Annike Krahn verlängert bei Paris Saint-Germain

Von am 22. Juli 2014 – 12.11 Uhr 53 Kommentare

Nationalspielerin Annike Krahn hat ihren Vertrag beim französischen Vizemeister Paris Saint-Germain verlängert.

Neben Krahn verlängerten auch Lindsey Horan, Kheira Hamraoui und Karima Benameur die Verträge. Über die Dauer der Vertragsverhältnisse machte der Verein keine Angaben.

Seit 2012 in Paris
Krahn, die seit 2012 bei Paris Saint-Germain unter Vertrag steht, bestritt bisher 43 Spiele im Trikot des Pariser Vereins. Nach Angaben des Vereins wird Krahn auch weiterhin ihren Siegeswillen einbringen, der essentiell sei, um die festgelegten Ziele in den kommenden Spielzeiten zu erreichen.

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Annike Krahn

Annike Krahn fühlt sich in Paris pudelwohl © Zetbo / Framba-Fotos.de

Wohlfühlfaktor Paris
Krahn erklärt: „Ich spiele seit zwei Jahren in Paris und fühle mich hier sehr wohl. Die Bedingungen sind sehr gut. Wir haben uns mit der Mannschaft positiv entwickelt, es gab deshalb keinen Grund für mich, den Verein zu wechseln, denn auch ich habe mich in den vergangenen zwei Jahren weiterentwickelt.“

Große Ziele
Philippe Boindrieux, stellvertretender Direktor und Finanzdirektor, meint: „Wir sind sehr stolz, mit Annike, Lindsey, Kheira und Karima verlängert zu haben, die alle auf und neben dem Platz außergewöhnliche Spielerinnen sind. Sie symbolisieren den Willen von Paris Saint-Germain, eine der stärksten europäischen Mannschaften aufzubauen.“

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Saisonauftakt am 31. August
Zum Auftakt der neuen Saison hat Paris Saint-Germain am Sonntag, 31. August, ein Heimspiel gegen den FCF Arras.

Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

53 Kommentare »

  • holly sagt:

    @ Kisame, wie gesagt mich stört es nicht, auch nicht die Herkunft vom Geld solang es legal ist.
    Aber als Frankfurt Fan sollte man auch nicht über sowas heulen, wenn der eigene Lieblingsverein mit für diese Verhältnisse gesorgt hat(auch wenn man es verurteilt). Wenn man Fan von einem Verein ist, muss halt alles billigen was die verzapfen.die guten wie auch die schlechten Sachen die mein Lieblingsverein versaubeutelt.
    Ich gönne ihnen jeden Cent schon allein wegem den ganzen Verzicht. Vor allem in der Kinder/Jugendlichen Zeit.
    Um mal ein anderes Fass aufzumachen. Man muss ja auch nicht immer unbedingt alle deutschen Mannschaften/Sportler gut finden. Es gibt im Ausland genug Sportler/Sportlerinnen die ich besser finde wie deutsche Sportler/innen in ihrer Sportart.

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  • holly sagt:

    @ Sheldon, eine kleine Korrektur von mir zum Thema Krankenversicherung. Wenn eine Spielerin nicht arbeitet dann ist sie bei ihren Verein krankenversichert(da dort angestellt). Vorrausetzung ist natürlich sie ist Lizenzspielerin(kriegt Geld vom Verein). Wenn eine Spielerin Lizenzspielerin ist, muss natürlich der Verein dann auch Sozialabgaben für die Spielerin zahlen. Also sprich Krankenversicherung usw. Wie die Spielerin sich versichert privat oder gesetzlich ist ihr natürlich überlassen.

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  • Detlef sagt:

    holly schrieb;
    „Wenn man Fan von einem Verein ist, muss halt alles billigen was die verzapfen.die guten wie auch die schlechten Sachen die mein Lieblingsverein versaubeutelt.“

    Wo steht denn, daß man das muß??? 🙁
    Ich zumindest billige beiweitem nicht alles, was in meinem Verein passiert!!! 😉

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  • holly sagt:

    @ Detlef, das ist klar das einem nicht alles gefällt was ein Verein macht(muss man halt mit leben). Man sollte dann aber nicht auf den Putz hauen das andere die bösen sind, nur weil der eigene Verein nicht mehr finazell mithalten kann.

