U20-WM mit Melanie Leupolz und Sara Däbritz

Von am 7. Juli 2014 – 14.17 Uhr 51 Kommentare

Melanie Leupolz und Sara Däbritz stehen im Aufgebot der deutschen U20-Frauenfußball-Nationalelf für die WM in Kanada (5. bis 24. August 2015).

DFB-Trainerin Maren Meinert berief die beiden Mittelfeldspielerinnen, die 2013 mit der Frauenfußball-Nationalelf den EM-Titel gewannen, in das 21 Spielerinnen umfassende Aufgebot für die Endrunde.

Leupolz und Däbritz in Führungsrolle
Neben Leupolz und Däbritz zählt Lina Magull vom Deutschen Meister VfL Wolfsburg zu den erfahrensten Spielerinnen. Magull und Leupolz sowie Torfrau Meike Kämper gehörten zur DFB-Auswahl, die bei der U20-WM 2012 in Japan Vizeweltmeister wurde. Meinert erklärt: „Melanie und Sara werden unserer Mannschaft Stabilität geben. Ich sehe die beiden in einer Führungsrolle, erwarte aber auch, dass sie sich weiterentwickeln, um danach noch bessere A-Nationalspielerinnen zu sein.“

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Eurosport überträgt live
In der Gruppenphase treffen die U20-Frauen auf starke Gegner. Zum Auftakt kommt es in Edmonton am 6. August (1 Uhr MESZ, live auf Eurosport) zum Duell mit Weltmeister USA und damit zur Neuauflage des WM-Finales von 2012, in dem die Amerikanerinnen das deutsche Team in Tokio mit 1:0 besiegten. Am 9. August (1 Uhr MESZ, live auf Eurosport) trifft die Mannschaft im selben Spielort auf China, am 12. August (22 Uhr MESZ, live auf Eurosport) in Montreal auf Brasilien.

Melanie Leupolz

Führungskraft in der U20: Melanie Leupolz  © Sascha Pfeiler / girlsplay.de

An Leistungsgrenze gehen
Meinert erläutert: „Zum Auftakt erwartet uns mit den USA gleich ein schwerer Gegner. Wir müssen gut vorbereitet und hochkonzentriert in dieses sowie die folgenden beiden Gruppenspiele gehen. Ich erwarte, dass wir in jeder Partie an unsere Leistungsgrenze gehen müssen.“

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Überwiegend auf Kunstrasen
Die U20-WM findet mit 16 Mannschaften in vier Gruppen in Edmonton, Moncton, Montreal und Toronto statt. Nur am Standort Toronto wird auf Naturrasen gespielt, die Spiele in den anderen Stadien werden auf Kunstrasen ausgetragen. Das Finale findet am Montag, 25. August (1 Uhr MESZ), im Olympic Stadium in Montreal statt.

DFB-Kader für die U20-WM

Tor: Meike Kämper (MSV Duisburg), Merle Frohms (VfL Wolfsburg), Anna Klink (Bayer 04 Leverkusen)

Abwehr: Manjou Wilde (SC Freiburg), Felicitas Rauch (1. FFC Turbine Potsdam), Margarita Gidion (SGS Essen), Franziska Jaser (NC State University), Rebecca Knaak (Bayer 04 Leverkusen), Marie Christin Becker (Harvard University), Wibke Meister (1. FFC Turbine Potsdam)

Mittelfeld: Lina Magull (VfL Wolfsburg), Kathrin Schermuly (Eintracht Wetzlar), Theresa Panfil (Bayer 04 Leverkusen), Sara Däbritz (SC Freiburg), Melanie Leupolz (FC Bayern München), Jenny Gaugigl (FC Bayern München), Rieke Dieckmann (SV Meppen)

Angriff: Pauline Bremer (1. FFC Turbine Potsdam), Linda Dallmann (SGS Essen), Lena Petermann (University of South Florida), Madeline Gier (SGS Essen)

Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

51 Kommentare »

  • holly sagt:

    @ Sheldon, den Verein zeig mir mal der nicht sagt ja klar komm zu uns wenn eine UN11 Spielerin anfragt. Es gibt ganz wenige Fälle wo die nicht irgendwo untergekommen sind.
    Welcher Verein kann dir einen Ausbildungsplatz bieten? Ich denke mal außer bei dem von dir gehassten VFL ist es keinem anderen Club möglich alle Spielerinnen irgendwo unterzubringen, für Arbeit oder Lehre.
    Wieviel Prozent können denn in Dt. vom FF leben? Wir haben 12 Erstligsten, selbst dort können bei den wenigsten Vereinen die Spielerinnen davon leben. Bei fast allen Vereinen haben die meisten Spielerinnen einen Vollzeitjob und tranieren dann abeds nach der Arbeit.

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  • FFFan sagt:

    @ holly:
    „… das Problem ist das der DFB auf die Spielerinnen Druck ausübt sie sollen zu einem höher klassigen Club wechseln, weil sonst könnte die N11 Karriere vorbei sein.“

    Mein Argument bezog sich auch eher auf Spielerinnen, die bereits bei einem Erstligisten spielen oder die Wahl zwischen mehreren Angeboten haben. Es ist klar, dass eine Nationalspielerin möglichst nicht auf Dauer unterklassig spielen sollte.

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  • holly sagt:

    @FFFan, warum sollte eine U N11 Spielerin nicht unterklassig spielen? Wenn man gut ist, ist es doch ok. Eine Lena Petermann spielt seit Jahren „nur“ Collegefussball sollen wir sie deswegen nicht mitnehmen?
    Gerade bei Mädchen/Frauen ist es sehr wichtig das das Umfeld stimmt. Was bringt es wenn man bei einem Erstligisten spielt sich aber nicht wohlfühlt oder ganz aufhört weil das Heimweh zu groß ist.

