Zittersieg von Potsdam, Wolfsburg und Bayern souverän

Von am 6. Oktober 2013 – 17.14 Uhr 52 Kommentare

Am vierten Spieltag der Frauenfußball-Bundesliga hat der 1. FFC Turbine Potsdam mit einem Sieg bei Aufsteiger TSG 1899 Hoffenheim die Tabellenspitze verteidigt, doch dabei fast eine Drei-Tore-Führung verspielt. Überzeugender waren die Auftritte des VfL Wolfsburg und des FC Bayern München.

Der 1. FFC Turbine Potsdam landete bei Aufsteiger TSG 1899 Hoffenheim vor 1 380 Zuschauern im Dietmar-Hopp-Stadion einen 3:2 (2:0)-Zittersieg.

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Potsdam wackelt trotz 3:0-Führung
Nach einer 3:0-Führung durch Treffer von Johanna Elsig (19.), Pauline Bremer (27.) und Antonia Göransson (70.) ließen sich die Potsdamerinnen in der Schlussphase, wie schon beim Pokal-K.o. gegen die SGS Essen, fast noch einmal die Butter vom Brot nehmen, denn Susanne Hartel machte mit einem Doppelschlag (76./78.) das Spiel noch einmal spannend.

Hoffenheim verkauft sich teuer
Hoffenheim witterte in der Schlussphase Morgenluft und drängte auf den Ausgleich, die eingewechselte Christine Schneider setzte einen Freistoß nur knapp neben das Tor. Potsdam wackelte, fiel aber nicht. „Der Sieg für Potsdam ist natürlich verdient“, so das Fazit von Hoffenheims Trainer Jürgen Ehrmann. „Aber ich bin stolz auf die Mannschaft und wie sie sich heute verkauft hat.“

Wolfsburg kommt in Schwung
Meister VfL Wolfsburg setzte seinen Aufwärtstrend mit einem souveränen 4:0 (1:0)-Sieg beim FCR 2001 Duisburg fort. Zweimal Martina Müller (10./81.), Lina Magull (53.) und Conny Pohlers (90.+1) sorgten für einen klaren Erfolg der Wolfsburgerinnen, bei den Nadine Keßler in der zweiten Halbzeit zum einem 45-minütigen Einsatz kam und das Spiel ihres Teams lenkte.

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Enge Liga
Trainer Ralf Kellermann meinte: „Wir haben hier heute verdient gewonnen. Das Spiel zeigt aber deutlich, dass man in der Liga nichts geschenkt bekommt, alles ist viel enger zusammengerückt. In der ersten Halbzeit hatten wir daher einige brenzlige Situationen zu überstehen. In Hälfte zwei haben wir dann viel besser gespielt, allerdings hätten wir unsere Chancen besser nutzen können.“ Duisburgs Trainer Sven Kahlert war trotz der Niederlage nicht unzufrieden: „In den 90 Minuten von Potsdam und der ersten Halbzeit von heute haben wir gute Ansätze gesehen, auf denen wir aufbauen können.“

Amber Brooks entwickelt sich immer mehr zur Torjägerin © Karsten Lauer / girlsplay.de

Amber Brooks entwickelt sich immer mehr zur Torjägerin © Karsten Lauer / girlsplay.de

US-Duo hält Bayern auf Erfolgskurs
Auch der FC Bayern München ist weiter auf Erfolgskurs. Gegen Aufsteiger BV Cloppenburg gab es einen 5:2 (2:2)-Sieg. Amber Brooks, bereits gegen den SC Freiburg und die SGS Essen unter den Torschützinnen, sorgte für die frühe Führung (11.), die Nina Brüggemann für die Gäste allerdings rasch ausglich (18.).

Steigerung in Halbzeit zwei
Auf den zweiten Treffer von Brooks (27.) hatte der Aufsteiger ebenfalls eine schnelle Antwort parat, die Ex-Münchnerin Mandy Islacker traf zum neuerlichen Ausgleich (32.). Doch in der zweiten Halbzeit ließen die Münchnerinnen nichts mehr anbrennen, Vanessa Bürki (66.), Sarah Hagen (69.) und die eingewechselte Ricarda Walkling (90.) sorgten am Ende für einen standesgemäßen Erfolg (90.).

