VfL Wolfsburg gewinnt DFB-Pokal

Von am 21. Mai 2016 – 17.35 Uhr 36 Kommentare

Der VfL Wolfsburg hat nach 2013 und 2015 zum dritten Mal den DFB-Pokal gewonnen. In einem spannenden Pokalfight setzte sich der Favorit erst spät gegen einen aufopferungsvoll kämpfenden SC Sand durch, der mit etwas mehr Glück als Sieger hätte vom Platz gehen können.

Die Wolfsburgerinnen gewannen vor 16 542 Zuschauern im RheinEnergie Stadion von Köln mit 2:1 (1:1) gegen den SC Sand. Zsanett Jakabfi erzielte beide Wolfsburger Treffer (7., 80.), für Sand war die Ex-Wolfsburgerin Jovana Damnjanovic zum zwischenzeitlichen Ausgleich (27.) erfolgreich.

Führung durch Jakabfi, Ausgleich durch Damnjanovic

Zu Beginn war dem Außenseiter aus Sand die Nervosität anzumerken, der VfL Wolfsburg ging nach schöner Einzelleistung von Zsanett Jakabfi früh in Führung (7.). Doch die Sanderinnen kamen nach einer Viertelstunde besser ins Spiel. Kapitänin Chioma Igwe eroberte im Mittelfeld den Ball von Alex Popp, legte mustergültig in den Lauf von Jovana Damnjanovic, die eiskalt zum Ausgleich verwertete (27.).

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Sand am Drücker

Der Favorit tat sich weiter schwer, auch wenn Alex Popp die Chance zum zweiten Wolfsburger Treffer hatte (38.). Wolfsburg hatte kurz vor der Pause Glück, dass Schiedsrichterin Angelika Söder nach einem Foul von Lara Dickenmann an Damnjanovic nicht auf den Elfmeterpunkt zeigte (42.). Auch anfangs der zweiten Halbzeit blieb Sand am Drücker, Damnjanovics von der eigenen Mitspielerin abgelenkte Schuss ging nur knapp über die Latte (51.).

Zsanett Jakabfi erzielt das 1:0 im DFB-Pokalfinale

Trotz des frühen Tores von Zsanett Jakabfi (Mi.) musste der VfL Wolfsburg lange zittern © foto2press / Michael Täger

Damnjanovic muss verletzt raus

Die Serbin musste jedoch verletzungsbedingt vom Feld und ab diesem Zeitpunkt fehlte den Angriffen des SC Sand die Durchschlagskraft, Wolfsburg kämpfte sich zurück in die Partie und gewann nach und nach wieder Oberhand. Einem Kopfballtreffer von Popp verweigerte Söder wegen eines vermeintlichen Fouls die Anerkennung.

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Doch Popp stand erneut im Mittelpunkt, als sie am linken Flügel geschickt Isabel Kerschowski einsetzte, die das Auge für Jakabfi hatte, die den Ball durch die Beine von Sands Torhüterin Kristina Kober zum Erfolg einschob (81.).

Kellermann: „Das ganze Spiel gezittert“

Wolfsburgs Trainer Ralf Kellermann meinte nach der Partie: „Ich habe das ganze Spiel über gezittert, außer in den ersten 15 Minuten. Bis zur 65. Minute war Sand präsenter, wir haben das nicht gut gemacht. Erst in den letzten 25 Minuten haben wir uns den Sieg verdient. Einige Spielerinnen waren heute vielleicht mit dem Kopf nicht ganz da. Riesenkompliment an den SC Sand, das war ein sehr starker Gegner.“

Fischinger: „Viel Herzblut gezeigt“

Sands Trainer Alexander Fischinger erklärte: „Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft, wir haben ein tolles Spiel mit viel Herzblut gezeigt. Ich bin traurig, dass es nicht zu mehr gereicht hat. In der ersten Halbzeit hätten wir einen Elfmeter bekommen müssen, dann wäre das Spiel sicherlich anders verlaufen.“

Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

36 Kommentare »

  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @Detlef
    O.k., dann bleibt es eben bei unserer konträren Auffassung – kein Problem! Zumindest nicht solange wie Popp durch Elsig und Kober durch Kemper ersetzt werden… 🙂 Denn dann möchte ich Deine Meinung erneut hören wollen, die dann sicher konsequent bei einem Foul bleibt!? 😉

    (3)
  • Detlef sagt:

    @Frau Fußball,
    Aber natürlich doch!!!
    Ich denke schon, daß ich da zu den TURBINE-Fans gehöre, die auch gegen die eigenen Spielerinnen entscheiden würden!!!

    Ich erinnere hier an die Auswertung des Jena-Spieles, als ich die Dunkel-Gelbe-Karte für WIBKE MEISTER forderte, als sie mit beiden Beinen in die USV-Spielerin hineinsprang, die Schiri aber auf „Ball gespielt“ entschied!!!

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  • wisser sagt:

    warum hält der dfb am austragungsort köln fest? beim ersten ESP Duisburg vs Jena waren 26.000 Zuschauer zugegen. Von dort an gings mit den Zahlen bergab!! Ich weiß nicht, kanns aber ahnen wie viel Freikarten verteilt wurden um die Hütte einigermaßen zu füllen. Aber der DFB hat, wie in vielen anderen Dingen auch , seine eigene Philosophie. Die muß man verstehen !!

    (5)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @wisser
    Nö, muss man nicht verstehen, weil das mitunter schlichtweg unmöglich und auch ein Beispiel dafür ist, wie groß die Distanz zwischen uns als FF-Basis und den DFB-Oberen ist!
    Man muss lediglich in den sauren Apfel beissen und die Situation so akzeptieren wie die Bosse dort es handhaben. Auf Wahlen haben wir Null Einfluss, wie auch auf die Entscheidungsfindung – basta! 🙁

    @Detlef
    Genau! So soll(t)e es sein, und nicht anders kenne ich Dich eigentlich (und Du mich auch)!

    (5)
  • Detlef sagt:

    @wisser,
    Nee, muß man nicht!!! 🙁

    Im Gegenteil, man muß den Versuch, ein eigenständiges FF-Pokalfinale zu etablieren als gescheitert erklären!!!
    Ich vermute nämlich auch, daß selbst die TV-Quote von Jahr zu Jahr weiter sinkt!!!

    Köln ist zudem keine FF – Hochburg!!!
    Vielleicht sollte man es mal in Essen oder Duisburg versuchen??? 😉

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  • holly sagt:

    ich würde gerne mal wissen wo denn das jährliche FF Pokalendspiel stattfinden sollte?

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  • Altfan sagt:

    Der Versuch eines eigenständigen Austragungsortes für das Pokalfinale der Frauen ist absolut nicht gescheitert. Wer zurück möchte zur „Vorspielsituation“ in Berlin mit meist nicht mehr als 5.000 Zuschauern im weitern Stadionrund hat die richtige Entwicklung zu mehr Eigenständigkeit im Frauenfußball verpennt. Worüber man allerdings evtl. nachdenken sollte wäre ein Stadion mit kleinerem Fassungsvermögen.

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  • Königin sagt:

    @ wisser
    Köln ist in meinen Augen der beste Ort für das Frauen-Pokal-Finale, weil es für die vielen tollen Aktionen vor dem Endspiel einfach ideal ist… Die Stimmung ist vorher immer genial und der Platz vor dem Stadion ist wirklich super geeignet … Natürlich ist das Stadion selbst ein wenig zu groß für ca. 16.000 Zuschauer – aber die kleineren Stadion (wie z.B. Essen) haben halt nicht genügend Außenflächen…

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  • Detlef sagt:

    @Königin,
    Die Außenflächen vor dem Stadion in Essen sind groß genug für den ganzen „Ringelpiez“!!!
    Das Rahmenprogramm ist jedes Jahr das selbe, und wird auf die Dauer auch langweilig!!!

