WM 2015: DFB-Elf gibt Spiel aus der Hand

Von am 12. Juni 2015 – 0.07 Uhr 36 Kommentare

Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft ist in ihrem zweiten Vorrundenspiel bei der Weltmeisterschaft in Kanada nicht über ein Unentschieden hinausgekommen. Gegen Norwegen gab die DFB-Elf nach überlegener erster Halbzeit eine Führung aus der Hand.

1:1 (1:0) hieß es nach 90 Minuten. Wie schon bei der WM 2007 ist die DFB-Elf somit mit einem Kantersieg ins Turnier gestartet und teilt sich im zweiten Spiel die Punkte (damals 0:0 gegen England).

Mittag trifft erneut
Im Vergleich zur Auftaktpartie gegen die Elfenbeinküste nahm Bundestrainerin Silvia Neid nur eine Änderung in der Startformation vor. Für Melanie Leupolz, die sich beim WM-Auftakt eine Schambeinprellung zugezogen hatte, rückte die wieder genesene Dzenifer Marozsán in die Startelf.

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Die deutsche Mannschaft fand gut in die Partie, wie schon gegen die Elfenbeinküste gelang ein früher Treffer: Anja Mittag brachte ihr Team bereits in der sechsten Minute mit 1:0 in Führung. In der Folge verlegte die DFB-Elf die Partie zu großen Teilen in die norwegische Hälfte, gab den Ton an und hätte die Führung schon in der ersten Halbzeit ausbauen können. Unter anderem scheiterte Alexandra Popp in der 29. Minute mit einem Kopfball, der das Tor nur knapp verfehlte.

Deutschland und Norwegen boten sich eine umkämpfte Partie. © foto2press / Oliver Zimmermann

Deutschland und Norwegen boten sich eine umkämpfte Partie. © foto2press / Oliver Zimmermann

Riesenchance für Herlovsen
Die Norwegerinnen zeigten sich in der Defensive überraschend unsortiert, sie ließen den Deutschen viel Raum und fanden nur schwer ins Spiel. Dennoch hätte der Weltmeister von 1995 fast den Ausgleich erzielt. Isabell Herlovsen kam in der 43. Minute frei zum Schuss. Torhüterin Nadine Angerer hielt die knappe Führung mit einer Glanzparade fest.

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DFB-Elf verliert den Faden
Nach dem Seitenwechsel konnte die deutsche Mannschaft zunächst nicht mehr an die Leistung der ersten Halbzeit anknüpfen. Die Norwegerinnen waren präsenter und selbstsicherer als noch in den ersten 45 Minuten. Für den Ausgleich brauchte es aber eine Standardsituation: Maren Mjelde gelang in der 61. Minute mit einem direkt verwandelten Freistoß das 1:1.

Das Spiel im Überblick
  • 19:1 Abschlüsse für Deutschland in der ersten Halbzeit – in der zweiten dann nur noch 8:3.
  • 52 Prozent Ballbesitz für Deutschland.
  • Anja Mittag erzielt bereits ihren vierten Treffer bei dieser WM.
  • Für Maren Mjelde war es der erste Treffer bei dieser WM. Gegen Thailand verschoss sie einen Strafstoß.

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36 Kommentare »

  • Andreas sagt:

    Deutschland war sicherlich in 1. HZ nicht nur deswegen gut, weil Norwegen schwach war. Umgekehrt stimmt es sicherlich auch. Unsere Mädels sind halt im positiven Sinne sehr aggressiv ins Spiel gegangen und haben die Norwegerinnen damit auch einfach überrascht und überrolt. Ob sie nach der Pause müde waren oder ob der Einbruch andere Gründe hat, kann nur das Trainerteam und die Mannschaft beurteilen. Allerdings hat man auch gegen die Elfenbeinküste gesehen, dass die Mannschaft Schwierigkeiten hatte, wieder ins Spiel zu finden. Da blieb es halt folgenlos, weil die Afrikanerinnen zu schwach waren. Für die KO-Spiele muss man das dringend abstellen. Da kann so ein Einbruch schnell das Aus bedeuten, vor allem wenn man so viele Chancen ausgelassen hat. Oder aber es muss eine andere Taktik gewählt werden, wenn der Kräfteverschleiss auf diesem Kustrasen so hoch ist.
    Für das Thailand Spiel sollten auf jeden Fall einige Spielerinnen eine Pause erhalten, um ihre Kräfte zu schonen. Ich denke da an Simone Laudehr oder vielleicht auch an Anja Mittag. Beide waren ja nun ziemlich platt und die Pause bis Montag ist ja nun auch nicht so sehr lang. Gegen Thailand könnte man vielleicht tatsächlich eine Lotzen mal im Sturmzentrum und Pauline Bremer auf einer Außenbahn ausprobieren. Allerdings nicht die Innenverteidigung, wenn SN an dem Duo festhalten will. Für diesen Fall gebe ich Andi recht. Dann brauchen Bartusiak und Krahn jedes Spiel, um sich noch zu steigern.

