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2014

Frauen-Bundesliga: MSV Duisburg verliert gegen SC Freiburg

Der MSV Duisburg hat auch am dritten Spieltag der Allianz Frauen-Bundesliga nicht gewonnen. Dabei war die Elf von Trainerin Inka Grings gegen den SC Freiburg lange das bessere Team, doch ausgerechnet eine Ex-Duisburgerin leitete die Niederlage ein.

Beim 0:2 (0:0) vor 522 Zuschauern im PCC-Stadion von Homberg erzielten die Ex-Duisburgerin Hasret Kayikci (50.) und Sandra Starke (76.) die Treffer zum Auswärtssieg, der zugleich der erste Saisonsieg für die Elf aus dem Breisgau war.

Lena Petermann in der Startformation Freiburgs Trainer Dietmar Sehrig ließ Neuzugang Lena Petermann in der Startelf stürmen, dafür musste Sandra Starke zunächst auf der Bank Platz nehmen. Im Mittelfeld durfte Sarah Puntigam von Beginn an ran, Juliane Maier rückte dafür auf die Linksverteidigerposition. Außerdem ersetzte Chioma Igwe die erkrankte Saskia Meier in der Innenverteidigung.

Duisburg zunächst überlegen Der MSV Duisburg hatte die erste große Chance des Spiels, als Dolores Isabel Jacome Silva nach Vorlage von Sofia Nati aus guter Position knapp am Tor vorbeischoss (5.). Wenig später retteten Freiburgs Torhüterin Laura Benkarth und Anja Maike Hegenauer im Verbund erneut gegen (8.).

Vonkova scheitert Die Gäste waren nur bei zwei Distanzschüssen von Sarah Däbritz ansatzweise gefährlich (15., 26.). Kurz vor der Pause ließ der MSV Duisburg eine mögliche Führung erneut liegen, als MSV-Kapitänin Lucie Vonkova aus 14 Metern knapp am langen Pfosten scheiterte (42.).

Ex-Duisburgerin Hasret Kayikci trifft In der zweiten Halbzeit kam U20-Weltmeisterin Manjou Wilde für die unauffällige Sarah Puntigam zu ihrem Debüt im Freiburger Dress und die Gäste präsentierten sich nun aktiver und entschlossener. Nach Hereingabe von Hegenauer war Hasret Kayikci zur Stelle und traf gegen die Laufrichtung von Meike Kämper zur Führung (50.).

Sandra Starke sorgt für Entscheidung Freiburg gewann nun mehr und mehr die Kontrolle über das Mittelfeld, beim MSV riss hingegen der Faden. Erneut stand Kayikci im Mittelpunkt, als sie an der Querlatte scheiterte (73.). Doch kurz darauf sorgte die eingewechselte Sandra Starke nach Vorlage von Kayikci mit einem eiskalten Abschluss für die Entscheidung (76.). Und wäre Starke ein weiterer Treffer gelungen, doch die Latte war erneut Spielverderber (83.). Die Duisburgerinnen versuchten zwar noch einmal heranzukommen, doch Carmen Pulver (87.) und Silva (88.) brachten den Ball nicht im Freiburger Tor unter.

Turbine Potsdam gegen FFC Frankfurt: wer gewinnt den Klassiker? Live: 1. FFC Turbine Potsdam gegen 1. FFC Frankfurt Jennifer Zietz: „Die Rivalität hat sich gelegt“ Kayikci: “Wir hatten Glück” Freiburgs Torschützin Kayikci meinte nach der Partie: „Es ist immer noch etwas Besonderes, hier her zu kommen. Wir hatten Glück, dass wir mit 0:0 in die Halbzeit gehen. Insgesamt war es ein ausgeglichenes Spiel, aber wir nehmen die drei Punkte gerne mit.” Und Trainer Dietmar Sehrig meinte: “In der zweiten Halbzeit haben wir dann so Fußball gespielt, wie ich mir das vorgestellt hatte. Die Wechsel haben uns noch einmal Energie und Feuer gegeben.”

Grings: “Es wird sicherlich Änderungen geben” Duisburgs Trainerin Inka Grings war nach der dritten Niederlage bedient: „Diese 90 Minuten sind wirklich schwer zu verdauen. Wir haben sehr offensiv begonnen und auch gut gespielt, mit der 1. Hälfte bin ich auch zufrieden, allerdings haben wir uns wieder für unser Engagement nicht belohnt. Nach dem 0:1 haben wir allerdings extremst den Faden verloren und keine Lösungen mehr gefunden, hier spielt sicher die Psyche eine große Rolle. Trotzdem: Die Einstellung einiger Spielerinnen hat mich nicht gerade froh gestimmt, es wird sicherlich Änderungen in der Startelf geben. “

MSV Duisburg – SC Freiburg 0:2 (0:0)

MSV Duisburg: Kämper – Himminghofen (81. Müller), Kirchberger, Kiwiv, Costa – Morina (70. Sundov), Pulver, Nati (70. , Silva – Oster, Vonkova

SC Freiburg: Benkarth – Hegenauer, Clark, Igwe, Maier – Däbritz, Schöne, Arnold (84. Streng), Puntigam (46. Wilde) – Kayikci, Petermann (58. Starke)

Tore: 0:1 Kayikci (50.), 0:2 Starke (76.)

Schiedsrichterin: Sina Diekmann (Lobach)

Gelbe Karten: Pulver, Kiwic