FC Bayern will Siegesserie gegen Frankfurt ausbauen

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Im Fokus des fünften Bundesligaspieltags steht die Partie zwischen dem 1. FFC Frankfurt und dem FC Bayern München am Samstag (12.15 Uhr, live auf Eurosport). Gegen die Münchenerinnen hat der FFC in der vergangenen Saison alle Partien verloren und am Ende auch die Qualifikation zur Champions League aus der Hand gegeben. Um wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg geht es in Cloppenburg und Essen.

Der FC Bayern scheint sich in den vergangenen anderthalb Jahren zum Angstgegner der Frankfurterinnen entwickelt zu haben. Dabei war das nicht immer so, zuvor haben die Münchenerinnen einige hohe Niederlagen am Main einstecken müssen.

Zum Bundesligatippspiel

Respekt vor Münchener Standards
„In Frankfurt war es immer schwer zu spielen, das wird auch diesmal nicht anders. In der Vergangenheit haben wir oft Abfuhren erhalten“, so FCB-Trainer Thomas Wörle, der mit seiner Mannschaft derzeit auf dem zweiten Tabellenrang liegt. „Wir müssen von Anfang an gut ins Spiel reinkommen und brauchen unsere beste Leistung, um dort etwas zu holen.“

Kerstin Garefrekes (l.) und Vanessa Bürki treffen am Samstag erneut aufeinander. © Nora Kruse, ff-archiv.de
Kerstin Garefrekes (l.) und Vanessa Bürki treffen am Samstag erneut aufeinander. © Nora Kruse, ff-archiv.de

Die Frankfurterinnen warten hingegen weiter auf den ersten Heimsieg. Das 2:2 gegen Bayer 04 Leverkusen, bei dem man schon mit 2:0 vorne gelegen hatte, sei „kritisch und konstruktiv“ analysiert worden, sagt FFC-Trainer Colin Bell. „Der FC Bayern München ist der bislang stärkste Liga-Konkurrent, gegen den wir in dieser Saison antreten“, so Bell weiter. „Besonders bei Standardsituationen ist das Team meines Trainerkollegen Thomas Wörle brandgefährlich – für mich in diesem Bereich die beste Mannschaft der gesamten Liga.“

Freiburg empfängt den FCR
Alle weiteren Begegnungen des fünften Spieltags werden am Sonntag um 14 Uhr angestoßen. Darunter das Duell zwischen dem SC Freiburg und dem FCR 2001 Duisburg. Die Breisgauerinnen gehen mit zwei Siegen im Rücken in die Partie – und in beiden hielt SC-Torhüterin Laura Benkarth ihren Kasten sauber. Das Team muss allerdings gegen Duisburg auf Nationalspielerin Melanie Leupolz verzichten.

Beim FCR hat Trainer Sven Kahlert unterdessen versucht, trotz der letzten Niederlagen gegen Potsdam und Wolfsburg an die positiven Aspekte zu erinnern. „Wenn wir die Leistungen aus Potsdam und von der ersten Halbzeit gegen Wolfsburg wiederholen können, haben wir eine gute Chance, etwas Zählbares mit zu nehmen“, so Kahlert.

Ärgert Leverkusen auch die Potsdamerinnen?
Nach dem etwas überraschenden Remis beim 1. FFC Frankfurt empfängt Bayer 04 Leverkusen nun den 1. FFC Turbine Potsdam. Die Potsdamerinnen stehen momentan an der Tabellenspitze, haben aber in der Meisterschaft gegen Jena und im Pokal gegen die SGS Essen gepatzt. Eine Überraschung gegen die bislang ungeschlagenen Leverkusenerinnen ist also nicht ausgeschlossen.

Alisa Vetterlein fährt zum Ex-Club
Meister VfL Wolfsburg hat nach den beiden Unentschieden zum Saisonauftakt zuletzt ebenfalls zwei Erfolge eingefahren und in der Champions League gelang am Mittwoch ein 14:0-Sieg in Tallinn. Gegen Aufsteiger TSG 1899 Hoffenheim sind die Favoritenrollen klar verteilt. „Diese Mannschaft ist aktuell die beste in Europa und aus meiner Sicht Top-Favorit auf die Meisterschaft. Die Qualität in der Mannschaft ist so hoch, wir müssen über unsere Leistungsgrenze hinausgehen“, so TSG-Trainer Jürgen Ehrmann. Für seine Torhüterin Alisa Vetterlein gibt es dabei ein Wiedersehen mit ihrem Ex-Club. „Natürlich ist das Spiel für mich ein ganz besonderes. Ich freue mich sehr, meine alten Teamkolleginnen wiederzusehen“, sagt die 24-Jährige, die beim Gewinn des Triples noch den Kasten des VfL hütete.