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  • Detlef sagt:

    @Maxi,
    Ich würde Dir schon widersprechen wollen!!!
    Die Norwegerinnen waren in der ersten Hälfte gar nicht richtig auf dem Platz!!!
    Das war nicht das was sie spielen können, wie wir in Hälfte Zwei gesehen haben!!!

    Vor allem im MF fehlten bei Norge die Anspielstationen!!!
    Pellerud hatte sich verspekuliert, indem er Gulbrandsen zunächst draußen ließ!!!
    Diesen Fehler behob er zur Pause, und es lief gleich besser!!!
    Aber eine Ingvild Stensland in Topform ist auch die zweifache Mutter nicht, und so muß man abwarten wie es bei Norge weitergeht!!!
    Von der vielgelobten ADA war ich dagegen enttäuscht!!!
    Da war eigentlich keine Verbesserung zu ihrer TURBINE-Zeit zu sehen!!!
    MAREN gefiel mir dagegen sehr, und ihr Tor war wirklich Weltklasse, das hätte Messi nicht besser machen können!!! 😉

    Die DFB-ELF wußte in Hälfte Eins zwar zu gefallen, aber nutzten die Schwäche der Pellerud-Truppe nicht konsequent aus!!!
    Lediglich den Bock der ansonsten gut haltenden Ingrid Hjelmset konnte ANJA in der ihr eigenen Art verwerten!!!
    Ansonsten trat genau das ein, was viele nach dem Elfenbeinküste-Spiel schon kritisiert hatten, die mangelhafte Chancenverwertung!!!

    Sasic blieb nur ein Schatten ihrer selbst, und Popp festigte ihre Rolle als Chancentod!!!

    Einzig Marozsan gefiel mir sehr gut, und auch Laudehr und ANJA konnten sich einige Male auszeichnen!!!
    Außen fand ich Leo Maier und TABBI KEMME auch sehr gut!!!
    Von Goeßling muß mM nach noch mehr kommen!!!

    In der Abwehr zeichnete sich das ab, was viele bereits vermutet hatten!!!
    Unsere IV bekommt Probleme, wenn schnell und direkt gespielt wird!!!
    Wenn ADA dann mal ins Kopfballduell kam, sahen Krahn und Bartusiak meist ziemlich schlecht aus!!!

    In Hälfte Eins konnten Herlovsen und ADA nur gegen Ende gut in Szene gesetzt werden!!!
    In Halbzeit Zwei gelang dies öfter, und es war der hier so oft gescholtenen NATZE zu verdanken, daß dies nicht zu Gegentreffern führte!!!

    Es werden stärkere Gegner kommen, und ich bin eher skeptisch, daß die beiden sich noch steigern können!!!

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  • Rainer sagt:

    Krahn und Bartusiak sind die Achillesferse der deutschen Mannschaft. Das wird zB auch hier in Schweden bei jedem Spiel deutlich gesagt, da ist immer davon, dass beide „in die Jahre gekommen“ sind oder einfach „zu langsam“ sind. Das wird im Viertelfinale gegen Frankreich eine echte Probe werden. Hier hätte die Trainerin vielleicht doch Alternativen in Josephine Henning, aber zeigt gerade bei K & B eine ansonsten ungewohnte Loyalität trotz abnehmender Klasse.
    Ich bin sehr gespannt auf Schweden kommende Nacht´. In der „Gruppe des Todes“ sind die Plätze 2-4 völlig unvorhersehbar.

