U20-WM: DFB-Elf spielt 5:5!

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Im zweiten Gruppenspiel der U20-Frauenfußball-WM in Kanada sorgten Deutschland und China beim spektakulären 5:5-Remis im Dauerregen für eine wahre Torflut, die Einstellung eines WM-Rekords und ein weiteres Novum.

Im Commonwealth Stadium von Edmonton trennten sich die DFB-Elf und China 5:5 (2:1). Es war nicht nur die Einstellung des Torrekords bei einer U20-WM, sondern im zehnten Duell mit den Asiatinnen auch das erste Remis nach sieben Siegen und zwei Niederlagen. Zuvor waren erst einmal bei einer U20-WM zehn Treffer gefallen, 2006 gewann die DFB-Elf in Russland mit 9:1 gegen Mexiko.

Führung durch Bremer
Bis zur Halbzeitpause deutete noch nicht vieles auf eine derart denkwürdige Partie hin. Die DFB-Elf ging früh in Führung, denn nach einem weiten Schlag von Felicitas Rauch aus der eigenen Hälfte nahm Pauline Bremer den Ball gedankenschnell auf, umkurvte Chinas Torhüterin Lu Feifei und verwertete sicher (10.). In der Folge erwiesen sich allerdings die Chinesinnen als der erwartet unbequeme Gegner und den Asiatinnen gelang wenige Minuten vor der Pause der Ausgleich.

Däbritz trifft
DFB-Torhüterin Meike Kämper konnte einen Distanzschuss von Tan Ruyin zwar noch an die Latte lenken, doch den Abpraller verwandelte Zhu Beiyan mühelos (40.). Doch noch vor dem Halbzeitpfiff durften die DFB-Spielerinnen noch einmal jubeln, als Bremer den Ball quer in den Lauf von Sara Däbritz legte, die mit einem platzierten Schuss für die neuerliche Führung sorgte (45.+1). Doch in der zweiten Halbzeit sollten sich die Ereignisse dann überschlagen.

Tore am Fließband
Erst gelang Tang Juali der schnelle Ausgleich (48.), doch Theresa Panfil sorgte mit einem als Flanke gedachten Heber von der rechten Strafraumseite für die neuerliche Führung (51.). Doch auch der dritte Treffer brachte keine Sicherheit ins deutsche Spiel, postwendend glich China durch Lei Jiahui nach einer Ecke wieder aus (52.). Und zehn Minuten später schien sich das Blatt vollends gegen die Deutschen zu reichten, die Asiatinnen gingen nach einem von Bremer verursachten umstrittenen Handelfmeter erstmals in Führung (62.).

Sara Däbritz
Sara Däbritz traf doppelt gegen China
© Zetbo / Framba-Fotos.de

Vorzeitiger Viertelfinaleinzug verpasst
Doch die DFB-Elf zeigte Biss und kam in die Partie zurück, als Däbritz mit ihrem zweiten Treffer einen diesmal unumstrittenen Handelfmeter sicher verwertete (68.). Als kurz darauf Panfil mit ihrem ebenfalls zweiten Treffer auf 5:4 erhöhte (71.) flackerte die Hoffnung auf einen vorzeitigen Viertelfinaleinzug noch einmal auf, doch Zhang Zhu erwies sich als Spielverderberin und sorgte für den 5:5-Endstand (80.).

Meinert: „Ein 5:5 habe ich noch nicht erlebt“
„Es war ein ungewöhnliches Spiel und Ergebnis. Ein 5:5 habe ich persönlich auch noch nicht erlebt, aber das ist noch nicht einmal ein ungerechtes Ergebnis. Die Punkteteilung geht in Ordnung“, so DFB-Trainerin Maren Meinert nach der Partie: „Wir müssen sicher über viele Dinge reden, die passiert sind, aber auf der anderen Seite ist es uns auch gelungen nach einem Rückstand wiederzukommen. Deshalb glaube ich, dass der Punkt sehr wichtig für uns war.“

