Champions League: Frankfurt kann fürs Finale planen
Der Einzug des 1. FFC Frankfurt ins Finale der UEFA Women’s Champions League ist nur noch Formsache. Im Halbfinalhinspiel gegen Brøndby IF feierten die Frankfurterinnen einen Kantersieg.
Mit 7:0 (4:0) ließ der 1. FFC Frankfurt dem dänischen Gegner von Beginn an keine Chance. Ein verwandelter Strafstoß brachte die frühe Führung.
Brøndby überfordert Nach einem Foul von Katrine Veje an Bianca Schmidt zeigte Schiedsrichterin Katalin Kulcsár auf den Elfmeterpunkt. Célia Šašic verwandelte sicher (10.). Die Frankfurterinnen waren dynamischer, machten früh Druck und ließen Brøndby dadurch nicht zur Entfaltung kommen. Die Däninnen verlegten sich zunächst keinesfalls nur auf die Defensiv, wackelten dort dafür ein ums andere Mal und konnten nach vorn keine Akzente setzen.
Erst in der 25. Minute kam Nana Christiansen zur Ausgleichschance, schoss jedoch über den Kasten von FFC-Torhüterin Desirée Schumann. Das 2:0 war ein Eigentor von Rikke Sevecke (28.), für das 3:0 sorgte erneut Šašic (32.). Der 4:0-Halbzeitstand gelang Dzsenifer Marozsán mit einem Sonntags-Fernschuss (41.).
Šašic legt nach Nach dem Seitenwechsel machten die Frankfurterinnen dort weiter, wo sie zuvor aufgehört hatten. Keine 60 Sekunden waren vergangen, da erzielte Simone Laudehr nach Vorarbeit von Šašic das 5:0. Nur zwei Minuten später traf Bianca Schmidt mit einem Heber lediglich die Latte.
Zwar ließ auch Šašic in der 52. Minute noch eine Möglichkeit aus, als sie nach Vorarbeit von Svenja Huth knapp am Tor vorbeischoss. Dafür legte sie in der 62. Minute das 6:0 nach, in der 69. Minute erzielte sie per Kopf den 7:0-Endstand.
Das Rückspiel findet am kommenden Samstag um 12 Uhr in Brøndby statt. Bereits gestern traf Titelverteidiger VfL Wolfsburg im Halbfinale auf Paris Saint-Germain und unterlag mit 0:2 .