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  • Altwolf sagt:

    Es zeigt sich doch immer wieder, wie unterschiedlich so ein Spiel wahrgenommen wird.
    Ich selbst habe dieses Spiel eher wie @never-rest u. @waiiy gesehen und denke der gute Eindruck der 1.Hz resultierte aus der Tatsache, das Norwegen das MF komplett preisgegeben hat, viel zu weit von den Gegenspielerinnen weg war und dadurch auch ein Kombinationsspiel unserer Spielerinnen zuließ.
    Das daraus so wenig Kapital geschlagen wurde, ist eine andere Sache und zeigt die fehlende Effizienz eigentlich aller Stürmerinnen, wobei in HZ 1 A.Mittag noch die Aktivste war und zumindest mit den Ideen noch versuchte etwas anzufangen.

    Das das Spiel d. Deutschen auf diesem Untergrund enorm kräftezehrend war, ist wohl auch jedem klar geworden und wenn ich sehe, wie auch eine L.Gößling, die sonst ohne Probleme 90 min auf Rasen Tempo gehen kann hier doch zum Schluß auch Mühe hat, dann ist es erforderlich rationeller zu spielen.

    Norwegen hat dann genau diese Besonderheit nutzen können, wenn auch das Glück ihnen in HZ 1 hold und ein größerer Rückstand dadurch nicht zustande gekommen war.

    Jetzt bekämpften sie das deutsche MF, was in HZ 2 eigentlich nur aus L.Gößling bestand, die zudem, wenn auch einige Male durch selbstverursachten Ballverlust,im Sprint die gegenerischen Angriffe ablaufen, bzw. der eigenen Defensive helfen mußte.

    In dieser Phase war v. D.Maroszan nichts zu sehen, was mit Balleroberung oder Pressing im MF zur Stabilität des Spieles hätte beitragen müssen.

    Sowohl S.Laudehr als auch A.Popp haben in vielen Phasen des Spieles bis zum Wechsel sehr häufig hinten aushelfen müssen und dann auch nicht mehr die Fähigkeit gehabt nach vorn etwas zu bewegen.
    Die schon aufgezeigte Kritik dieser Wechsel teile ich und kann mich nur wundern, weshalb e. L.Lotzen auf der Außenposition so vergeudet wird.
    Sie gehört ins Zentrum für C.Sasic o. A.Mittag. A.Popp ist auch keine typische Außenstürmerin, kommt jedoch derzeit damit besser zurecht. Die Kritik an ihrem Kopfballspiel ist genauso überflüssig, wie die Begeisterung für die zwar „strammen“ Schüsse mitten aufs Tor und das „Kabinettstückchen“ ohne irgendwelchen Nutzen (außer Ballverlust) von D.Maroszan.

    Bei ihr kann man doch sehen (siehe auch Spiel gegen die Schweiz), das sie nur Spaß und Spielfreude für eine HZ hat. Wenn es ans „Arbeiten“ geht, ist M.Leupolz u. evtl. M.Behringer, die bessere Option aus Sicht des Teamgedankens.

    Sie als offensiv ausgerichtete „Ballverteilerin“ hatte es auch zu verantworten, daß nach dem Wechsel S.Däbritz auf der linken Seite nicht eingebunden wurde, da sie ständig über d. rechte Seite Pässe spielte um sich damit eher als Rechtsfuß in Schußposition bringen zu können.

    Ohne ein starkes bzw. stabiles MF (z.B. L.Gößling u. zumindest M.Leupolz, wenn schon ohne N.Keßler) über 90 min ist auch die etwas „langsame“ IV schnell mal überlaufen. Diese „Schwäche“ in der 2.HZ spiegelt sich auch in den bei den Norwegerinnen landenden 2. Bälle oder die aus der Abwehr heraus erfolgten Befreiungsschläge wieder.

    T.Kemme auf li.AV ist auf jeden Fall berechtigt, da robust, zweikampfstark u.auch mit einer guten Grundschnelligkeit ausgestattet und für mich stärker als J.Cramer.

    Die Spielerin des Spieles, falls man das nun wirklich „ausloben“ muß, jedenfalls nicht D.Maroszan, da schon eher L.Maier, aber eigentlich keine.

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  • FF-Fuchs sagt:

    Norwegen machte in der 1.Hz. den Fehler, viel zu weit weg von den Gegenspielerinnen zu stehen. So etwas kann natürlich Maro mit so viel Freiheit ausnutzen. Erst in der 2. Hz., als die Norwegerinnen näher an ihren Gegenspielerinnen waren, sah man nichts mehr von Maro, Laudehr usw.! Ich sehe leider keine Spielerin die mal die Ärmel hochkrempelt und dagegen hält.

