DFB-Hallenpokal: Spiel, Spaß und Spannung

Von am 11. Januar 2014 – 15.05 Uhr 52 Kommentare

Bereits zum 20. Mal wird am Sonntag der DFB-Hallenpokal ausgetragen. Beim Budenzauber in der Magdeburger GETEC-Arena (live ab 10 Uhr auf DFB-TV) soll neben dem sportlichen Aspekt auch die Unterhaltung nicht zu kurz kommen.

„Neben dem sportlichen Ehrgeiz sollte in der Halle auch der Spaß im Vordergrund stehen, schließlich wollen wir den vielen Frauenfußball-Fans in Magdeburg attraktive Spiele und ein tolles Turnier bieten“, sagt etwa Colin Bell, Trainer des 1. FFC Frankfurt.

Debütant Hoffenheim
Als Kopf der Gruppe A trifft der 1. FFC Frankfurt, der das Turnier 2012 letztmals gewann, auf die Bundesliga-Aufsteiger BV Cloppenburg und TSG 1899 Hoffenheim sowie den FF USV Jena. Hoffenheim nimmt erstmals am Turnier teil, die Vorfreude ist groß. „Der Hallenpokal ist eine klasse Veranstaltung“, so Hoffenheims Trainer Jürgen Ehrmann. „Ich gehe davon aus, dass alle Vereine den Hallenpokal sehr ernst nehmen. Es wird sicherlich schwer, weiterzukommen.“

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Moser und Hartel fehlen
Das Team aus dem Kraichgau muss ohne Martina Moser auskommen, die mit der Schweizer Nationalelf in Portugal zu zwei Testspielen weilt. Darüber hinaus fehlen wegen Verletzungen Christine Schneider, die erneut am Handgelenk operiert werden musste, Susanne Hartel und Selina Häfele.

Aus der Winterpause durchstarten
Der FF USV Jena, im Vorjahr Halbfinalist, freut sich auf einen „schönen Start nach der Winterpause“, das Team bereitete sich auf Kunstrasen in der Erfurter Halle auf das Kräftemessen beim DFB-Hallenpokal vor. „Ich finde es dieses Jahr gut, dass das Hallenturnier so früh in der Vorbereitung ist“, so Jenas Trainer Daniel Kraus.

Jena nicht in Bestbesetzung
Er muss allerdings ohne Ria Percival, Abby Erceg sowie Stenia Michel auskommen muss, die zur ihren jeweiligen Nationalteams abgestellt wurden. Mit dabei ist diesmal Julia Arnold, die letztes Jahr wegen einer Verletzung fehlte. „Es ist immer eine tolle Atmosphäre, die Fans sind nah dran, man trifft viele bekannte Gesichter und freut sich auf das Wiedersehen“, so Arnold.

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Als Titelverteidiger in Magdeburg: 1. FFC Turbine Potsdam © Zetbo / Framba.de

Turbine erstmals mit Gunnarsdóttir
Gruppe B besteht aus Titelverteidiger 1. FFC Turbine Potsdam, VfL Sindelfingen, Bayer 04 Leverkusen und der SGS Essen. Titelverteidiger Turbine freut sich bereits auf das Hallenspektakel.  „Ich hoffe, wir können in Magdeburg ein Wörtchen um den Titelgewinn mitreden“, so Turbine-Trainer Bernd Schröder. Neben Torhüterin Ann-Katrin Berger wird auch Winterneuzugang Gudbjörg Gunnarsdóttir erstmals im Turbine-Trikot antreten.

