Melanie Leupolz wechselt zum FC Bayern München

Von am 17. Februar 2014 – 11.14 Uhr 54 Kommentare

Frauenfußball-Bundesligist FC Bayern München hat Nationalspielerin Melanie Leupolz vom SC Freiburg unter Vertrag genommen.

Die 19-jährige Mittelfeldspielerin unterschrieb einen Dreijahresvertrag bis zum 30. Juni 2017 und wird ab der kommenden Saison 2014/15 für den FC Bayern München spielen.

Leupolz: „Reizvolle Perspektive“
Leupolz erklärt: „Ich sehe beim FC Bayern die besten Möglichkeiten, mich fußballerisch und persönlich weiterzuentwickeln. Ausschlaggebend für meine Entscheidung waren die sehr guten Gespräche mit Trainer Thomas Wörle und die reizvolle Perspektive, mit einem jungen, hungrigen Team oben in der Bundesliga anzugreifen. Ein schöner Nebeneffekt ist zudem, dass sich die Entfernung zu meiner Familie, die im Allgäu lebt, dann deutlich verringert.“

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Melanie Leupolz

Ab der Saison 2014/15 beim FC Bayern München: Melanie Leupolz © Nora Kruse / ff-archiv.de

Vier Einsätze bei der EM in Schweden
Die in Wangen im Allgäu geborene Leupolz durchlief zahlreiche Juniorinnen-Auswahlteams des DFB und kam im Vorjahr bei der EM in Schweden viermal zum Einsatz. Bei ihrem bisherigen Verein SC Freiburg erzielte sie in 66 Erst- und Zweitligapartien 12 Tore.

Wörle: „Hoch talentierte Fußballerin“
Bayern-Trainer Thomas Wörle freut sich: „Ich verfolge Melanie nun schon seit einiger Zeit. Sie ist eine junge, hoch talentierte Fußballerin, die in der Offensive variabel einsetzbar ist. Ich freue mich ganz besonders, dass sie sich für den FC Bayern München entschieden hat und unsere Mannschaft ab Sommer verstärken wird.“

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Danner freut sich über Transfer
Karin Danner, Managerin der Abteilung Frauenfußball beim FC Bayern München, ergänzt: „Wir sind sehr zufrieden, dass uns dieser Transfer gelungen ist. Melanie Leupolz wird unseren Kader verstärken.”

Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

54 Kommentare »

  • holly sagt:

    @ Sheldon

    ich bin nach deinem letzten Post von dir an mich ganz fest überzeugt das du weder Mannschaftssport noch Einzelsport jemals ausser als Schulsport betrieben hast. Auch Abstiegskandidaten müssen z.B. auf das Torverhältnis sehen. Also haben sie gegen angeblich übermächtige Gegner nichts zu verschenken.
    Übrigends kann ein einziges Tor entscheidend sein. siehe die Bayern Frauen.
    Wenn man eine kluge Einkaufspolitik betreibt und vielleicht ein wenig Glück hat (was natürlich auch bisschen dazu gehört) und eine gute Nachwuchsförderung hat dann hat man weder mit dem Spielaufbau/gestaltung noch mit der Torverhinderung Probleme.
    Was du wohl eher gemeint hast ist das man als finanzschwächer Club nicht das Geld hat um das geeignte Personal zu verpflichten.

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  • Sheldon sagt:

    @holly: Wieviel zählt das Torverhältnis schon? Nenn mir eine Saison, wo das letztlich im Abstiegskampf bei den Frauen wirklich relevant war?

    Bayern ist genau das richtige Beispiel. Sie standen gegen Sindelfingen unter Siegesdruck, sie mussten gewinnen. Sie haben es nicht geschafft, weil ihnen das spielerische Potential in dem Augenblick fehlte und weil sie es nicht geschafft haben, selbst das Spiel zu gestalten.