    Es ist natürlich gefährlich Spielerinnen mit zu nehmen, die lange verletzt waren, gerade beim Kunstrasen, der sehr kräftezehrend zu bespielen ist.

    Ich gebe die Hoffnung aber nicht auf, dass Deutschland noch weit kommen wird bei dieser WM.

    Erst in der K.O. Runde zeigt sich die Mentalität und der Charakter der Mannschaft.

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  • Jan sagt:

    Jetzt mal halblang Leute, und erst mal einen Tag drüber reflektieren (was im www leider viel zu selten passiert.)

    Weiß nicht jeder Fußball-Laie, dass es oft zwei völlig verschiedene Halbzeiten gibt?

    Bei der EM 2013 hat Deutschland gegen Norwegen noch verloren – ebenfalls durch einen glücklichen Treffer, und bei einem gesundheitlich arg gebeutelten dt. EM-Kader. Es ist also zweifelsohne eine Steigerung im Resultat, oder etwa nicht? Daher sehe ich es wie Andi, dass die Lehren, Schlüsse u. Erfahrungen aus der 2. Hz. jetzt ganz wichtig sind – lieber in der Gruppen- als in der KO-Phase!

    Denn wenn die mit Abstand beiden erfolgreichsten FF-Teams Europas aufeinander treffen, ist immer vieles möglich.

    Däbritz, Lotzen u. Petermann statt Faißt, Islacker u. Kuznik zeigt auch klar Silvia Neids zukunftsorientierte Ausrichtung (für Steffi Jones).

    Sehen wir‘s mal positiv: Die suboptimalste WM-Halbzeit hat Deutschland nun (hoffentlich) hinter sich. Nora Kruses Parallelen zur WM 2007 kamen einem natürlich automatisch in den Sinn.

    Es wäre irre, sollte Deutschland tatsächlich bald 4 Fußball-WM-Titel gleichzeitig halten (Frauen A u. U20, Herren A u. U20 – kaum auszumalen… ; + evtl. Olympia 2016??) Bloß nicht dran denken…

    Und Alexandra Popp möge sich ihre weiteren Tore bitte bitte für die kommenden Partien aufsparen! 🙂

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  • FFFan sagt:

    @ dummkopf:
    „Aber wieso und warum, wer, wie, was war es dann?“

    Hier werden Sie geholfen:

    https://spielverlagerung.de/2015/06/12/deutsche-frauen-zeigen-ihre-zwei-gesichter/

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  • never-rest sagt:

    Danke @FFFan für den interessanten link. Nur einmal musste ich herzhaft lachen: Goeßling als Ersatz für Leupolz. So weit ist es noch nicht. Eher Maroszan für Leupolz.

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  • dummkopf sagt:

    Toll, Danke @FFFan.
    Dass du dich auf solchen Seiten „rumtreibst“ merkt man natürlich (und das ist natürlich positiv gemeint).
    Und ich kenne die natürlich auch, schaue aber nicht allzuoft da rein.
    Wobei die Leute dort sich natürlich viel besser auskennen und die spieltaktischen Bewegungen richtig mitbekommen. Aber leider haben sie oft mE zu wenig Eigenerfahrung um Ursache und Wirkung richtig zu interpretieren. Dann bringen sie einzelne Sätze, da friert es sogar regelrecht.
    Ich schaue diese Spiele nicht mehr doppelt, was für solche Detailbeschreibungen sicher Voraussetzung ist. Aber alleine vieles, was da über Pressing steht ist absolut total daneben, auch wenn ich es nur einmal gesehen habe.
    Bezogen auf das Flügelspiel sind viel gute und richtige Ansätze in der Beschreibung. Aber dann kommt, dass Laudehr die Stürmerinnen mit Flanken fütterte. Das halte ich auch ohne nochmal nachzuschauen für ein Gerücht. Aber manchmal trügt die Erinnerung auch. Wieviele hohe (wegen mir auch halbhohe) Flanken sagen wir von zwischen der 16m-Seitenlinie bis zur Auslinie (oder auch ein wenig weiter hinten) mit Richtung Stürmerin vor dem Tor hat Laudehr in diesen 2 Spielen denn geschlagen? Das heisst nicht, dass sie schlecht gespielt hat, oder nicht anderweitig in Szene gesetzt, aber mit Flanken?
    Oft weiss man auch nicht, ob die Leute mit ihrem Fussballkauderwelsch der Marke „obercool“ („Laudehr steht breit“= Ich hoffe, die hat nicht zuviel getrunken) eine andere Definition dafür haben, was Flanken sind.
    Zitat:“Deutschlands Stürmerinnen ließen sich hierfür häufig auf Höhe der Außenstürmerinnen zurückfallen“
    Hä?
    Also ist eine Aussenstürmerin keine Stürmerin? Oder spielte die Verteidigung auf Höhe der Verteidigung?
    Auch wenn man raten kann, was gemeint sein könnte. Manchmal widersprüchliche seltsame Formulierungen. Da schiebe ich gerne die unsauberen Dreiecke nur mal ganz sauber nach und frage mich rechtwinklig oder ungleichschenklig?