Bislang sieglose Cloppenburgerinnen empfangen Jena
Wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg werden in Cloppenburg vergeben. Der BVC, der noch immer auf den ersten Saisonsieg wartet, empfängt den FF USV Jena. Mit einem „Dreier“ könnte den die Cloppenburgerinnen, die momentan zwei Punkte auf dem Konto haben, auf Jena aufschließen (5 Punkte). Bei den Remis gegen Essen und Leverkusen konnte der BVC bislang beide Male punkten, wenn es gegen Teams aus der eigenen Tabellenregion ging. Die beiden klaren Niederlagen wurden gegen die Spitzenteams Frankfurt und München kassiert.

Sindelfingen fährt zur SGS
Ebenfalls in der unteren Tabellenregion findet sich die SGS Essen derzeit wieder. Auch sie ist bislang in der Meisterschaft noch sieglos, gegen den VfL Sindelfingen aber am Sonntag in der klaren Favoritenrolle.

Letzte Aktualisierung am 20.11.2019 / * = Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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Dummkopf
Dummkopf

Das ist schon ein kleines „must-win-game“ für den FFC. 1. Der FFC hat schon 4-(Soll)Punkte Rückstand auf Bayern 2. Bayern ohne Lotzen und Tymrak ist kein absolutes Topteam mehr. (Was Bayern ja letztes Saison nur in der Rückrunde war, weil da Lotzen überragend gespielt hat) Also wenn nicht JETZT gegen Bayern DAHEIM gewinnen, WANN dann? Sollte Bayern auch ohne Lotzen und Tymrak dagegen beim FFC nach auswärts in Wob ebenfalls ungeschlagen bleiben (also in den vielleicht zwei schwersten Spielen der Saison) sind sie endgültig ein Top-Favorit. Also mal sehen, ob Bells „kritische und konstruktive Analyse“ genutzt hat. Schade, dass davon… Weiterlesen »

waiiy
waiiy

Das wird jetzt wirklich ein richtig spannendes Spiel, zumal in Frankfurt wohl mittlerweile niemand mehr Bayern unterschätzt nach den letzten beiden Jahren.

Altwolf
Altwolf

@Dummkopf.Von der Konstellation her ein hochinteressantes Spiel,was glücklicherweise auch im TV zu verfolgen ist.Der FFC sollte dieses Spiel zumindest nicht verlieren,wenn noch alle Optionen in der Meisterschaft bleiben sollten.Das Fehlen von Lotzen u.Tymrak mindert dabei Bayerns Konterspiel,so daß entscheidend sein wird,ob Frankfurts Offensive insbes. L.Bajramaj
Unruhe in Bayerns Defensive bringen und damit auch für C.Sasic o.K.Garefrekes Räume und Abschlußchancen schaffen kann.
Ob sich allerdings M.Behringer u.S.Laudehr gegen V.Bürki u.A.Brooks durchsetzen können ist schwer einzuschätzen und wohl tagesform abhängig.So vom Bauchgefühl her rechne ich eher mit einem 1:1 oder 2:2.Ich bin auch gespannt ob C.Bell bei seinem eher defensiven Spielstil bleiben wird.

noworever
noworever

@dummkopf

… for bell’s sake! – they have to win!

… otherwise, he’s ready for the intensive care.

Henning
Henning

Was reden hier alle von dieser Tymrak? Die hat bei Bayern bisher noch nix bewiesen… Außer Alleingänge hat die nix drauf…und genau das Gegenteil macht die Bayern derzeit so stark: Der Zusammenhalt & Teamgeist!!!

Herr Schulze
Herr Schulze

Fazit also: Der FFC steht im fünften Spiel der Runde bereits mit dem Rücken zur Wand. Ähnlich wie @dummkopf bezweifle ich allmählich, dass Colin Bell sich und seine Direktiven „kritisch und kostruktiv“ zu hinterfragen in der Lage ist, hat er doch gegen Leverkusen eine zu „80 Prozent starke Leistung“ gesehen. (SiDi-Einsichten spart ich wegen Fremdschämens lieber aus.) Schlimmer noch, was Bell dann als Einsichten folgen lässt: „Es gilt daher, Freistöße und Eckbälle gegen uns möglichst zu vermeiden, was uns (..) gegen die SGS Essen und Bayer 04 Leverkusen zu selten gelungen ist. Zudem müssen wir bei Standards des Gegners noch… Weiterlesen »

Sheldon
Sheldon

@Dummkopf: Bayern hat immer noch sehr viele gute Spielerinnen in ihren Reihen, Brooks und Hagen voran.