    Meine Hoffnung liegt darin, daß ein neuer Gastgeber auch neue Ideen in die Waagschale werfen könnte!!!
    Das Kölner Publikum ist mittlerweile pappsatt!!!
    So viele Zuschauer wie dort nötig wären, bringen nicht einmal ansatzweise die beiden FF-Zuschauermagneten Frankfurt und Potsdam zusammen!!!

    Und Deutschland ist eben nicht China oder Nordkorea, wo man zigtausende von Menschen dazu zwingen/delegieren kann ins Stadion zu gehen!!! 😉

    @Altfan,
    Zu Beginn des Frauenfinals waren es vielleicht nur knapp 5000 Zuschauer, aber schon in der zweiten Halbzeit füllte sich das Olympiastadion bis auf über 40.000 und mehr!!!
    Natürlich feuerte da kaum jemand die Frauenteams an, aber die Gänsehaut ist noch heute bei allen Spielerinnen da, die diese Athmosphäre aufsaugen konnten!!! 😉

    Man muß die Abwärtsentwicklung endlich erkennen, und zumindest versuchen gegenzusteuern!!!
    In Köln wird das Zuschauerinteresse immer weiter sinken, soviel steht fest!!!

    (-3)
  • GG sagt:

    Zunächst meine Empfindungen zum Spiel … leider hatte ich einen Platz an der Außenlinie, insoweit fehlte mir sozusagen der „Hubschrauberblick“. Aber hatte auch seinen besonderen Reiz …
    1) Almuth Schult: Was muss eigentlich noch passieren, dass sie endlich einmal die Konzentration über 90 Minuten konsequent hochhält. Unfassbare – wie schon zum Ausdruck gebracht – Slapstick-Einlagen. Aber vielleicht liegt es auch nur an der …
    2) Abwehr: Es wäre so schön erleben zu dürfen, dass die Aufstellung in diesem Mannschaftteil nach dem Motte „Und ewig grüßt das Murmeltier“ erfolgt. Nilla – gesetzt auf rechte IV. Jo – mit ihren (noch) 19 Jahren eine ausgeprägte Abgeklärtheit und Souveränität – als linke IV. Was die Wölfinnen in der letzten Saison auszeichnete war das Duo Nilla/Babs in der IV. Babs am Samstag: Rechte Verteidigerin. Häh ?? Und umgekehrt Lara auf links – was ja im Saisonabschlußspiel gegen Köln schon einmal probiert worden war. Wenn schon ständige Rotation, dann hätte in diesem Spiel eine Zuordnung von Babs zu Jovana erfolgen müssen. Die sehr zierliche Jo hat sich mehr als achtbar in den Zweikämpfen aus der Affäre gezogen, auch bisweilen selbst ausgeteilt. Und doch, von vornherein ein ungleiches Duell. Im BuLi-Spiel in Sand gab es die Zuordnung von Lena zu Jovana – mit einer klaren Siegerin; das Trainerteam hat Nichts dazugelernt. Ich denke, dennoch hat Jo diesen Titelgewinn erst ermöglicht.
    3) Mittelfeld: Von Lena kann und muss man mehr erwarten dürfen. Mitunter ansprechende Aktionen, dann aber auch wieder unsagbar schlechtes Abspiel- bzw. Zweikampfverhalten. Und sich anschließend lamentierend hinstellen. Nilla hat sie als „our princess“ tituliert – sehr treffend. Mitunter erweckt sie den Eindruck, als wolle sie auch nicht mehr; eine Eigenschaft, die sie bislang ausgezeichnet hat. Offenkundig fehlt es dem Trainergespann an der richtigen Ansprache sie – als Führungsspielerin – auch in die Pflicht zu nehmen.
    4) Angriff: Alex Popp hat sich im Laufe dieser Saison einen zweifelhaften Ruf erarbeitet. Niemand fällt so schnell wie sie zu Boden. Ihr Zweikampfverhalten gegen Chioma Igwe unmittelbar vor dem Ausgleichstreffer war einfach lächerlich. Hier trägt sie zu einem großen Teil Mitschuld. Und vor dem Tor: Die Großchance vor dem Halbzeitpause darf sie nicht vergeben. Auch ihr gehören klare Worte geäußert – aber wer im Trainerteam sollte dazu in der Lage sein ?

