Verfolgerduell in München
Heute Abend um 18 Uhr (live auf DFB-TV und Eurosport 2) empfängt der FC Bayern München im Duell Dritter gegen Vierter den 1. FFC Turbine Potsdam. Für beide Teams hat die Partie Weg weisenden Charakter im Hinblick auf eine mögliche Teilnahme an der UEFA Women’s Champions League in der kommenden Saison.
Denn bei einer Niederlage müssten beide Teams auf Patzer der Konkurrenz hoffen, um noch einmal in den Kampf um die europäischen Startplätze oder gar den Meistertitel einzugreifen. „Unser wichtiger Sieg gegen den VfL Wolfsburg ist nichts wert, wenn wir gegen die Bayern jetzt nicht nachlegen”, sagt etwa Turbine-Abwehrspielerin Johanna Elsig .
Wörles Kampfrhetorik Der FC Bayern München ist aktuell die einzige noch ungeschlagene Mannschaft der Liga. Bayern-Trainer Thomas Wörle meint: “Wir sind uns dessen bewusst, dass wir am heutigen Tag mit der maximalen Lauf- und Einsatzbereitschaft agieren müssen, um diese herausragende Serie weiterzuführen. Wir freuen uns unheimlich auf das Duell mit der Topmannschaft aus Potsdam und stellen uns auf einen intensiven Abnutzungskampf ein. Es gilt die starke gegnerische Offensive in Schach zu halten und die eigenen Offensivaktionen zielstrebig und entschlossen vorzutragen.”
Kulis wieder im Kader Während sich die Verletztenliste des FC Bayern zu Jahresbeginn deutlich entspannte, verlängert sie sich aktuell wieder. Verzichten muss der FC Bayern heute Abend neben den Langzeitverletzten Sarah Romert und Lena Lotzen auch weiterhin auf die angeschlagenen Nora Holstad (Fußverletzung), Mana Iwabuchi (Bänderverletzung) und Laura Feiersinger (Muskelverletzung). Turbine-Trainer Bernd Schröder muss für das Spiel auf Anna Sarholz (grippaler Infekt) verzichten, dafür steht Lidija Kulis (zuletzt gelbgesperrt und ebenfalls erkrankt) wieder zur Verfügung.
Neues Selbstvertrauen Schröder erklärt: „Nach dem Erfolg gegen Wolfsburg haben wir ein gewisses Selbstvertrauen getankt, wissen aber auch, dass uns gegen den FC Bayern München ein schweres Spiel erwartet. Dass wir wieder oben im Geschäft dabei sind, überrascht uns schon etwas. Allerdings müssen wir nun versuchen, die Gunst der Stunde zu nutzen und unserem gewünschten Ziel, der Champions League , wieder näher zu kommen.“