Wang Fei wechselt von Potsdam nach Lyon

Von am 1. September 2015 – 8.22 Uhr 113 Kommentare

Die chinesische Torhüterin Wang Fei von Frauenfußball-Bundesligist 1. FFC Turbine Potsdam wird zukünftig das Trikot des französischen Meisters Olympique Lyon tragen.

Der Bundesligist bestätigte am Montagabend via Facebook und Twitter, dass die 25-Jährige den Verein verlassen wird. Ein Bestätigung von Seiten Lyons steht noch aus.

Wang Fei war erst im vergangenen Winter verpflichtet und nicht ohne Stolz als erste Chinesin in der Bundesliga vorgestellt worden.

Anzeige
Wang Fei

Potsdams Torhüterin Wang Fei zieht es nach Frankreich © Karsten Lauer / girlsplay.de

Verpasstes DFB-Pokalfinale als Knackpunkt
Doch nun nimmt die hoch gewachsene Torhüterin nach nur neun Bundesligaspielen Reißaus, obwohl sie bei Turbine noch einen Vertrag bis zum 30. Juni 2016 hatte.

Dabei dürfte eine nicht unwesentliche Rolle gespielt haben, dass Wang Fei fürs DFB-Pokalfinale von Trainer Bernd Schröder kurzerhand zugunsten von Anna Sarholz auf die Bank verfrachtet wurde. In den chinesischen Medien präsentierte Wang Fei nun gar freudestrahlend ihren Auflösungsvertrag.

Jetzt lesen
Frauen-Bundesliga: Topspiel in München, Abstiegskrimi in Köln

Sportliche Herausforderung
Sportlich einfach wird es bei Olympique Lyon sicher nicht, denn Wang Fei ist nun neben der derzeit verletzten Sarah Bouhaddi, Méline Gérard und Cindy Perrault nun die bereits vierte Torhüterin im Kader von Olympique Lyon.

Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

113 Kommentare »

  • CK7 sagt:

    Was ist da los, RW?

    (1)
  • holly sagt:

    @Detlef, wieso ist sie abgestürzt? Jeder Mensch hat in seinem Leben mal gute und schlechte zeiten bzw hat mal gute oder schlechte Entscheidungen getroffen. Aus solchen Erlebnissen kann man viel lernen und noch stärker wieder kommen und wenn es bei einem Club ist der nicht in unserem täglichen Fokus liegt.
    Von zerstörter Karriere kann hier jedenfalls nun wirlich keine Rede sein. Dazu dürfte sie keinen neuen Verein finden.

    (3)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Eine saublöde Äußerung, hier von einem Absturz zu schreiben!
    Und wenn es den wirklich gäbe, hätte er in Potsdam begonnen und Auslöser niemand anderes als Schröder höchstpersönlich.
    Ich habe geradezu damit gerechnet, dass dieser Schritt jetzt so erfolgt, wie er kommuniziert wird, denn als ehrgeizige Nationalspielerin und chinesische Sportlerberühmtheit kann man kein Verharren im 2. Glied dauerhaft hinnehmen, da sind Leistungsabfall inkl. dem Imageverlust zu deutlich.
    Sie mußte hier einfach erneut aktiv werden! Ich wünsche ihr, dass die Leidenszeit endlich vorbei ist und jetzt wieder deutlich bessere Zeiten für sie anbrechen. Mental wird sie sicher noch einige Zeit brauchen…

    (3)
  • Detlef sagt:

    @holly,
    FEI war der gefeierte Star in den chinesischen Medien, als sie nach Potsdam wechselte!!!
    Egal wo TURBINE hinkam, immer war schon ein Journalist aus ihrer Heimat da, meistens sogar mehrere!!!

    Und auch in Deutschland wurde sie als erste Chinesin in der Bundesliga ständig von Reportern umlagert, auch weil ihre Leistungen mehr als ausreichend waren!!! ☺

    Dann kam der überstürzte Wechsel nach Lyon, buchstäblich in letzter Sekunde bevor das Zeitfenster sich dafür schloß!!!
    Die haarsträubende Geschichte dazu eignete sich besonders gut, um mal wieder auf Schröder draufzudreschen!!!

    Jetzt war sie am Ziel, bei einer der besten Vereinsmannschaften der Welt, wo auch finanziell ordentlich was geboten wurde!!!

    Das Interesse an FEI dauerte gerade mal 6 Monate, dann war sie dort überflüssig geworden!!!
    Der Wechsel zurück in die chinesische Liga ist ein Absturz um Lichtjahre!!!