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  • Alice sagt:

    Guckt man als Anti-Sympathisant nach Wolfsburg steht der potentielle (!) Lohn in keinem Verhältnis.
    Neben den Anmerkungen, welche holly in die Runde warf, möchte ich noch anmerken, dass der Imagegewinn für den VfL und Wolfsburg unbezahlbar ist. Gerade, wenn man eigentlich ausschließlich mit solchen Sympathieträgern aufwarten kann, die dann auch noch Erfolg haben.
    Wenn ich mir allein vor Augen führe, woher die Fans kommen, welchen „Wolfsburg“ vorher vermutlich noch nichtmal ein Begriff war. Zum Testspiel (!) in Müden, kamen zwei aus Bayern angereist. Zu den Topspielen kommen Leute aus Rostock, Frankfurt, Köln und Wien. Das Stigma aus dem Männerfußball, welches du sehr gerne bedienst haftet für den Großteil der FFFans nicht an der Mannschaft.
    Der VfL versucht hier etwas aufzubauen und setzt dabei aufs richtige Pferd. In der ganzen Stadt wehen an Masten Fahnen „Deutscher Meister und Champions League-Sieger“, am Bahnhof werden die Reisenden mit Wandschmück begrüßt, der „Titel-Serienmäßig-Champions of Europe“ verspricht, damit kann man sich schmücken!
    Wenn das Geld da ist, dann ist nichts dabei es auch zu investieren, schließlich hast du dadurch nicht weniger in der Tasche.

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  • Kisame sagt:

    Ich bin weder Pro Wob, noch Anti Wob. Ich bin halt nur verwundert das der Fußball eine der wenigen Branchen ist in der es scheinbar egal ist, ob Gewinn erwirtschaftet wird oder nicht. Zumindest bei gewissen Vereinen. Das steht völlig konträr zum Rest der Wirtschaft und Fußballvereine sind heutzutage ja auch nichts anderes als Wirtschaftsunternehmen.

    Imagegewinn ist immer so eine Sache. Erstens lässt er sich nicht quantifizieren und zweitens ist das auch eine sehr wackelige Angelegenheit. Heutzutage reicht ja schon irgendein „Skandal“ aus und das mühsam aufgebaute Image ist von heute auf morgen komplett im A….
    Aber letzten Endes ist es auch nicht mein Geld und von daher stört es mich nicht weiter. Bin halt nur neugierig wie lange das so noch funktioniert.

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  • sonic sagt:

    @holly

    „es geht ja nicht darum was sie braucht.“

    Doch genau darum ging es hier!

    Es wurde die Behauptung aufgestellt, daß ein niedriges fünfstelliges Gehalt gerade noch zu vertreten sei, um den Spielerinnen ein gutes Leben als Profis zu ermöglichen. Dem wurde wiedersprochen und argumentiert, daß man auch mit einem vierstelligen Gehalt genügend verdient, um sich ganz dem Fußball zu widmen und nicht auf ein zusätzliches Erwerbseinkommen angewiesen zu sein.

    Keiner hier hat geschrieben, daß er einer Spielerin ein fünfstelliges Gehalt mißgönnt, es ist nur nicht nötig um den FF zu professionalisieren.

    Niemand hier hat gefordert, daß die Spielerinnen Gehaltserhöhungen ablehnen sollen oder bei Vereinen, die Spitzengehälter zahlen, nicht unterschreiben sollen.

    Es wurde nur daran gezweifelt, daß sich diese Gehälter für die Vereine/Sponsoren rentieren, da das Zuschauerinteresse diese scheinbar nicht rechtfertigt. Ich habe da übrigens keine Bedenken. VW hat das sicherlich ordentlich durchgerechnet und den Scheichs geht es dabei primär eh nicht um Rendite, sondern um Zeitvertreib und Prestige.

    Nicht mal aus Sheldons Behauptung es handele sich um Luxuseinkommen, kann man schließen, daß er solche Einkommen irgendjemanden mißgönnt. Man kann anderen doch auch Luxus gönnen, oder?

    Für mich stellt sich nun die Frage, weshalb du von eigentlich recht sachlichen Fragen (Wie hoch muß das Gehalt sein, um Fußball professionell betreiben zu können? Ist das noch rentabel? Welche Veränderungen bewirkt das in der Vereinslandschaft?) auf eine emotionale Ebene mit (unterschwelligen) persönlichen Angriffen (ihr seid doch nur neidig und gönnt anderen nichts) schwenkst.

