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2014

FC Bayern München will Erfolgsserie ausbauen

Zum Auftakt des siebten Spieltags der Allianz Frauen-Bundesliga treffen am Samstag der FF USV Jena und die TSG 1899 Hoffenheim aufeinander. Für die direkten Tabellennachbarn geht es um sichere Mittelfeldplätze. Um Spitzenränge geht es tags darauf, wenn der 1. FFC Turbine Potsdam den bislang ungeschlagenen FC Bayern München empfängt. Durch die 1:2-Niederlage gegen den VfL Wolfsburg in der Vorwoche haben die Potsdamerinnen die Tabellenführung verloren. Die könnten sie mit einem Sieg zurückerobern – im Fall einer Niederlage könnten aber gleich mehrere Konkurrenten vorbeiziehen.

Nord-Süd-Gipfel Vor den Münchnerinnen hat Turbine-Trainer Bernd Schröder großen Respekt: „Wir haben mit den Bayern die gegenwärtig beste Mannschaft der Liga zu Gast. Das Team hat noch kein Spiel in dieser Saison verloren, im Gegensatz zu uns. Bayern hat eine sehr gute Mannschaft mit vielen guten Einzelspielerinnen, das haben die letzten Spiele gezeigt. Viele der Spielerinnen sind auf dem Sprung in die Nationalmannschaft oder spielen bereits dort, das Team hat eine gute Mischung aus jung und alt, national und international. Für uns ist es das schwerste Spiel der Saison.“

FCB-Trainer Thomas Wörle, der weiterhin auf die Langzeitverletzten Leonie Maier, Carina Wenninger, Sarah Romert und Lena Lotzen verzichten muss, rechnet sich in Brandenburg Chancen aus: „Wir fahren mit einem sehr positiven Gefühl nach Potsdam und werden dort alles versuchen, um Zählbares mit nach München zu nehmen.“ Die Partie wird am Sonntag ab 14 Uhr live im RBB-Stream übertragen.

Percival und Schiewe gesperrt Von Eurosport wird am Samstag (11.30 Uhr) das Duell zwischen dem FF USV Jena und der TSG 1899 Hoffenheim gezeigt. In der Tabelle liegt die TSG mit sieben Punkten auf dem siebten Rang, zwei Zähler und einen Platz dahinter folgt der USV. „Jena hat den Saisonstart etwas verpennt und einige Punkte liegen lassen. Ich bin mir aber sicher, dass der aktuelle Tabellenstand nicht die Form und das Leistungsvermögen des USV wiederspiegelt. In den letzten Spielen haben sie wieder zu der Form der vergangenen Saison zurückgefunden und damals waren sie richtig stark“, sagt TSG-Trainer Jürgen Ehrmann. Auf Jenaer Seite muss man auf gleich zwei gesperrte Spielerinnen verzichten: Sowohl Carolin Schiewe als auch Ria Percival fallen gegen die TSG aus.

SGS Essen empfängt Frankfurt Percivals Ex-Club 1. FFC Frankfurt reist nach dem überraschenden Remis in der Champions League beim FC BIIK nun zur SGS Essen, die nur einen Zähler weniger als der FFC auf dem Konto hat. „Nach den drei Begegnungen gegen die SGS Essen in der letzten Saison kennen wir diesen Gegner sehr gut und wissen daher ganz genau, was uns am Sonntag erwartet. Die Essenerinnen haben sich personell nicht wesentlich verändert und verfügen daher über ein sehr eingespieltes Team, das durch den guten Saisonstart mit bereits vier Siegen an Sicherheit gewonnen hat“, so FFC-Trainer Colin Bell.

Bundesliga-Tippspiel: “svmfan” holt Tagessieg Bayern gewinnt Topspiel, Wolfsburg weiter spitze Punkteteilung in Jena Freiburg reist nach Herford Einen Rang hinter der SGS Essen liegt der SC Freiburg, der am Sonntag beim Herforder SV zu Gast ist. „Herford ist mit Sicherheit ein Aufsteiger, dem man Beachtung schenken muss“, so SC-Trainer Dietmar Sehrig. „Sie haben schnelle Spielerinnen in der Offensive, das haben wir auf dem Schirm.“ Trotzdem will sich der 52-Jährige auf die eigenen Stärken besinnen. „Wir gehen mit Selbstvertrauen in die Partie und wollen unser Spiel spielen, wie wir das auch schon in den letzten Wochen getan haben“, betont Sehrig. „Wir wollen aggressiv gegen den Ball spielen und mit Passsicherheit im Aufbauspiel agieren.“ Die bislang sieglosen Herforderinnen liegen derzeit auf dem elften Tabellenrang.

NRW-Duell in Leverkusen Die rote Laterne hat weiterhin der MSV Duisburg, der sich auf den Weg zu Bayer 04 Leverkusen macht. „Aus Leverkusen wollen wir unbedingt etwas Zählbares mitnehmen“, so das Vorhaben von MSV-Trainerin Inka Grings, die mit ihrer Mannschaft bislang noch ohne Punktgewinn ist. Für die nötigen Tore soll nun auch Neuzugang Emilie Fillion sorgen. „Wir wollen unser Konzept umsetzen, nach vorne spielen – und unbedingt unsere Chancen endlich einmal nutzen.“ Auch die Leverkusenerinnen sind nicht besonders gut in die Saison gestartet, zuletzt verlor die Werkself gegen die SGS Essen. Dennoch ist Trainer Thomas Obliers positiv gestimmt: „In Essen hat die Leidenschaft und der Einsatz meiner Mannschaft gestimmt. Wenn wir dieses Feuer mit in das Duisburg-Spiel nehmen, werden wir uns durchsetzen.“

Aufsteiger empfängt Meister Durchsetzen will sich auch der VfL Wolfsburg am Sonntag beim SC Sand. Wenn der Deutsche Meister auf den Aufsteiger trifft, ist die Favoritenrolle klar verteilt. Mit einem Sieg würden Tabellenführer Wolfsburg die Konkurrenz weiter auf Abstand halten. Der SC Sand liegt momentan auf dem zehnten Tabellenrang.