Theresa Panfil kehrt zum FFC Frankfurt zurück

Von am 29. April 2015 – 11.15 Uhr 26 Kommentare

Frauenfußball-Bundesligist Bayer 04 Leverkusen und U20-Weltmeisterin Theresa Panfil werden in der neuen Saison getrennte Wege gehen. Die 19-jährige Mittelfeldspielerin wird den Verein nach zwei Jahren verlassen und kehrt zu ihrem ehemaligen Verein 1. FFC Frankfurt zurück.

Die 1,57 Meter große Flügelspielerin war zur Spielzeit 2013/14 vom 1. FFC Frankfurt nach Leverkusen gewechselt. Thomas Obliers, sportlicher Leiter und Cheftrainer der Bayer 04-Frauen, meint: „Wir wünschen Theresa für ihren weiteren Werdegang alles Gute und danken ihr für ihren Einsatz bei Bayer 04.“

Theresa Panfil

Theresa Panfil in Aktion gegen ihren neuen Verein 1. FFC Frankfurt © Mirko Kappes/ girlsplay.de


Panfil: „Tolles Gefühl“

Panfil kehrt zu ihrem ehemaligen Verein 1. FFC Frankfurt zurück. „Es ist ein tolles Gefühl, zwei Jahre nach meinem Abschied zum 1. FFC Frankfurt zurückzukehren und ich freue mich schon jetzt auf die Herausforderungen, die mit Beginn der neuen Saison auf uns warten. Rückblickend betrachtet war der Wechsel nach Leverkusen 2013 für meine Entwicklung genau die richtige Entscheidung, da ich von meinem Trainer Thomas Obliers gut gefördert wurde, Spielpraxis sammeln und mich für die U20-Nationalmannschaft empfehlen konnte. Jetzt ist es an der Zeit, den nächsten Karriereschritt zu gehen und sich auch in einem Top-Team wie dem 1. FFC Frankfurt zu behaupten.“

Gereifte Spielerin

FFC-Cheftrainer Colin Bell erklärt: „Nach ihrem Weggang aus Frankfurt ist Theresa Panfil in einer jungen Leverkusener Mannschaft zu einer absoluten Leistungsträgerin gereift, die Spielpraxis sammeln und mit der U20-Nationalmannschaft den WM-Titel feiern konnte. Sie hat jetzt das Niveau erreicht, um eine echte Verstärkung für uns zu sein und es spricht für ihren tollen Charakter, dass sie bereit ist, diese große Herausforderung anzunehmen. Es zeigt auch, dass Theresa in ihrem Herzen immer ,FFClerin’ geblieben ist. Ihre Rückkehr ist ein weiterer wichtiger Baustein in unserem Konzept, denn sie bringt sowohl die nötige Qualität als auch eine Perspektive für die Zukunft mit.“

Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

26 Kommentare »

  • DerDude sagt:

    @detlef

    Ich hoffe (wirklich) dass du recht hast und dass wir auch nächstes Saison ein 4-kampf sehen werden. Ich würde mich auch darüber freuen wenn die Mannschaften aus der Mittelfeld, 1) näher an die besten vier rücken, 2) stark genug sein dass die Spiele auch nicht automatische 3-punkte für die besten sind…

    Das wäre einfach geil, und würde mir Hoffnung wieder geben dass wir die gesamte Liga noch besser verkaufen kann, mehr ins Stadion und vorm Fernseher haben.

    Mein Skepsis darüber kommt daher dass die zwei etwas neuer Vereine (WOB und FCB) etwas völlig neu bringen. Ja, es gab schon dürre Zeiten bei Potsdam und Frankfurt davor, war aber in einer Zeit wo die „Dritte Kraft“ Duisburg hiess, auch ein reine Frauen Verein, mit ähnlich bis weniger Finanzielle Macht.

    WOB und Bayern sind anders und bieten ein ganz neue Packet für ihre Spielerinnen, die mehr von Professionalität, Präsenz und Vermarktbarkeit spricht. Und ich hab schon von meherer Quellen gehört dass die Top Spielerinnen beten ihren Agenten spezifisch an, ein weg nach Wolfsburg oder München zu finden, und dass bei FFC, Potsdam, und auch im Ausland. Dass ist auf einer Seite sehr Gut, theoretisch, aber in Praxis auch ein bisschen gefährlich.

    Dass aller schlimmste wäre dass die Bundesliga genauso aussieht als die Liga in Frankreich. Ich glaub weniger wollen das unter die Fans, aber ob die Chefetagen bei Wolfsburg und Bayern auch so sieht?