Am Dienstag gegen Brasilien
Die USA gewannen im zweiten Spiel der Gruppe B 1:0 (0:0) gegen Brasilien, so dass die DFB-Elf nach zwei Spieltagen mit vier Punkten an der Tabellenspitze liegt, gefolgt von den USA (3), China (2) und Brasilien (1). Somit hat es Deutschland im letzten Gruppenspiel gegen Brasilien am Dienstag, 12. August, (live ab 22 Uhr auf Eurosport) in der eigenen Hand, sich für die K.-o.-Runde zu qualifizieren. In Gruppe A unterlag Ghana mit 0.3 gegen Nordkorea, Gastgeber Kanada bezwang Finnland mit 3:2.

Deutschland – China 5:5 (2:1)

Deutschland: Kämper – Rauch, Knaak, Gidion, Wilde – Däbritz, Dieckmann (78. Gaugigl), Magull (60. Schermuly), Panfil – Petermann (85. Dallmann), Bremer

China: Feifei Lu – Lingwei Yao, Xiudong Zhong, Siqi Lyu, Yuyi Xiao (66. Shuang Wang) – Jiahui Lei (74. Tianlun Shi), Jiali Tang, Mengwen Li, Ruyin Tan – Zhu Zhang, Beiyan Zhu (78. Chen Zhang)

Tore: 1:0 Bremer (10.), 1:1 Zhu (40.), 2:1 Däbritz (45.+1), 2:2 Tang (48.), 3:2 Panfil (51.), 3:3 Lei (52.), 3:4 Zhu (62. Handelfmeter), 4:4 Däbritz (68. Handelfmeter), 5:4 Panfil (71.), 5:5 Zhang (80.)

Schiedsrichterin: Quetzalli Alvarado (Mexiko)

Gelbe Karten: Tang

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Fuxi
Fuxi

Meine Güte, da hab ich bei den HSV-Profis letzte Saison ein besseres Abwehrverhalten gesehen… Drei Mal geführt, drei Mal den Ausgleich geschenkt – egal wie das ausgeht, die Favoritenrolle ist die deutsche Mannschaft los.

holly
holly

für den neutralen Fan war dieses Spiel natürlich wieder ein Spektakel.
Unsere Abwehr muss sich endlich mal zusammen reissen. Gegen einen Gegner der defensiv besser steht wie wir wird es sonst schwer.
Hatte gehofft das sie nach dem Spiel schon für das VF qualifiziert sind. So müssen wir halt gegen Brasilien nochmal zittern.

xyz
xyz

Deutschland hat es ja noch selber in der Hand in das Viertelfinale zu kommen!Man darf die unsichere Abwehr nicht zu sehr kritisieren.In den letzten 1,5Jahren sind der U 20 so viele Spielerinnen durch Kreuzbandverletzungen ausgefallen,dass man froh sein kann, wie die Mannschaft jetzt funktioniert.Es wre eine andere Mannschaft in Kanada,wenn es nicht so viele Verletzte bes.des Jahrganges 94 geben wuerde.Also weiter mitfiebern und an den Titel glauben!

Herr Schulze
Herr Schulze

Das war doch große Klasse! Und beste Unterhaltung für die Uhrzeit. Ich bin ganz froh, dass bei den jungen Spielerinnen allein wegen der hohen individuellen Fehlerquoten kein Rasenschach gespielt werden kann. Dafür stechen die individuellen Fähigkeiten umso besser hervor. Panfil !! Ich denke, dass die der deutschen Spielerinnen dazu reichen sollten, eine Runde weiter zu kommen.

