Wolfsburg dreht Rückstand gegen Cloppenburg

Von am 15. Februar 2014 – 15.05 Uhr 29 Kommentare

Der VfL Wolfsburg hat das Nachholspiel vom 10. Spieltag der Frauenfußball-Bundesliga gegen den BV Cloppenburg klar gewonnen. Dabei lag der Deutsche Meister zunächst sogar in Rückstand, spielte aber die letzte halbe Stunde in Überzahl und nutzte seine Torchancen nun effizient.

Durch den 4:1 (1:1)-Sieg schob sich der VfL Wolfsburg in der Tabelle am 1. FFC Turbine Potsdam vorbei auf Platz 2.

Die Wolfsburgerinnen dominierten die Partie von Beginn an, gingen aber zunächst zu fahrlässig mit ihren Chancen um.

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Führung durch Jakobsson
So vergab Alex Popp eingesetzt von Martina Müller aus aussichtsreicher Position, Cloppenburgs Torhüterin Dominika Wylezek reagierte gut (9.). Gegen den Spielverlauf gingen die Gäste überraschend in Führung. Nach einem tollen Pass von Vanessa Bernauer setzte sich Sofia Jakobsson gegen Verena Faißt durch und traf zur Führung (20.).

Ausgleich durch Keßler
Der VfL Wolfsburg hatte jedoch postwendend eine Antwort parat, Kapitänin Nadine Keßler erzielte nach schöner Ablage von Viola Odebrecht den Ausgleich (23.). Der Wolfsburger Druck wurde immer größer, doch Wolfsburg war nicht effizient genug, erst traf Keßler zweimal den Ball nicht richtig, dann war der Schuss von Popp zu schwach (34.). Einen Schuss von Jakabfi lenkte die gute Wylezek an die Latte (36.).

Gelb-Rote Karte gegen Aschauer
Auch in der zweiten Halbzeit bot die Partie ein unverändertes Bild. Ein Schuss von Keßler wurde geblockt (53.) und Martina Müller vergab zweimal aussichtsreicher Position (58., 62.). Ein Knackpunkt der Partie wurde die Gelb-Rote Karte gegen Verena Aschauer, Cloppenburg musste rund eine halbe Stunde in Unterzahl spielen (62.).

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Müller trifft vom Elfmeterpunkt
Als dann die eingewechselte Aylin Yaren Zsanett Jakabfi im Strafraum auf den Fuß stieg und Schiedsrichterin Katrin Rafalski auf den Elfmeterpunkt zeigte, nahm das Unglück für Cloppenburg seinen Lauf, Müller verwandelte sicher zur 2:1-Führung (64.). Wolfsburg bekam nun mehr Raum, um sein Kombinationsspiel aufzuziehen.

Nadine Keßler

Kapitänin Nadine Keßler erzielte den wichtigen Ausgleich © Zetbo / Framba-Fotos.de

Tore durch Popp und Pohlers
Erst scheiterte Popp noch mit einem Kopfball (66.), doch nach Vorarbeit von Lena Goeßling und der eingewechselten Conny Pohlers brachte Popp dann den Ball im Gehäuse unter (77.). Auf der Gegenseite hatte Jakobsson noch einmal mit einem Schuss die Chance zu verkürzen (80.), doch den Schlusspunkt setzte Pohlers, die ein Missverständnis der Cloppenburger Abwehr zum 4:1-Endstand ausnutzte (86.).

Kellermann: „Musste die Ruhe bewahren“
Wolfsburgs Trainer Ralf Kellermann meinte nach der Partie: „Das Gegentor hat mich geärgert, aber wir haben auch schon in der ersten Halbzeit einiges gut gemacht. Wir mussten so weiterspielen und die Ruhe bewahren. Wir reisen nun mit Selbstvertrauen nach Frankfurt und werten es als Vorteil, dass wir vorher ein Pflichtspiel hatten.“ Keßler ergänzte: „Zu Beginn haben wir uns schwer getan und unsere Chancen nicht genutzt. Wir haben aber gute Moral bewiesen und sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden.“

Frauenfußball-Bundesliga, 10. Spieltag, Nachholspiel

VfL Wolfsburg BV Cloppenburg 4:1 (1:1)

