Bayern München holt Caroline Abbé und Mana Iwabuchi

Von am 6. Mai 2014 – 14.30 Uhr 27 Kommentare

Frauenfußball-Bundesligst FC Bayern München hat die Schweizer Defensivspielerin Caroline Abbé und die japanische Stürmerin Mana Iwabuchi verpflichtet.

Die 26-jährige Abbé, Kapitänin der Schweizer Nationalelf, kommt vom SC Freiburg und erhält einen Dreijahresvertrag, die 21-jährige japanische Nationalspielerin Iwabuchi kommt von der TSG 1899 Hoffenheim und erhält einen Vertrag über zwei Jahre. Zuvor hatte der Verein bereits Melanie Behringer vom 1. FFC Frankfurt und Melanie Leupolz vom SC Freiburg verpflichtet.

Erfahrung und Zweikampfstärke
“Caroline ist eine sehr zweikampfstarke, erfahrene Innenverteidigerin und gestandene Persönlichkeit, die unserer Mannschaft noch mehr Stabilität verleihen wird”, freut sich Trainer Thomas Wörle. “Ich bin sehr froh, dass sie sich uns anschließt und ich freue mich auf die Zusammenarbeit ab der neuen Saison.”

Anzeige

Abbé von Bayern-Perspektive überzeugt
“Der FC Bayern ist ein großer Verein und ich freue mich sehr, nächste Saison für diesen Verein zu spielen. Die Gespräche mit dem Trainer und seine Perspektive haben mich sofort überzeugt. Es ist eine neue Herausforderung, die mich weiterbringen wird. Ich will mich noch in allen Bereichen weiter entwickeln und ich bin mir sicher, dass der FC Bayern der richtige Weg ist.“, so Abbé.

Mana Iwabuchi

Mana Iwabuchi stürmt zukünftig für den FC Bayern München © Zetbo / Framba-Fotos.de

Kreative Offensivkraft
Über die japanische Nationalspielerin Iwabuchi sagt Wörle: „Ich freue mich sehr, dass Mana ab Juli für den FC Bayern München spielen wird. Mana ist eine hochtalentierte, technisch versierte Kreativspielerin, die nicht viel Raum und Zeit braucht, um Akzente zu setzen. Sie wird unser Offensivspiel variabler machen.”

Jetzt lesen
SC Freiburg verpflichtet Verena Wieder

Vorfreude bei Iwabuchi
Iwabuchi erklärt: “Ich freue mich auf meinen Wechsel zum FC Bayern München. Es ist eine Herausforderung für mich, bei diesem großen Verein zu spielen. Ich möchte als ein Teil des Vereins, zusammen mit den Trainern, der Mannschaft und den Fans zum Erfolg beitragen.”

Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

27 Kommentare »

  • holly sagt:

    @ Sheldon das stand so in einem Zeitungsartikel das man mit Kim so plant auf der Position. Das habe ich mir nicht ausgedacht. Kann dir leider nicht mehr sagen welche das war.

    Romert ist wie du weisst aus Memmingen gekommen, und zu der Zeit glaub ich war sie schon ein B-Mädchen. Da kann man wohl nicht mehr von einem Eigengewächs sprechen.

    (0)
  • Michele sagt:

    @Sheldon

    Alushi wird Frankfurt verlassen, wenn ihr Mann Enis Kaiserslautern verlässt! Ausser er wechselt irgendwo in die Nähe von Frankfurt! Es steht auch schon fast fest, dass er Lautern verlässt!
    Sehr gute Verpflichtungen von Bayern München!

    (0)
  • dummkopf sagt:

    Bei der Bewertung von Neuzugängen ist natürlich immer die Frage, wo man die Messlatte anlegt, und was die Clubziele sein sollen.

    Um den 4.Platz gegen Jena (oder andere) zu verteidigen sieht das sicher anders aus, als wenn man nach oben schaut.

    Nehmen wir Wob und Pots mit dem in der Breite besten Kader. Die können Leute wie Cramer/Hegerberg, oder Faisst/Odebrecht von der Bank holen. FFC zwar dünner besetzt, aber auch noch mit Peter/Ando.

    Da machen natürlich Neuzugänge zunächst weniger Sinn -zumindest insoweit sie für die Startelf vorgesehen sein sollen -, die unterhalb deren Ersatzspielerlevel agieren, wenn man mit diesen Mannschaften konkurrieren will.

    Allem Anschein nach kann ja Bayern auch Pakete schnüren, um Lotzen, Leupolz, Maier, Behringer trotz Nichtteilnahme an internationalen Wettbewerben Argumente genug zu bieten, sich gegen Wob/FFC durchzusetzen. Man scheint auch Schnurtechnisch diesen Verein wohl mindestens ebenbürtig.
    Betrachtet man also die finanziellen Möglichkeiten, so scheint Bayern mindestens Top3 zu sein, wahrscheinlich aber mehr.

    Auch von daher wäre wohl Platz 4 ein eher trauriges Saisonziel.

    Inwiefern welche Spielerinnen da wie gut passen, wird freilich dann die Zukunft zeigen müssen. Mal schauen, was sich da in Sachen Transfers noch tut. Kannst du noch weitere Stände beisteuern, Mucky?

    @sheldon
    Natürlich gibt es in jeder Mannschaft gross und klein, schneller und langsamer. Das war doch genauso wenig wörtlich zu nehmen wie die Roulade.

    7 Neuzugänge integrieren braucht aber sowieso schon viel Zeit. Sprach- und Umgangs/Heftigkeitsanpassungen und die hier vorhandenen völlig verschiedenen Spielstile machen das nicht eben einfacher.

