Verena Faißt verlängert in Wolfsburg

Von am 20. Dezember 2013 – 10.03 Uhr 26 Kommentare

Frauenfußball-Bundesligist VfL Wolfsburg hat nach der Vertragsverlängerung mit Martina Müller auch den Vertrag mit Nationalspielerin Verena Faißt verlängert.

Die Linksverteidigerin verlängerte ihren zum Saisonende auslaufenden Vertrag um zwei Jahre bis zum 30. Juni 2016.

Beste Bedingungen
„In Wolfsburg passt einfach alles für mich. Wir haben super Bedingungen und eine tolle Mannschaft, die hungrig ist, weiter erfolgreich zu sein. Ich hoffe, dass ich gesund bleibe und dem Team auch in Zukunft weiterhelfen kann“, so die 24-Jährige, die im vergangenen Frühjahr an Pfeifferschem Drüsenfieber erkrankt war und daraufhin sowohl das DFB-Pokal- und das Champions-League-Finale als auch die Europameisterschaft in Schweden verpasst hatte.

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Verena Faißt

Verena Faißt bleibt zwei weitere Jahre eine „Wölfin“ © Zetbo / Framba-Fotos.de

Wertvolle Spielerin
Wolfsburgs Cheftrainer und Sportlicher Leiter Ralf Kellermann erklärt: „Verena hatte viel Pech mit ihrer Krankheit am Ende der letzten Saison. Inzwischen hat sie sich aber wieder herangekämpft und auch seitdem schon wieder bewiesen, wie wertvoll sie für uns ist. Wir freuen uns sehr, dass wir weiter mit ihr planen können.“

Seit 2010 im Verein
Faißt wechselte im Sommer 2010 vom SC Freiburg nach Wolfsburg. Das Trikot der Wölfinnen trug sie seither in 65 Bundesligaspielen und traf dabei fünf Mal ins Tor. In der A-Nationalmannschaft kam sie bisher 19 Mal zum Einsatz (zwei Tore), zuletzt beim 3:3 gegen die USA im April 2013.

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Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

26 Kommentare »

  • Altwolf sagt:

    @Dummkopf.Ach, ich dachte du verstehst die „Feinsinnigkeit“ meines letzten Satzes. Anderseits hat mich überrascht, daß du dich mal als ein “ GW-Sympathisant“ gesehen hattest.
    Zu Lena.Nein ich rechne nicht mit einem „Abgang“.Lyon kann vielleicht etwas „mehr“ Geld in die Hand nehmen, um sich neu aufzustellen,aber was können sie sonst mehr bieten, als WOB es kann und will ? Sie hat hier ein „Standing“ was sie sich dort auch erst noch erarbeiten muß; die Eltern sind bei jedem Heimspiel und den näheren Auswärtsspielen, von Bielefeld aus, vor Ort; der Verein gibt ihr u.d. anderen Spielerinnen viele Möglichkeiten sich auch außerhalb des reinen Fußballs in der Öffentlichkeit, wie auch bei den Männern, zu präsentieren und letztendlich hat der Arbeitgeber allen Spielerinnen als Anerkennung ihres Erfolges einen Dienstwagen zur Verfügung gestellt, was wohl bisher einmalig im FF ist und damit auch hier dem MF gleichgestellt wird. Was aber vielleicht auch den Ausschlag geben könnte, wäre eine Ausbildung und einen Arbeitsplatz über die „Fußball-Karriere“ hinaus, wie es schon bei M.Müller erfolgt ist.
    P.S.Mein Lebensmittelpunkt ist nun mal die Stadt WOB, aber du hast Recht, wenn man ab und an mal in die vorgeschlagenen Richtungen ausschwärmt und sich „bildet“.

    @labersack.Danke für den Hinweis, daß offenbar auch im soldatischen Bereich eine „Weiterbildung“ erfolgt; ich dachte da nur mehr an Ausbildungen, die auch im evtl. späteren Zivilleben ausgefüllt werden können und von der „Frau“ dann auch leben kann.