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  • enthusio sagt:

    Hier zur Vorbereitung auf das Spiel gegen die USA eine Teamübersicht der US-Girls:

    https://www.youtube.com/watch?v=g8g5rurIMVs&feature=youtu.be

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  • Alexander sagt:

    Detlef!
    Alöexandra Popp war von Anfang an Stammspielerin des FCR 2001. Martina hat Alex sofort als Verteidigerin eingesetzt. Alex hat alle Titel als Stammspierlin gewonnen. In erstem Jahr gewann Poppy den Uefa Women’s cup(heite CL) und den DFB Pokal in Berlin. 2010 verteidigte ALEX erfolgreich den DFB Pokal.

    Maren Meinert kann auch nur mit dem Material arbeiten, das auf dem Markt ist. Als ehemalige Weltklassespieler und als die Spielerin die 2003 Deutschland zum Titel geführt hat, weiß Frau Meinert wer ein Siegergen hat. Sie selbst hat das 1:1 gegen Nortwegen erzielt und wenn ich mich recht entsinne auch den Freistoß zum 2: 1 rausgeholt.

    Kader: Madeline Gier wird in Essen langsam an die erste Liga rangeführt. Sie soll nicht vorzeitig verschlissen werden. Leider ist aufgrund einer langwierigen Verletzung Daria Streng, die wesentlich besser ist als eine leupolz, nicht dabei.Auch eine LINDA DALLMANN muss noch serh viel lernen.

    Warum muss es imkmer ein Titel sein? Laßt die Mädchen einfach in Ruhe Fußball spielen und gebt ihnen die Chance sich in aller Ruhe zu entwickeln. Die Jungs haben noch die A-Jugend und können sich in aller Ruhe dann in einer U21 bzw U23 weiter entwickeln. Warum geben die Leser den Mädchen nicht dieselben Chancen? Natürlich haben uns die Plazierungen (3/1/2) verwöhnt, aber nicht jeder Jahrgang ist stark. Wenn pro Jahr nur eine ganz nach oben kommt wie eine Popp, vielleicht in 3 Jahren eine Gier und eine Streng das wäre Klasse. Leupolz und Däbritz haben nicht die Härte und den absoluten Siegeswillen wie ein Dzennifer, Alexandra, Hegering etc. Diese Frauen gehen nicht nur bis zur Schmerzgrenze, sondern wie eine Meinert, Wiegmann,Voss etc auch darüber hinaus.

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  • holly sagt:

    @ Alexander, eine gute Spielerin ist automatisch nicht eine gute Trainerin. Obwohl von den DFB Trainerinnen ist sie mir Maren Meinert noch am liebsten.

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  • dummkopf sagt:

    Ah, ein neuer Fachmann, der bereits messerscharf erkannt hat, dass man ziemlich Streng sein muss mit Leupolz und Däbritz, weil denen angeblich die Gier fehlt um eine Popp oder Hegering zu werden. Na dann viel Spass beim entwickeln.
    Für den durchaus unterhaltsamen Aha-Effekt könnte vor allem der Name Hegering sorgen, der einen beim Lesen aus dem monotonen Tages-Rhythmus reisst. Ernst gemeint oder banaler Schreibfehler?
    Da fehlt ja bloss noch die Erkenntnis, Maroszan ist technisch weniger gut aber dafür mit grossem absolutem Siegeswillen ausgestattet.

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  • dummkopf sagt:

    @holly
    Das wundert mich nun aber schon ein wenig, dass du als sonst eher fürsorglicher Jugendpsychologe die Trainerin am liebsten hast, die ihre U-Nationalspielerinnen mit unbedachten Statements über ihr fehlendes Talent öffentlich auf dfb.de in die Pfanne haut.
    Mal ganz abgesehen davon, dass das Nicht-Erreichen der U19 EM wohl einer der grössten Misserfolge der jüngeren U-Nationalmannschaftsgeschichte sein dürfte? Fachleute? Ich glaube aber, ähnliches hat es aber schon einmal gegeben. Oder öfter? Wer war denn da Trainer(in)?

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  • holly sagt:

    @ dummkopf, ich habe nur geschrieben das von den DFB Trainerinnen die zur Zeit beim DFB angestellt sind ich sie am liebsten dort seh. Das ist eine allgemeine Aussage die weder irgendeine Tendenz nach oben oder unten hergibt. Das größte Desaster in letzter Zeit war für mich die letzte U17 WM mit Frau Bernhard als Trainerin.

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  • Sheldon sagt:

    @holly: Ob U19-EM, U17-WM oder die jetzige U20, ist doch einerlei. Klar ist, dass keiner der 3 U-Jahrgänge zur Zeit auch nur im mindesten konkurrenzfähig ist, was eindeutig an der zu starken Fokussierung auf den Vereinserfolg seitens der Ligafunktionäre und des DFBs liegt, statt sich mal darauf zu konzentrieren, dass das System für den Nachwuchs vorhanden ist.

    Das Prädikat „nur“ Collegefußball sehe ich nicht als ein „nur“, sondern ich glaube, dass manche Spielerin dort besser ausgebildet wird als in den deutschen Profivereinen! Das hat nix mit Unterklassigkeit zu tun!

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  • holly sagt:

    oh der Fachmann für den Nachwuchsfussball hat mal wieder gesprochen.
    Du hast doch schon oft genug bewiesen das du vom Nachwuchsfussball nix verstehst.

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