Maren Tetzlaff bleibt beim VfL Wolfsburg

Von am 16. Januar 2014 – 11.34 Uhr 33 Kommentare

Frauenfußball-Bundesligist VfL Wolfsburg hat den Vertrag mit Defensivspielerin Maren Tetzlaff verlängert und somit seine Personalplanung vorangetrieben.

Die 25-Jährige verlängerte ihren zum Saisonende auslaufenden Vertrag um zwei weitere Jahre bis zum 30. Juni 2016.

Vierte Vertragsverlängerung
„Ich freue mich riesig, dass der Trainer mir weiter vertraut und ich mich auch in Zukunft in diese großartige Mannschaft einbringen kann“, so Tetzlaff, die nach Martina Müller, Verena Faißt und Lena Goeßling in diesem Winter als vierte Spielerin ihren Vertrag beim VfL Wolfsburg verlängert hat.

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Dienstälteste Spielerin nach Martina Müller
Tetzlaff, die bislang 62 Mal in der Bundesliga zum Einsatz kam, wechselte im Sommer 2006 vom VfL Lüneburg zu den Grün-Weißen und ist damit nach Martina Müller im Team der „Wölfinnen“ die dienstälteste Spielerin. Nach einer schweren Knieverletzung im Frühjahr 2012 fiel Tetzlaff fast ein komplettes Jahr aus. Rechtzeitig zum Endspurt der Triple-Saison feierte sie ein furioses Comeback, speziell mit einem 90-Minuten-Einsatz im Endspiel des DFB-Pokals gegen den 1. FFC Turbine Potsdam.

Maren Tetzlaff vom VfL Wolfsburg

Maren Tetzlaff (li.) im DFB-Pokalendspiel 2013 im Duell mit Natasa Andonova © Sascha Pfeiler / girlsplay.de

Kellermann: „So eine Spielerin kann man sich nur wünschen“
„Eine Spielerin wie Maren kann man sich als Trainer nur wünschen. Sie ist in jedem Spiel und genauso im Training stets mit vollem Einsatz dabei. Auf sie ist jederzeit hundertprozentig Verlass. Nach ihrer schweren Verletzung hat sie sich wieder zurückgekämpft und ist schnell wieder zu einer vollwertigen Alternative geworden. Deshalb freuen wir uns, auch weiterhin mit Maren zusammenzuarbeiten“, so Cheftrainer und Sportlicher Leiter Ralf Kellermann.

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Start aus der Winterpause
Der VfL Wolfsburg startet bereits am Samstag, 15. Februar, 13.00 Uhr, mit dem Nachholspiel vom 10. Spieltag der Frauenfußball-Bundesliga gegen den BV Cloppenburg aus der Winterpause in die Rückrunde.

Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

33 Kommentare »

  • Sheldon sagt:

    Apropos Altwolf: Was hältst du denn von dem Kommentar hier:

    „Wenn VW richtig die Dose öffnet, wird es für alle anderen ungemütlich!“ (Jürgen Klopp, Quelle: kicker.de)

    Über 50 Millionen hat VW in die Männermannschaft gepumpt, ohne einen sportlichen Gegenwert. Maximal Europa League wird wohl am Ende dabei rausspringen, wenns gut läuft, kommen 20-25 Millionen wieder rein, wenns schlecht läuft vielleicht gerade mal 5 Millionen (Aus in der Vorrunde z.B.).

    Garantiere mir, dass dieses Verhalten nicht auch bei den Frauen geschieht, mehr will ich nicht.

    VW zeigt, dass er in der Lage und Willens ist, den Erfolg notfalls mit finanzieller Gewalt herbeizuführen. Dazu haben sie mit Kellermann einen Trainer, der keinen souveränen Eindruck nach außen macht. Für mich ein hochexplosives Gemisch, wo es nur eine Frage der Zeit ist, bis das hochgeht!