Duisburg erstmals als Zebras am Start
Für die Duisburger Spielerinnen und Trainer Sven Kahlert hat der DFB-Hallenpokal in diesem Jahr besondere Bedeutung, „weil es unser erster Auftritt im Zebra-Trikot ist“, so Kahlert, dessen Team erstmals als MSV Duisburg am Turnier teilnehmen wird und sich in Gruppe C mit dem FC Bayern München, dem SC Freiburg und dem VfL Wolfsburg messen muss. „Spiele in der Halle sind für die Spielerinnen immer wieder eine willkommene Abwechslung.“

Anspruchsvolle Gruppe C
Bayern Münchens Trainer Thomas Wörle, der mit seinem Team zuletzt zwei Trainingseinheiten in der Halle absolvierte, meint: „Wir freuen uns Jahr für Jahr auf den Hallenpokal, ein spannendes und stimmungsvolles Turnier. Mit Wolfsburg, Freiburg und Duisburg haben wir für den ersten offiziellen Wettkampf eine anspruchsvolle Gruppe erwischt.”

Modus
Das Turnier wird mit dem Spiel 1. FFC Frankfurt gegen den FF USV Jena eröffnet, jede Partie dauert einmal 12 Minuten. Die beiden Erstplatzierten jeder Staffel sowie die beiden besten Gruppendritten erreichen das Viertelfinale. Danach werden Halbfinals und das Endspiel ausgetragen.

Spielplan DFB-Hallenpokal

10.00-10.12 Uhr Spiel 1 1. FFC Frankfurt – FF USV Jena
10.13-10.25 Uhr Spiel 2 1. FFC Turbine Potsdam – SGS Essen
10.26-10.38 Uhr Spiel 3 VfL Wolfsburg – FCR 2001 Duisburg
10.39-10.51 Uhr Spiel 4 BV Cloppenburg – TSG 1899 Hoffenheim
10.52-11.04 Uhr Spiel 5 VfL Sindelfingen – Bayer 04 Leverkusen
11.05-11.17 Uhr Spiel 6 SC Freiburg – FC Bayern München
11.18-11.30 Uhr Spiel 7 TSG 1899 Hoffenheim – 1. FFC Frankfurt
11.31-11.43 Uhr Spiel 8 Bayer 04 Leverkusen – 1. FFC Turbine Potsdam
11.44-11.56 Uhr Spiel 9 FC Bayern München – VfL Wolfsburg
11.57-12.09 Uhr Spiel 10 FF USV Jena – BV Cloppenburg
12.10-12.22 Uhr Spiel 11 SGS Essen – VfL Sindelfingen
12.23-12.35 Uhr Spiel 12 FCR 2001 Duisburg – SC Freiburg
12.36-12.48 Uhr Spiel 13 1. FFC Frankfurt – BV Cloppenburg
12.49-13.01 Uhr Spiel 14 1. FFC Turbine Potsdam – VfL Sindelfingen
13.02-13.14 Uhr Spiel 15 VfL Wolfsburg – SC Freiburg
13.15-13.27 Uhr Spiel 16 TSG 1899 Hoffenheim – FF USV Jena
13.28-13.40 Uhr Spiel 17 Bayer 04 Leverkusen – SGS Essen
13.41-13.53 Uhr Spiel 18 FC Bayern München – FCR 2001 Duisburg

Viertelfinale

14.15-14.27 Uhr Spiel 19 1. Gruppe A – Zweitbester Gruppendritter *
14.32-14.44 Uhr Spiel 20 1. Gruppe C – 2. Gruppe B
14.49-15.01 Uhr Spiel 21 1. Gruppe B – Bester Gruppendritter *
15.06-15.18 Uhr Spiel 22 2. Gruppe A – 2. Gruppe C

* kann getauscht werden, um im Viertelfinale die Wiederholung eines Spiels zu verhindern

Halbfinale

15.25-15.37 Uhr Spiel 23 Sieger Spiel 19 – Sieger Spiel 20
15.42-15.54 Uhr Spiel 24 Sieger Spiel 21 – Sieger Spiel 22

Finale

16.10-16.22 Uhr Spiel 25 Sieger Spiel 23 – Sieger Spiel 24

16.25 Uhr Siegerehrung

Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

52 Kommentare »

  • ziefle sagt:

    @holly
    Ich muss Dir beipflichten die Siegprämie ist ein Witz!