Tabelle Frauenfußball-Bundesliga

Rang Verein Spiele Tore Punkte
1. 1. FFC Frankfurt 10 44:8 26
2. VfL Wolfsburg 10 33:7 24
3. 1. FFC Turbine Potsdam 10 28:11 23
4. FC Bayern München 10 21:13 18
5. FF USV Jena 10 13:15 14
6. SGS Essen 10 22:16 12
7. Bayer 04 Leverkusen 10 21:18 12
8. SC Freiburg 10 15:19 10
9. MSV Duisburg 10 11:21 10
10. BV Cloppenburg 10 15:26 9
11. TSG 1899 Hoffenheim 10 17:34 8
12. VfL Sindelfingen 10 2:54 1

Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

29 Kommentare »

  • FF-Tale sagt:

    @ dummkopf: Wieso mich direkt ansprechen („@ ff-tale“), obwohl ich mich zu diesem Thema hier noch gar nicht geäußert habe?
    Einen Kommentar von mir provozieren? 😉 Bitteschön.

    Aber nur zu Schiri-Leistungen und Zuschauerzahlen/gratis Eintritt zwei kleine Anmerkungen (weiteres Öl ins Diskussionsfeuer :-D) angesichts der gerade zu Ende gegangenen Winterpause:

    1. Bei verschiedenen Testspielen in den letzten Wochen von höherklassigen FF-Teams pfiffen meistens männliche Schiris und zwar auf einem besseren Niveau als der FF-BuLi-Durchschnitt, auch konditionell und beim „Stellungsspiel“ einige der männlichen Schiris (v.a. die Linienrichter!) teils deutlich! besser als man es aus dem FF-Alltag kennt. Und jetzt die Pointe: Und das obwohl es sich nur um Nachwuchs-Schiris von vor Ort oder […] aus weit unterklassigen Männer-Ligen handelte.

    2. Zur Zuschauerzahlen-Debatte: Soviele teils (vom Namen her) hochkarätige Testspiele (auch jetzt wieder im Winter), die heimlich ohne Werbung und Zuschauer stattfinden. Unabhängig von gratis Eintritt und Liga-Durchschnitt, aber wieviele FF-Teams explizit mit ihren „Testspiel-Verheimlichungen“ nach wie vor umgehen, bedauerlich. Das ist eine fast schon fahrlässige Nicht-Ausschöpfung hinsichtlich des eigenen Zuschauerpotenzials (nicht nur im Liga-Alltag, sondern eben auch bei Testspielen etc.).

    PS @ WOB-Fans: Dieselben Diskussionen über Starallüren, unfaire Spielerinnen, unvorbildiche Nationalspielerinnen etc. wurde auch schon über Potsdam (z.B. zu Angerers Zeiten), über Duisburg (in der „guten alten Zeit“ ;-)) und Frankfurt (Zitat „fallsüchtige Bajramaj“, das unsportliche Hinrunden-Tor gegen Hoffenheim etc.) geführt… jetzt ist nunmal Wolfsburg an der Reihe. Die moralische Fallhöhe zwischen oberem Tabellenplatz und adäquatem Spielerverhalten ist nunmal bei einem Top-Team deutlich höher und deshalb spannender (diskussionswürdiger) als „unten“ im unfairen „dreckigen“ Abstiegskampf oder sonstwo. Kein Grund zur Panik.
    Das individuelle Spielerinnenverhalten macht das aber natürlich trotzdem nicht fairer oder besser!

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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  • Detlef sagt:

    Zunächst einmal zum Spiel!!!
    WOB hat die Partie klar dominiert, und am Ende wohl auch verdient gewonnen!!!
    Leider konnte ich nur die erste Hälfte sehen, da bei mir dann der Livestream nicht mehr funktionierte!!! 🙁
    Somit sind meine Eindrücke hauptsächlich von der ersten Hälfte!!!

