Spitzentrio will auswärts punkten
Zum Abschluss der Hinrunde in der Allianz Frauen-Bundesliga tritt das Spitzentrio der Liga auswärts an. Meister FC Bayern, der an der Tabellenspitze bereits neun Punkte Vorsprung hat, reist zur TSG 1899 Hoffenheim. Verfolger VfL Wolfsburg und 1. FFC Frankfurt sind in Köln und Leverkusen zu Gast.
An der Tabellenspitze wird es nach diesem Spieltag keine Veränderungen geben. Spannend ist allerdings der Zweikampf dahinter. Momentan haben sowohl der VfL Wolfsburg als auch der 1. FFC Frankfurt 19 Punkte auf dem Konto. Beide treten bei vermeintlichen Außenseitern an, zu patzen ist daher verboten.
Frankfurt will die Chancen wahren Am vergangenen Wochenende feierte Tabellenschlusslicht 1. FC Köln seinen ersten Saisonsieg, mit dem VfL Wolfsburg erwartet den FC zum Hinrundenabschluss eine Mammutaufgabe. Nur drei Punkte mehr als die Kölnerinnen hat Bayer 04 Leverkusen auf dem Konto, die Frankfurterinnen haben ihren Negativtrend gestoppt und wollen im Kampf um die Champions-League-Plätze im Rennen bleiben.
„Nach unserem Heimsieg gegen den SC Sand ist es für uns wichtig, die am letzten Sonntag gezeigten Tugenden auch in Leverkusen an den Tag zu legen. Mit der Qualität im Passspiel, einer hohen Laufbereitschaft sowie dem Willen, den Ball nach Fehlpässen schnell und aggressiv zurückzuerobern, haben wir gute Chancen, die nächsten drei Punkte im Kampf um die Champions-League-Plätze einzufahren – und nichts anderes ist unser Ziel“, sagt FFC-Interimstrainer Matt Ross.
Behält der FC Bayern die weiße Weste? Ungeschlagen die Hinrunde zu beenden ist das Ziel des FC Bayern München. „Uns erwartet eine sehr anspruchsvolle Partie gegen eine formstarke Mannschaft“, sagt Trainer Thomas Wörle mit Blick auf das Gastspiel bei der TSG 1899 Hoffenheim. „Das Team hat sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich weiterentwickelt und belegt derzeit einen starken 5. Tabellenplatz“, so Wörle.
TSG-Trainer Jürgen Ehrmann sieht den FCB als „das Maß aller Dinge in der Allianz Frauen-Bundesliga“. Gleichzeitig ist seine Mannschaft allerdings diejenige, die in den Münchenerinnen in der Saison 2013/14 zuletzt besiegen konnte. „Gegen einen Gegner wie die Bayern brauchen wir auf jeden Fall Selbstvertrauen in unsere eigenen Stärken sowie Mut und Wille, eigene Angriffe zu starten. Wir müssen darauf achten, wenige Fehler im Aufbauspiel zu machen und die Räume in der eigenen Defensive eng zu machen, um den Bayern so wenig Raum wie möglich für ihr Kombinationsspiel zu lassen“, sagt Ehrmann.
Potsdam empfängt Werder Im DFB-Pokal tat sich der FC Bayern unter der Woche gegen den SV Werder Bremen schwer, jetzt sind die Bremerinnen beim 1. FFC Turbine Potsdam zu Gast. Die Potsdamerinnen haben in der Meisterschaft vor Wochenfrist den VfL Wolfsburg eindrucksvoll besiegt, um wenige Tage später im DFB-Pokal deutlich zu verlieren. Gegen Werder geht es um wichtige Punkte, um wieder in die erste Tabellenhälfte zu klettern, Bremen liegt hingegen momentan auf einem Abstiegsplatz. Nur mit einem Sieg könnten sie den verlassen, wenn gleichzeitig Leverkusen gegen Frankfurt verliert.