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2014

Wolfsburg dreht Rückstand gegen Cloppenburg

Der VfL Wolfsburg hat das Nachholspiel vom 10. Spieltag der Frauenfußball- Bundesliga gegen den BV Cloppenburg klar gewonnen. Dabei lag der Deutsche Meister zunächst sogar in Rückstand, spielte aber die letzte halbe Stunde in Überzahl und nutzte seine Torchancen nun effizient.

Durch den 4:1 (1:1)-Sieg schob sich der VfL Wolfsburg in der Tabelle am 1. FFC Turbine Potsdam vorbei auf Platz 2.

Die Wolfsburgerinnen dominierten die Partie von Beginn an, gingen aber zunächst zu fahrlässig mit ihren Chancen um.

Führung durch Jakobsson So vergab Alex Popp eingesetzt von Martina Müller aus aussichtsreicher Position, Cloppenburgs Torhüterin Dominika Wylezek reagierte gut (9.). Gegen den Spielverlauf gingen die Gäste überraschend in Führung. Nach einem tollen Pass von Vanessa Bernauer setzte sich Sofia Jakobsson gegen Verena Faißt durch und traf zur Führung (20.).

Ausgleich durch Keßler Der VfL Wolfsburg hatte jedoch postwendend eine Antwort parat, Kapitänin Nadine Keßler erzielte nach schöner Ablage von Viola Odebrecht den Ausgleich (23.). Der Wolfsburger Druck wurde immer größer, doch Wolfsburg war nicht effizient genug, erst traf Keßler zweimal den Ball nicht richtig, dann war der Schuss von Popp zu schwach (34.). Einen Schuss von Jakabfi lenkte die gute Wylezek an die Latte (36.).

Gelb-Rote Karte gegen Aschauer Auch in der zweiten Halbzeit bot die Partie ein unverändertes Bild. Ein Schuss von Keßler wurde geblockt (53.) und Martina Müller vergab zweimal aussichtsreicher Position (58., 62.). Ein Knackpunkt der Partie wurde die Gelb-Rote Karte gegen Verena Aschauer, Cloppenburg musste rund eine halbe Stunde in Unterzahl spielen (62.).

Müller trifft vom Elfmeterpunkt Als dann die eingewechselte Aylin Yaren Zsanett Jakabfi im Strafraum auf den Fuß stieg und Schiedsrichterin Katrin Rafalski auf den Elfmeterpunkt zeigte, nahm das Unglück für Cloppenburg seinen Lauf, Müller verwandelte sicher zur 2:1-Führung (64.). Wolfsburg bekam nun mehr Raum, um sein Kombinationsspiel aufzuziehen.

Tore durch Popp und Pohlers Erst scheiterte Popp noch mit einem Kopfball (66.), doch nach Vorarbeit von Lena Goeßling und der eingewechselten Conny Pohlers brachte Popp dann den Ball im Gehäuse unter (77.). Auf der Gegenseite hatte Jakobsson noch einmal mit einem Schuss die Chance zu verkürzen (80.), doch den Schlusspunkt setzte Pohlers, die ein Missverständnis der Cloppenburger Abwehr zum 4:1-Endstand ausnutzte (86.).

Kellermann: „Musste die Ruhe bewahren“ Wolfsburgs Trainer Ralf Kellermann meinte nach der Partie: „Das Gegentor hat mich geärgert, aber wir haben auch schon in der ersten Halbzeit einiges gut gemacht. Wir mussten so weiterspielen und die Ruhe bewahren. Wir reisen nun mit Selbstvertrauen nach Frankfurt und werten es als Vorteil, dass wir vorher ein Pflichtspiel hatten.“ Keßler ergänzte: „Zu Beginn haben wir uns schwer getan und unsere Chancen nicht genutzt. Wir haben aber gute Moral bewiesen und sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden.“