    Jay hat sich phänomenal entwickelt. Sehr aktiv, einsatzstark, torgefährlich.
    Ein weiterer Aktivposten: Isy. Die Vorbereitung zum Siegtreffer bilderbuchmäßig. Ich wünsche mir, sie würde die gefühlt auferlegten taktischen Zwänge häufiger ignorieren und auch selbst den Abschluß suchen.
    Und zu Ramona Bachmann ist kein Begriff zu zutreffend wie „Fremdkörper“. Und dieses bereits seit BuLi-Spieltag 2.

    Die Aussichten für Donnerstag: Den bisherigen Erfahrungen in dieser Saison gemäß … sehr schlecht. Andererseits, wenn die Mannschaft sich zu emanzipieren getraut und sich eine Spielerin findet die zu einer ähnlich klaren Ansage bereit ist wie Kessi und Metti in der Halbzeitpause des UWCL-Finals 2014, könnte sich die einmalige Serie fortsetzen: Pokalfinale = Wölfinnen-Zeit.

    Abschließend zum Spielort Köln:
    Der letztlich entscheidende Vorteil ist die Möglichkeit ein umfangreiches Rahmenprogramm aufzuziehen. Für einen Großteil der Teilnehmer auch mit einer ansprechenden Attraktivität. Was jedoch fehlt ist die in meinen Augen fehlende Bereitschaft des DFB, sich für ein wirklich großes Familienfest einzusetzen. Ich vermute, das Ruhrgebiet böte hierfür durchaus Potential: SGS Essen, Bayer 04 Leverkusen, jetzt neu Borussia Mönchengladbach und MSV Duisburg. Autogrammstunden wurden jedoch lediglich von wenigen Spielerinnen aus Leverkusen und vom 1.FC Köln angeboten. Hier sehe ich Chancen, die auch zu mehr Zuschauerbeteiligung führen könnten/würden.

    (14)
  • Königin sagt:

    @ Detlef
    Ich (Essenerin) bin für Veränderungen immer offen 🙂 Aber „Ringelpiez“ würde ich die vielen Aktionen vor dem Endspiel nicht nennen… Ich war eigentlich schon zig mal in Kölle und ich finde diese Mischung aus „Volksfest“ und Endspiel eigentlich optimal … Aber ich glaube auch, dass die maximale Zuschauerzahl erreicht ist… Egal, ob der Ort oder das Konzept geändert wird… Aber wie gesagt, immer her mit guten Vorschlägen 🙂

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  • bale sagt:

    ich war auch in Köln undwar stocksauer dauerte ewig um reinzukommen,weil 5 männliche ordnet rumstanden und 1 Ordnerin alle weiblichen gäste kontrollieren musste manno man es waren überwiegend frauen da!!!!!!!!!!!wer organisiert sowas und das Rahmenprogramm total langweilig und ja man soll mal woanders spielen grne im Osten zb.red bull Leipzig Stadion und leute kommen genug bei Köln haben wir nächstes jahr dann 10.000 manno man

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  • Detlef sagt:

    @Königin,
    Ich war (aus Neugier) beim ersten Finale in Köln dabei, da fand ich das alles noch witzig und durchaus gut gemeint!!!

