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2014

1. FFC Frankfurt zittert sich in die Champions League

Der 1. FFC Frankfurt hat sich durch einen glücklichen Last-Minute-Sieg gegen den 1. FFC Turbine Potsdam einen Startplatz für die UEFA Women’s Champions League gesichert, musste den Erfolg aber teuer bezahlen. Dabei waren die Gäste über weite Strecken der Partie das bessere Team und verschossen sogar einen Elfmeter. Die TSG 1899 Hoffenheim sicherte sich den Klassenerhalt.

Beim 2:1 (1:0)-Sieg vor der Frankfurter Bundesliga -Rekordkulisse von 7 250 Zuschauern im Volksbank Stadion brachte Lira Alushi in ihrem letzten Heimspiel die Frankfurterinnen kurz vor der Pause in Führung (42.), ein Eigentor von Saskia Bartusiak, die sich bei der Aktion schwer verletzte, brachte den Ausgleich (61.). In der Nachspielzeit gelang Kerstin Garefrekes der schmeichelhafte Siegtreffer (90.+4).

Potsdam vergibt beste Chancen Die Frankfurterinnen dominierten die ersten zehn Minuten mit zwei guten Chancen von Ana Maria Crnogorcevic , doch nach einer knappen Viertelstunde setzte Julia Simic einen Nachschuss an die Latte, FFC-Torhüterin Desirée Schumann hatte zuvor einen Schuss von Lisa Evans pariert (14.). Es war der Auftakt zu einer Drangperiode der Gäste, nur eine Minute später war Schumann gegen Evans erneut zur Stelle, ein Drehschuss von Ada Hegerberg ging am Tor vorbei (28.).

Führung durch Alushi Die Frankfurterinnen fanden nach einer guten halben Stunde wieder besser in die Partie und gingen kurz vor der Pause in Führung, als Potsdams Torhüterin Anna Sarholz einen Schuss von Simone Laudehr zwar per Fußabwehr klären konnte, Alushi aber im Nachsetzen die Führung erzielte (42.). Kurz darauf wäre Alushi fast der zweite Treffer gelungen, doch Sarholz lenkte den Ball mit den Fingerspitzen an die Latte.

Bartusiak verletzt sich bei Eigentor schwer Doch die Potsdamerinnen kamen mit Hilfe der Gastgeberinnen in die Partie zurück. Saskia Bartusiak beförderte unter Bedrängnis von Hegerberg einen Ball per Kopf zum Ausgleich ins eigene Netz und verletzte sich im Zusammenprall mit der herauslaufenden Schumann schwer – Bartusiak soll sich nach einer ersten Diagnose einen Riss des hinteren Kreuzbands zugezogen haben.

Schumann hält Elfmeter von Mjelde Für Frankfurt war der Gegentreffer zunächst ein Hallo-Wach-Signal, Kozue Ando, Dzsenifer Marozsán und Melanie Behringer bei einem Freistoß verfehlten ihr Ziel. Frankfurt ging jedoch zunehmend die Puste aus und Turbine blies zur Schlussoffensive. Erst klärte Schumann gegen Hegerberg (77.), kurz darauf holte Crnogorcevic die Norwegerin von den Beinen – Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus zeigte ohne zu zögern auf den Elfmeterpunkt, doch Schumann parierte den Versuch von Maren Mjelde (81.).

Garefrekes sorgt für Entscheidung Die Norwegerin und Julia Simic kamen zu weiteren Chancen für die Gäste, doch als in der fünfminütigen Nachspielzeit vieles auf ein Remis hindeutete, war Kerstin Garefrekes zur Stelle, die per Kopf den 1. FFC Frankfurt in die Königsklasse schoss und auch die letzten Hoffnungen der Potsdamerinnen zunichte machte (90.+2).

Wolfsburg löst Pflichtaufgabe Der VfL Wolfsburg kam beim BV Cloppenburg zu einem 2:0 (0:0)-Sieg und kann somit am letzten Spieltag im Heimspiel gegen den 1. FFC Frankfurt mit einem Sieg erneut Deutscher Meister werden. Martina Müller erzielte für die Wolfsburgerinnen beide Treffer (55., 90.+2).

Hoffenheim sichert Klassenerhalt Der FC Bayern München kassierte im Sportpark Aschheim gegen die TSG 1899 Hoffenheim nach 2:0 Führung eine 2:3 (2:1)-Niederlage. Ein Eigentor von Leonie Pankratz (1.) und Lena Lotzen (17.) sorgten für eine Zwei-Tore-Führung, doch zwei Treffer der zukünftigen Münchnerin Mana Iwabuchi (21., 85.) und ein Tor von Sabina Stoller (55.) sorgten für den Klassenerhalt der Elf aus dem Kraichgau.

Duisburg fast gerettet Der MSV Duisburg kam beim FF USV Jena zu einem 1:1 (1:0) und kann nun am letzten Spieltag gegen den VfL Sindelfingen mit einem Sieg den Klassenerhalt sichern. Sofia Nati brachte die Duisburgerinnen in Führung (6.), doch Julia Arnold gelang spät der Ausgleich (88.).

Essen und Leverkusen siegen Die SGS Essen kam zu einem 2:1 (0:1)-Sieg gegen den SC Freiburg. Sara Däbritz brachte die Gäste zwar in Führung (29.), doch Charline Hartmann (55.) und Vanessa Martini (88.) drehten die Partie zugunsten der Gastgeberinnen. Bayer 04 Leverkusen kam zu einem 6:0 (2:0)-Sieg beim VfL Sindelfingen. Sharon Beck (15.), Marisa Ewers (44.), Carolin Simon (66.), Francesca Weber (69.), Isabella Linden (71.) und Lisa Schwab erzielten die Treffer.