EM-Quali: DFB-Elf gewinnt gegen Russland
Die deutsche Frauenfußball Nationalelf hat mit einem ungefährdeten Sieg gegen Russland den dritten Sieg im der EM-Qualifikation gefeiert.
In der Brita-Arena Wiesbaden kam die Elf von Bundestrainerin Silvia Neid vor der schwachen Kulisse von nur 4 516 Zuschauern zu einem 2:0 (1:0)-Erfolg.
Debütantin Mandy Islacker (8.) und Leonie Maier (48.) erzielten die Tore für die überlegene deutsche Mannschaft, die allerdings zu wenig aus ihren zahlreichen Torchancen machte.
Debütantin Islacker trifft Gleich in der Anfangsphase baute die DFB-Elf Überlegenheit auf und es dauerte nur wenige Minute, bis zum ersten Mal gejubelt werden durfte. Nach einem Islacker-Kopfball an die Latte setzte Sara Däbritz den Rebound an den Pfosten, von dort kam der Ball erneut zu Islacker, die mit ihrem ersten Treffer im Nationaldress zum 1:0 abstaubte (8.). „Ich habe gar nicht damit gerechnet, dass ich von Beginn an ran darf. Ich habe versucht, mein Bestes zu geben, umso schöner, dass es mit einem Tor belohnt wurde“, so Islacker.
DFB-Elf überlegen Auch in der Folge war die deutsche Mannschaft in der physisch hart geführten Partie klar überlegen, konnte aber weitere Chancen durch Däbritz (13.) und Anja Mittag (21.) nicht verwerten. Ab Mitte der ersten Halbzeit verlor Deutschland ein wenig den Faden, Russland konnte nun etwas besser dagegen halten, ohne jedoch eigene Akzente zu setzen.
Sehenswerter Treffer von Maier Die zweite Halbzeit begann wie die erste mit zielstrebigem deutschem Spiel, das erneut schnell belohnt wurde. Nach Vorarbeit von Mittag zirkelte Leonie Maier den Ball sehenswert an Russlands Torhüterin Elvira Todua vorbei zum 2:0 ins Netz (48.). Es folgten weitere Chancen durch Goeßling (67.) und vor allem die eingewechselte Debütantin Lina Magull (78.), doch der DFB-Elf war kein weiterer Treffer vergönnt.