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2014

Algarve Cup: DFB-Elf zieht ins Finale ein

Mit dem zweiten Sieg im zweiten Spiel hat die deutsche Frauenfußball- Nationalelf vorzeitig das Finale beim Algarve Cup gereicht. Gegen China musste sich die DFB-Elf aber lange gedulden, ehe Anja Mittag der goldene Treffer gelang.

Beim 1:0 (0:0) gegen die Chinesinnen dauerte es im Estádio Municipal in Albufeira bis zur 84. Minute, ehe Anja Mittag aus 20 Metern nach Vorarbeit von Sara Däbritz der Siegtreffer gelang. Damit hat die Auswahl von Bundestrainerin Silvia Neid nach dem 5:0-Sieg zum Auftakt gegen Island vorzeitig die Finalteilnahme perfekt gemacht.

Frühe Chance durch Popp, China kontert Bis dahin hatte die deutsche Mannschaft zwar eine überlegene Vorstellung geboten, aber keine Lücke in der chinesischen Abwehr gefunden, der Gegner war zudem bei gelegentlichen Kontern gefährlich.

Alex Popp hatte früh mit einem Flugkopfball die Chance zur Führung, verpasste das Tor aber knapp (4.). China hatte seine beste Chance durch Yang Li, die ebenfalls nur knapp scheiterte (20.). Auch Dzsenifer Marozsán schaffte es zweimal nicht, den Ball im Gehäuse unterzubringen (29., 42.).

Mittag macht späten Sieg perfekt Nach einer knappen Stunde hatte dann Mittag die Führung auf dem Fuß, doch sie verzog aus aussichtsreicher Position, nachdem Melanie Leupolz den Ball im Mittelfeld erobert hatte (57.).

Tabea Kemme musste verletzungsbedingt wegen einer Oberschenkelprellung gegen Bianca Schmidt getauscht werden (69.). Als in der Schlussphase es bereits nach einem Remis aussah, sorgte Mittag doch noch für die Erlösung (84.).

Deutschland – China 1:0 (0:0)

Deutschland: Schult – Kemme (69. Schmidt), Krahn, Henning, Maier – Keßler (46. Leupolz), Goeßling – Alushi (80. Däbritz), Marozsán (46. Mittag), Popp (46. Laudehr), Šašić

China: Zhang Yue – Liu Shanshan, Li Dong Na, Wu Haiyan, Wang Shanshan – Ren Guixin, Zhang Rui – Wang Lisi (44. Hang Peng), Li Ying (90. Wang Chen), Gao Qi (50. Xu Yanlu), Yang Li (76. Lou Jiahui)

Gelbe Karten: Popp; Wang Shanshan, Wang Lisi

Schiedsrichterin: Sheena Dickson (Kanada)

Norwegen verliert erneut Möglich wurde der vorzeitige Finaleinzug der DFB-Elf durch die neuerliche Niederlage Norwegens. Nach dem 0:1 zum Auftakt gegen China verlor der Vize-Europameister nun gegen Island mit 1:2. Der Siegtreffer für die Isländerinnen fiel in der 85. Minute.

USA verpassen Finaleinzug Den Finaleinzug verpasst haben hingegen die US-Amerikanerinnen – und das erst zum zweiten Mal in den vergangenen zehn Jahren. Nach dem 1:1 gegen Japan zum Auftakt musste sich der Olympiasieger nun Schweden mit 0:1 geschlagen geben. Den entscheidenden Treffer erzielte Lotta Schelin bereits in der 24. Minute. Abby Wambach vergab in der zweiten Halbzeit einen Foulelfmeter. Im zweiten Spiel der Gruppe B setzte sich Japan mit 1:0 gegen Dänemark durch. Hier erzielte Mana Iwabuchi von der TSG 1899 Hoffenheim in der 43. Minute den einzigen Treffer der Partie. Mit zwei Siegen aus zwei Spielen liegt Schweden an der Spitze der Gruppe.

Österreich unterliegt Nordkorea In Gruppe C verlor Österreich mit 0:2 gegen Nordkorea, im zweiten Spiel setzten sich die Russinnen mit 3:1 gegen Portugal durch. Angeführt wird das Klassement von Nordkorea.