Für mich übrigens ein Ritterschlag für Baunach und Romert, dass Bell, der ja mit Marozsan und Behringer selbst die beiden Standardschützinnen der N11 in seinen Reihen hat, in Bayern die Mannschaft mit den gefährlichsten Standards sieht. Wenn sie hinten dicht halten, dann kann das auch ohne die beiden Verletzten durchaus was werden.

Für mich ist Bayern schon lange ein Topfavorit, wie man weiß, und ich bin mir durchaus sicher, dass sie dieses Spiel gewinnen können!

djane
djane

im dfb-Pokal gegen Crailsheim hat Tymrak 90min durchgespielt, ein Tor erzielt und ansonsten sehr mannschaftsdienlich agiert.Von ihrer Vorarbeit haben Hagen und Co. durchaus profitiert…

Herr Schulze
Herr Schulze

Hier noch ein Vorbericht von HR-Online.

Dummkopf
Dummkopf

@henning Tymrak hat nix bewiesen? Das ist relativ. Es ist immer gut, seinen Horizont etwas zu erweitern. Die Welt hört doch nicht an der nächsten Grenze auf. Dafür gibt es zB google. Tymrak war in der NWSL (USA-Bundesliga sozusagen) „rookie of the year“ (bitte googlen, was das bedeutet) und Spielerin des Monats Juli. Hat gerade ihr erstes Länderspiel für USA gemacht. Die USA Nationalmannschaft ist besser als die deutsche in der FIFA-Rangliste, und um dorthin zu kommen, muss man schon beweisen haben, mehr als geradeaus laufen zu können. Sie ist somit bereits dort, wo etwa eine Brooks erst noch davon… Weiterlesen »

agakhan
agakhan

Freuen wir uns auf schöne Spiele. Dann verliert Frankfurt halt, Duisburg bekommt mit seiner Debitzki in Freiburg ein Abfuhr etc.
Spannend ist doch lediglich wer Meister und Pokalsieger wird. Setzt sich das Geld durch oder Schröder bzw. Wöhrle?
Däbritz, Leupold und Benkart sind noch keine Stars. Genießen wir einfach die Entwicklung talentierter Spielerinnen.
Unse Wohlbefinden hängt doch nicht vom Fuball ab.

Winter
Winter

Bevor man in Frankfurt groß über Eurosport, HR und Werbepartner Allianz siniert, soll man dort erst mal die Hausaufgaben machen und die Internetseite und den Kader aktuell gestalten. Die Internetseite wird in Frankfurt lt. Einspieler schon gefühlte 100 Jahre aktualisiert, „wer es glaubt“!

Altwolf
Altwolf

@Sheldon.Wenn man mit S.Hagen u.L.Lotzen zwei sehr starke Kopfballspielerinnen im Sturm hat,sollte das mit den Standards ein Selbstgänger sein und da kaum ein anderes Team darüber verfügt, ist die Gefährlichkeit Bayerns bei Standards selbsterklärend,was natürlich entsprechend ausgeführte Freistöße oder Ecken vorraussetzt.Ob das nun gleich ein „Ritterschlag“ für Baunach u.Romert ist,sollte die Zahl der Scorerpunkte zeigen. Nur weil man sich gut gegen die Top-3 Teams in der letzten Saison behauptet hatte,ist man kein Top-Team. Erst durch die Abkehr nur auf regionale Talente zu setzen und sich der Fähigkeiten von 5 US-Girls,deren Mentalität und der Qualität von L.Meier zu versichern,kann man einem… Weiterlesen »

Altwolf
Altwolf

@Herr Schulze.Ist dieses Fehlen der „Unbekümmertheit“ nicht genau das Mentalitätsproblem,was auch z.Zt. Turbine beschleicht,nämlich nach einem erreichten Vorsprung Spannung,Einsatz und Leistungswillen teils unbewußt zurückzunehmen? Dümmliche „Arroganz“ nennt man das dann,wenn man selbst die Konzentration und den spielerischen Faden verliert, das Spiel dann über die Zeit retten muß und auch schon mit entsprechenden Ergebnissen bestraft worden ist.Souverän und Charakter einer „großen“ Mannschaft bezeichnet man solches Zurücknehmen,wenn dabei Ball- und Spielkontrolle erhalten bleiben und vielleicht sogar noch ein weiterer Torerfolg dabei herrausspringt.Das letztere habe ich in der FF-Buli noch nicht gesehen.Ich bin froh, das WOB auf solche „Ideen“ von Zurücknehmen noch nicht… Weiterlesen »

