So lief die Saison bisher: SC Freiburg

Von am 5. Januar 2015 – 21.25 Uhr 2 Kommentare

Als einziges Team hat der SC Freiburg im bisherigen Saisonverlauf der Allianz Frauen-Bundesliga nie remis gespielt. Für die Breisgauerinnen hieß es an den 13 Spieltagen hop oder top. Erfolgreich sind sie dafür im Pokal.

Nach dem achten Platz in der Vorsaison liegt der Sportclub derzeit auf Rang sieben in der Tabelle. 15 Punkte stehen auf der Habenseite, aber gleichzeitig weist die Mannschaft mit -18 das drittschlechteste Torverhältnis der Liga auf. Nur die Schlusslichter MSV Duisburg und Herforder SV sind schwächer.

Chancenlos gegen das Spitzenquartett
Die Saison begann für den SC Freiburg denkbar schwer. Die Mannschaft von Trainer Dietmar Sehrig musste bei Meister VfL Wolfsburg antreten und verlor mit 0:3, gleich am zweiten Spieltag folge die Partie gegen den FC Bayern München – hier setzte es eine knappe 1:2-Niederlage. Insgesamt sechs Partien hat der SC bisher gegen die Top-4 der Liga gespielt. Sie alle gingen zumeist klar verloren. Die höchste Niederlage kassierte man ausgerechnet beim 0:7 gegen den 1. FFC Frankfurt – einer Mannschaft, der man in der Vergangenheit immer mal wieder Punkte abnehmen konnte. Allein gegen das Spitzenquartett musste der Sportclub somit 23 Gegentreffer – bei drei selbst erzielten – hinnehmen.

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Sandra Starke

Sandra Starke ist Freiburgs erfolgreichste Torschützin. © SC Freiburg

Sandra Starke treffsicher
Dass Freiburg dennoch momentan in der Tabelle besser liegt als in der Vorsaison, liegt an den Siegen gegen die schwächer platzierten Teams: Gegen den MSV Duisburg, den SC Sand, den FF USV Jena, den Herforder SV und die TSG 1899 Hoffenheim konnten Siege eingefahren werden. Verlass war dabei auf Sandra Starke, die allein sieben der insgesamt 17 Freiburger Tore erzielte. Damit liegt sie sogar auf (einem geteilten) vierten Rang in der aktuellen Torschützenliste.

Achterbahnfahrt
Überraschend deutliche Niederlagen musste der SC allerdings auch hinnehmen: So verlor das Sehrig-Team gegen die SGS Essen mit 1:4 und gegen Bayer 04 Leverkusen gar mit 1:5, und insgesamt glich die bisherige Saison daher eher einer Achterbahnfahrt, und es fehlte an Konstanz. Eine Siegesserie von drei gewonnen Spielen am fünften, sechsten und siebten Spieltag wurde von einer Serie aus drei Niederlagen abgelöst.

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Erfolgreich im Pokal
Eine Siegesserie hat der SC hingegen im DFB-Pokal gefeiert, denn zum dritten Mal in Folge haben die Breisgauerinnen das Halbfinale erreicht. Und das war – ausgerechnet gegen Zweitligist FSV Gütersloh 2009 – im Viertelfinale auch hart erkämpft. Zur Halbzeit hatte der SC bereits mit 0:3 zurückgelegen, ehe er nach dem Seitenwechsel mit zwei von Juliane Maier verwandelten Foulelfmetern wieder im Spiel war. Sylvia Arnold erzielte in der 76. Minute den Ausgleich und rettete ihre Mannschaft damit in die Verlängerung, und dann wurde es deutlich. „Dass es dann am Ende ein 7:3 wird, liegt wohl daran, dass man in der Verlängerung dann den läuferischen Unterschied zwischen erster und zweiter Liga erkannt hat“, so Sehrig.

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