    Danach weitere 3x als TURBINE im Ring stand!!!
    Das Rahmenprogramm war immer das Gleiche, sogar jede Freßbude steht immer am selben Fleck!!!
    Die Nachwuchsturniere sind noch das Interessanteste an diesem ganzen Schmierentheater!!!

    Eigentlich geht es ja dabei auch gar nicht um den FF oder das Finale an sich!!!
    Der DFB und seine Sponsoren, aber vor allem die Stadt Köln feiern sich hier selber!!!
    Hier ist man das ganze Jahr in Karnevalsstimmung, aber mit Fußball hat das wenig zu tun!!!

    Wenn wir FF-Fans ins Stadion gegangen sind, hat sich die große Mehrzahl der Kölner wieder auf den Weg nach Hause gemacht!!!
    Und mit jedem Mal wurde diese Zahl größer!!!

    Es waren jetzt ziemlich genau 10.000 Zuschauer weniger als bei der Premiere vor sechs Jahren!!!
    Das nennt Altfan dann „die richtige Entwicklung zu mehr Eigenständigkeit im Frauenfußball“!!!
    Die Frage, wer hier jetzt was „verpennt“ hat, ergibt sich beim nüchternen Blick auf die nackten Zahlen!!!

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  • holly sagt:

    bisher hat noch niemand von den Leuten die den Standort Köln geändert haben möchten einen Vorschlag gemacht. Ok Leipzig aber dann ist doch das Geschrei groß wenn der Zuschlag an das RB Stadion gehen würde. Dann würden doch gleich wieder die Verschwörungstheorethiker kommen, der DFB will RB den FF schmackhaft machen usw.
    Also bleibt es wie meist hier hauptsache was schlecht reden, aber keinen alternative haben.
    Achso ja Essen viel auch noch als Name. Würde ich auch gut finden.
    Glaube aber leider würden da noch weniger Zuschauer kommen.
    Ich weiss man kann es nicht vergleichen, aber als vor zwei Jahren das Final Four der B-Mädchen in Essen ausgespielt wurde, waren da gerade mal die Eltern der vier teilnehmenden Mannschaften und ein paar andere Fans.
    Am Finaltag war es dann ganz schlimm da die SG schon ausgeschieden war.

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  • Detlef sagt:

    @holly,
    Stimmt, kann man nicht vergleichen!!!

    Zwischen dem Finale der B-Juniorinnen und dem Pokalfinale der Großen gibt’s einen „kleinen“ Unterschied!!! 😉

    Außer Essen hatte ich noch Duisburg vorgeschlagen!!!
    Ich war damals beim UEFA-WOMENSCUP Finale FCR gegen Perm dort, und da war die Hütte richtig voll!!! 🙂

    Man könnte auch wieder nach Berlin zurück, und dort ein kleineres Stadion nehmen!!!
    Aber dann liefe es wohl wieder auf den Jahnsportpark hinaus, und damit hätte ich ein richtig großes Problem!!!
    An einen Naziklub möchte ich keine Stadionmiete bezahlen!!!

    Wenn Berlin, dann lieber bei den Eisernen, aber dort gibt es außerhalb der Haupttribüne fast nur Stehplätze!!!
    Und das mag der DFB nicht!!!

    (-2)
  • sonic sagt:

    Man muss ja auch keinen festen Standort haben. Ich fände einen ständigen Wechsel sowieso besser. Der Zuschauerzuspruch hängt auch nicht unbedingt mit einer Frauenfußballtradition oder einer Erstligamannschaft zusammen. Wenn ich z.B. an die U20 WM 2010 denke, kamen in Dresden auch zu Spielen ohne deutsche Beteiligung erstaunlich viele Zuschauer, obwohl (oder weil?) es keine höherklassige Mannschaft in der Region gibt. Wenn der Standort öfter wechselt, ist der Eventcharakter für die einheimische Bevölkerung höher, da es etwas neues und damit erstmal auch interessantes ist. Die Fans reisen sowieso an.

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