FFC Frankfurt trennt sich von Colin Bell
Frauenfußball-Bundesligist 1. FFC Frankfurt und Trainer Colin Bell haben sich einvernehmlich geeinigt, zukünftig getrennte Wege zu gehen. Bell zieht es nach Skandinavien.
Der Verein verständigte sich nach vertrauensvollen und intensiven Gesprächen darauf, dass das Arbeitsverhältnis zum Jahresende im gegenseitigen Einvernehmen aufgelöst und beendet wird. Bell wechselt zum norwegischen Vizemeister Avaldsnes IL, wie der norwegische Verein auf seiner Facebook-Seite bestätigte .
Colin Bell wird ab sofort das Training nicht mehr leiten, stattdessen werden die beiden Co-Trainer Matt Ross und Kai Rennich die Betreuung der Mannschaft interimsmäßig übernehmen. Das Bundesligateam wurde heute Nachmittag über die Veränderung informiert. Colin Bell hatte die Position des Cheftrainers am 1. Juli 2013 angetreten und mit der Mannschaft große Erfolge erzielt. So wurde der 1. FFC Frankfurt in dieser Zeit DFB-Pokalsieger sowie Vize-Meister 2014 und gewann 2015 die UEFA Women‘s Champions League.
Dank für Zusammenarbeit Auch aktuell spielt der 1. FFC Frankfurt in der Allianz Frauen-Bundesliga mit drei Punkten hinter dem Spitzenduo weiter um die Champions-League-Qualifikation und steht im Viertelfinale von Europas Königsklasse. FFC-Vorsitzender Bodo Adler erklärt: „Wir haben Fußballlehrer Colin Bell viel zu verdanken und in den letzten zweieinhalb Jahren gut und erfolgreich zusammengearbeitet. Wir wünschen ihm als Trainer und persönlich für die Zukunft weiterhin viel Erfolg. Die Art und Weise der einvernehmlichen Trennung entsprach der Qualität unserer vertrauensvollen Zusammenarbeit.“
Dietrich: Neu durchstarten FFC-Manager Siegfried Dietrich meint: „Nach einer erfolgreichen Ära unter unserem Cheftrainer Colin Bell haben wir jetzt die Gelegenheit, neu durchzustarten und unsere anspruchsvollen Ziele in der laufenden Saison weiter im Blick zu haben. Dabei vertrauen wir auf die beiden bisherigen Co-Trainer Matt Ross und Kai Rennich, die das Training interimsmäßig leiten werden und natürlich auf unsere sehr gut aufgestellte Mannschaft.“