Sheldon
Sheldon

@Altwolf: Von den 5 US-Girls spielen gerade einmal 3 regelmäßig, Tymrak vielleicht bald auch, Lewandowski ist schon wieder in Richtung Abgang, wie es scheint. Niemand hat jemals gesagt, Bayern würde NUR auf regionale Talente setzen. Aber Bayern setzt verstärkt auf regionale Talente, was ein Unterschied ist. Ich zähle noch einmal auf: Baunach, Lotzen und Romert gehören zu dem Kreis der Stammspielerinnen, Wenninger, Feiersinger, Schnaderbeck und Bürki kann man außerdem gut und gerne als regional betrachten. Mit Schöne, Jaser, Walkling, Gaugigl, Rudelic und Kappes hat man darüber hinaus eine Reihe von bayrischen Ergänzungsspielerinnen, deren Durchbruch nur dank immer wiederkehrender Verletzungen bisher… Weiterlesen »

Pedro
Pedro

@Sheldon: „Gut und gerne als regional betrachten“, heißt im Klartext Ausländerinnen.

Feiersinger, Schnaderbeck, Wenninger (alle Österreich), Bürki aus der Schweiz.

Bayern München hat allein in diesem Sommer ebenfalls 4 Ausländerinnen verpflichtet: Katja Schroffenegger, Raffaella Manieri (beide Italien), Erika Tymrak, Bianca Henninger (beide USA).

Insgesamt sind es zudem 6 Amerikanerinnen nicht 5. Aber Italien kann man natürlich „gut und gerne als regional betrachten“, wenn es im Vergleich zu den bösen Wolfsburgerinnen besser in die eigene Argumentation passt. 😉

Ein bisschen mehr Fakten und weniger Luftschlösser wäre nett, danke!

Altwolf
Altwolf

@Sheldon.Deine Erklärungen über die Eingemeindungen von Österreich und der Schweiz in die Region Bayern sind mir von deinen früheren Posts noch präsent,aber eigentlich muß niemand sich für die Verpflichtung der US-Girls rechtfertigen.Da du deine Sichtweise der „romantischen Ideale“ in der Philisophie der Personalpolitik der Bayern nicht aufgeben willst, werden sicher noch „bayrische“ Wurzeln bei den Vorfahren der US-Verpflichtungen zu finden sein (Scherz).

O. Christ
O. Christ

@Winter
So ist es. Die Öffentlichkeitsarbeit des Herrn Dietrich scheint genauso ‚von gestern‘ zu sein wie die großen Erfolge seines FFC. Was Internet/Radio/Video geht, hinkt man dort weit hinter vielen Konkurrenten zurück, speziell auf die Website bezogen sogar hinter manchen Dorfvereinen. Sponsoren des FFC Frankfurt dürfen sich mal überlegen, wo ihr Geld eigentlich hingeht.

Mucky
Mucky

@henning: Danke für den Lacher am späten Abend. Tymrak ist eine richtig gute Spielerin. Das hat sie in zu Collegezeiten als auch in der NWSL bewiesen. Das sie bereits für die USA auflaufen durfte, ist ein weiterer „Qualitätsbeweis“. Und auch bei ihren kurzen Einsätzen in der Bundesliga, als auch beim Pokalspiel, hat sie auch hierzulande ihr Können gezeigt. Die Herkunft der Spielerinnen Diskussion ist müßig und, meiner Meinung nach, völlig irrelevant. Ich erwarte bei der Partie FFC – FCB ein spannendes Spiel und hoffe auf einen positiven Ausgang für die Bayern. Das sie das Spiel gewinnen können, daran habe ich… Weiterlesen »

Sheldon
Sheldon

@Pedro: Schroffenegger, Manieri, Henninger und Lewandowski lass mal raus. Die haben allesamt noch kein einziges Pflichtspiel für Bayern in dieser Saison gespielt und die letzten drei werden es auch wohl nicht mehr tun. Bei den Alpenspielerinnen haben wir beispielsweise mit Laura Feiersinger eine, die direkt an der deutsch-österreichischen Grenze geboren wurde (Geburtsort grenzt an Deutschland). Aber selbst, wenn wir die 4 Spielerinnen rausrechnen, so sind es immerhin noch 9 Spielerinnen, die allesamt das Potential dazu haben, sich durchzusetzen: Schöne, Jaser, Baunach – Walkling, Romert, Gaugigl, Kappes – Lotzen, Rudelic Weitere junge Spielerinnen (Fabienne Weber, Anna Schlarb, Elisabeth Mayr, Antonia Heider,… Weiterlesen »