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2014

Inka Grings beendet ihre Karriere

Die 96-fache Nationalspielerin Inka Grings in Diensten des 1. FC Köln wird nach Ende der Saison 2013/14 ihre Fußballschuhe an den Nagel hängen und will zukünftig als Trainerin arbeiten.

„Es war schon als Kind mein Wunsch irgendwann den Geißbock auf dem Trikot tragen zu dürfen. Deswegen ist es etwas Besonderes für mich, bei diesem Club meine Karriere beenden zu können“, erklärt Grings .

Richtiger Zeitpunkt „Ich habe das Gefühl, dass der richtige Zeitpunkt gekommen ist. Natürlich wäre ich in meiner letzten Saison gerne mit dem 1. FC Köln in die Bundesliga aufgestiegen.“ Die Kölnerinnen stehen auf dem zweiten Tabellenplatz, haben aber drei Spieltage vor Saisonende nach der 1:2-Niederlage beim TSV Crailsheim bei acht Punkten Rückstand auf Tabellenführer SC Sand nur noch rechnerische Chancen auf den Aufstieg.

Lange Erfolgsliste Die 35-Jährige kann auf eine lange Erfolgskarriere zurückblicken: zweimal Europameisterin (2005, 2009), einmal Deutsche Meisterin (2000), dreimal DFB-Pokalsiegerin (1998, 2009, 2010), zweimal EM-Torschützenkönigin (2005, 2009) und einmal beste Torschützin der UEFA Women’s Champions League (2010|2011), dazu dreimal Fußballerin des Jahres in Deutschland (1999, 2009, 2010). In 96 Länderspielen erzielte sie 64 Treffer, wurde in ihrer Zeit beim FCR 2001 Duisburg sechsmal Torschützenkönigin und schoss in 271 Bundesligaspielen 353 Tore. Grings möchte dem Fußball auch weiterhin erhalten bleiben und zukünftig als Trainerin arbeiten.

Grings will Trainerin werden Seit Februar ist Grings A-Lizenz-Inhaberin, im April hospitierte sie für eine Woche bei Peter Stöger, dem Trainer der Männermannschaft des 1. FC Köln. Kölns Geschäftsführer Jörg Schmadtke erklärt: „Inka Grings hat nach der Saison eine beeindruckende Karriere als Spielerin hinter sich und wir freuen uns, dass sie ihre letzten Tore als Aktive hier bei uns, für den 1. FC Köln geschossen hat. Wir wünschen ihr für die Zukunft alles Gute!“