dummkopf
dummkopf

Den psychologischen Wert der Kommentare finde ich ja schon lange interessanter als den fachlichen. @xyz Unbenommen darf und soll (auch göttlich) jeder glauben, an was er will. Mich würde es aber brennend interessieren, wo der Mehrwert liegt, wenn man an den Titel glaubt? Ich meine, wenn er am Ende da ist, und man hat ihn, dann ist das schön. Ich würde aber auch sagen, um so schöner, wenn man vorher nicht damit gerechnet hat. Wenn man vorher schon daran geglaubt hat, ist es ja fast erwartungsgemaess, also nichts besonderes mehr. Im Gegenteil: Umgekehrt fühlt man sich nur umso schlechter, je… Weiterlesen »

Marcel
Marcel

Also der Abwehr merkt mans leider an das es keine gelernten Abwehrspielerinnen sind.
Schon gegen die USA hat man sich teilweise viel zu leicht ausspielen lassen.Allerdings hat mans in der 1.HZ einigermaßen gut hinbekommen aber in der 2.HZ hat man sich das Leben wohl selber schwer gemacht durch krasse individuelle Fehler.
Aber wo zum Teufel ist manchmal das zentrale Mittelfeld ? Da sind manchmal solche riesen Löcher kein wunder das die Chinesen mit nicht mal so gutem Pressing trotzdem Erfolg hatten.
Nun gut so ist halt Jugendfussball mal genial ein andermal Kreisliga ,jetzt hoffen wir das es gegen Brasilien wieder genial wird.

Silvijaaaa
Silvijaaaa

Bei aller berechtigten Kritik an der Abwehr: Die Schiedsrichterinnen haben China 2 Tore geschenkt. Genauso Magull und Kämper. Zumindest bei Magull wird das so sicher nicht noch einmal passieren. Aus dem Spiel heraus hatten die Chinesinnen 3 Torchancen im gesamten Spiel.

Kritikwürdig fand ich vielmehr die letzten 15 Minuten. Nach dem 5:4 ist die deutsche Mannschaft kaum noch aus der eigenen Hälfte gekommen.
Anstatt einen kontrollierten langen Ball zu spielen, passen sich die Abwehrspielerinnen so lange den Ball zu, bis sie unter Druck stehen. Dann kommt zu 90% der Fehlpass.

never-rest
never-rest

Was für ein Spiel in Hz. 2. Leider ging bei der deutschen N11 jegliche Spielkontrolle verloren, überhauptkeine Ordnung mehr auf den Platz, fast alle Spielerinnen sind wie wild nach vorne gerannt, während der Ball einfach viel zu oft hoch und weit gebolzt wurde, in der Hoffnung irgend einer wird es vorne schon richten. Immerhin konnte die Elf sich auf mindestens genauso viele individuelle Fehler bei den Chinesinnen verlassen, wie in der eigenen Defensive. Trotz ihrer 2 Tore konnten auch die erfahrene Däbritz die Mannschaft im MF nicht ordnen und das Spiel beruhigen. Schade das Leupolz nicht dabei und Magull noch… Weiterlesen »

Karl
Karl

@dummkopf: Ich denke der Glaube an den Titel ist eher so eine Art Hoffnung, wie ja eigentlich jede Art von Glauben. Und wenn die Hoffnung sich erfuellt freut man sich halt 🙂 . Ich bin da eher skeptisch, Ich halte die aktuelle U20 fuer schwaecher als ihre beiden Vorgaenger u20s , das trifft auch fuer die US teams zu. Dennoch sind sie Konkurenzfaehig und deshalb kann der Anhaenger oder Fan schon auf den Titel hoffen, ob es am Ende was wird ist ohnehin mindestens im gleichen Masse von Zufaellen abhaengig wie von spielerischen Qualitaeten :-). Im uebrigen wuerde mich mal… Weiterlesen »

dummkopf
dummkopf

Irgendwie habe ich nichts über Dallmann mitbekommen. Auch wenn man versucht, die SGS Fans zu beruhigen, wenn die sie in der Euphorie unbedingt in der A-Elf sehen wollen.
Aber hier als Dritte eingewechselt zu werden, macht doch irgendwie gar keinen rechten Sinn? Gibt es da nähere Erklärungen, @enthusi und Co.?

