Turbine Potsdam mit einem Bein im Achtelfinale
Der 1. FFC Turbine Potsdam hat sein Hinspiel im Sechzehntelfinale der UEFA Women’s Champions League bei MTK Hungária ohne zu glänzen klar gewonnen und sich somit eine sehr gute Ausgangsposition für das Erreichen der nächsten Runde geschaffen.
Die Potsdamerinnen eroberten sich beim 5:0 (4:0)-Sieg von Beginn an eine optische Überlegenheit, doch auch die Ungarinnen zeigten in Ansätzen, dass sie durchaus Fußball spielen können. Turbine belohnte sich mit der frühen Führung, nach einem Lupfer in den Strafraum von Julia Simic verwertete Maren Mjelde zum 1:0 (12.).
Drei Tore binnen vier Minuten Insgesamt plätscherte die Partie dann dahin, Potsdam tat sich schwer, Lücken in der ungarischen Abwehr aufzutun, Mjelde kam jedoch per Kopf einem zweiten Treffer nah (16.). Einen Fehler der ungarischen Torhüterin Réka Szőcs nutzte Natasa Andonova aus fünf Metern nach Flanke von Lisa Evans zum 2:0 (30.).
Und nur kurz darauf traf Turbine erneut ins Schwarze, nach Ecke von Evans erhöhte Steffi Draws per Kopf zum 3:0 (32.) und Augenblicke später war Evans selbst nach einem Gestocher aus kurzer Distanz erfolgreich (34.).
Evans trifft erneut In der zweiten Halbzeit passierte eine halbe Stunde lang nur wenig, ehe Evans nach schöner Vorarbeit der eingewechselten Asano Nagasato aus 14 Metern den fünften Turbine-Treffer erzielte (76.).
Kurz vor Ende kamen die Gastgeberinnen zu ihrer ersten echten Torchance, doch Anita Pádár schoss aus aussichtsreicher Position über das Tor (87.). Inka Wesely vergab in der Nachspielzeit freistehend die Chance das halbe Dutzend voll zu machen (90.+4).