WM-Quali: DFB-Elf gewinnt zweistellig in Slowenien
Die deutsche Nationalelf hat ihr zweites Qualifikationsspiel zur Frauenfußball-WM 2015 in Kanada in Slowenien mühelos gewonnen. Gleich zwei Spielerinnen gelangen jeweils drei Treffer.
In Koper gab es einen 13:0 (7:0)-Erfolg. Wie schon beim furiosen 9:0-Auftaktsieg gegen Russland ging die DFB-Elf auch diesmal durch einen verwandelten Elfmeter in Führung, Célia Šašić traf nach einem Foul von Manja Benak an Lira Bajramaj vom Elfmeterpunkt (4.).
Maier erzielte Volley-Tor Die deutsche Mannschaft bestimmte das Spiel nach Belieben, Leonie Maier baute die Führung mit einem schönen Volleyschuss von der Strafraumgrenze aus (10.). Nach einer Viertelstunde war die Partie dann bereits entschieden, als Anja Mittag aus spitzem Winkel nach Vorarbeit der starken Bajramaj erhöhte (16.).
Krahn trifft per Kopf Nach einer Ecke von Dzsenifer Marozsán durfte dann sogar Innenverteidigerin Annike Krahn einen ihrer wenigen Treffer im Nationaldress erzielen, per Kopf stellte sie auf 4:0 (19.). Erneut war das dann Bajramaj, die Mittag einsetzte, und schon stand es 0:5 (20.).
Starke Bajramaj Šašić war es dann vorbehalten, das halbe Dutzend voll zu machen, wieder glänzte Bajramaj als Vorlagengeberin (32.). Kurz vor der Pause sorgte Simone Laudehr dann per Kopf für den Halbzeitstand (43.).
Torflut auch in Halbzeit zwei Von den Gastgeberinnen war nur wenig zu sehen, einen Distanzschuss aus 35 Metern von Tjaša Tibaut sorgte für einen Hauch von Gefahr (55.). Doch ins Tor traf nur die DFB-Elf, etwa durch Bajramaj (62.) als auch durch Mittag (65.). Nur Augenblicke später sorgte Šašić dafür, dass das Ergebnis zweistellig wurde (66.).
Wolfsburgerinnen treffen in der Schlussphase Und auch in der Schlussphase zeigten sich die DFB-Spielerinnen mi t ihrem Gegner nicht gnädig. Ein Doppelschlag von Lena Goeßling (85., 87.) machte das Dutzend voll, die eingewechselte Alex Popp sorgte für den Schlusspunkt (90.+3).
Stimmen zum Spiel Bundestrainerin Silvia Neid erklärte: „Uns bringen natürlich Spiele gegen Schweden und England mehr als gegen Slowenien und die Slowakei. Es ist klar, dass das für die Zuschauer nicht spannend ist. Aber wir können das nicht ändern und nur versuchen, das Spiel kreativ zu gestalten.“ Die dreifache Torschützin Šašić meinte : „Für uns war wichtig, dass wir den Lauf fortsetzen, spielerisch überzeugen und Tore schießen. Wir haben nie aufgesteckt und immer weiter gemacht.“
Slowenien: Cevnik – Grad, Rola, Benak, Tibaut – Spelic (73. Kralj), Milenkovic – Nikl (68. Erman), Zver (79. Rogan), Zganec – Erzen
Deutschland: Angerer – B. Schmidt (61. Behringer), Krahn, Bartusiak, Maier – Marozsán, Goeßling – Bajramaj, Mittag (67. Däbritz), Laudehr – Sasic (67. Popp)
Tore: 0:1 Šašić (4. Foulelfmeter), 0:2 Maier (10.), 0:3 Mittag (16.), 0:4 Krahn (19.), 0:5 Mittag (20.), 0:6 Šašić (32.), 0:7 Laudehr (43.), 0:8 Bajramaj (62.), 0:9 Mittag (65.), 0:10 Šašić (66.), 0:11 Goeßling (85.), 0:12 Goeßling (87.), 0:13 Popp (90.+3)
Schiedsrichterin: Amy Rayner (England)