    Zum Totschlagsargument „Neiddebatte“ hat Kisame schon viel richtiges geschrieben.
    (Von mir nur die Frage, was die Bundestrainerin damit zu tun hat, die ist doch für Gehälter und Finanzen gar nicht zuständig. 😉 )

    Da du den „Verzicht“ der Spielerinnen dreimal ansprichst:

    1. Ich denke, was man als „Verzicht“ ansieht ist doch individuell sehr verschieden. Was einem das größte Opfer, würde der nächste mit größtem Vergnügen loswerden wollen. Was für den einen eine entsetzliche Quälerei bedeutet, ist für den anderen ein riesen Spaß.
    2. An anderer Stelle hast du erkannt, daß niemand den Spielerinnen eine Pistole vorhält und sie zu etwas zwingt. Weshalb hinter dieser Erkenntnis zurückbleiben? Weil es gerade nicht in die Argumentation paßt?

    Also dieser „Verzicht“ kann für mich keine Begründung sein irgendjemandem irgendetwas besonders zu gönnen.

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  • shane sagt:

    @kisame: sportVEREINE sind im allgemeinen keine wirtschaftsunternehmen. vereine duerfen per se keinen bzw. nur geringe gewinne machen – deswegen gibt’s im herrenfussball ja auch noch aktiengesellschaften neben den eigentlichen vereinen. neben dem herrenfussball gibt es kaum sportarten, die sich selbst tragen, d.h. ueber ticketverkaeufe, merchandising, und fernsehgelder. alle anderen haengen davon ab, das da jemand was reinbuttert – aus welchen gruenden auch immer: liebhaberei, werbe- und imageeffekte, soziale verantwortung, …

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  • holly sagt:

    @ sonic, genauso wie du beim Verzicht argumentierst, argumentiere ich halt beim Gehalt. Jede Mensch ist nunmal verschieden. Dem einem reichen 5 € am Tag um glücklich zu sein, dem anderen geht es erst gut wenn er 500 € am Tag hat. Wo ist das Problem dabei. Jemand spielt gut Fussball der verdient dann auch gut. Jemand der sehr gut Fussball spielt verdient dann auch sehr gut. Also was ist eurer Problem. Komisch wenn es Sheldons Verein auf einmal betrifft dann regt er Änderungen an. Leztes Jahr habe ich ihn kein Wort darüber verlieren gehört, wie der FFC noch genügend Geld hatte.
    Das finde ich dann schon heuchlerisch und neidisch sein.
    Wo habe ich in diesem Thema was von Frau Neid geschrieben?

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  • sonic sagt:

    Ich bin mir gerade nicht sicher, ob du mich nicht verstehen kannst (vielleicht habe ich mich ja unzureichend ausgedrückt) oder mich nicht verstehen willst. Daher versuche ich es nochmal.

    Menschen sind verschieden und habe unterschiedliche Bedürfnisse. Da liegt kein Problem. Wenn never-rest behauptet Fußballerinnen könnten nur dann gut leben, wenn sie mindestens fünfstellig (mind. 333 €/Tag) verdienen, regt sich allerdings mein Widerstand, weil ich nicht verstehe, weshalb die Bedürfnisse von Fußballerinnen grundsätzlich soviel höher liegen sollten als bei mir persönlich und dem Großteil der restlichen Menschen in diesem Land, die ja nicht fünfstellig verdienen und denen es dennoch gut geht. Da liegt meine Meinungsverschiedenheit mit never-rest.

    Wo ich dann nicht mehr folgen kann, ist, wenn auf diesen Einwand von Sheldon und mir, der Vorwurf des Neides und der Missgunst von dir erhoben wird. Da besteht für mich einfach kein Zusammenhang. Wie kann man logisch von diesem Einwand auf diese Gefühle schließen?

    Zur Verdeutlichung:
    Das ist als würde ich aus deinen Bemerkungen, Frankfurt hätte in Deutschland die Preise kaputt gemacht und den Brand gelegt, den Schluß ziehen, daß du damals auf die frankfurter finanziellen Möglichkeiten neidisch warst, den Spielerinnen ihr Gehalt nicht gegönnt hättest und jetzt eine ungeheure Genugtuung verspühren würdest, weil Frankfurt nicht mehr voll mithalten kann und von anderen ausgebootet wird. Da besteht genauso wenig Zusammenhang und der Schluß entbehrt jeglicher Stringenz.

