Japanerin gemacht), die für mich die beste Spielerin auf dem Platz war und im offensiven MF/Sturm die meisten Akzente setzte.

F.B.
F.B.

@Altwolf: Bei dem meisten, was du schreibst, bin auf deiner Seite. Zwischen Lena und Sara sah ich gestern aber doch erhebliche Unterschiede. Bis auf 10-15 Minuten, die sie meistens braucht, um ins Spiel zu kommen, fand ich Lena gestern sehr stark, passsicher und mit vielen Impulsen. Also genau das, was man von ihr erwartet. Technische Mängel habe ich bei ihr eigentlich nicht wahrgenommen. Es sind sicher nicht alle raumöffnenden Pässe angekommen, aber bereits in der ersten Halbzeit hatte sie ein paar Bälle gespielt, mit denen die Offensivspielerinnen wesentlich mehr hätten machen müssen. Mir ist vor allem eine Szene in Erinnerung,… Weiterlesen »

GG
GG

Vielen Dank für die ausführlichen Schilderungen zum Wölfinnen-Spiel. Ich selbst habe mir die Partie der FCB-Damen im Stadion an der Grünwalder Str. angesehen, welche jedoch m.E. geprägt war durch den Einsatz einer ganzen Reihe von Kräften des Anschlußkaders. Katharina Baunach (von Anfang an) und Simone Laudehr (ab ca. 70. min.)wieder zurück auf dem Platz waren erfreuliche Begleitumstände eines ansonsten doch eher mauen, da auch sehr einseitigen Spiels. Meine besonderen Aha-Erlebnisse waren der Treffer der Schottinnen im unmittelbaren Angriff nach dem 0:3 – in Folge dessen die FCB-Frauen auch für einige Minuten in Unsicherheit gerieten und sogar der Anschlußtreffer in der… Weiterlesen »

FFFan
FFFan

Paris St.Germain hat es dank Cristiane, der ein ‚Dreierpack‘ gelang, tatsächlich noch geschafft, den 1:3-Rückstand aus dem Hinspiel ‚umzubiegen‘! Und das hat Folgen, auch für den FC Bayern: die Münchnerinnen rutschen dadurch aus dem Lostopf der ‚gesetzten‘ in den der ‚ungesetzten‘ Teams. Somit drohen schon im Achtelfinale Gegner wie z.B. Titelverteidiger Olympique Lyon, der FC Rosengard oder eben auch PSG selbst. Dafür bleibt ihnen ein Duell mit dem englischen Meister Manchester City erspart. Dieser gehört ebenfalls zu den ‚Ungesetzten‘ und ist damit ein möglicher Achtelfinalgegner des VfL Wolfsburg.

Eleven
Eleven

Eine Frage an die Fachkundigen. Mir ist beim Spiel gg Chelsea aufgefallen dass der Co-Trainer der Ladies ein ums andere mal das Spielfeld umrandete und von unserer Seite aus (Gegengerade) Spielanweisungen gab. Ist so etwas erlaubt?LG

F.B.
F.B.

@Eleven: Nein, definitiv nicht. Der Co-Trainer darf sich eigentlich noch nicht mal in der Coaching-Zone bewegen, das ist nur dem/der Cheftrainer/in erlaubt. Aber die Verantwortlichen bei Chelsea durften sowieso machen, was sie wollten, die Trainerin hatte auch mehrfach lautstarken Einfluss auf die Schiedsrichterin genommen und das offensichtlich auch erfolgreich.

FFFan
FFFan

@ F.B.:
„Der Co-Trainer darf sich eigentlich noch nicht mal in der Coaching-Zone bewegen, das ist nur dem/der Cheftrainer/in erlaubt.“

Das stimmt nicht ganz. In der Coaching-Zone darf jeweils nur eine Person ‚coachen‘, das kann aber auch der Co-Trainer sein!

football-women.com
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Keine weitere Meldung zur Auswechslung von Kerschowski?
Vielleicht wurden andere Gründe benannt. Vielleicht denken die Fans hier auch, es ist sinnvoll, dass eher persönlich emotional ausgewechselt wird. Also zB beleidigt oder sauer auf eine Spielerin, die einen Fehler gemacht hat? Anstatt den bestmöglichen weiteren Verlauf im Auge zu behalten.
Oder war Kerschowski so am Boden zerstört, dass sie nicht weiterspielen konnte?

Altwolf
Altwolf

@football-women.com.
Da sich I.Kerschowski schon zuvor auf ihrer Seite schwer tat Akzente zu setzen um über die linke Seite nach vorne zukommen und der unglückliche Rückpaß bereits der 3. hintereinander war, könnte wohl die Tagesform u. die Hoffnung auf mehr spielerische Lösungen den Wechsel von Isy zu T.Wullaert bewirkt haben.

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