    @O.Christ. Danke für die Ergänzung und weitere Aufklärung zu diesem „speziellen“ Thema. Mir war bisher nur die „Sportsoldatin“ als berufliche Qualifikation bekannt.

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  • dummkopf sagt:

    @Christ
    Danke, und ist doch schön, wenn mehrere Personen ihre Infos zusammentragen können.
    Allerdings wirft das mit den Soldatinnen noch mehr Fragen auf. Ich hatte vermutet, dass der DFB vom Bund, so wie andere Sportarten auch, eine begrenzte Anzahl solcher Stellen zugeteilt bekommt, eventuell zentral und allgemein über so etwas wie das NOK(?).
    Eigentlich um Spitzenleistungen in (olympischen) Sportarten zu fördern, aber schon vor dem Hintergrund, Wenigverdienern sorgenfreies Trainieren zu ermöglichen.
    Sonst müsste man doch zB sagen, ok man gibt das zB den N11 Spielerinnen als Belohnung für eine EM zum Beispiel. Aber das geht logischerweise schon gleich gar nicht. Das wäre ja nun noch klarer eine EM-Prämie aus Steuergeldern.
    Von wem weisst du denn, wer das bekommen hat, und was die gemacht haben. Man kann zB definitiv auch in der BW studieren. Muss sich da aber soviel ich weiss, anschliessend verpflichten.

    Ich glaube kaum, dass ein Bundestrainer allein nach goodwill hier einige Jobs „verteilen“ kann, die über die Jahre doch locker 6-stellige Beträge Wert sein dürften. Da muss es doch irgendwelche Richtlinien dafür geben.
    Und Pohlers? Die passt bei dir dann doch gar nicht richtig rein, da sie ja N11 technisch seit Jahren eher weniger in Erscheinung tritt?

    @altwolf
    Na, ich dachte du hast dem Glühwein am Weihnachstmarktstand etwas zu intensiv zugesprochen und hast dich in seliger Erinnerungs-Sehnsucht schwerelos durch Raum und Zeit bewegt.

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  • O. Christ sagt:

    @ Dummerchen:

    Die zuständigen Sportverbände geben eine fachliche Beurteilung über die Eignung einer möglichen Sportsoldain ab. Soweit mir bekannt, ist für den FF die DFB-Cheftrainerin Neid zuständig, was mir auch plausibel scheint und beim Boxen oder Rudern wohl ähnlich gehandhabt wird.
    Bei Pohlers ist m.W. die lange Dienstzeit im vergangenen Jahr ohnehin abgelaufen. Die wäre allenfalls vorher beendet worden, wenn jemand deutlich früher die Einschätzung abgegeben hätte, dass sie über kein N11-Potential mehr verfügen würde. Das ist aber kaum anzunehmen.

    Ich hörte mal von ca. 10 Plätzen, die für FFlerinnen dort reserviert seien (bei insgesamt vielen hundert Sportsoldaten unterschiedlicher Disziplinen). Vor einigen Jahren war dies wohl auch noch der Fall. In einer aktuellen Liste vom Oktober d.J. sind allerdings nur noch vier aufgeführt: Goeßling, Laudehr, Schmidt und Weiß (wobei Weiß jüngst mitteilte, dass sie gerade dort ausscheidet). Ob man die Zahl der Plätze dauerhaft reduziert hat, entzieht sich meiner Kenntnis. Angesichts der heutigen Verdienstmöglichkeiten von Top-Spielerinnen im deutschen FF wäre es denkbar (und vertretbar), dass man die Subventionen zugunsten von Sportler/-innen anderer Sportarten umverteilt hat.

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  • kelly sagt:

    hallo wisst ihr was lira war auch mal soldatin

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  • Altwolf sagt:

    @kelly.Schön,wenn auch noch mehr zu diesem Thema betragen können! 🙂
    So langsam bekommt man doch einen Einblick in diese „Besonderheit“ des FFs.

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  • labersack sagt:

    @dummkopf
    Mittlerweile wird es interessant wer im FF so von meinen Steuergeldern gesponsert wurde und welche Vereine das alles so geschickt eingefädelt haben.

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