    Obwohl abgedroschen, trifft es der Begriff „Arbeitssieg“ von Altwolf wohl recht gut!!!
    WOB mit mehr Ballbesitz und variablem Kombinationsfußball, scheiterte zunächst hauptsächlich an sich selber, oder der an diesem Tag hervorragenden Dominika Wylezek!!!
    Das Gegentor war für mich eine Co-Produktion von Faißt und Schult, im Verhältnis 60 : 40!!!
    Hätte Erstere richtig aufgepasst, hätte Jacobsson erst gar keine Chance bekommen!!!
    Aber Schult muß den Ball halten, da die Schwedin aus einer eher ungünstigen Position abzieht, und sie eigentlich schon gut den Winkel verkürzt hatte!!!
    Das Tor von KESSI war sehr fein gemacht, und auch von VIOLA klasse vorbereitet!!!

    Die Leistung von Frau Rafalski fand ich alles andere als „unparteiisch“!!! 🙁
    Die alte Leier, daß DFB-Spielerinnen grundsätzlich immer übervorteilt werden, fand auch gestern wieder statt!!!
    Warum bekam Lena Goeßling für ihr erstes Foul keine Karte, obwohl die Attacke nur der Gegenspielerin galt???
    Kurz darauf bekommt Aschauer ihre erste Gelbe, obwohl sie Poppi gar nicht trifft, und ihre Aktion klar zum Ball geht!!!
    Auch die Gelbe für DANI LÖWENBERG war mM falsch, weil sie nämlich klar den Ball spielt!!!
    Und sorry Altwolf, aber jede andere „Nicht-DFB-Spielerin“ hätte für Martinas Aktion sofort mit „GLATTROT“ vom Platz gehen dürfen!!!
    Das war nicht nur dumm, sondern im höchsten Maße unsportlich, da sie eine ernsthafte Verletzung der Torfrau zur Folge hätte haben können!!!

    Cloppenburg muß ich erneut ein riesiges Kompliment machen, bestätigten sie doch ihre tolle Leistung gegen meine TURBINEN!!!
    Sie machten die Räume eng, und zwangen den Favoriten somit auch zu Fehlern im Paßspiel!!!
    Allerdings vermißte ich bei ihnen diesmal das couragierte Angriffsspiel!!!
    Ihre Offensivbemühungen beschränkten sich zumeist auf lange Bälle auf Jacobsson, was einmal gut funktionierte, aber worauf sich jeder Gegner auch schnell einstellen kann!!!
    Islacker wurde völlig allein gelassen, und konnte somit auch kein Druck erzeugen!!!
    Hier muß Tanja Schulte noch sehr viel Arbeit investieren!!!

    Nun zum „schlechten Benehmen“ der hier Angesprochenen!!!
    Ich kenne Lena Goeßling schon seit ihrer Zeit in Gütersloh!!!
    So etwas habe ich früher bei ihr nie gesehen!!!
    Erst seit sie im Focus der Natio steht, und mit ihrem Wechsel nach Bad Neuenahr, wurden ihre „Star-Allüren“ immer schlimmer!!!
    Sie ist zweifellos eine begnadete Fußballerin, aber charakterlich entwickelte sie sich leider in die falsche Richtung!!! 🙁
    Nun traue ich dem DFB ja sehr viel Schlechtes zu, mit „Schwalbentraining“ und dem „verhindern von schnellen Freistößen“, aber das man da auch „schlechtes Benehmen“ und pöbeln im Lehrgang erlernen kann, so weit geht meine „DFB-Wertschätzung“ dann auch wieder nicht!!! 😉
    Aber auch bei Poppi habe ich ähnliche Beobachtungen machen können!!!
    Auch sie erlag immer öfter ihrer „Fallsucht“, nachdem sie regelmäßig bei DFB-Lehrgängen war, schon in ihren letzten Duisburger Jahren!!! 🙁
    Und dann „stirbt“ sie fast immer, oder tut zumindest so, und diskutiert fast pausenlos mit den Schiris rum!!!
    So etwas gab es in ihren Anfangsjahren beim FCR nicht, da war es fast unmöglich, daß man sie überhaupt von den Beinen holte!!!
    Und wenn doch, dann stieg sie sofort wieder auf und kämpfte weiter!!! 🙂