cuesco
cuesco

@ dummkopf 12.35 h Interessanter Einwand! Der scheinbare Widerspruch löst sich möglicherweise auf, wenn man die Aussage von xyz nicht in dem Sinne interpretiert: „erwarte, dass der Titelgewinn gelingt“. Sondern: „gehe mit einer positiven Einstellung auf die Herausforderung zu“. Noch wichtiger als die Einstellung von Fan bzw. Beobachter ist natürlich die des Teams und der Leitung. Aber auch das Umfeld hat hierauf einen – selbstverständlich nicht exakt zu beziffernden – Einfluss. In dem Film über den Gewinn der Handball-WM 2007 durch das deutsche Team gibt es hierzu eine aufschlussreiche Passage. Im Experiment wird anschaulich, wie sich die – je nach… Weiterlesen »

Stephen
Stephen

@dummkopf Wenn du die Fans der Mannchaft meinst, ja, da ist es vollkommen egal was man persönlich glaubt, hat keinerlei Einfluss auf das Geschehen. Außer vielleicht man tut seine Meinung an Stellen im Internet kund wo die Spielerinnen das mitbekommen. Ich persönlich finde es wie du schöner wenn der Ausgang ungewiss ist und dann der Sieg davon getragen wird, aber das muss jeder selbst wissen. Falls du allerdings die Spielerinnen meinst, natürlich macht das einen Unterschied. Der Glaube an etwas zu scheitern wirkt sich negativ auf die Leistung aus, egal ob es um Prüfungen in Schule und Uni, Aufgaben im… Weiterlesen »

jochen-or
jochen-or

Wieder eine Superunterhaltung —- wenn man neutral wäre! Es ist übrigens nicht nur das Verhalten der Abwehr für die auch im USA-Spiel aufgetretenen Abwehrfehler verantwortlich, sondern auch und vorrangig das Defensivverhalten des Mittelfeldes, das – wie gegen die USA – in vielen Situationen freies Passspiel des Gegners zulässt. Und wenn man sich dann als CL-Champion in überheblicher Attitüde (sehr unsympathisch!) auf dem Spielfeld bewegt und mit gekonntem Hackentrick herrlich den gegnerischen Angriff einleitet, wird diese Arroganz mal gerechterweise mit einem Gegentor bestraft. Arme und dann zuletzt auch arg verunsicherte Kämper – 5 Schüsse aufs Tor – 5 Tore. Dabei sah… Weiterlesen »

holly
holly

@ Karl, also Meike kann man meiner Meinung nach keins der Tore ankreiden. Es gibt halt Tage da hält man die Bälle die man halten muss, und die unhaltbaren nicht. Finde immer noch das sie viel Potenzial hat genauso wie Merle. Wir haben auf der Bank wenn ich mich recht erinner gelernte Verteidigerinnen. Warum spielen die dann nicht. In dem Punkt verstehe ich Maren Meinert nicht. Das ist genauso unverständlich wie im Winter bei der U17 WM. Wo man Spielerinnen die man Jahre lang aufgebaut hat, dann auf einmal auf die Bank gesetzt hat. Warum M.Meinert mit dem Punkt zufrieden… Weiterlesen »

Mosan
Mosan

Wass’n Heckmeck! Der komplette Offensivverbund mit einer inspirierten Leistung. Das exakte Gegenteil hinten. Bis auf evtl. Wilde waren alle gemeinsam, wie auch individuell einfach nur erschreckend schwach. Selbes Zeugnis würde ich Meinert ausschreiben, denn die größten Schwachstellen waren schon zuvor zu sehen und Sie hat weiterhin auf dasselbe Personal/Taktik gesetzt. Rauch und Dieckmann könnten durchaus eine Partie auf der Bank vertragen. Nach den zwei Partien haben Alternativen definitiv mal eine Chance verdient. Irgendwie muss Meinert es selbst bei geschröpftem Personalbestand bewerkstelligen, dass die Defensivarbeit strukturierter vonstatten geht und die Mädels nicht so naiv agieren. Allein wie Rauch mehrfach unnötig ins… Weiterlesen »

Jan
Jan

Deja-vu: Nanu, diesmal hätte es nicht nur gefühlt 5:5 enden können – sondern ging tatsächlich so aus! *verwundert-die-Augen-reib* Die tolle Torflut war eine wirklich schöne Entschädigung für die Stadion-Besucher bei diesem Mistwetter!