    Ich habe ja aber einst mal hier angefangen zu schreiben, um vielleicht auch einmal solche Diskussionen zu führen und Diskussionspartner zu finden. Also würde ich mich über deine und andere Meinungen zu deinem verlinkten Artikel sehr freuen.

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  • shane sagt:

    toll, danke @dummkopf, dass du der einzige bist der durchblickt und uns daran teilhaben laesst, dass du die fussballwelt erklaerst.
    selbst wenn, sagen wir, eine voss-tecklenburg im netz ihre analysen (anonym) veroeffentlichte, du wuesstest es besser und wuerdest ihr zu wenig „eigenerfahrung“ attestieren. ne? wieso solltn auch andere bei intensiver spielanalyse mit mehrmaligem und gezielten durchschauen von spielen mehr sehen als ein dummkopf? ich bin so froh, dass du uns hier beehrst und uns nicht dumm sterben laesst.

    „Ich habe ja aber einst mal hier angefangen zu schreiben, um vielleicht auch einmal solche Diskussionen zu führen und Diskussionspartner zu finden.“
    diskussionen? partner? soso. vielleicht moechtest du dich lieber in komiker umbenennen? oder alternativ mal ein kommunikationsseminar belegen (ok, aber wer koennte dir schon noch was beibringen?)? oder auch ein selbststudium zu den feinen unterschiede zwischen diskussionen und oberlehrerhaften belehrungen?

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  • FFFan sagt:

    @ dummkopf:
    „…Fussballkauderwelsch der Marke “obercool”…“

    Da ist leider was dran. Der Verfasser des von mir verlinkten Artikels (T.Escher) schreibt ja noch halbwegs allgemeinverständlich, aber bei einigen anderen „SV“-Autoren wird’s mitunter schon seeehr ‚esoterisch’…

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  • pinkpanther sagt:

    @Jan: Herren U20 ist durch … aber dafür holen dann unsere Frauen das „Double“ 😉

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  • dummkopf sagt:

    @FFFan
    Na immerhin eine zaghafte Reaktion über den Inhalt.
    Aber das ist zum diskutieren sehr wenig, zum sterben lassen vielleicht doch zu viel?
    Ich probiere es noch einmal. Aber ich befürchte wie gehabt. Tatsächlich gar keiner der Leser hier, der fachlich etwas zum Artikel schreiben mag, oder ein FFFan etwas mehr, wo es fachlich anfängt, interessant zu werden?

    Vielleicht kommt der Artikel auch in meinem hektischen Kommentar zu schlecht weg. Der ist natürlich nicht schlecht. Enthält doch auch viele sehr überdenkenswerte Ansätze zur Verbesserung der N11 oder nicht?
    Wobei dann die Frage wäre: Kommen die N11-Analysten oder Fr. Neid zu anderen Schlussfolgerungen?

    https://spielverlagerung.de/2015/06/12/deutsche-frauen-zeigen-ihre-zwei-gesichter/

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  • translate sagt:

    Ach ja, immer diese lieben Vereinsbrillen.
    Ist diese z.B. grün gefärbt (@Altwolf) wird eine Spielerin, die unter dem Banner dieser Vereinsfarben steht, dermaßen über den Klee gelobt, dass (folgerichtig) nur noch eine ganz eigene, sichtweise-begründende Leistungsbeurteilung der Mitspielerein(en) möglich ist.
    Dabei wird dann auch schon mal aus Acht gelassen – wenn z.B. „die Begeisterung von Maroszan’s ’strammen‘ Schüssen überflüssig ist“ – dass einer dieser „Schüsse“ einen nicht unüberflüssigen Anteil an dem Führungstreffer der deutschen Mädels hatte.
    Zum Ausgleich übersieht man dann aber gerne&großzügig Nachlässigkeitein einer Über-den-Klee-gelobten (wie, z.B. das bereits von @never-rest bemerkte Nicht-wirklich-Hochspringen in der Mauer beim 1:1).
    Tja, so sind sie halt – unsere Vereinsbrillen.

