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2015

Deutschland - Elfenbeinküste: die Presseschau

Die Marken sind gesetzt: In Gruppe B hat Deutschland seine Favoritenrolle mit einem 10:0 mehr als unterstrichen. Die ersten Berichte und Kommentare in der deutschen Presse.

10:0 gegen die Elfenbeinküste – die Fakten Für die, die es verpasst haben mögen: Das ZDF zeigt die Torparade der DFB-Elf und Reaktionen der Spielerinnen im Zusammenschnitt – sowie das Spiel der Norwegerinnen gegen Thailand (4:0). Das lässt sich bis Donnerstag, wenn es zum Duell der beiden spielstärksten Mannschaften der Gruppe kommt (22 Uhr, ARD), bequem in voller Länge nachschauen:

Deutschland – Elfenbeinküste in voller Länge

Eine schnelle Zusammenfassung des deutschen Spiels in Schriftform gibt’s auf ZEIT online .

10:0 gegen die Elfenbeinküste – die Qualitätsdebatte 10:0 ist ein Ergebnis, das gemischte Gefühle provoziert. Die FAZ sieht damit eine Qualitätsdebatte ausgelöst, die sich die Fifa selbst zuzuschreiben habe. Daniel Meuren schreibt: „Im Frauenfußball ist die Aufstockung (…) vornehmlich Konsequenz einer Fehleinschätzung bezüglich der Qualitätsentwicklung.“

Schon vor dem zweistelligen Resultat hatte Tatjana Haenni, Fifa-Direktorin für die Frauenwettbewerbe, im Interview mit der Frankfurter Rundschau zur Erweiterung des Teilnehmerinnenfelds von 16 auf 24 Mannschaften gesagt: „Wir machen uns nichts vor: Wir werden bei diesem Turnier auch Resultate haben, die die Unterschiede krass zeigen. Wenn Thailand ein Testspiel gegen die Niederlande mit 0:7 verliert, gibt das klare Hinweise. Aber ich bin mir sicher, dass wir schon in vier Jahren bei der WM in Frankreich dieses Thema nicht mehr haben. Das Niveau wird sich bis dahin angeglichen haben.“

Zum Artikel der Frankfurter Rundschau

10:0 gegen die Elfenbeinküste – who’s next?

Nix zu meckern gab es nach dem 10:0 für Bundestrainerin Silvia Neid . Bleibt die Frage, wie es weitergeht gegen Norwegen am Donnerstag. Die Nachrichtenagentur dpa hat nachgefragt : Was erwarten Sie für ein Spiel, Frau Neid?

„Die Elfenbeinküste hat sehr weit vorne gespielt und uns dadurch Räume gegeben, in die wir reinspielen konnten. Das wird gegen Norwegen anders. Sie sind taktisch flexibel, mit allen Wassern gewaschen und haben viele Facetten. Da brauchen wir wieder Zweikampfstärke und Spielfreude. Das wird ein enges Match.“

Auch die ARD schaut schon auf die nächste Begegnung und zitiert Norwegens Trainer Even Pellerud: “Es ist unser Ziel, gegen Deutschland zu gewinnen.” Sein Team startete am Sonntag zwar mit einem 4:0-Sieg gegen Thailand, den Trainer wurmte aber augenscheinlich, dass dabei ein Elfer verschossen wurde. Das scheint unangenehme Erinnerungen an das EM-Finale 2013 gegen Deutschland zu wecken. Celia Sasic brachte unterdessen nach ihrem Dreierpack und der Auswechslung zur Pause die Stärke des deutschen Teams zum WM-Auftakt auf den Punkt: „Egal wer spielt, die Tore fallen.“