    Als Kellermann die 2 aus Lyon verpflichtete war ich fassungslos. Insbesonders die reaktion, die durchaus positiv war, wo es bei mir ankam wie ein Ölscheich die auf anhieb sich ein dritte oder vierte Bentley anschafft weil…naja, weil er das kann. Und ich muss auch sagen, es würde mir NICHT überraschen wenn er noch zwei drei TOP Spielerin bevor 2015-16 holt. Dass Bayern auch mächtig (und sehr namenhaft) verstärken ist auch klar.

    Es ist okay, wenn andere meine Sicht nicht Teilen, ehrlich gesagt ich hoffe dass IHR alle recht haben, und dass ICH mich als völlig ahnungslos da stehe.

    (wieder – ich entschuldige mch für diese miese Deutsch).

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  • holly sagt:

    @ DerDude, was soll Kellermann machen? warten bis Kessler genesen ist oder es sich überlegt hat ob er sie verlängert oder nicht?
    Das wäre fahrlässig, die Postionen nicht zu besetzen. Die anderen Vereine(FFC und TP) können selbst mit ihrem Etat gute Spielerinnen verpflichten. Man muss sie sich nur vorher genau ansehen.
    Das ist eigentlich das große Geheimnis von Wob und Bayern das sie gezielt/gewählt ausgesucht haben ohne viel Geld investisieren zu müssen. so groß ist der Vorsprung (sportlich) der beiden Vereine nicht das der FFC und Turbine aussichtslos zurück liegen.

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  • DerDude sagt:

    @holly

    Hat schon Bernauer verpflichtet und Kerschowski, und dass in einer Mittelfeld mit Goessling, Magull, Etc. Und dann auch Simic, Pajor, Jensen, Ogimi. Wie oft haben die Müller in einem Jahr ‚ersetzt‘?

    Viele mannschaften haben verletzungs pech, können aber kein drei oder vier weltklasse spielerin einfach kaufen. Wenn du wie Chelsea agierst, kannste ncht aplaus von doe anderen erwarten. Sorry.

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  • dummkopf sagt:

    Schon lustig, wenn jetzt irgendwelche Leute diskutieren oder gar um Turbine Angst haben, die könnten nächste Saison nicht zu den „Grossen 4“ gehören.
    Wenn es dafür einen Grund gibt, dann ja wohl sicher nicht die Finanzen.
    Vor einem Jahr hatte Turbine jedenfalls mit den gleichen Finanzen eine Mannschaft, die OL schlagen konnte und auf Meisterkurs war, bevor ein gewisser Herr anfing, das alles zu zerlegen.
    Aber einige, bei denen diese Erkenntnis offenbar sehr langsam eintritt, jubeln dem Zerleger ja immer noch zu, weil er dieses Jahr immerhin Platz4 und das Pokalfinale erreicht hat.
    Super.

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  • dummkopf sagt:

    Wo würden wohl Wolfsburg, Bayern, oder der FFC stehen, wenn man mit denen so umgesprungen wäre?
    Reihenweise seine Top-Spielerinnen rausmobben oder zenittechnisch oder pädagogisch einen Vereinswechsel nahelegen.
    Wie man sieht ist Turbine ja „unaustop4bar“, selbst wenn man Fehler über Fehler macht.
    Wie kann es da einen Zweifel geben, dass der Verein langfristig eine Macht bleibt, wenn man anfängt, die Dinge wieder richtig zu machen.
    Auch wenn man unter der aktuellen Zerlegungsphase noch länger Leiden muss.

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  • holly sagt:

    @DerDude, ich bin mir 100% sicher das diese beiden Neuverpflichtungen auch von z.B. Potsdam oder Frankfurt fianziell zu stemmen gewesen wären. So viel höher ist der Etat von Wob und Bayern nicht.
    Von Potsdam Bianca zurück holen kann und Svenja Huth auch noch dazu. Dann kann man da aber auch nicht von No Names sprechen.
    Naja bei Turbine hatte Isabel bevor zu Lev ging auch nicht mehr soviel gespielt.
    Magull z.B. brauch noch ein -zwei Jahre, vielleicht würde sie sich aber in einem anderen Verein schneller entwickeln aber das werden wir wohl nie erfahren.
    Turbine ist und bleibt ein Ausbildungsverein. Das war schon so als nur mit dem FFC um Titel gespielt hat.
    Eine BL mit soviel wie möglich Topteams hilft der gesamten BL.

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