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  • Sheldon sagt:

    @Altwolf: Dann solltest du dich persönlich aber nicht als den typischen FF-Fan hinstellen. Natürlich gibt es eine ganze Menge Fans, die auf rassige Duelle stehen. Doch du weißt, wie das dann aussieht. Diese Duelle eskalieren dann (wie beispielsweise in Potsdam letztes Jahr), die Beispiele im Männerfußball brauche ich dir gar nicht erst zu nennen. Ich will zumindest im FF keine Pyrotechnik und keine Rostock-Pauli-Verhältnisse. Die bringt so etwas nämlich in jedem Fall mit sich!

    Ich frage mich allerdings, wo du das Beispiel Neuner aufnimmst, ob das nicht in Widerspruch zu deinen anderen Aussagen steht:

    Deine erste Aussage war: „Einseitigen Sport schaut sich niemand an“. Deine zweite Aussage war: „Ich habe mir Frau Neuner wegen ihrer herausragenden Leistungen angeschaut“??? Wie passt das bitteschön zusammen?

    Ich kann es auch so sagen: Ich möchte von Frankfurt ein ganz bestimmtes Niveau sehen, und glaube, dass ich dieses Niveau in nicht allzu ferner Zukunft sehen werde, bei den Spielerinnen, die sich dort im Kader befinden. Bell signalisiert klar, dass er sich mit Frankfurt gerademal am Anfang einer Entwicklung befindet, und daher denke ich, dass er einige extravagante Spielerinnen nach Frankfurt lotsen wird, um dieses Niveau noch weiter zu erhöhen.

    Das ist das, was Frankfurt tut. Es bleibt jedem Verein – ob Wolfsburg, ob Potsdam, ob Bayern, ob Jena usw. – selbst überlassen, ob er, indem er in das richtige Personal investiert, den Anschluss herstellen bzw. halten möchte oder ob er sich jedes Mal gegen Frankfurt eine Klatsche abholen möchte. Wolfsburg, Potsdam und Bayern müssten die Mittel haben.

    Ich sehe allerdings bei keinem Verein, dass er diesen Anspruch hat, alles dem Erfolg unterzuordnen. […]

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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  • tpfn sagt:

    Also ich bin auch der Meinung dass das Aussehen der Spielerinnen (trainiert, weiblich, attraktiv) schon ne wichtige Rolle im Sport spielt. Das ist ja nix Neues das hier attraktive Mädels deutlich mehr Werbeeinnahmen erzielen als leistungstechnisch ebenbürtige aber weniger attraktive, das wird hier ja wohl niemand bestreiten können. Hope Solo, Magda Neuner, Kurnikowa, Franzi Almsick um nur mal ein paar Bsp. zu nennen. Bei Magda Neuner hätten warscheinlich auch deutlich weniger Titel gereicht um finanziell ausgesorgt zu haben.

    Julia Simic`s knapp 90Tsd Facebookfans sind in erster Linie auf ihre Playboyablichtungen zurückzuführen, das hat sie auch selber mal erwähnt.

    Die Spielerinnen haben ja auch kein Problem damit wenn ihre Attraktivität zunächst Zuschauer anlockt um sie dann später Vorort im Stadion von ihrem Können zu überzeugen, wurde auch schon unzählige Male kommuniziert. Ein Verein wie Lyon zieht nicht 10Tsd Zuschauer nur weil sie gut spielen. Lyon`s Interesse an Lena Gößling beruhte mit Sicherheit auch nicht ausschließlich auf ihren spielerischen Fähigkeiten, denn ohne dem perfekten in Szene setzen durch eine Nadine Keßler wären die mMn auch nicht überragend.

    Der erste deutsche Verein der wie Lyon beide Eigenschaften clever kombiniert und vermarktet (Attraktivität und Können) wird zumindest schonmal finanziell deutscher Meister. Ich staune, dass das Siggi noch nicht praktiziert, spricht eigentlich für ihn.

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  • dummkopf sagt:

    @sheldon

    Euren ganzen Sermon zu lesen, hat ein normaler Mensch ja eh keine Zeit.

    Ich lese halt ein bisschen quer von unten nach oben, bis es wieder lustig wird.