    Ich möchte Ralf Kellermann etwas in Schutz nehmen, denn diese „Verfehlungen“ hat er mit den Spielerinnen quasi mit eingekauft!!!
    Aber trotzdem muß auch er auf seine Spielerinnen einwirken, um so ein Verhalten wie gestern zu unterbinden!!!
    Ein Bernd Schröder würde so ein unsportliches Verhalten niemals dulden, und jeder TURBINE ordentlich den Kopf waschen, die sich so etwas erlauben würde!!! 😉

    @Winter,
    Die Zuschauerzahlen in WOB sind schon OK!!!
    Man muß ja auch berücksichtigen, daß die FF-Tradition noch nicht so groß ist, obwohl die Anfänge in etwa gleichalt wie zB in Potsdam sind!!!
    Aber der FF dümpelte in WOB doch sehr lange vor sich hin, und erst in den letzten Jahren (seit ihrem Wiederaufstieg) investiert man immer mehr, und berichten auch die örtlichen Medien von den Frauen!!! 🙂
    Ich verfolge diese Entwicklung jetzt seit vielen Jahren auch Vorort, und man erkennt doch eine stetig wachsende Zuschauermenge!!!

    PS: Auch in Potsdam ist es noch gar nicht sooooo lange her, das zu einzelnen Spielen gerade einmal 500-600 Zuschauer kamen!!! 😉
    Also geben wir WOB noch etwas Zeit, und warten wir vor allem das neue Stadion ab!!! 🙂

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  • tpfn sagt:

    @ff-tale
    ich denke schon dass ein Trainer Einfluß auf evtl. Starallüren bzw. Schauspielerei nehmen kann und wenn sich die Schau-Spielerinnen eines Vereins überdurchschnittlich mehren kann man mMn auch Rückschlüsse auf den Trainer ziehen.

    @sf
    super das du den Vergleich zu OL ziehst, vorbildlich wie deren Spielerinnen auf dem Platz agieren und die sind definitiv ein Top-Team und halten schon ewig einen oberen Tabellenplatz.

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  • Altwolf sagt:

    @SF. Dass meine Stellungnahme „pro“ dem eigenen Team rüberkommt ist ja in diesem Fall auch so beabsichtigt und da ich sowohl „live“ als auch bei Betrachtung der TV-Übertragung einen anderen Eindruck gewonnen habe, möchte ich dies auch wiedergeben.

    Ich habe z.B. die Szene m.M.Müller auch erst differenzierter betrachtet, nachdem der Moderator geäußert hatte, daß die Torfrau offensichtlich den Schienbeinschützer von Martina getroffen hat und nicht den „angenommenen“ drübergehaltenen Fuß, was dann berechtigt „Rot“ gewesen wäre.

    In diesem Zusammenhang stellt sich mir auch die Frage, ob es regeltechnisch erlaubt ist, die Torfrau außerhalb des 5m-Raumes am Abschlag aus der Hand zu behindern, bzw. muß ein Mindestabstand eingehalten werden.

    Bezüglich L.Gößling beziehe ich mich da auf folgende Aussagen: @….“Besonders Goeßling sollte sich mal fragen, ob ihr Verhalten immer richtig ist, was sie da an den Tag legt!“ @tpfn.“Ich hatte mich ja schon beim TP-Spiel zu Goeßling geäußert, seither ist sie bei mir sowieso unten durch“.

    Es gab im gesamten Spiel 2 Szenen, an denen Lena beteiligt war und man ihr „Verhalten“ beobachten konnte. Dabei ist deine Wahrnehmung der zuletzt von mir geschilderte Szene die gleiche wie die meine;ich habe sie nur etwas anders umschrieben. In der anderen Szene foult sie V.Bernauer,erhält dafür zurecht gelb, man jedoch am unteren Bildrand eine Abklatschgeste im Sinne e. Entschuldigung erkennen kann.

    Das Lena,s Art auf d. Spielfeld ein gewisses „arrogantes“ Empfinden bei einigen Zuschauern vermitteln kann, ist sicherlich auch ihrer Art zu spielen geschuldet.Außerhalb des Spielfeldes ist das eindeutig nicht so.

    Es wäre schon konstruktiv, wenn sich die beiden „Kritiker“ konkret äußern und nicht nur eine „diffuse“ Abneigung zum Ausdruck bringen würden.