Das außergewöhnlich hohe Resultat, dh. besser die Art seines Zustandekommens mag ein Unding sein für fußballstrategische Eiferer – aber genau solch einen wilden unterhaltsamen Schlagabtausch darf es gerne öfter geben beim Fußballspielen – welches heute allzu oft in penibel einstudierter Strategie erstarrt und zu Rasenschach verkommt!

Da das vielbeschworene schwierige 2. Gruppenspiel nun glimpflich überstanden ist, lautet die Zielvorgabe gegen Brasilien jetzt ganz klar 7:1 ! 😉

waiiy
waiiy

Im Prinzip wurde zum Spiel schon vieles gesagt. Ich habe es mir auch vor allem unter dem Eindruck der Kritik angesehen, die nach dem ersten Spiel zu Magull und Däbritz aufkam. Dass auf die Beiden sowie auf Bremer ein besonderes Augenmerk liegt und man von ihnen mehr verlangt, weil sie schon Stützen in der Spitzengruppe der 1. Liga bzw. im Dunstkreis der A-Nationalmannschaft sind, ist klar und auch berechtigt. Sie sollten hier die Mannschaft führen. Dabei ist mir wieder mal aufgefallen, dass Magull eine ähnliche Körpersprache wie bei den Männern Özil hat. Es wirkt halt alles ein wenig lustlos und… Weiterlesen »

Altwolf
Altwolf

Ich möchte die „Statements“ zu L.Magull etwas relativieren, denn sie ist als „junge“ technisch beschlagene Spielerin, ähnlich D.Maroszan, etwas phlegmatisch und allein deshalb für ein „defensives“ Mittelfeld nicht prädestiniert. Wenn Mittelfeld, dann im offensiven MF zumindest einer 8 oder 10 entsprechend. Bei ihren Einsätzen bei WOB, eigentlich „ausschließlich“ offensiv und entsprechend ihrem Charakter, wird sie von R.Kellermann von der Außenlinie immer wieder verbal angehalten sich zu bewegen und sich auch in das Pressing einzubringen. Sie hat „noch“ nicht die „Persönlichkeit“ einer Führungsspielerin und ist in ihrer Art eher zurückhaltend u.ein wenig schüchtern, aber in keinem Falle „arrogant“, denn in diesem… Weiterlesen »

Jan
Jan

– Kämper ist bei keinem der 5 Gegentore irgendein Vorwurf zu machen! (Höchstens vllt., dass sie nicht mal außergewöhnlich genial pariert hätte – was aber keinem Torwart der Welt vorzuwerfen ist, selbst wenn sie/er das liebend gern getan hätten.) – Magull versuchte bei ihrem fatalen Fehler eigtl. das Richtige: Nämlich den inzw. gleichwertigen Gegner mittels Intuition zu übertrumpfen. – Aber doch bitte nicht beim Abwehren! Denn dadurch ging ‚der Schuss‘ voll nach hinten los! – Die Chinesinnen haben das aber auch sehr geschickt u. selbstsicher gespielt, indem sie blitzschnell gefährlich mit mehreren guten Spielerinnen angriffen ; chin. Abseitstor hin oder… Weiterlesen »

never-rest
never-rest

Danke waiiy, altwolf und Jan für die sachlichen und gleichwohl kritischen Anmerkungen zu L. Magull u.a.. So geht`s also auch. Ich denke, sie kann und wird sich im Tunierverlauf noch steigern (müssen).