    Man kann auch so sagen: Eine schwächere Mannschaft muss das 0:0 nur halten, sie ist von Anfang an im Vorteil, während eine stärkere Mannschaft Tore schießen muss. Oder anders: 22 Unentschieden und ein Torverhältnis von 0:0 würden zum Klassenerhalt reichen, diese Mannschaft muss nur Beton anrühren und solange mauern, wie es nur geht. 10 Mann-Manndeckung, jeder wird einer gegnerischen Spielerin zugeteilt, vor der Saison nur Lauf- und Kopfballtraining, ansonsten die Bälle ins Aus schlagen, das würde mal ganz oberflächlich betrachtet ausreichen.

    Und außerdem muss man festhalten, dass unter Druck immer Aktion schwerer ist als Reaktion. Denn Aktion setzt die Fähigkeit voraus, viel mehr Skills wie Ballsicherheit, Kreativität, Antizipation, Konzentration unter Druck abrufen zu können, was nur dann möglich ist, wenn man mental und gedanklich absolut topfit ist. Im Abstiegskampf brauchst du nur rennen und Ball wegschlagen!

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  • holly sagt:

    diese Saison wird das Torverhältnis sehr wichtig sein.
    Seh ich ganz anders Reaktion ist viel schwerer wie Aktion da du nicht weisst was die Angreifende macht.
    Nenn mir ein Beispiel dafür wo so ein Defensivverhalten wie von dir beschrieben zum Erfolg geführt hat, für die defensive Mannschaft.
    Komm aber jetzt nicht mit irgendwelche MF Geschichten

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  • Sheldon sagt:

    @holly: Sorry, aber da kenn ich gleich zwei (sowohl Männer- als auch Frauen): Chelsea gegen Bayern bei den Männern und Wolfsburg gegen Lyon.

    Auch Holland gegen Deutschland bei der EM. Es gibt zig Beispiele, wo Mauertaktik erfolgreich geklappt hat. Letzte Saison Wolfsburg-Essen, Frankfurt-Gütersloh usw.

    Immer dasselbe Prinzip: Die spielerisch unterlegene Mannschaft hat keinen Druck, weil sie nicht in der Favoritenrolle ist und man von ihr nichts oder nicht viel erwartet, bzw. man erwartet, dass sie mit Pauken und Trompeten untergeht.

    Was macht man also? Steht hinten im Strafraum rum, mauert mit 11 Mann, zieht mal gelegentlich nen Konter über die einzige Spitze vorne auf, aber versucht, immer das Stellungsspiel aufrecht zu erhalten. Wenn dann die Torhüterin noch einen brauchbaren Tag hat, dann hat das durchaus Erfolg.

    Natürlich weißt du nicht, was der Angreifende macht, doch du kannst mit verhältnismäßig Denkaufwand den Gegner so zustellen, dass er sehr viel Probleme hat, überhaupt irgendwas zu machen. Und versteh mich nicht falsch: Es geht nicht darum, das Spiel zu gewinnen! Sondern es geht darum, den einen Punkt zu verteidigen.

    Gerade im FF kannst du viel im Abstiegskampf mit reinem Fitnesstraining und Stellungsspieldisziplin bewirken, um schneller zu sein als der Gegner, sodass er nicht vor einem selbst an den Ball kommen kann. Denn kaum eine Mannschaft hat auf eine solche knallharte Manndeckung eine Antwort. Einstudierte Spielzüge auf höchstem Tempo scheinen zumindest bei den Frauen noch nicht auf dem Trainingsprogramm zu stehen!

    Im Abstiegskampf geht es erstmal darum, das Spiel des Gegners zu zerstören, bevor man ein paar Chancen sucht!

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  • holly sagt:

    Sheldon MF ist was ganz anderes…..
    Da hast du beim CL Finale anscheinend ein anderes Spiel gesehen wie das was du vorhin beschrieben hast.
    Du willst mir nicht erzählen das Essen sich 90 Minuten gegen Wolfsburg hinten reingestellt hat? DAs hat Essen nicht mal gegen den FFC gemacht. Nun machst du dich unglaubwürdig.

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  • karl sagt:

    @holly: Falls Sheldon nichts einfaellt – 2010 U17wm Nordkorea – Deutschland 1:0 , 2011 wm japan – deutschland 1:0 , 2013 em Holland – deutschland 0:0 . Das kommt schon oefter vor als man glaubt. Aus der bundesliga faellt mir Bayern – Duisburg 0:1 ein.

