Europas Fußballerin des Jahres: Marozsán und Popp nominiert

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Zwei deutsche Spielerinnen stehen in den Top 10 in der Vorauswahl zu Europas Fußballerin des Jahres, die von Spielerinnen von Champions-League-Sieger Olympique Lyon dominiert wird.

Die Top-10-Liste wurde von den Trainern der zwölf besten Nationen Europas (gemäß der Koeffizientenrangliste) sowie den Trainern der letztjährigen Viertelfinalisten in der UEFA Women’s Champions League gewählt. Die Entscheidung fällt am 25. August.

Eine Jury, bestehend aus 20 Journalisten der ESM-Gruppe, wird die Top 3 wählen. Im dritten Wahlgang mit der gleichen Jury-Besetzung wird dann die Gewinnerin ermittelt und bei der Auslosung der Gruppenphase der UEFA Champions League 2016/17 bekannt gegeben.

Die bisherigen drei Titelträgerinnen kamen alle aus Deutschland und sind mittlerweile nicht mehr aktiv: Nadine Angerer (2013), Nadine Keßler (2014), Célia Šašić (2015).

Alex Popp
Europas Fußballerin des Jahres: Alex Popp nominiert © Nora Kruse

Die nominierten Spielerinnen in alphabetischer Reihenfolge:

Camille Abily (Lyon und Frankreich)
Ada Hegerberg (Lyon und Norwegen)
Amandine Henry (Lyon/Portland Thorns und Frankreich)
Saki Kumagai (Lyon und Japan)
Eugenie Le Sommer (Lyon und Frankreich)
Amel Majri (Lyon und Tunesien)
Dszenifer Marozsán (Frankfurt/Lyon und Deutschland)
Louisa Cadamuro (geb. Necib) (Lyon und Frankreich)
Alex Popp (Wolfsburg und Deutschland)
Wendie Renard (Lyon und Frankreich)

Insgesamt erhielten in der ersten Abstimmung 40 Spielerinnen mindestens eine Stimme. Hier die restliche Reihenfolge:
11 Pernille Harder (Linköping und Dänemark)
12 Vivianne Miedema (Bayern München und Niederlande)
13 Ramona Bachmann (Wolfsburg und Schweiz)
14 Kim Little (Melbourne City/Seattle Reign und Schottland)
15 Almuth Schult (Wolfsburg und Deutschland)
15 Caroline Seger (Paris Saint-Germain/Lyon und Schweden)
17 Lara Dickenmann (Wolfsburg und Schweiz)
18 Marta (Rosengård und Brasilien)
19 Nilla Fischer (Wolfsburg und Schweden)
19 Sara Björk Gunnarsdóttir (Rosengård/Wolfsburg und Island)
19 Isabell Herlovsen (LSK Kvinner und Norwegen)
19 Irene Paredes (Athletic Club/Paris Saint-Germain und Spanien)
19 Lotta Schelin (Lyon/Rosengård und Schweden)
24 Cristiane (Paris Saint-Germain und Brasilien)
24 Caroline Graham Hansen (Wolfsburg und Norwegen)
26 Pauline Bremer (Lyon und Deutschland)
26 Shirley Cruz Traña (Paris Saint-Germain und Costa Rica)
26 Sara Däbritz (Bayern München und Deutschland)
26 Zsanett Jakabfi (Wolfsburg und Ungarn)
26 Vicky Losada (Arsenal und Spanien)
26 Anja Mittag (Paris Saint-Germain und Deutschland)
26 Jill Scott (Manchester City und England)
33 Lena Goessling (Wolfsburg und Deutschland)
34 Melanie Behringer (Bayern München und Deutschland)
34 Stephanie Houghton (Manchester City und England)
34 Amanda Sampedro (Atlético Madrid und Spanien)
34 Olivia Schough (Eskilstuna United und Schweden)
34 Barbara Votíková (Slavia Praha und Tschechische Republik)
34 Tessa Wullaert (Wolfsburg und Belgien)

Letzte Aktualisierung am 18.11.2019 / * = Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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Detlef
Detlef

Diese Auswahl ist mal wieder an Lächerlichkeit kaum zu überbieten!!!

Mit welchem Recht stehen da so viele von Lyon???
Was haben die in diesem Jahr geleistet???

OK, sie haben in der langweiligsten Liga Europas über 100 Tore geschossen, und selbst ihren einzigen echten nationalen Widersacher in der CL böse verprügelt!!!

Im CL-Finale haben sie nur bis zum 1:0 richtig überzeugt, und danach haben sie sich in ihrem Schneckenhaus verkrochen, und so die klar unterlegenen Wölfinnen wieder zum Leben erweckt!!!

Das sind also die besten Spielerinnen Europas???
Diese Jury muß zu mindestens 85% aus Franzosen bestanden haben!!! 🙁

GG
GG

Nimmt man die Top 10 als Maßstab, spielt in Europa OL völlig konkurrenzlos. 8/10 Spielerinnen in dieser Auswahl, weitere 2 mit Zustimmungen. Auffällig … diejenige, die den UWCL-Titel überhaupt erst ermöglicht hat, Sarah Bouhaddi, fehlt gänzlich in der Aufstellung. Über die in meinen Augen doch sehr verwunderliche Listung von Maro …. hierzu verliere ich keine weiteren Worte. Das es aus den Reihen des UWCL-Finalisten Wolfsburg nur eine – nämlich Poppi – unter die Top 10 geschafft hat, verwundert nur auf den ersten Blick: Allzu durchschnittlich waren die auf dem Platz gezeigten Leistungen. Wobei in den allermeisten Fällen hierfür die (Aufstellungs-… Weiterlesen »

OrbisJack
OrbisJack

Eine Liste der wirklich zeigt wie die Europisches FF sein Weg verloren hat.

