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2014

Frankfurt und Duisburg wollen Vorteil nutzen

Mit dem “Endspiel” zwischen dem VfL Wolfsburg und dem 1. FFC Frankfurt wird am Sonntag (14 Uhr, live im HR, NDR und auf DFB-TV) die Deutsche Meisterschaft entschieden. Hier gehen die Frankfurterinnen ebenso mit einem Punktevorsprung in die Partie wie der MSV Duisburg, der im Fernduell mit dem BV Cloppenburg im Abstiegskampf die bessere Ausgangslage hat.

Zwei Punkte beträgt der Vorsprung der Duisburgerinnen auf den BV Cloppenburg, und sie haben darüber hinaus den vermeintlich leichteren Gegner. Sie treten gegen Tabellenschlusslicht VfL Sindelfingen an, der BVC muss zum SC Freiburg reisen. In eigener Hand haben des die Cloppenburgerinnen also nicht: Sie selbst müssen zwingend gewinnen und darüber hinaus hoffen, dass Sindelfingen sich mit einem Sieg (es wäre der erste überhaupt in dieser Saison) aus der Ersten Bundesliga verabschiedet.

Frankfurt reicht Remis Der VfL Wolfsburg hat die Meisterschaft gegen den 1. FFC Frankfurt hingegen schon in eigener Hand. Allerdings muss der Titelverteidiger gewinnen. Schon im Fall eines Remis würde der FFC zum ersten Mal seit 2008 wieder die Meisterschale gewinnen. Doch „wenn wir so denken würden, hätten wir schon so gut wie verloren“, so Kerstin Garefrekes gegenüber Womensoccer . Ein Sieg „ist unsere Zielsetzung in jedem Spiel, und daran werden wir nichts ändern.“ Verzichten müssen die Frankfurterinnen auf Abwehrspielerin Saskia Bartusiak, die sich in der vergangenen Woche einen Kreuzbandriss zuzog, mittlerweile aber bereits erfolgreich operiert wurde . Der VfL Wolfsburg hat die gesamte Spielzeit über nicht auf dem ersten Rang gelegen. „Sollten wir am letzten Spieltag an allen anderen vorbeigezogen sein, hätte man das Drehbuch wirklich nicht besser schreiben können“, sagt Stürmerin Martina Müller im Gespräch mit Womensoccer .

Turbine empfängt FC Bayern Hinter den beiden Topteams liegen der 1. FFC Turbine Potsdam und der FC Bayern München , die sich ebenfalls am Sonntag gegenüberstehen. Der Ausgang dieser Partie wird jedoch keinerlei Auswirkungen auf die Tabelle haben: Den Potsdamerinnen ist der dritten Rang ebenso wenig zu nehmen wie den Münchnerinnen der vierte.

Hoffenheim mit neuem Ziel Auswirkungen auf die Tabellensituation des FF USV Jena hat auch dessen Gastspiel bei der TSG 1899 Hoffenheim nicht – ergebnisunabhängig wird der USV die Spielzeit auf einem starken fünften Rang beenden. Gegner Hoffenheim hat das Saisonziel Klassenerhalt erreicht, kann also befreit aufspielen. Allerdings ist da noch ein kleines Ziel: Im Trainingslager zur Vorbereitung auf die Saison setzte sich das Team das ehrgeizige Ziel, 25 Punkte zu erreichen – ein ambitioniertes Vorhaben für einen Aufsteiger. Trainer Jürgen Ehrmann war damals überrascht. Heute ist es eine positive Überraschung, denn seine Mannschaft hat tatsächlich die Chance, die 25-Punkte-Marke zu schaffen. Dafür muss allerdings ein Sieg her. Im Hinspiel gelang das nicht. „In Jena hatten wir überhaupt keine Chance, das Ergebnis war zu eindeutig. Am Sonntag wollen wir gerne zeigen, dass wir einiges verbessert haben“, sagt Ehrmann.

Leverkusen und Essen kämpfen um Rang sechs Außerdem stehen sich Bayer 04 Leverkusen und die SGS Essen gegenüber. Für beide Mannschaften geht es in der Endabrechnung um den sechsten Rang. Dabei hat die Werkself momentan allerdings die besseren Karten, denn das Team von Trainer Thomas Obliers hat 26 Punkte auf dem Konto, die SGS 24.