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2014

DFB-Elf will von Frankreich gefordert werden

Mit zehn Siegen aus zehn Spielen hat sich die deutsche Frauen-Nationalmannschaft mehr als souverän für die Weltmeisterschaft 2015 in Kanada qualifiziert. Entsprechend richten sich die Blicke nun auf die Titelkämpfe, und im Vorfeld heißt es, gegen die Besten zu testen. Den Auftakt macht die Partie gegen Titelaspirant Frankreich am Samstag in Offenbach (14 Uhr, live im ZDF).

Man wolle gegen Gegner spielen, die einen fordern, sagte Nationalmannschaftsmanagerin Doris Fitschen unter der Woche. Von Frankreich , immerhin derzeit Weltranglistenvierter, kann man das mit Sicherheit erwarten. Das letzte Aufeinandertreffen im Februar 2013 in Strasbourg 3:3, und zwischenzeitlich hatte die DFB-Auswahl schon mit 1:3 zurückgelegen.

Fokus WM So sind die kommenden Vorbereitungsspiele gegen Frankreich, Schweden und England mit Blick auf die Entwicklung der Mannschaft und dessen Leistungsfähigkeit sicherlich wertvoller als die Partien in der Qualifikation. Und bereits jetzt ist man bei der Nationalmannschaft auf die WM fokussiert. “Die Trainingseinheiten sind ausgerichtet auf die WM, nicht unbedingt auf die kommenden Gegner, sondern in Richtung Weiterentwicklung der Mannschaft”, sagt Assistenztrainerin Ulrike Ballweg.

Großer Kader Blickt man auf die lange Vorbereitungszeit, die die DFB-Auswahl vor der Weltmeisterschaft 2011 hatte, ist sie im kommenden Jahr durch Bundesliga und Champions League vergleichsweise kurz, entsprechend viel muss bereits früh geschehen – das gilt auch für die Spielerinnen, die für die Titelkämpfe in Frage kommen. 24 Akteurinnen hat Bundestrainerin Silvia Neid für die Partie gegen Frankreich nominiert – darunter auch Neuling Lena Petermann, die im August mit der U20-Auswahl in Montréal den WM-Titel geholt hat. “Beim Training merkt man gleich, wo man ist. Es ist alles viel schneller”, so die 20-jährige Angreiferin über die ersten Tage in der A-Nationalmannschaft.

Man sei “sehr zufrieden mit der Vorbereitung”, so Ballweg über die vergangenen Tage. Verletzte gab es keine zu beklagen, und so können die Trainerinnen gegen die Französinnen personell aus dem Vollen schöpfen. Anstoß in Offenbach ist um 14 Uhr, das ZDF geht bereits eine Viertelstunde zuvor auf Sendung und wird sich auch mit dem Thema WM-Kunstrasen beschäftigen.