    In Potsdam wär sie ziemlich sicher Nummer Eins geblieben, und wir wären mit weniger Gegentoren etwas dichter an unserem Saisonziel!!!
    FEI persönlich hätte ein Verbleib in der Bundesliga sicher auch sehr gut getan, weil einfach sehr viele gute Mannschaften hier spielen, wo sie immer gefordert worden wär!!!

    Selbst England oder Skandinavien wäre immer noch besser gewesen als der Rückgang nach Hause!!!
    Ohne Legionärinnen werden es die Mädels aus dem Reich der Mitte wohl nie wieder schaffen, an ihre glanzvollen Zeiten in der Vergangenheit anzuknüpfen!!!

    (5)
  • balea sagt:

    „Absturz“ finde ich als Begriff auch ein wenig hart gewählt – aber dass dieser „Ausflug“ von Fei in Europa inzwischen als kompletter Fehlschlag eingeschätzt werden muss ist doch wohl klar.

    Und zu @SF: Mit „Lachnummer“ habe ich genau das gemeint, was Du in Deinem Kommentar nochmal demonstriert hast: Egal, wo ein Sack Reis umfällt: Schröder ist Schuld. Hahaha. Fei Wang hat genau 1 Jahr gebraucht um bei zwei ambitionierten Proficlubs in EU absolut NICHT klar zu kommen – und natürlich liegt das NullkommaNull an ihr selbst. Alles ist ganz allein Schröder in Schuld.

    DAS nennt man eine riesige Lachnummer.

    (-3)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @balea
    Warum schreibst Du sowas?
    Aus meiner Wortwahl mit „gäbe“ und „wäre“ machst Du aus reinem Selbstzweck reisserische Tatsachen gewürzt mit einem Sack Reis, nur den Curry hast Du vergessen.
    Wer ist also jetzt eher die riesige Lachnummer? 😀
    Bloss gut, dass bei der B**d-Zeitung keine Planstelle mehr für Dich frei ist.

    (1)
  • FFFan sagt:

    @ Detlef:
    „In Potsdam wär sie ziemlich sicher Nummer Eins geblieben, und wir wären mit weniger Gegentoren etwas dichter an unserem Saisonziel!!!“

    Sicher, dass Turbine mit Fei Wang im Tor auch nur ein Gegentor weniger kassiert hätte? Hat L.Schmitz nicht alles gehalten, was zu halten war?

    Und was wissen wir schon über die Stärke der chinesischen Liga? Immerhin spielen dort fast alle Nationalspielerinnen eines WM-Viertelfinalisten. So schlecht kann diese Liga also gar nicht sein!

    (4)
  • vikkybummsy sagt:

    SiDi sucht doch ganz bestimmt noch was für Frankfurter Selbstverständniss einer guten Mannschaft. Desi ist ja wohl nicht gerade unersetzlich. Wäre auf jeden Fall eine gute Sache wenn ich an die Vorrunde denke. Ich würde das begrüßen.

    (9)
  • balea sagt:

    @sf
    Ich hab nochmal ein wenig den Thread hier überflogen. Der Tenor der Diskusssion umd den Wechsel von Fei ist von Beginn an klar: Es handelt sich um ein Versagen Turbine Potsdams im allgemeinen und Schröders im besonderen. Auch Deine Posts gehen genau in diese Richtung. Kritik an Fei wurde hier bestenfalls ins Lächerliche gezogen. Am Ende noch die Lobpreisung der menschlichen und tollen Vereinsführung von Lyon….

    Nichts davon ist wirklich haltbar. Und wenn Du jetzt mit „gäbe“ und „wäre“ kommst, versuchst Du nur zu verschleiern, dass Deine ständige Schröder – Bashings zu einem reinem Selbstzweck verkommen sind und in mancher Hinsicht die Sicht auf die Fakten vernebelt.

    (4)
  • holly sagt:

    @Detlef, sie wird auch jetzt noch immer ein Medienstar/Sportstar in China sein. Daran ändert dieser Wechsel nichts. Naja als ob das bei nur bei ihr so ist.
    Bei den Japanerinnen sind auch andaurnd irgendwelche Fernsehteams dabei. Das ist jetzt nicht ein Fingerzeig das jemand besonders ist. Das ist da nunmal gang und gebe.

    (1)
  • Detlef sagt:

    @Frau Fußball,
    soso, Du findest meine Äußerung also „saublöd“!!!
    Welchen Stellenwert hat denn heute der chinesische FF noch???
    Die Natio liegt weit hinter den Topteams der Welt zurück, sogar hinter den asiatischen!!!
    Der Vereinsfußball ist sogar noch unbedeutender!!!