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  • Altwolf sagt:

    @Detlef.Deinen Schilderungen und den meisten deiner Bewertungen kann ich schon zustimmen.Die besondere Szene mit M.Müller habe ich bereits geschildert und sehe diese inzwischen anders, denn im Stadion hat man nur die Reaktion der Torhüterin, nämlich d. Schmerzausruf und ihren Fall wahrnehmen können und froh war, dabei nur die „Gelbe“ hinnehmen zu müssen. Die fehlende „Gelbe“ für L.Gößling,war sicherlich der frühen Zeit im Spiel geschuldet und wie so oft in den Spielen werden solche Aktionen dann im weiteren Verlauf anders bewertet. Da kann natürlich schon ein „Bonus“ für die N11-Spielerinnen mitschwingen.
    Lenas Verhalten im gestrigen Spiel habe ich auch nach genauerer Beobachtung nicht besonders auffällig wahrgenommen.
    Welches Verhalten ist es denn konkret, was die Kritik hervorruft ?

    „Theatralik“ bezüglich der WOB-Spielerinnen sehe ich auch eigentlich nur bei Alex Popp, was mir auch nicht gefällt.
    Sie kann auch anders und dies ist wahrscheinlich von der Tagesform und vom eigenen Erfolg abhängig.

    @FF-Tale. Als WOB noch unter ferner liefen positioniert war, hat es „keinen“ interessiert – jetzt, im Erfolg, ist es alles „dramatisch“ wichtig, um den „eigenen“ Club positiver empfinden zu können.
    Wenn man damit dann kein „Eigentor“ erzielt, weil die Fakten nicht stimmen, ist das dann auch ok. 🙂

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  • karl sagt:

    Ich habe das Spiel auch gesehen. Meine Beobachtungen entsprechen eher denen von Altwolf obwohl ich kein WOB Fan bin. Eine Bevorzugung oder Benachteilung der DFB Spielerinnen durch die Schiedsrichterinnen kann ich auch nicht erkennen. Wieso das manche so sehn kann ich mir nur dadurch erklaeren dass die halt staerker im Fokus stehn, oder aber oefter gefoult werden weil sie dahin gehn wo es weh tut und sie entsprechend schnell sind (Popp etc.. )
    Das Foul von Martina Mueller war schon ein dummes foul, aber die gelbe war da ausreichend , hat mich von der Situation her irgendwie an jena und Utes erinnert, weis nicht warum 🙂

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  • dummkopf sagt:

    @ff-tale
    Ich habe dich angesprochen, weil du neulich den Begriff Schein-Debatte eingebracht hast. Einen Kommentar von dir provoziere ich aber auch gerne.
    Nach wie vor geht – trotz erstem Spiel seit langem – die Kommentarreihe über dieses Spiel in Richtung Zuschauer, Schiri und Spieler … was-denn-eigentlich? (Fairness, Arroganz, Star-Allüren). Und das, wo das alles absolut mehr als im Rahmen lag.

    Ich halte das allgemeine Leistungsniveau der Schiris bekanntermassen auch für sehr schwach, und gehe lieber auf den Fussball ein. Hier aber 2 kurze Anmerkungen:
    Weder der Elfmeter war ohne Zeitlupe aus der Kameraposition einwandfrei zu sehen, noch die gelb-rote. Beides nicht einfach – beides NACH zeitlupenansicht goldrichtig. Das sieht man selten, und darf es dann auch einmal erwähnen.
    Auch die Müller-Szene kann man fussballerisch bewerten. Da weiss ich nicht, ob hier schon irgendeine Schilderung richtig erkannt hat, was Müller da aus Sportler-Sicht eigentlich vorhatte, oder gemacht hat.

    @altwolf:
    Wer war denn noch Ersatz? Habe im TV bloss noch Petrova erkannt.
    Noch eine Anmerkung, falls hier Hobby- oder Jugendtrainer mitlesen: Wenn man jemand neu her holt, den man schon lange im Visier hatte: (insbesondere von weiter weg): Lass ihn im ersten Spiel wenigstens ein bisschen spielen wenn es geht, wenn du seine Motivation nicht gleich zerstören willst.