    Abseits davon erscheint mir die hier geübte Kritik an der deutschen Mannschaft nach diesem Unentschieden etwas überzogen.
    Jeder kann mal eine schlechte Halbzeit haben – das kommt doch immer wieder vor. (Irren & Fehler machen ist menschlich! 🙂 )
    Eine Halbzeit haben sie bewiesen, dass sie es können – die andere, sog. In-die-Hose-gegangene dient lediglich, als zusätzlichen Ansporn für das Kommende.
    Bei den anderen sog. Titelkanditaten läuft es auch noch lange nicht rund – und Norwegen ist immerhin kein Nobody!
    So what!?!

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  • Altwolf sagt:

    @FFFan.

    Danke für den Link, dessen Inhalt ich erst jetzt lesen und entsprechend auch @Dummkopfs Kommentar darauf nachvollziehen konnte.
    Von den „kleinen“ Anmerkungen @Dummkopfs einmal abgesehen, ist die Analyse durchaus so, wie auch ich es schon beurteilt habe, jedoch wurden die „Besonderheiten“ der 2.HZ unter dem Eindruck der 1.HZ scheinbar nur von wenigen so wahrgenommen.
    Insbes. die Spielkunst einer D.Maroszan polarisiert hier bei der WM besonders und ihre „Einzelfähigkeiten“ werden mir zu sehr über die Leistung für das Team gestellt und so werden „gute“ Leistungen zu „überragenden“ und weniger gute eher nicht wahrgenommen.

    @Dummkopf.

    Du wirst damit „leben“ müssen, das deine sprachliche „Virtuosität“ und teils „philosophischen“ Formulierungen mit dazu noch oft „ironisch-spitzbübischen“ Zwischentönen nicht von jedem hier nachvollzogen werden kann und damit zwangsläufig auch nicht etwas zu diskutieren ist, wo man keine „Diskussionsgrundlage“ bei deinen Kommentaren erkennen kann.

    Vielleicht ist die Diskussion von dir auch gar nicht gewollt, denn dann solltest du einfach „platt“ und gerade heraus auch z.B. sagen „die Spielerin X,Y oder Z hat „grottig“ gespielt, vielleicht auch mit einer entsprechend „klaren“ Begründung.

    Was die „Analyse“ dieses Spieles betrifft, kommen die Kommentare von @never-rest, @waiiiy und mir doch zu sehr ähnlichen Ergebnissen, wie sie auch von @spielverlagerung.de geäußert wurde.

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  • Altwolf sagt:

    @translate.

    Ich bin sicherlich nicht so vermessen, das ich völlig von einer „subjektiven“ Sichtweise frei bin, jedoch sind meine Wahrnehmungen bezüglich der N11 schon deutlich weniger „grün-weiß“, als du es hier zu diesem Spiel erkannt haben willst.

    Wo du nun diese „grün-weiße“ Verfärbung bei meiner Spielbeurteilung und insbes. bei der Beurteilung von der Leistung einiger Spielerinnen erkannt haben willst, ist mir doch verborgen geblieben und „dermaßen über den Klee gelobt,–) sicherlich schon gar nicht, denn den beteilgten WOB-Spielerinnen habe ich in keiner Weise auch nur annähernd eine besondere Leistung attestiert.

    Wenn du schön eine solche „Vereinsbrillen“ Schönverberei zum „Besten“ geben möchtest, dann bitte auch schon den Tatsachen entsprechend.

    Meine „Kritik“ an D.Maroszan war an der 2.HZ festgemacht, wo sicherlich das gesamte Team erheblich nachgelassen hatte.
    Vielleicht machst du dir die Mühe nochmals meinen Kommentar zu lesen und deine „Vorwürfe“ noch mal überdenken.

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