    „Garantiere mir, dass dieses Verhalten (von VW) nicht auch bei den Frauen geschieht, mehr will ich nicht.“

    Der war zum Beispiel gut. Besonders der so bescheiden klingende Nachsatz.
    Altwolf soll dir jetzt also Garantien für den Weltkonzern VW abgeben. (und mehr willst du wirklich nicht?)
    Auf solche sensationellen Gedanken-Querschläger muss man erst mal kommen!
    Eine beneidenswerte Leistung, die, wie ich immer wieder einflechten möchte, weder bei den Gebrüdern Grimm noch bei Schiller und Goethe zu finden sind.

    Soweit, so gut . – . Könnte man denken.
    Aber weit gefehlt! Diese Groteske hat nämlich einen sehr subtilen Hintergrund.

    Genau das, was seine eigene Geliebte seit Jahren vorlebt, nämlich das erfolglose Ausgeben von viel Geld für spielende Fussball-Angestellte, ist es, was er hier dem verhassten Nebenbuhler nicht zugestehen möchte.

    Es ist also quasi ein Doppel-Drama, in das uns der Autor hier ganz bewusst und gekonnt mit hereinnimmt. Magisch manipuliert er die Gedankengänge des Lesers, zieht ihn in seinen Bann, um letztlich nichts weiter als die Ausweglosigkeit der grossen Liebe seines Lebens zu schildern, die ihn gefangen hält, treibt und nicht ruhen lässt – bis das der Tod der letzten Tastatur ihn vor dem sicheren Wahnsinn rettet.

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  • Altwolf sagt:

    @Sheldon.Zunächst einmal stelle ich keinen „Alleinvertretungsanspruch“ als typischen FF-Zuschauer, aber im Stadion drücken die um mich herum Sitzenden oder Stehenden, ob in WOB, Essen o.Potsdam, gleiches Interesse an dem von mir geschilderten Aspekt des FF aus.
    Das von dir genannte Beispiel M.Neuner ist für mich kein Widerspruch, da sie in einer Sportart aktiv war, wo sie gleichwertige Konkurenz hatte, nicht immer gewinnen konnte, aber immer im Wettkampf an ihre Leistungsgrenze ging.
    Die Ursache des Verhaltens von sogg.Fans bei den Fußballspielen ist nicht im Spiel selbst zu suchen, sondern bei den Menschen,die sich dort einfinden; leider lassen sich die von dir erwähnten Auswüchse nicht immer vermeiden, jedoch hoffe ich, daß der FF noch nicht so schnell davon betroffen sein wird und natürlich auch von der Anonymität in der Masse der Zuschauer abhängig ist.
    Nur aufgrund der Emotionen hat der Fußball eine weltweite Basis und verbindende Eigenschaft.
    Eine einseitige Überlegenheit einer Mannschaft in einer Liga ist auf längere Sicht für das allgemeine Interesse am FF eher hinderlich, was schließlich die Attraktivität unserer MF-Buli ausmacht.
    Der Bereich WOB MF und FF sind immer noch 2 Paar Schuhe und sollten nicht in einen Topf geworfen werden.Da das ein MF-Thema für sich ist und von vielen Vorurteilen geprägt wird, gehört das hier nicht her.Bisher spricht nichts für eine gleichgeartete Strategie im FF des VFL.
    Auch sehe ich R.Kellermann grundsätzlich anders als du.
    Er ist erst am Anfang einer Trainerkarriere im FF und ein wirklich „großer Trainer“ ist man erst,wenn man Erfolge über Jahre bestätigt hat, wie es derzeit im Vereinsfußball, nach meinem Dafürhalten, nur B.Schröder bewiesen hat, ohne den nicht so im Vordergrund stehenden langjährigen Trainern/-innen in anderen Vereinen Unrecht tun zu wollen.