    8-10 Euro pro Zuschauer wäre angemässen und üblich.

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  • Sheldon sagt:

    @shane: Vielleicht sagen dir ja die Begriffe „Heteros knacken“ bzw. „Break down“ etwas. Ich will gar nicht wissen, was dort genau gelaufen ist und könnte mir die von dir vorgebrachte wohl eher ironisch gedachten Aussage durchaus vorstellen, hat es in anderen Ländern wie Nigeria ja bereits gegeben. Vielleicht nicht mehr in den letzten Jahren, weil das Risiko zu groß wäre, aber in den 90er Jahren, wo FF kaum eine mediale Präsenz hatte, ist das nicht ausgeschlossen.

    Mir geht es aber weniger um das, was konkret abgelaufen ist, sondern um die Tatsache, dass das scheinbar nicht bei allen Spielerinnen freiwillig ablief, sondern hier durchaus nötigende Elemente mit hineinspielten. Beweisen kann man natürlich nichts, solange nicht eine Gruppe übereinstimmend die bisher getätigten Aussagen bestätigt. Da ist natürlich unter den Spielerinnen innerhalb einer Mannschaft ein gehöriger Druck, der da entstehen kann. In einer Mannschaftssportart ist es klar, dass man verbrannt ist, wenn man einmal Klarheit geschaffen hat. Das ist wie in jedem Geheimbund, der erste, der sich rührt, fliegt raus. Das will natürlich keiner riskieren.

    Hitzlspergers Outing war was Privates. Das hatte keinen Einfluss auf irgendjemanden. Das Outing des „Break down“s ist etwas, was mehrere Personen (vielleicht sogar rechtlich) betreffen würde. Deswegen ist es klar, wieso bisher nur anonyme Äußerungen dazu gibt, solange es hierfür keine Video- oder Audiobeweise gibt, sondern nur Augenzeugen, den man Glauben schenken kann oder eben nicht. Deswegen ist das Risiko einfach zu groß.

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  • BavariaFantastica sagt:

    Unter einem anderen Artikel vor knapp zwei Wochen musste ich Sheldon noch widersprechen und mir gefällt nicht allzu oft, was er so von sich gibt, aber heute muss ich ihm doch zustimmen, so leid es mir für viele hier tut! Der DFB-Hallenpokal ist definitiv eine „Spaßveranstaltung“! Der sportliche Wert dieses „Events“ (ja, mehr ist es nicht) ist doch äußerst gering. Ich war zwei Mal beim DFB-Hallenpokal anwesend, zuletzt im vergangenen Jahr, und habe für mich entschieden diese Veranstaltung nicht mehr zu besuchen. Für mich ist der Hallenpokal genau das Gegenteilige von dem, was den Frauenfußball ausmacht und weswegen ich zum Frauenfußball gekommen bin! Eine Spaß- und Klamaukveranstaltung für die ganze Familie, die rein gar nichts zur Nachhaltigkeit beiträgt. Viele sprechen davon, dass die Spielerinnen hier mal vor 5.000+ Zuschauern spielen können. Das bringt nur nichts, wenn diese nicht auch im Ligaalltag in die Stadien kommen! Und die Frage sei auch gestattet: Wenn der Frauenfußball so toll ist, wollen wir dann überhaupt, dass er sich verändert und durch immer mehr Zuschauer und immer höhere Medienpräsens seine Transparenz und „Menschlichkeit“ verliert? Ich möchte dies definitiv nicht! Entwicklung ja, aber nicht um jeden Preis!

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  • grammofon sagt:

    @Sheldon:

    Das geht doch jetzt langsam wirklich nicht mehr! Du dichtest dir nicht nur ohne Beweise irgendwelche Geschichten aus angeblichen anonymen Augenzeugenberichten zusammen sondern erfindest auch noch aus dem Nichts in Nigeria (warum Nigeria?!) einen systematischen Missbrauch des FF zum Zweck von lesbischen Orgien. Hilfe, die homosexuellen FußballerInnen wollen uns alle zwangsbekehren! Pass nur auf, Sheldon, als nächstes bist bestimmt du dran!

