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2015

1. FFC Frankfurt holt knappen Sieg

Der 1. FFC Frankfurt hat zum Auftakt des zweiten Spieltags der Allianz Frauen-Bundesliga sein Auswärtsspiel bei der TSG 1899 Hoffenheim gewonnen. Dabei taten sich die Frankfurterinnen allerdings schwerer als bei ihren bisherigen Auftritten gegen die TSG.

Nach 90 Minuten stand es 1:0 (1:0) für die Frankfurterinnen, auf die sich die TSG in dieser Partie besser einstellten als noch in der Vergangenheit.

Frühe Führung durch Islacker Dabei begann die Partie, wie alle bisherigen Aufeinandertreffen beider Mannschaften – mit einer frühen Führung für den FFC. Kerstin Garefrekes spielte in der fünften Minute den Ball auf den langen Pfosten, Yuki Ogimi legte per Kopf ab, und Mandy Islacker ließ sich die Chance nicht entgehen und traf zum 1:0.

TSG kommt besser ins Spiel Auch in der Folge konnte sich der FFC Möglichkeiten erarbeiten. In der siebten Minute rutschte Islacker bei einer erneuten Hereingabe von Garefrekes am langen Pfosten am Ball vorbei, eine Minute später traf Islacker lediglich die Latte. Die Partie schien sich zunächst zu einer klaren Sache zu entwickeln, doch im Verlauf der ersten Halbzeit stellen sich die Hoffenheimerinnen immer besser auf die Gäste ein.

Chojnowski scheitert am Pfosten In der 14. Minute hätte Ex-Frankfurterin Silvana Chojnowski nach einem Freistoß von Stephanie Breitner für die TSG fast den Ausgleich erzielt, doch der Pfosten rettete FFC-Torhüterin Desirée Schumann und ihre Teamkolleginnen. Hoffenheim stand besser sortiert, beschäftigte nun seinerseits die Frankfurter Hintermannschaft und ließ in der Defensive nur noch wenig zu. In der 34. Minute war es Hoffenheims Torhüterin Martina Tufekovic, die gegen Islacker parierte, kurz vor dem Halbzeitpfiff hätte der FFC die Führung dann aber doch noch fast verdoppelt. Der Treffer wurde wegen Abseits aber aberkannt.

Keine Räume für Frankfurt In der zweiten Halbzeit behielt die TSG ihr gutes Stellungspiel bei, übte früh Druck aus und zeigte eine hohe Laufbereitschaft. „Wenn man gegen Frankfurt nicht fit ist, bekommt man auf die Mütze“, hatte TSG-Trainer Jürgen Ehrmann schon vor der Partie gewarnt und daher 90 Minuten Kampf gefordert. Sein Team setzte dies gut um, der FFC hatte kaum Platz, um sein Spiel zu entfalten. Als sich in der 76. Minute dann doch einmal wieder Räume boten und es über die rechte Seite schnell ging, ließ der FFC seine Klasse nochmal aufblitzen, Tufekovic reagierte gegen Simone Laudehrs Schuss jedoch stark.

Bayern München gegen VfL Wolfsburg: die Audio-Stimmen zum Topspiel FC Bayern feiert Heimsieg gegen Wolfsburg Frauen-Bundesliga: Vier Spitzenteams im Duell Zwiespältige Gefühle „Wir hätten nachlegen müssen“, ärgerte sich Islacker nach der Partie ein wenig über den nur knappen Erfolg. „Aber die Hauptsache ist, dass wir heute die drei Punkte haben.“ Auch Ehrmanns Gefühle waren nach 90 Minuten zwiespältig. „Verlierst du nach so einer Leistung, ist es immer schwierig, aber wir können erhobenen Hauptes vom Platz gehen. Auf dieser Leistung werden wir aufbauen, und wenn wir das mitnehmen, werden wir die Punkte in den kommenden Spielen sicherlich holen.“