    Daß sich Frankfurts Spielerinnen, wie auch die in anderen Vereinen verbessern können und werden,sei ihnen unbenommen. Ich glaube aber C.Bells Hauptaugenmerk ist das Erreichen einer mannschaftlichen Geschlossenheit und das Einbringen der individuellen Fähigkeiten in ein mannschaftsdienliches Spiel, was vor seiner Zeit immer mal wieder verlorengegangen war.Das Verpflichten von irgendwelchen „Starspielerinnen“,wie du das hier so wünschst,sehe ich nicht als seine Intention.
    @Dummkopf.Ach du kannst dir doch die wenigen Minuten nehmen,ist doch sonst nicht viel los. 🙂

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  • Altwolf sagt:

    @Dummkopf. Das Statement „Euren ganzen Sermon zu lesen, hat ein normaler Mensch ja eh keine Zeit.
    Ich lese halt ein bisschen quer von unten nach oben, bis es wieder lustig wird.“ nehme ich dir nicht ab, denn deine literarische Auseinandersetzung mit dem Erfassen der im Text steckenden „Tiefsinnigkeit“ erfordert ein intensives Eingehen, was entweder mehr Zeit erfordert oder von einem genialen Kopf sofort erfaßt wird. 🙂
    @tpfn. Die Attraktivität des/der einzelnen Sportler/in hat in unserer Gesellschaft rein persönliche Vorteile (Marketing) , jedoch aber nichts mit der sportlichen Leistung zu tun.

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  • tpfn sagt:

    @Altwolf
    selbstverständlich hat die Attraktivität der einzelnen Sportler nichts mit deren sportlichen Leistungen zu tun, das habe ich auch nie behauptet, wäre ja auch völliger Quatsch. Aber attraktive leistungsstarke Sportler ziehen mehr Zuschaer als weniger attraktive leistungstarke Sportler. Wenn das beim Scouting berücksichtigt wird, wie ich das bei Lyon stark annehme, füllt man Stadien und kann durch Werbung, Verkauf von Fanartikel etc. beträchtliche Einnahmen erzielen, was sich wiederum in den Gehältern der Spielerinnen wiederspiegelt, bzw. sollte. Auch neben dem Sport, in der Wirtschaft z.B., ist es so das idR attraktive Menschen erfolgreicher sind und mehr Einkommen erzielen, wer hat nicht gern schöne Menschen um sich, ob es letztlich nur auf ihr idR selbstbewußtes Auftreten zurückzuführen ist, kann ich nicht beurteilen. Und bevor jetzt irgendwelche Gegenbsp. gebracht werden, betone ich nochmal idR! Das es zB. in der Forschung etc. weniger interessiert ob jemand attraktiv ist oder nicht ist ja wohl klar, obwohl definitiv der attraktivere zum Vorstellungsgespräch geladen wird, bei sonst gleichen Qualifikationen.

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  • Sheldon sagt:

    @tpfn: Hast du dir schon mal den Kader von Frankfurt angeschaut? Bajramaj und Kulig wurden damals genau deswegen geholt. Das wird sicher auch noch kommen, wenn denn auf dem Markt vorhanden.

    @dummkopf: Wenn Altwolf mich dafür kritisiert, dass ich immer und immer seinen Verein wegen genau dieser Gefahr kritisiere, dann soll er mir Garantien dafür liefern, dass das nicht passiert, dann höre ich auf und könnte dem Projekt sogar eine ganze Menge Gutes abgewinnen. Aber solange das nicht geschieht, ist mir die Mischung von mehreren 100 Millionen Gewinnüberschuss bei VW und einen nicht souveränen Kellermann als Trainer und Manager, viel zu gefährlich, als dass ich sie gut heißen könnte!

    Ich weiß, dass Frankfurt das zum Teil auch so gemacht hat. Doch erstens ist Frankfurt kein Werksverein, muss also, um an die Millionen zu kommen, den Sponsoren etwas bieten. Das bedeutet, selbst, wenn Frankfurt die lausigsten Leute dort hätte, dann könnten sie doch nicht soviel Geld in den Markt pumpen, dass dieser komplett kippt.
    Zweitens ist Bell da, der gezeigt hat, dass er nicht einfach Stars nur holt, um sie auf der Bank sitzen zu lassen, sondern effektiv und sportlich strategisch vorgeht. Bell hat nur eine Spielerin verpflichtet, und ansonsten einen Haufen vorgefunden, auf dessen Zusammensetzung er keinen Einfluss hatte und der in den letzten Jahren grausig gespielt hat.