    „Hitzlspergers Outing war was Privates. Das hatte keinen Einfluss auf irgendjemanden.“

    Aha. Hattest du nicht erst vor kurzem behauptet, dass sein Outing ein PR-Gag war, der darauf zielt… naja so ganz habe ich das was du da geschrieben hast auch nicht nachvollziehen können. Auf jeden Fall wollte er damit wohl dazu beitragen, dass unsere Gesellschaft korrumpiert wird. Glaubst du wirklich man könnte jemandem eine sexuelle Orientierung aufzwingen? Oder sie vielleicht wie mit einem Virus infizieren?

    Solange sich deine Verrückten Thesen nur auf den Fußball beziehen kann ich dich ja noch schmunzelnd ignorieren. Aber erst die Muslimfeindlichkeit und jetzt die Homophobie. Das passt ja alles gut zusammen und spricht für eine extrem ungesunde Paranoia. Hast du nicht eventuell auch noch was gegen Juden? Vielleicht kontrollieren sie im Hintergrund die Finanzen im FF und sind daran Schuld, dass die Professionalisierung so langsam vorankommt. Aber ich überlasse das lieber dir und deiner enormen Phantasie.

    Also mMn sollte so eine homophobe Hetze wie die von Sheldon im FF überhaupt nicht toleriert werden. (Und streng genommen ist sie nach den Leitlinien dieses Forums auch nicht erlaubt.)

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  • Neutral77 sagt:

    @ Sheldon

    der große Unwissende will die anderen Unwissenden belehren (denn das einzige was du weißt, sind Männerstatistiken die du dir aus dem Internet ziehst) :-))

    Du prahlst doch immer mit dem FFC (schmückst dich ja mit deren Erfolgen / Siegen, obwohl du 0 % Anteil daran hast). Dort sind einige Trommler bei jedem Heimspiel mit Eifer dabei. Geh doch mal zu ihnen du teile ihnen mit, dass sie nichts vom FF verstehen !!

    Hauptsache du bist der Oberversteher des FF !!

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  • tpfn sagt:

    @BavariaFantastica
    so ein Quark, ihr FF-Versteher wollt halt unter euch bleiben, seid schon Jahre dabei und im Grunde garnicht interessiert daran das der FF Stadien füllt denn dann geht das Familäre ja flöten. Diese Einstellung wäre ja auch ok wenn der FF nicht so dringend finanzielle Mittel bräuchte, also müsst ihr euch schon etwas öffnen und das wäre vorallem auch im Sinne der Spielerinnen die derzeit noch zweigleisig fahren müssen wenn sie Fußball spielen wollen und das bei diesem intensiven Training, da möchte ich euch mal erleben. Wie soll man denn diese „Nachhaltigkeit“ deiner Meinung nach erreichen wenn dafür keine finanzielle Mittel zu Verfügung stehen. Hallenpokale gab es früher auch bei den Männern, wurde dann aber eingestellt da das Ziel den Bekanntheitsgrad einzelner Spieler oder Mannschaften zu erhöhen durch volle Stadien, Medienpräsenz etc. bereits erreicht wurde.

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  • Sheldon sagt:

    @grammofon: Du hättest dich vieleicht mal informieren sollen. Vor der WM 2011 gab es Berichte aus Nigeria über Trainerin Uche, die Spielerinnen rausgeworfen hat, weil sie sich im Trainingslager Zimmer für private Orgien gemietet haben. Hier im Forum kam es zu einem großen Aufschrei, weil man ihr Homophobie vorwarf (vielleicht kannst du dich ja daran erinnern). Und Nigeria ist keinesfalls ein rein muslimisches Land, was man auch wissen müsste, wenn man sich informiert hat.