    OK, sie dürfte jetzt dort die uneingeschränkte Nummer Eins sein, aber auf welchem Niveau???
    Ohne echte Konkurrenz auf ihrer Position, und ohne starke Gegner, wird sie unweigerlich selbst schlechter werden!!!

    Dieser Absturz hat in der Tat in Potsdam begonnen!!!
    Wenn eine Sportlerin die Entscheidung (eine einzige) ihres Trainers nicht akzeptieren kann (oder will), noch dazu in einer Mannschaftsdisziplin, dann spricht das doch wohl eher gegen sie als gegen den Trainer!!!

    Ich will nicht andauernd Schröder verteidigen müssen, denn eigentlich bin ich einer seiner größten Kritiker!!!
    Und das nicht erst jetzt, wo der Erfolg ausbleibt!!!
    Aber wenn so „saublöde“ Äußerungen gegen ihn fallen, die jegliche Konstruktivität vermissen lassen, dann muß auch ich Partei für ihn ergreifen!!!

    Für mich war das auch kein Wechsel aus Trotz, sondern eine klare Entscheidung zugunsten eines finanziell potenteren Klubs, der außerdem ein Abo auf einen CL-Platz hat!!!
    Das wäre soweit auch OK gewesen, wenn es nicht mit dieser „saublöden“ Ausrede passiert wär!!!

    FEI hat nur eins nicht bedacht dabei!!!
    Sie wechselte ausgerechnet in den Verein, wo die französische Nationalkeeperin Nummer Eins beschäftigt ist!!!
    Frankreich ist der nächste Ausrichter der WM!!!
    Die „Grande Nation“ wird es natürlich nicht hinnehmen, daß ihre Nummer Eins im Verein nur noch Bankdrückerin ist!!!
    Da sind unsere Nachbarn seeeeehhhr eigen!!!

    Es ist gut möglich, daß FEI es noch einmal versuchen wird!!!
    Vielleicht probiert sie es dann mal auf der anderen Seite des Atlantiks, wo solche Dinge unweit professioneller angegangen werden???
    Aber dann sollte sie nicht so lange damit warten, bevor ihre Leistungen nur noch Mittelmaß sind!!!

    (1)
  • holly sagt:

    @ Detlef, wenn sie wegen dem Geld von Potsdam nach Lyon gegangen ist, warum bleibt sie dann nicht da? Was will sie dann mehr, schön auf der Bank sitzen viel Geld kassieren. In der N11 von china wäre sie ja deiner Meinung nach dann auch gesetzt. Da der Chinesische Fussball ja so schlecht sein soll.
    In China wird sie sicher nicht das Geld verdienen wie in Frankreich.
    Das ist doch nicht dein Ernst das du behauptest, das der französische Verband bestimmt wer im Verein spielt und wer nicht.
    Rede dir mal weiter deine Welt schön zurrecht. Das hat doch alles weder Hand noch Fuß

    (1)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @Detlef
    Es ist wieder mal soweit, denn ich lach‘ mir gerade den Arsch ab, ob Deiner Äußerungen wie „größter Kritiker von Schröder“ und die Verwendung von „Konstruktivität“!
    Du bist genausowenig der größte Schröder-Kritiker, erst recht nicht in Anbetracht Deiner Kurzwüchsigkeit und-sichtigkeit, wie Du der Kaiser von China (Vergleich mit China war mir wichtig!) höchstpersönlich bist.
    Saublöd finde ich und dabei bleibe ich auch, nicht die Leistungen im FF Chinas, sondern einzig Deine abstruse Abgang-Inszenierung von Fei. Das allerdings auf ein Vorkommnis zu reduzieren, ist recht kurzatmig und alle Nebengeräusche blendest Du natürlich absolut schröderkritisch vollkommen aus.
    Aber o.k., ich ändere Dich nicht mehr (bleibe also in Dexyland) und Du mich genausowenig, d.h. wir werden uns zur allg. Belebung des Portals weiterhin aneinander reiben, und das ist auch gut so!

    @balea
    Was ist Deine Intention, wenn Du meine kritischen Darlegungen zu Schröder als Bashing abtust und was ist explizit unter dem „reinen Selbstzweck“ zu verstehen, den ich angeblich damit verfolge?
    Wenn Du schon von Nebel schreibst, bringe doch Klarheit in Deinen Dunst! Wovon will ich ablenken?
    Öffne uns die Abgründe, in die Du hineinblickst, wenn Du sowas hier äußerst!

    @alle
    Übrigens leistet sich Turbine gerade im Vorfeld des Hallencups eine Homage an Wang Fei, indem man ein Vorjahresfoto mit ihr zeigt =>
    Ein Scherzkeks, wer jetzt von Absicht spricht!

    (-2)