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2013

WM-Quali: Glanzloser Arbeitssieg der DFB-Elf

Die deutsche Nationalelf hat auch ihr drittes Qualifikationsspiel zur Frauenfußball-WM 2015 in Kanada gewonnen. Nach einer durchwachsenen Leistung stand am Ende gegen Kroatien ein Pflichtsieg. Es dauerte gar fast eine Stunde, ehe der erste Treffer gelang.

Beim 4:0 (0:0)-Sieg gegen den 63. der FIFA- Weltrangliste vor 6 104 Zuschauern im Frankfurter Volksbank Stadion erzielte Célia Šašić die Führung (52.), zwei Eigentore der Kroatin Helenna Hercigonja-Moulton (56., 62.) schraubten das Ergebnis in die Höhe, ehe Luisa Wensing für den Schlusspunkt sorgte (80.).

Schwache DFB-Elf Die DFB-Elf, die mit Melanie Behringer statt der verletzten Lira Bajramaj in der Startformation begann, agierte von Beginn an zu behäbig und zeigte eine uninspirierte Leistung, auch wenn Anja Mittag mit einem Schrägschuss die erste Chance hatte, Kroatiens Torhüterin Doris Bačić klärte (7.). Die beste Chance der ersten Halbzeit ließ Šašić aus, die den Ball aus kurzer Distanz über das Tor hob (22.).

Tätlichkeit von Laudehr Mittag mit einem Heber (37.) und ein Kopfball von Simone Laudehr (40.) hatten weitere Chancen. Die sichtlich gefrustete Frankfurterin hatte Glück nicht die Rote Karte zu sehen, die finnische Schiedsrichterin Lina Lehtovaara übersah in der Nachspielzeit Laudehrs Tätlichkeit (45.+3).

Šašić bricht den Bann Nach einer Flanke von Dzsenifer Marozsán gelang Šašić per Kopf der Führungstreffer (52.), sie zog somit mit 48 Toren in der ewigen Torschützinnenliste mit Bundestrainerin Silvia Neid gleich.

Z wei Eigentore von Kroatien Doch auch mit der Führung im Rücken konnte die DFB-Elf nicht überzeugen, eine Kroatin leistete allerdings tatkräftig Unterstützung: Helenna Hercigonja-Moulton brachte es fertig, binnen sechs Minuten gleich zwei Eigentore zu produzieren (56., 62.).

Wensing trifft aus Abseitsposition Ein irregulärer Treffer sorgte für das 4:0, Wensing stand bei ihrem ersten Länderspieltreffer nach Vorarbeit von Lena Goeßling und Kopfballablage von Šašić im Abseits (80.). Die eingewechselte Sara Däbritz hätte das Ergebnis mit einem Kopfball an den Pfosten fast in die Höhe geschraubt (84.), doch einen höheren Sieg hätte sich die DFB-Elf an diesem Tag gegen engagierte Kroatinnen nicht verdient.