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2015

FC Bayern enteilt der Konkurrenz

Der FC Bayern München hat am 12. Spieltag der Allianz Frauen-Bundesliga seinen Vorsprung an der Tabellenspitze weiter ausgebaut. Nachdem die beiden Verfolger gepatzt hatten, setzte sich der FCB beim 1. FFC Turbine Potsdam durch. Auch die TSG 1899 Hoffenheim ging als Sieger vom Platz.

Zwölf Punkte beträgt bereits der Vorsprung des FC Bayern München auf die Verfolger VfL Wolfsburg und 1. FFC Frankfurt. Beide Teams verloren ihre Partien, der VfL mit 1:2 gegen den FF USV Jena, der FFC mit 2:3 bei der SGS Essen. Weiter unbesiegt ist hingegen der FCB, der das Topspiel beim 1. FFC Turbine Potsda mit 2:0 (1:0) gewann.

München weiter ungeschlagen Die Potsdamerinnen hielten zunächst gut mit dem Deutschen Meister mit, der FCB konnte sich kaum Chancen erspielen. Eine der wenigen nutzte dann aber Gina Lewandowski in der 21. Minute zur Gäste-Führung. Ilaria Mauro hatte für die Potsdamerinnen knapp sieben Minuten später die Möglichkeit zum Ausgleich, Tinja-Riikka Korpela im Bayern-Tor klärte allerdings. Nach dem Seitenwechsel verdoppelte Vivianne Miedema (48.), die in der ersten Hälfte noch im 1:1-Duell an Potsdams Torhüterin Lisa Schmitz gescheitert war, und stellte damit vor 2380 Zuschauern den Endstand her.

Hoffenheim beendet Freiburgs Serie Ebenfalls drei Punkte eingefahren hat die TSG 1899 Hoffenheim, die sich im Derby gegen den SC Freiburg mit 2:0 (0:0) durchsetzen konnte. Leonie Pankratz gelang in der 59. Minute die Führung für die TSG. In der Nachspielzeit legte Anne Fühner das 2:0 für die Gastgeberinnen nach, die dadurch den Sportclub in der Tabelle überholt haben und nun auf dem sechsten Tabellenrang liegen. „In der ersten Halbzeit haben wir zu schnell nach vorne und damit Freiburg ein wenig in die Karten gespielt. Insgesamt hatten wir es aber auch da schon gut im Griff und stark dagegengehalten. In der zweiten Halbzeit wollten wir dann mehr Ballbesitz und klarer spielen“, so TSG-Trainer Jürgen Ehrmann.

Bei den Freiburgerinnen, die zuletzt fünf Spiele in Folge unbesiegt geblieben waren, sah Trainer Jens Scheuer einen Leistungsabfall: „Wir […] sind nicht annähernd an die Leistung der letzten Wochen herangekommen. Wir haben über weite Strecken den unbedingten Willen vermissen lassen, dieses Spiel heute zu gewinnen. In der zweiten Halbzeit, nach dem 0:1, hatten wir dann eine gute Phase, in der wir aber vor dem Tor nicht kaltschnäuzig genug sind. Aber jede Sache hat etwas Gutes für sich. Vielleicht ist uns diese heutige Niederlage eine Lehre und wir besinnen uns wieder auf unsere Stärken und nicht auf Dinge, die von außen an uns herangetragen werden.“

Remis zwischen den Aufsteigern Die beiden weiteren Partien des Sonntags endeten remis. Im Duell der Aufsteiger trennten sich der 1. FC Köln und der SV Werder Bremen 2:2 (1:2). Katharina Schiecht brachte Werder mit einem frühen Tor in Führung (4.). Lise Munk könnte für Köln in der 31. Minute ausgleichen, dennoch gingen die Gäste mit der Führung in die Halbzeit: Michelle Ulbrich erzielte in der Nachspielzeit der ersten Hälfte das 2:1 für Bremen. Im Gegensatz zum Hinspiel, als die Kölnerinnen in Bremen eingebrochen waren, kämpften sie sich diesmal wieder ins Spiel. Yvonne Zielinski gelang in der 58. Minute der Ausgleich für Köln.

Keine Tore in Leverkusen 0:0 endete die Partie zwischen Bayer 04 Leverkusen und dem SC Sand. In der 54. Minute bekam Leverkusen nach einem Foul an Rebecca Knaak einen Strafstoß zugesprochen. Sands Torfrau Kristina Kober flog beim Strafstoß von Marisa Ewers zwar in die richtige Ecke, hatte aber das Glück, dass der Ball vom rechten Innenpfosten an der Torlinie entlang und anschließend ins Toraus kullerte.