    Wenn man da für jede Spielerin erst nach einem halben Jahr die Position findet …
    (Wobei andere ja selbst nach Jahren noch am Suchen sind …)

    Aber wie hat Herberger so schön gesagt: Suchet, so werdet ihr finden.

    (0)
  • Sheldon sagt:

    @dummkopf: Kleiner Fehler! Denn Bayern braucht sich gar nicht gegen die Klubs durchsetzen können, wenn von diesen Klubs keine Angebote vorlagen. Vielleicht hat man sich einfach auch nur schneller um diese Spielerinnen bemüht, wenn ich mir anschaue, wann der Transfer von Leupolz beispielsweise feststand.

    Fakt ist, dass Behringer, Iwabuchi und Leupolz nun nicht unbedingt die Spielerinnen sind, die bei den Klubs wie Frankfurt, Wolfsburg und Potsdam GANZ oben auf dem Zettel standen.

    Auch Maier, zu dem Zeitpunkt, wo sie von Bayern transferiert wurde, war sie gerade einmal Ersatzspielerin der N11 und damit gerade erst im Raster aufgetaucht. Als sie bei der EM so herauskam und davor, dass sie wirklich ins Auge von Potsdam oder Wolfsburg oder Frankfurt gefallen wäre, war die Tinte längst trocken!

    (0)
  • FFFan sagt:

    @ dawidenko:
    „Irgendwie kam mir bei der PK nach dem Turbinespiel so vor als würde sich Potsdam auch um eine Abwehrspielerin vom SC bemühen.
    Der Name wurde von Schröder nciht explicit genannt.“

    Mit der Abwehrspielerin, die Schröder „auch gern gehabt“ hätte, war Kim Fellhauer gemeint, wie aus dem Kontext des auf der PK Gesagten deutlich wird (ab ca. 5:00):

    @ dummkopf:
    „Wäre schon schade, wenn, wie zu Befürchten, die Bayern und der FFC zur neuen Saison an Klasse verlieren.“

    Durch die ‚Umbaumaßnahmen‘, die jetzt am Kader vorgenommen werden, werden die Bayern an physischer Stärke verlieren, aber an spielerischer Klasse gewinnen! Mit Iwabuchi, Walkling und ab Herbst hoffentlich auch wieder L.Maier bekommt man ein paar TikiTaka-taugliche Spielerinnen hinzu! 😉

    @ Sheldon:
    „Fakt ist, dass Behringer, Iwabuchi und Leupolz nun nicht unbedingt die Spielerinnen sind, die bei den Klubs wie Frankfurt, Wolfsburg und Potsdam GANZ oben auf dem Zettel standen.“

    Und das ist eigentlich erstaunlich. Wieso stand z.B. Behringer bei Frankfurt nicht mehr „ganz oben auf dem Zettel“? Ist der FFC wirklich an solchen Weltklassespielerinnen dran, dass man diesen Verlust locker verschmerzen kann?

    (0)
  • Sheldon sagt:

    @FFFan: Man ist nicht an solchen Spielerinnen dran, sondern man HAT solche Spielerinnen bereits.

    Gehen wir nur mal davon aus, dass Kulig tatsächlich wieder vollständig fit wird, dann könnte sie die Position tatsächlich bekleiden. Dass sie, wenn sie fit ist, wirklich zu alter Form zurückfinden kann, daran habe ich wenig Zweifel, wenn ich sehe, was Bell z.B. aus einer Simone Laudehr gemacht hat.
    Wenn dann noch Svenja Huth wieder fit ist, dann hätte man folgende Stammelf:

    Schumann – Schmidt, Bartusiak, Hendrich, Huth – Kulig, Marozsan – Garefrekes, Alushi, Laudehr – Celia

    Ersatzbank: Preuß – Kuznik, Tanaka, Ando, Crno

    Wenn man dann noch sagen wir 4-5 weitere Zugänge verpflichtet, dann ist man gut bis sehr gut für die nächste Saison aufgestellt.

    (0)
  • Sheldon sagt:

    @Michele: Habe mich gerade über Alushi erkundigt. Zur Zeit scheint er in Regeneration zu sein und viel von seiner früheren Klasse eingebüßt zu haben.

    Sollte er Lautern verlassen, wird er sicher bei einem anderen Klub in Liga zwei unterhalb der Lautern anheuern.

    Gehen wir mal die Vereine durch, dann ergibt sich folgendes Bild:
    Karlsruhe und FSV Frankfurt würden vermutlich zugunsten eines Verbleibs bei Frankfurt sprechen,
    1860 München, Ingolstadt, vllt Aalen würden für Bayern sprechen,
    Bochum und Düsseldorf für den Ruhrpott (vielleicht Leverkusen),
    Union Berlin für Potsdam
    für Wolfsburg würde wenn überhaupt Pauli sprechen, das Gerücht „Paderborn“ ist längst aus der Welt

    Am wahrscheinlichsten ist wohl der Verbleib in Frankfurt oder ein Wechsel zu Bayern. Für Frankfurt spricht aber vor allen Dingen, dass Alushi noch bis 2015 Vertrag hat und vermutlich auch keine großen Angebote bekommen wird. Daher werden sie sich vermutlich nur für eines entscheiden, durch das sich die Wege erheblich verkürzen, und das wäre nur bei Frankfurt oder München wirklich gegeben.

    Was dann nach der WM im nächsten Jahr geschehen wird, bleibt abzuwarten. Dass Lira solange mit der Vertragsunterschrift zögert, liegt vermutlich daran, dass sich bestimmte Konditionen innerhalb des Vertrags bei sicherer CL-Quali noch einmal verändern könnten und Lira davon ausgeht.

    (0)