Bayern München gewinnt Auftaktspiel
Meister FC Bayern München ist mit einem klaren Sieg gegen den 1. FFC Turbine Potsdam in die neue Saison der Allianz Frauen-Bundesliga gestartet. Dabei ließen sich die Münchnerinnen auch durch einen Rückstand nicht aus der Ruhe bringen. Zwei Neuzugänge sorgten schließlich für den Erfolg.
Beim 3:1 (0:0)-Erfolg vor 1 720 Zuschauern im Grünwalder Stadion in München brachte Turbine-Neuzugang Elise Kellond-Knight (51.) die Gäste aus Potsdam in Führung. Doch Ex-Turbine Lisa Evans (65.) sowie zwei Treffer der eingewechselten Sara Däbritz (75., 84.) drehten die Partie zugunsten der Gastgeberinnen.
Ausgeglichene Partie Dabei hatten die Zuschauer bei sommerlichen Bedingungen über weite Strecken eine umkämpfte und ausgeglichene Partie gesehen, in der zunächst Turbine Potsdam die besseren Chancen hatte. So scheiterte Patricia Hanebeck in der ersten Halbzeit nur knapp mit einem Heber (31.).
Ex-Turbine Evans sorgt für Wende Und als der australische Neuzugang Elise Kellond-Knight mit einem Schuss gegen die etwas unglücklich aussehende Bayern-Torhüterin Tinja-Riika Korpela die Gästeführung gelang, deutete nicht vieles auf den weiteren Verlauf der Partie hin. Doch nach dem Ausgleich nach einer schönen Einzelaktion von Lisa Evans kippte das Spiel zugunsten der Bayern, die vor allem nach der Einwechslung von Sara Däbritz Oberwasser bekamen.
Bayern-Joker sticht zweimal Die Ex-Freiburgerin war zunächst nach einer Maßflanke von Leonie Maier per Kopf zur Stelle und auch beim dritten Bayern-Treffer stand sie goldrichtig, diesmal leistete Evans die Vorarbeit. In der Schlussphase bot Turbine dann nur noch wenig Gegenwehr.
Däbritz glücklich über Sieg und Doppelpack Die zweifache Torschützin Däbritz meinte: „Es freut mich natürlich, dass ich gleich in meinem ersten Bundesligaspiel zwei Tore gemacht habe. Aber noch viel wichtiger war, dass wir dieses schwere Spiel gewonnen haben.“
Schröder beklagt individuelle Mängel Turbine-Trainer Bernd Schröder bilanzierte: „Es war insgesamt ein Spiel auf einem guten Niveau. Nach dem Ausgleich waren wir einfach in der Defensive zu unorganisiert, das ist auch eine Frage der Qualität der einzelnen Spielerinnen.“