    Übrigens sehe ich es bei Wolfsburg ähnlich kommen wie bei Frankfurt: Super Kader, ein oder zwei Stützen brechen weg, die Mannschaft geht den Bach runter, Kellermann wird irgendwann abdanken und dann kommt hoffentlich ein neuer Trainer wie Bell, dynamisch, ehrgeizig, der daraus ein echtes Schmuckstück macht. Würde ich Wolfsburg wünschen!

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  • Sheldon sagt:

    @Altwolf: Kannst du ein Strategie bei den FF wie bei den MF ausschließen? Noch braucht man sie nicht fahren, da man nicht wie im MF hinterherhinkt. Aber was, wenn sich die Zeiten ändern? Wenn Frankfurt einfach spielerisch derart überlegen ist, dass man mehrere Jahre nicht gegen sie gewinnen kann, was dann? Glaubst du wirklich, dass beim VfL irgendwer die Geduld hat, bis dass mal auf dem natürlichen Wege geschieht? Zeigt das nicht die Verpflichtung von de Bruyne? Auf der Position hatte man gerade ein eigenes junges Talent etabliert, das jetzt wieder auf die Bank verschwindet, für einen überbezahlten Emporkömmling. Zwei weitere Juniorentalente haben den Verein verlassen.

    @Altwolf: Zu deinen anderen Pseudoargumenten: Neuner konnte es selbst beeinflussen, ob sie gewann, wenn sie einen oder zwei Fehler schoss, reichte das noch locker. Insofern musste sie nie Höchstleistungen in ihrem Sport abrufen.
    Das Gleiche ist es doch mit Soukalova. Eine attraktive, junge, sympathische, gebildete und musikalische junge Frau, die darüber hinaus noch einzigartig im Sport ist? Was will man mehr? Sie kann man halt ausschlachten, was mit einer Tora Berger oder einer Helena Ekholm nicht so möglich war.
    Wenn ich jemanden sehen will, der an seine Leistungsgrenze geht, dann schaue ich mir Christoph Stephan an. Der konnte sich auf der Ziellinie ja meist schon nicht mehr halten, Neuner habe ich dagegen kaum mal so kaputt gesehen, dass sie zumindest in die Hocke ging.

    Die Attraktivität unserer Liga hat sich über Jahre hinweg entwickelt und hat ihren Status viel mehr prestigeträchtigen Derbys als der unbedingten sportlichen Ausgeglichenheit zu verdanken.
    Außerdem hat man in Deutschland eine ganz andere Fankultur als in anderen Ländern wie England, wo es nur noch Sitzplätze gibt. Und wir verdanken unsere Massen in den Stadien eben vor allem den Ultras in den Blöcken. Ohne die würden wir bald italienische Verhältnisse mit 30.000 oder weniger in den Stadien bekommen.

    Das mit der mannschaftlichen Geschlossenheit siehst du durchaus richtig. Doch ich denke auch, dass Bell dafür durchaus die bestmöglichen, verfügbaren, individuellen Qualitäten zusammenbringen möchte.
    Ähnlich dem Real Madrid von 2000, wo man auch mit Zidane, Figo, Beckham, Roberto Carlos, Ronaldo, Raul, Casillas etc. die absolut Besten ihrer Gattung versuchte, zusammenzubringen und zu einem Team zu formen, was auch für kurze Zeit funktioniert hat. Beides schließt sich nicht aus, man muss nur dann auch die Erwartungen erfüllen.

