Frauen-Bundesliga: FFC Frankfurt will Heimserie ausbauen
Die beiden deutschen Champions-League-Teilnehmer VfL Wolfsburg und 1. FFC Frankfurt bestreiten bereits am Mittwoch ihre Spiele vom 9. Spieltag der Allianz Frauen-Bundesliga. Spannung verspricht dabei vor allem das Duell zwischen dem 1. FFC Frankfurt und dem auswärtsstarken SC Freiburg .
Im ersten Flutlichtspiel im Frankfurter Stadion am Brentanobad kommt es am Mittwochabend ab 18.30 Uhr zum Aufeinandertreffen der bisher stärksten Heimelf gegen die viertstärkste Auswärtself der Liga. Während die Frankfurterinnen bisher alle vier Heimspiele gewannen, war der SC Freiburg auswärts in drei von vier Spielen erfolgreich, nur beim VfL Wolfsburg gab es zum Saisonauftakt eine Niederlage.
Sehrig fordert Kompaktheit und Konzentration „Natürlich fahren wir nicht nach Frankfurt, um zu verlieren. Sonst könnten wir auch gleich zu Hause bleiben”, so Freiburgs Trainer Dietmar Sehrig, der sich auf die besondere Atmosphäre eines Flutlichtspiels freut. „Wir müssen kompakt stehen und konzentriert über 90 Minuten unser Spiel spielen. Dann haben wir die Chance, etwas Zählbares mitzunehmen.”
Ohne Däbritz und Arnold Personell wird Sehrig allerdings neben den langzeitverletzten Spielerinnen Verena Aschauer (Schambeinentzündung), Nicole Banecki (Entzündung der Patellasehne), Kim Fellhauer, Lisa Karl und Claire Savin (alle Kreuzbandriss) auf die angeschlagene Sara Däbritz verzichten müssen, ebenso auf Sylvia Arnold, die aufgrund ihres Studiums verhindert ist.
Bell: „Wollen Dominanz ausüben“ Ungeachtet der Freiburger Personalprobleme will der 1. FFC Frankfurt auch das fünfte Heimspiel der Saison gewinnen. „Wir wollen Dominanz ausüben und das Heft des Handelns zu jedem Zeitpunkt in der Hand behalten. Dafür ist es nötig, genauso konsequent und aggressiv in die Zweikämpfe zu gehen wie in Leverkusen“, so Frankfurts Trainer Colin Bell.
Herford gegen Wolfsburg schon am Nachmittag In einer weiteren vorgezogenen Partie empfängt Aufsteiger Herforder SV bereits um 14.30 Uhr den VfL Wolfsburg.