    Auch die Hinweise auf die Geschehnisse bei der Players Night gibt es bereits Zeugenaussagen, zum Beispiel die vom ehemaligen Trainer Krust, der ja darum bemüht war, Klarheit in diese Dinge zu bringen, womit er allerdings wohl allein dasteht. Auch gibt es einen anonymen Artikel, wo noch detaillierter auf die Dinge eingegangen wird.

    Ich habe gar nichts gegen Schwule oder Lesben, was in anderer Leute Schlafzimmer los ist, ist mir total egal. Doch ich habe etwas gegen Nötigung, etwas dagegen, dass Spielerinnen ihren Job nicht mehr vernünftig ausüben können, wenn sie nicht bestimmten Praktiken zustimmen oder sie mitmachen. Das ist ein Rechtsverstoß und sobald es Hinweise darauf gibt, unbedingt zu verfolgen.
    Natürlich ist Sexualität Prägung. Je nachdem, wie du aufwächst, welche Erfahrungen du machst, entwickelst du überhaupt erstmal ein Verhältnis zur Sexualität generell und dann zu einer bestimmten Richtung. Und natürlich kannst du jemanden davon überzeugen, dass es gute Gründe für eine andere Sexuelle Orientierung gibt, kannst ihn manipulieren, gegen seinen Willen. Man lässt sich dazu verführen, mal was auszuprobieren, man fängt erst ganz harmlos an und ehe man sich es versieht, schwankt jemand, der nicht gefestigt ist von Haus aus, in seiner Selbstwahrnehmung und in der Wahrnehmung seiner Sexualität.
    Das im Einzelnen zu erklären, würde zu weit führen. Das einzige, was ich damit andeuten wollte, ist, dass solche Dinge ans Licht kommen werden, wenn der Hallenpokal medial aufgewertet wird und dass es, wenn es solche Vorwürfe gibt, darüber kein Schweigen der Verantwortlichen geben darf. Natürlich kann man das alles totschweigen und hoffen, dass es nie irgendwie Aufmerksamkeit erfährt und dass man die Beweise verwischen kann. Aber das geht nur, wenn niemand ernsthafte Forschung betreibt.

    Solange das Wort „homophob“ nur noch als Allzweckwaffe dient, um jegliche Kritik an Homosexuellen zu unterbinden, hat das Wort für mich keine Bedeutung. Es wird bloß noch vorgeschoben, um den anderen mundtot zu machen.
    Dabei geht es mir nur darum, Dinge anzusprechen, die falsch gelaufen sind, und gerade gar nicht darum, Homosexuelle auszugrenzen. Aber man sollte fragen, woher denn der FF sein Schmuddelimage hat, und wieviel die Sexualität wirklich eine Rolle in den Teams spielt. Hat beispielsweise jemand, der diese Spielchen mitspielt, ein besseres Standing bei Kolleginnen und damit auch bessere Aufstiegschancen innerhalb der Mannschaft? Wird jemand, der diese Dinge ablehnt, auch innerhalb der Mannschaft abgelehnt?

    Das muss alles aufgearbeitet werden!

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  • Zaunreiter sagt:

    Ach Göttin,

    Sheldon möchte mal wieder sein eigenes Insider-Wissen der Welt zugänglich machen…ich bin gerührt. Und er übt sich im Geiste an Emile Zola und kommt noch nicht einmal an ihn heran.

    Dass du erst die Bayern-Ladies und dann den 1.FFC Frankfurt hochjubelst, daneben dann noch gegen Turbine Potsdam und den VfL Wolfsburg schießt, kann man ja noch akzeptieren. Dieses Gehabe überträgst du halt als Übersprungshandlung aus dem MF in den FF.

