1. FFC Frankfurt holt Marith Prießen

Von am 8. Mai 2014 – 10.03 Uhr 25 Kommentare

Frauenfußball-Bundesligist 1. FFC Frankfurt treibt seine Kaderplanungen für die Saison 2014/15 voran und hat Abwehrspielerin Marith Prießen von Bayer 04 Leverkusen verpflichtet.

Die 23-Jährige, die 2010 im eigenen Land mit der U20-Nationalelf den Weltmeistertitel holte, erhält einen Zweijahresvertrag bis zum 30. Juni 2016.

Spannende Herausforderung
„Ich freue mich sehr über den Wechsel zum 1. FFC Frankfurt“, so Prießen. „Eine neue und spannende Herausforderung wartet auf mich, die ich mit Leidenschaft und harter Arbeit angehen werde. Der Verein gehört seit Jahren zu den Spitzenclubs in Europa und ich bin froh, ab Sommer ein Teil davon zu sein. Nach drei schönen Jahren in Leverkusen, in denen ich mich sowohl persönlich als auch sportlich weiterentwickeln konnte, möchte ich nicht zuletzt auch Trainer Thomas Obliers danken, der hervorragende Arbeit leistet und sehr großen Anteil daran hat, dass ich jetzt zu diesem Topverein wechseln kann.“

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Marith Prießen

Verstärkung für die Frankfurter Abwehr: Marith Prießen
© Zetbo / Framba-Fotos.de

Bell: „Passt perfekt ins Konzept“
Prießen bestritt in der Bundesliga für den FCR 2001 Duisburg und Bayer 04 Leverkusen bisher 99 Spiele. Sie ist nach ihrer Leverkusener Teamkollegin Kathrin Hendrich der zweite Neuzugang für die Saison 2014/15.

FFC-Trainer Colin Bell meint: „Marith Prießen passt perfekt in unser Konzept. Sie ist eine noch junge und entwicklungsfähige, mit fast hundert Bundesliga-Einsätzen gleichzeitig aber schon sehr erfahrene Spielerin, die sehr ehrgeizig ist und Titel gewinnen will. Nach der Verpflichtung von Kathrin Hendrich ist ihr Wechsel zum 1. FFC Frankfurt ein weiterer wichtiger Baustein in unserer Kaderplanung.“

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Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

25 Kommentare »

  • noworever sagt:

    @Sheldon:
    „Prießen wird Kuznik aus dem Abwehrzentrum verdrängen.“

    wenn du dir da in deiner einschätzung mal nicht zu sicher bist …
    am anfang noch etwas ungewohnt in ihrer neuen umgebung, hat sich peggy kuznik eigentlich von spiel zu spiel gesteigert und spielt jetzt eine völlig abgeklärte innenverteidigung. sie hat ein sehr gutes gefühl zum ball, ein hervorragendes auge, eine gesunde zweikampfstärke und selbst ihre spieleröffnung ist (mittlerweile) auf einem sehr guten niveau.
    (zudem ist sie immer für das ein oder andere tor gut.)

    sollte marith prießen tatsächlich die neue (qualifiziertere) innenverteidigerin sein, dann … kann man den ffc eigentlich nur beglückwünschen.
    dass dies jedoch quasi im handstreich passiert, ist (zumindest momentan) eher schwer vorstellbar.

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  • Detlef sagt:

    @FFFan,
    Das ist richtig, aber dann käme eigentlich nur WOB in Frage!!!
    Die haben schon Goeßling aus ihrem Vertrag in BN herausgekauft, ich glaube auch Blässe damals vom HSV und nun BABBS!!!

    Normalerweise wartet selbst Frankfurt solang, bis der Vertrag ausläuft!!!
    Ausnahme war Ando, die aber vom Pleite-FCR wohl als „Schnäppchen“ zu haben war!!! 😉

    Malmö hat ANJA damals auch vorzeitig von Potsdam weggeholt, aber ob da Geld geflossen ist weiß ich nicht???
    Bei den Franzosen bin ich mir nicht sicher ob die das praktizieren, Geld wäre sicher kein Problem!!!

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  • Sheldon sagt:

    @Detlef: Der Sachverhalt mit Ando ist nicht ganz richtig dargestellt, das war ein Entgegenkommen von Frankfurt damals, da Duisburg dringend eine gut bezahlte Spielerin abgeben musste, um nicht sofort insolvent zu gehen!

    Soweit ich mich erinnere, hat der Transfer damals für Verwunderung gesorgt, weil niemand wirklich damit gerechnet hat, dass Ando derart einschlägt.

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  • Detlef sagt:

    @Sheldon,
    Ach ja, der „Gutmensch“ SiDi, alles reine Nächstenliebe!!! 🙂

    Ando spielt aber in der Tat in Mainhatten wesentlich besser als sie es in Duisburg jemals konnte!!!
    Bin mal sehr gespannt, ob Sasaki sie mit nach Kanada nimmt??? 😉

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  • O. Christ sagt:

    @ Detlef: Für Blässe hat Wolfsburg damals eine Rekordsumme gelöhnt. Was den Mittag-Transfer angeht, so sprach Schröder meiner Erinnerung nach von einer Ablöse in überschaubarem Umfang, die Turbine kassieren konnte.

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