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2014

Turbine Potsdam siegt nach Rückstand

Der 1. FFC Turbine Potsdam hat gegen die SGS Essen in einem vorgezogenen Spiel des 13. Spieltags der Allianz Frauen-Bundesliga klar gewonnen. Dabei ließen sich die Gastgeberinnen auch nicht durch einen frühen Rückstand aus der Ruhe bringen.

Am Ende stand vor 1 120 Zuschauer im Karl-Liebknecht-Stadion ein 3:1 (3:1)-Sieg.

Essen geht in Führung Die Gäste erwischten einen Start nach Maß: Margareta Gidion schlug einen Freistoß aus der Distanz, der an Freund und Feind und der verdutzten Turbine-Torhüterin Anna-Felicitas Sarholz vorbei ins Netz trudelte (4.). „Das war ein klarer Torwartfehler“, so die Einschätzung von Turbine-Trainer Bernd Schröder nach der Partie.

Turbine dreht Partie Doch der Treffer beflügelte nicht Essen, sondern die Potsdamerinnen, die die Partie in der Folge klar beherrschten und durch Tabea Kemme schnell zum Ausgleich kamen (14.). „Wir sind vielleicht zu früh in Führung gegangen, denn wir haben kein gutes Zweikampfverhalten gezeigt“, so Essens Trainer Markus Högner.

Zweite Halbzeit ohne Highlights Und noch vor der Pause sorgte Turbine für eine Vorentscheidung: Denn Genoveva Anonma (29.) und Pauline Bremer (33.) sorgten schnell für klare Verhältnisse. In der zweiten Halbzeit verwaltete Turbine das Ergebnis, Essen stand nun kompakter und ließ keine weiteren Gegentreffer zu.

Schröder: „Verdient, aber nicht überragend“ Turbine-Trainer Bernd Schröder meinte nach dem Spiel: „In der ersten Halbzeit haben wir nach dem Rückstand das Spiel klar beherrscht. In der zweiten Halbzeit haben wir schlecht gespielt und Essen hat gut gearbeitet. Es war ein verdienter Sieg, wenn auch nicht so überragend, wie wir uns das vorgenommen haben. Aber wir sind auf Schlagdistanz und ab Januar haben wir einige Veränderungen vor.“

Högner: „Insgesamt gut präsentiert“ Essens Trainer Markus Högner meinte: „Vor allem in der letzten Zone hatten wir kein gutes Zweikampfverhalten, Potsdam ist verdient in Führung gegangen. In der zweiten Halbzeit haben wir es besser gemacht. Insgesamt haben wir uns mit der jungen Anfangsformation gut präsentiert. Jetzt müssen wir uns die nächsten drei Wochen erholen, gerade die U20-Weltmeisterinnen haben mal eine Pause verdient.“