    Wo du was von der Bundestrainerin geschrieben hast?
    Du hast von einer Neiddebatte geschrieben und da hier keiner einem anderen etwas geneidet hat, kann es um das Gefühl ja nicht gegangen sein. Da viel mir bei dem Begriff im Zusammenhang mit Frauenfußball nur noch die Bundestrainerin ein. Weshalb du sie ins Spiel gebracht hast, versteh ich allerdings nicht. 😉

    Welche Änderungen wurden denn hier von Sheldon angeregt? Die muß ich überlesen haben.

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  • holly sagt:

    @ Sonic

    ich fang mal hinten an. Sheldon fordert das alle gleich verdienen sollen(leicht übertrieben) bzw er möchte nur bis bestimmte Höhen Gehälter zulassen.
    Ich verstehe schon was du schreibst. Bloß im Gegensatz zu dir habe ich kein Problem damit ob Sportler X oder y soviel Geld verdient. Auch der Bundeskanzlerin oder wemm auch immer sei ein so hohes Einkommen gegönnt.
    Wie ich schon gestern geschrieben hatte, einer ist Glücklich mit 5 @ am Tag ein anderer meint er brauch dazu 333/ oder noch mehr €. Wenn ihm das jemand gibt ist es doch schön.
    Seid doch froh das es Menschen gibt die anderer Meinung sind. Sonst wäre es hier total langweilig, und überall auf der Welt

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  • never-rest sagt:

    @sonic: Ich habe nicht behauptet, dass Fußballerinnen nur dann gut leben können, wenn sie mindestens fünfstellig verdienen.

    Bitte richtig zitieren: „Zur Professionalisierung des FF in der Spitze gehören auch steigende Gehälter, von denen die besten Spielerinnen auch gut leben können. Niedrige fünfstellige Monatsgehälter sind da aus meiner Sicht gerade noch vertretbar..“

    Wollte damit nur sagen, dass die bestbezahlten Spielerinnen und Vollprofis wie Marta, Schelin u.a. von ihren Traumgehältern natürlich gut leben können. Diese phantastisch anmutenden Dotierungen im FF mögen grenzwertig sein und in keinem Zusammenhang mehr zur einer persönlichen (Arbeits-) Leistung stehen. Aber Alles ist eben relativ. Nur zum Vergleich verdient ein Mario Götze dem Vernehmen nach bei Bayern München im Jahr ca. 6-7 Millionen Euro ohne Werbeverträge.

    Die Gehälter im FF steigen oder fallen letztlich mit der Akzeptanz des FF in der Öffentlichkeit, die eine Werbeplattfom für interessierte Sponsoren darstellt. Deren Geld, neben den Direktsubventionen des DFB einschließlich TV-Gelder finanziert am Ende die Spielergehälter. Die Einnahmen aus Mitgliedsbeiträgen, Eintrittsgeldern etc. dürften im Verhälnis dazu weiter zurückgehen.

    Ich wollte im Übrigen mit meinem Wortbeitrag keine gesellschaftspolitische Debatte zu der Frage lostreten, ob eine Spielerin soviel Geld zum Leben braucht oder was ein gutes Leben wirklich ausmacht usw. Ich denke womensoccer ist dafür auch nicht das richtige Forum.

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  • sonic sagt:

    @holly

    Du verstehst offensichtlich nicht, was andere schreiben:

    1. Sheldon hat hier nirgends geschrieben, daß alle gleichviel verdienen sollen oder die Höhe der Gehälter beschränkt werden sollte.

    2. Ich habe nirgends zum Ausdruck gebracht, daß ich mit der Höhe des Gehaltes von irgendjemanden ein Problem habe.

    Vielleicht solltest du nochmal lesen, was Sheldon und ich tatsächlich geschrieben haben.

    @never-rest

    Ich habe den Satz „Niedrige fünfstellige Monatsgehälter sind da aus meiner Sicht gerade noch vertretbar..“ so interpretiert, daß es keinesfalls niedriger sein sollte, damit die Spielerinnen gut leben können. Sheldon scheint es ähnlich gegangen zu sein.

    Da du aber offenbar gemeint hast, daß niedrige fünfstellige Monatsgehälter im Verhältnis zur Arbeitsleistung die obere Grenze darstellen, handelt es sich um ein Missverständnis.

    Zitiert habe ich dich im übrigen richtig 😉

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