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  • Altwolf sagt:

    @tpfn.Du hast Recht,wenn man marketing-wirtschaftliche Aspekte im FF im Vordergrund sehen will, nur ich persönlich möchte das nicht als Kriterium für die Spielerinnen-Auswahl bzw. Verpflichtung sehen, denn die Zeiten,wo nicht austrainierte Sportlerinnen die Teams in den obersten Spielklassen auffüllten sind doch vorbei.Mit deinen übrigen Äußerungen gehe ich weitestgehend konform.
    @Sheldon.Laß doch einfach mal den ständigen Vergleich mit dem MF beim VFL.Für den Volkswagenkonzern ist die Tochter-Firma VFL WOB sowohl eine soziale Verpflichtung gegenüber der Belegschaft und d.Wolfsburger Bevölkerung, als auch eine globale „emotionalisierte“ Marketing-Angelegenheit und nur deshalb inveswtieren sie lieber einige Millionen mehr in den medienwirksamen Fußball und weniger in irgendwelche Printmedien, die nur eine begrenzte Menschenmenge erreicht.
    Da diese Medienpräsenz derzeit vom FF bei weitem nicht erreicht werden kann, wird es dort auch keine vergleichbaren Summen geben. Da bleibt es bei „Augenhöhe“ zu Frankfurt.
    Du „spekulierst“ mir auch viel zu viel auf irgendwelche möglichen Entwicklungen. Warte doch erst einmal ab, wie sich de Bruyne,Arnold u.Diego das offensive MF aufteilen.
    Bezüglich des Nachwuchses: Beiden Spielern wurde rechtzeitig ein angemessenes Angebot gemacht, aber sinnvollerweise keine Einsatzgarantie. Sowohl R.Völler,als auch R.Rangnick haben ,so wird kolportiert,erheblich mehr Gehalt und auch Einsatzzeiten angeboten und sie somit „weggekauft“.Man sieht, andere können das auch.

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  • waiiy sagt:

    Wir werden einfach zählen, wie oft Tetzlaff ein Backup für die genannten Spielerinnen sein wird. Wenn das signifikant ist, habe ich auch gern Unrecht. 🙂

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  • Zaunreiter sagt:

    Ich finde es ja schon recht putzig, das sich Sheldon über den Fußball allgemein hinauswagt und sich dem Biathlon zuwendet. Die Manager-Stelle bei Frau Neuner ist ja nicht mehr möglich, da muss er sich gleich bei Gabriela Soukalova bewerben. Na, die wird sich bedanken. 😛 Frag doch mal bei den anderen Protagonistinnen von „The spy who loves Biathlon“ nach, ob da noch was frei ist.
    Helena Ekholm und Tora Berger gewisse Eigenschaften abzusprechen, obwohl du sie nicht persönlich kennst, halte ich für eine bodenlose Frechheit.
    Warum lässt du dich nicht zum Sportberater ausbilden und dann nimmst du – nach deinen persönlichen Kriterien – Angelique Kerber oder Sabine Lisicki unter Vertrag. Von Claudia Pechstein oder Imke Duplitzer würde ich dir abraten, denn nach deinen Kriterien willst du es dir ja nicht mit den Verbandsoberen des DOSB verscherzen. 😛

    Noch etwas zur deutschen Fankultur. Ich könnte gut mit italienischen Verhältnissen leben, dann könnte man sich das Ultra-Gesockse ersparen.

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  • Sheldon sagt:

    @Zaunreiter: Dann solltest du aber auch die Konsequenzen bejahen: Spielerstreiks, Vereine spielen international keine Rolle mehr, die Nationalelf mit einem großen Einbruch nach dem WM-Titel.

    Können wir gerne haben, aber dann sollte man erst gar nicht mehr Leistungssport betreiben, da man so kaum Chancen auf Sponsoren, auf Medialpräsenz und damit auch nicht auf sportlichen Erfolg, da man die Spielerinnen nicht mehr adäquat bezahlen kann.

    Dann aber sollten wir auch nicht mehr auf Titel hoffen, sondern uns auch mal mit einer WM-Qualifikation und lausigem Spiel zufrieden geben. Wer da noch gerne ins Stadion geht, mag das gerne tun, doch das zu wollen und nicht nur in Kauf zu nehmen, ist für mich letztlich reiner Sadismus!

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