    Zugegeben , das Japan Spiel entsprach nicht der reinen sheldonschen lehre(laut seinem Beitrag) aber auch das war nah dran.

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  • Altwolf sagt:

    @tpfn. Willst du Kessi unbedingt beleidigen ? Da ist bei ihr doch wohl mehr Qualität vorhanden.

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  • Sheldon sagt:

    @holly: Wolfsburg hatte gegen Lyon eine 1/4 Torchance, und diese war der Arm von Laura Georges. Ansonsten hat man hinten nur gekämpft bin zum Umfallen, was dann ja auch geklappt hat dank der Schiedsrichterin, die dann kleinlich zum Elfer gepfiffen hat, und der Dummheit von Laura Georges.

    @Altwolf: Sry, aber Mercedes, das sind die guten Autos, das kennt ihr in Wolfsburg nicht! Die Autos, mit denen du in 3 Stunden von Hamburg nach Frankfurt kommst, die Autos, bei denen du noch mit 240 km/h auf der Autobahn nicht merkst, dass du „schnell“ fährst 😀

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  • Altwolf sagt:

    @Sheldon. Ja ich weiß, das sind die, die den „Elchtest“ nicht bestanden haben. 🙂 Manch einer braucht halt den „Kick“ in seinem „Altagsleben“.

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  • Sheldon sagt:

    @Altwolf: Das hat nix mit Kick zu tun, sondern eher mit Qualität, wenn du ruhig, entspannt und sicher in so kurzer Zeit über die Autobahn fahren kannst. Wie sagt Olaf Schubert so schön? 130 im Ersten^^

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  • Altwolf sagt:

    @Sheldon.Das ist die „Unwägbarkeit“ bei den Wahrnehmungen der Schiedsrichterinnen, mal sieht sie das Handspiel im 16er, mal sieht sie es ca. 10 Minuten vor Schluß von der li.IV-igerin nicht – und immer profitiert eine Mannschaft davon und die andere schaut in die „Röhre“. 🙂

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  • Altwolf sagt:

    @Sheldon. Du scheinst in deinem „Dahingleiten“ in 3 Stunden von Hamburg nach Frankfurt die „Realität“ nicht wahrzunehmen.
    Spätestens hinter Kassel stehst du auf dem Parkpatz mit abgenommenem Führerschein, da einige 120 km Geschwindigkeitsbegrenzungen auf dich warten. Das wars dann wohl. 🙂
    Und 130 km/h im Ersten ? Da würde ich mal nach hinten schauen, ob mich da nicht ein VW anschiebt. 🙂

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  • Sheldon sagt:

    @Altwolf: In beiden Fällen hätte Wolfsburg ein Tor nicht verdient gehabt.

    Zum Frankfurt-Spiel: Na und? Was hätte das geändert? Hätte es 1:1 gestanden und wir hätten noch 30 Minuten Zuschlag bekommen. Kann mich nicht erinnern, dass Schult schon mal jemals ein Elfmeterschießen absolviert hat oder gar als die Elfmeterkillerin gilt! Und wie das mit Elfmetern bei den Schützinnen aussieht, hat man ja in der Halle bei Keßler gesehen 😀

    Schumann dagegen hat schonmal ein Elfmeterschießen bestritten und überstanden im Pokal und dabei gekillt. Selbst, wenn man also den Elfmeter bekommen hätte, was hätte es geändert?

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  • Altwolf sagt:

    @Sheldon.
    Du überraschst immer wieder. Wo ist jetzt deine so „unerschütterliche“ Überzeugung geblieben, wenn du die Verlängerung einfach ohne Tor des 1.FFC so herschenkst und jetzt mit Elfmeterschießen kommst ? 🙁
    A.Schult muß ja nicht immer den „Elfer“ halten – kann man daneben oder an Latte oder Pfosten schießen.
    Glücklicherweise ist das Tor ja auch größer, so daß die Chance für Nadine steigt das Tor zu treffen und evtl.macht sie es dann im 2. Versuch ( siehe Spiel gegen Arsenal).

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