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2014

Frauen-Bundesliga: VfL Wolfsburg und FFC Frankfurt in Torlaune

In den beiden vorgezogenen Spielen vom 9. Spieltag der Allianz Frauen-Bundesliga haben der VfL Wolfsburg und der 1. FFC Frankfurt hohe Siege gefeiert. Dabei erzielte Nationalspielerin Célia Šašić vier Treffer, darunter einen der schnellsten der Bundesliga-Geschichte.

Bereits am Nachmittag kam Meister VfL Wolfsburg vor der für die Uhrzeit ordentlichen Kulisse von 651 Zuschauern im Ludwig-Jahn-Stadion zu einem 7:0 (2:0)-Sieg bei Aufsteiger Herforder SV. Anna Blässe brachte die Gäste früh mit einem Flachschuss in Führung (6.), die Herforderin Lena Wermelt bugsierte eine Hereingabe von Alex Popp zum 0:2-Pausenstand ins eigene Netz (36.).

Anna Blässe trifft doppelt Wie schon im DFB-Pokal gegen den BV Cloppenburg drehten die „Wölfinnen“ in der zweiten Halbzeit auf, die eingewechselte Stephanie Bunte (56.), erneut Blässe (59.), Martina Müller per Foulelfmeter (63.), Lina Magull (75.) und Caroline Graham Hansen per Handelfmeter (90.) sorgten für einen klaren Erfolg und den vorübergehenden Sprung an die Tabellenspitze.

Zufriedener Kellermann Wolfsburgs Trainer Ralf Kellermann erklärte : „Wenn man als klarer Favorit ins Spiel geht, dann hat man eigentlich wenig zu gewinnen. Sicherlich können wir besser Fußball spielen, als wir es gezeigt haben. Aufgrund der Platzverhältnisse war das allerdings nicht so einfach. Wir haben uns trotzdem insgesamt gut präsentiert und konnten neben dem Sieg auch etwas für unser Torverhältnis tun. Insofern bin ich sehr zufrieden.“

Auch Frankfurt ohne Mühe Der 1. FFC Frankfurt baute bei der Flutlicht-Premiere bor 1 460 Zuschauern am Brentanobad seine Heimserie mit einem fünften Sieg im fünften Heimspiel aus, gegen den SC Freiburg gab es einen 7:0 (4:0)-Sieg, durch den die Frankfurterinnen vorerst auf Platz zwei in der Tabelle kletterten.

Šašić trifft vier Mal Célia Šašić brachte ihr Team mit dem zweitschnellsten Treffer der Bundesliga-Geschichte nach nur 13 Sekunden in Führung, schneller als Šašić war nur Michaela Hetke vom FFC Heike Rheine, die am 6. September 1998 für ihren Treffer beim 2:1-Sieg gegen den FSV Frankfurt nur 11 Sekunden benötigte. Simone Laudehr (4.) und erneut Šašić (12.) entschieden die Partie, noch bevor eine Viertelstunde gespielt war.

Gänsehautgefühl Kerstin Garefrekes sorgte für den Halbzeitstand (38.). Zwei weitere Treffer von Šašić (58., 75.) und der zweiten Treffer von Garefrekes (82.) sorgten für ein Debakel für die bis dahin auswärtsstarke Elf aus dem Breisgau. “Das war ein perfektes Spiel von der ersten Sekunde an, ein echtes Gänsehautgefühl”, freute sich FFC-Manager Siegfried Dietrich .

Freiburgs Trainer Dietmar Sehrig meinte: “Wir waren in allen Belangen zweiter Sieger, am Ende ging es für uns nur noch um Schadensbegrenzung. So etwas habe ich lange nicht mehr erlebt und so etwas tut weh.”