    Nicht akzeptiert werden kann – von mir als männliche Hete – deine Unterstellung an sämtliche lesbische fußballspielende Frauen, sie würden weibliche Heten mißbrauchen und die Players Night dafür nutzen. Ich finde so eine Unterstellung von dir unerhört und führt die Forumsrichtlinie ad absurdum.

    Was sagst du einem Franck Ribery, der mal eine 17-jährige vernascht hat? Passt das in dein Weltbild?

    Dieses Bild vom berühmten „Heten knacken“ kenne ich von FreundInnen, die schwule Freunde haben und erzählt bekamen, wie diese dann auf irgendwelchen Autorücksitzen männliche Heten verführten. Aber dazu gehören immer zwei dazu! Ein schwuler und ein Heterosexueller, der latent homosexuell ist, sich davon angezogen fühlt, aber diesen Teil von sich selbst verleugnet.
    Wie viele Bisexuelle, Lesben, Schwule leben denn in einer „Hetero-Familie“, weil „man das halt so hat“? Die Angst haben davor, sich zu outen, weil die Familie dann mit ihnen brechen könnte?
    Ich kenne genug geschlechtsumgewandelte Leute, die das aber erst in der Mitte ihres Lebens sich getrauten, a) sich erst selbst einzugestehen und b) dann auch ihren Familien. Diese Leute befinden sich in meinem spirituellen paganen (heidnischen) Umfeld.
    Der weibliche Fußball, der jungen Mädchen erlaubt, sich auszuleben, sich zu entwickeln, zieht auch junge Mädchen an, die verwirrt sind ob ihrer eigenen anderen Sexualität. Ich spreche jetzt erst mal nicht vom Sex selbst, sondern vom anders-Sein. Diesen jungen Mädchen sollte doch erlaubt sein, ihre Erfahrungen zu machen, oder nicht? Und nicht ob Herr Sheldon de Savonarola das gutheißt oder geisselt.

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  • holly sagt:

    @ Sheldon

    du verlangst doch auch hin und wieder Links für Aussagen von mir.
    Ich würde jetzt gerne auch mal einen Link von dir bekommen für die Aussagen das ein Trainer da Licht reinbringen will/wollte bzw auch einen Link zu dem angeblichen anoymen Arikel.

    Die Players Night ist eine Veranstaltung vom DFB. Also willst Du uns damit sagen das der DFB sowas duldet?

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  • Kiantxa sagt:

    Betrifft: Sheldons Kommentar von 14. Januar 2014 um 11.48 Uhr.

    Für Leute wie Sheldon, die für jeden offensichtlich nur nach billiger Aufmerksamkeit in der virtuellen Welt suchen, habe ich nur Mitleid. Dass seine substanzarmen Äußerungen auf Kosten des FF, einer populären Veranstaltung und einer bestimmten Gruppe von Menschen gehen, laste ich erst einmal aber auch den Betreibern des Forums an, die diesen armseligen Kommentar veröffentlicht haben. Eine Stellungnahme der Betreiber würde mich interessieren.

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  • O. Christ sagt:

    Ach, Sheldon. Was wohl die ganzen Spielerinnen ‚deines‘ FFC Frankfurt von jemandem mit einer solchen Einstellung halten mögen? Da wirst du auch unter den (nicht so extrem zahlreichen) Hetero-Spielerinnen wenig Verständnis ernten. Vielleicht solltest du statt dessen lieber Fan des nigerianischen Fußballverbandes werden, der ja in einer aus deiner Sicht vorbildlichen Weise gegen die Geißel der Unzucht vorgeht.
    Und ausgerechnet Jürgen Krust suchst du dir als Kronzeugen, der in seiner Zeit als FCR-Trainer mit mehreren seiner Spielerinnen Affären und Beziehungen hatte (alles so den Massenmedien zu entnehmen – sowie mindestens einmal dadurch Vater wurde). Was der wohl auf solchen Players‘ Nights getrieben hat?!

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  • Markus Juchem sagt:

    Dieser Thread wird geschlossen.

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