    Besonders interessant war auch, Cloppe zum ersten Mal zu sehen. Detlef, schau noch mal Hz1, dann änderst du deine Meinung vielleicht. Gestern:
    Jakobsson sehr, sehr gut, (einzige, die den Wobinen ebenbürtig war)
    Wylezek, Bernauer, Islacker, Winczo, Ester überdurchschnittliche BL-Spieler,
    Aschauer gegen eine starke Gegnerin allein,
    der Rest war aber entsprechend weit, weit darunter …

    Und natürlich wieder mal interessant, wie überall das Wob-Sturmproblem umschrieben wurde. Zu viele Chancen ausgelassen, ineffektiv, …

    Ich habe gewartet, ob man sich vielleicht wenn schon nicht von aussen, dann innerhalb des Kaders etwas einfallen lässt.
    Ich weiss, es war zu optimistisch.
    Vielleicht sollte man von den Trainern in der FF-Szene gar nichts mehr erwarten, wenn die besten schon …

    Statt dessen – Wie immer:
    Kessler springt ein, oder ein Elfmeter muss her, oder man hat wenigstens eine Stürmerin auf dem Platz – die ja meist nicht darf, weil sie zu alt oder man mit ihr vielleicht beleidigt ist – die sorgt dann in nur 20 Min für eine Vorlage und ein Stürmertor. Auf 90 Min hochgerechnet …

    Und als ob das nicht bekannt vorkommt. Spiel mir nicht das alte Lied der Wolfsburga.

    Selten läuft ein Fussballspiel so dermassen glasklar, dass man diese Dinge nochmal so einfach und klar aufgezeigt bekommt.
    Wenn man es da nicht erkennt, was erkennt man eigentlich dann überhaupt?

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  • Altwolf sagt:

    @Dummkopf.
    Die „Chancenauswertung“ ist generell im FF und deshalb auch bei WOB ein großes Manko. Vielleicht auch gut so, denn was hätten wir sonst für Spielergebnisse innerhalb einer Liga !

    Neben O.Petrova war die Bank mit C.Pohlers, N.Maritz,L.Vetterlein,L.Magull, J.Burmeister und A.Blässe besetzt.

    O.Petrova hatte zuletzt im Testspiel gegen Herforder SC letzte Woche ihren letzten Einsatz. Sie macht auf mich allerdings beim Aufwärmen und vom Verhalten her außerhalb des Spielfeldes noch nicht den Eindruck einer guten Integration , was natürlich auch der Sprachproblematik geschuldet sein kann.

    C.Pohlers wird sicherlich in Zukunft weiterhin als „Joker“ ihre Einsatzzeiten bekommen; auf die „Knippserin“ warten wohl nicht nur wir in WOB sehnsüchtig.

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  • FF-Tale sagt:

    @ tpfn: Zu Trainereinfluss auf Starallüren etc. wurde nix geschrieben meinerseits. Mit Detlef oder anderen Nutzern verwechselt? 😉

    @ karl: Wenn Sie schon das Spiel Jena-Frankfurt in Ihrem letzten Satz wiederaufwärmen möchten, dann gestatten Sie doch bitte folgende Ergänzung zu Ihrem Vergleich:

    … Die Cloppenburger Torfrau Wylezek hat sich gestern allerdings NICHT wie die Frankfurterin Schumann in vergleichbarer Situation verhalten. Letztere ließ sich nämlich seinerzeit zu einer Tätlichkiet hinreißen und wurde völlig korrekt von der Schiedsrichterin mit rot vom Platz gestellt. (Ergänzung Ende).

    Angesichts der hier thematisierten Debatte um verteilte Karten und (un)vorbildhaftem Verhalten von Topspielerinnen, ist das ein durchaus erwähnenswerter Nebensatz, oder?

    Ohne diese Ergänzung bestünde ja außerdem auch (ungewollter Weise) die Gefahr, dass Frau Wylezeks Ansehen in diesem Zusammenhang durch einen eher ungenauen Vergleich etwaigen Schaden nimmt.
    Und ansonsten würde Ihr Vergleich ja auch sowieso ein bisschen „unvollständig“ wirken und das wäre ja wahrscheinlich nicht in unser aller Sinn einer möglichst umfassenden(!) und realistischen Wiedergabe historischer Tatsachen. 😉

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