Lyon hat in der gesamte Saison nur EINMAL ein Spiel auf Augenhöhe gespielt, und es trotzdem nicht gewonnen. Selbst ihre nähste konkurrenz zu Hause haben sie mit 5-0 und 7-0 zerstört.

Also sich Soverän durch eine sehr Schwache Liga, und mit Elfmeterschiessen in Titel zu holen verdient nicht fast die komplette beste 10 Europas. Blödsinn.

Kann es aber auch sein dass genau diese fehlende Spielpraxis gegen gleichwertoge Mannschaften am Ende Bremer ihre Olympia platz gekostet hat? Herrauszuragen gegen eine Rodez oder St Ettiene ist nicht genug?

Detlef
Detlef

In dieser Liste spiegelt sich eins auch ganz deutlich wieder!!!
Die mangelhafte mediale Präsenz und Aufarbeitung der Buli!!!

Und wie kommt eine Kim Little überhaupt da rein, obwohl sie weder im Verein in Europa spielt, noch mit der schottischen Natio besondere Dinge geleistet hat???

Und wo sind da eine Mandy Islacker und eine SVENJA HUTH, die in der stärksten Liga Europas immerhin zu den Toptorschützinnen gehören???

Es ist wie immer ein Farce mit dieser Wahl!!! 🙁

FrankE
FrankE

Ich zitiere hier ALF:

Popp und Maro, Fussballerin des Jahres?….. Ho ho ho ich lach mich tot.

Was waren die Kriterien? Tore verballern und gelangweiltes Rumgekicke?

waiiy
waiiy

Haha, ich freue mich seit 3 Jahren auf jede Wahl, wegen der schönen Kommentare hier. Das ist immer unterhaltsam.

Einen eigenen Kommentar ist es nicht wert. 🙂

jochen-or
jochen-or

Wahrscheinlich sind Popp und vor allen Dingen Marozsan da nur reingeraten, weil es momentan im Frauenfußball viel Mittelmaß und wenig überragende Spielerinnen oder gar Spielerinnenpersönlichkeiten gibt. Deshalb greift man auf die bekannteren Namen wie eben Marozsan, das ewige Talent, aber auch Renard, Henry, Necib ,Abily, le Sommer u.ä. zurück. Neu sind eigentlich nur Hegerberg und Majri. Irgendwer aus Deutschland als Nr. 2 der Welt musste wohl auch unter die ersten 10. Lyon war und wird mutmaßlich auch die nächste Saison die beherrschende Mannschaft in Europa sein. Sie kaufen in kluger Einschätzung viele Talente, die sie fortentwickeln. Jedenfalls kann man nicht… Weiterlesen »

Detlef
Detlef

jochen-or schrieb;
„Lyon war und wird mutmaßlich auch die nächste Saison die beherrschende Mannschaft in Europa sein.“

Das sehe ich noch nicht!!!
Wie soll sich dieses Starensemble denn richtig entwickeln???
Ohne ernstzunehmende Konkurrenz werden die Spielerinnen ihre tatsächliche Stärke kaum zeigen können!!!

Und wenn sie das dann in der CL mal müssen, geht Ihnen schon nach 20-30 min die Luft aus!!!
Oder wie anders kann man das Verhalten im letzten CL-Finale sonst erklären???

Konkurrenz belebt das Geschäft!!!
Wenn diese aber fehlt, ist es bald nur noch eine Ansammlung von Spitzenverdienerinnen, die das Geld nicht wert sind, was sie jeden Monat einschieben!!! 😉

Altwolf
Altwolf

@jochen-or. Bezügl. OL teile ich deine Meinung nicht und sehe es auch ähnlich wie @Detlef. In den letzten 3 Jahren war OL auf internationaler Bühne nicht das dominierende Team und sie werden auch gegen Bayern ihre Probleme bekommen. Auch sie werden gegen stabile Defensiv-Teams mit gutem Umschaltspiel und effektiverer Nutzung der auch immer wieder zugelassenen Torchancen nicht immer gewinnen. Die Möglichkeiten in der eigenen Liga sollten da nicht herangezogen werden, sondern die Auseinandersetzungen mit Top-Teams aus den starken Ligen. Beide Spiele gegen WOB konnten sie trotz anfänglich spielerischer Überlegenheit in normaler Spielzeit nicht gewinnen. Und beim CL-Finale wurde erkennbar, daß… Weiterlesen »

F.B.
F.B.

Die Tatsache, dass außerhalb Lyons keine Spielerin so richtig herausgestochen hat, ist wohl der Grund für dieses einseitige Ergebnis. Auch mir fällt es schwer, aus der Bundesliga jemanden herauszupicken. Wenn man sich den Meister Bayern München anschaut, fällt auch dort auf, dass zwar viele Spielerinnen eine konstant gute Saison gespielt haben, aber keine wirklich herausgeragt hat. Vivianne Miedema freilich am ehesten noch, aber auch sie hatte ein paar schwächere Spiele dazwischen und auch nicht die ganz große Torquote. Sara Däbritz hätte ich noch etwas weiter vorne gesehen. Leonie Meier und Gina Lewandowski waren insgesamt vielleicht die besten Spielerinnen – aber… Weiterlesen »