Wörle: „Haben Charakter bewiesen“
Bayern-Trainer Thomas Wörle meinte: „Die erste Halbzeit haben wir verschlafen. Wir haben nach der Pause die richtige Reaktion gezeigt und Charakter bewiesen. Wir haben viel mehr Aufwand betrieben und dadurch auch verdient den Sieg eingefahren.“

Erster Sieg für Jena
Der FF USV Jena feierte mit einem 2:0 (1:0)-Erfolg gegen die SGS Essen in einer spielerisch nur auf mäßigem Niveau stehenden Partie den ersten Dreier der Saison. Iva Landeka mit einem Schuss nach einem Alleingang aus dem Mittelfeld (19.) und Amber Hearn (73.) aus dem Getümmel nach einer Ecke von Ria Percival trafen für die Elf aus Thüringen.

Neuerliche Klatsche für Sindelfingen
Der VfL Sindelfingen kam nach der hohen Niederlage bei Meister VfL Wolfsburg erneut unter die Räder. Auf eigenem Platz gab es eine 0:5 (0:1)-Niederlage gegen den SC Freiburg. Nationalspielerin Sara Däbritz sorgte für die frühe Gäste-Führung (12.), doch dann dauerte es bis weit in die zweite Halbzeit, ehe Juliane Maier (70.), Sonja Giraud (72., 77.) und Carmen Höfflin (88.) den Erfolg in die Höhe schraubten.

Ergebnisse Frauen-Bundesliga, 4. Spieltag

1. FFC Frankfurt Bayer 04 Leverkusen 2:2 (1:0)
TSG 1899 Hoffenheim 1. FFC Turbine Potsdam 2:3 (0:2)
VfL Sindelfingen SC Freiburg 0:5 (0:1)
FF USV Jena SGS Essen 2:0 (1:0)
FC Bayern München BV Cloppenburg 5:2 (2:2)
FCR 2001 Duisburg VfL Wolfsburg 0:4 (0:1)

Tabelle

Rang Verein Spiele Tore Punkte
1. 1. FFC Turbine Potsdam 4 13:4 10
2. FC Bayern München 4 10:5 10
3. VfL Wolfsburg 4 14:3 8
4. 1. FFC Frankfurt 4 9:3 8
5. SC Freiburg 4 8:4 6
6. Bayer 04 Leverkusen 4 7:4 6
7. FF USV Jena 4 4:4 5
8. TSG 1899 Hoffenheim 4 6:9 4
9. FCR 2001 Duisburg 4 5:10 3
10. SGS Essen 4 5:8 2
11. BV Cloppenburg 4 5:12 2
12. VfL Sindelfingen 4 1:21

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52 Kommentare »

  • Detlef sagt:

    […]

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

    Frau Fußball schrieb;
    „Ist es aber nun ein Problem der Psyche oder doch eher der Physis?“

    Es ist definitiv eine Kopfsache, sagt ja auch Schröder!!!
    Allerdings geht er von einem „Pokal-Trauma“ aus, während ich eher von einer kollektiven Konzentrationsschwäche nach einer sicheren Führung ausgehe!!!
    Anstatt diese die nötige Sicherheit, und ein gestärktes Selbstvertrauen schafft, verfällt die Mannschaft eher in eine Art Starre, wo alles was sie 75 Minuten richtig gemacht haben, plötzlich nicht mehr getan wird!!!
    Ich glaube da muß wirklich ein professioneller Seelenmasseur ran, um die Köpfe wieder frei zu bekommen!!!

    Sokrates schrieb;
    „Kannst du vielleicht kurz etwas über die Leistungen von Iwabuchi und Silvana Chojnowski schreiben?“

    Mana war sehr stark, und hat unsere Defensive wirklich gut beschäftigt!!!
    Zum Glück für uns, war sie meistens ganz allein, und bis zur 76. Minute haben unsere Mädels auch sehr gut aufgepasst!!!
    Als sie dies nicht mehr konsequent genug taten, konnte Mana auch das 2:3 vorbereiten!!!

    Silvana fand ich jetzt nicht so wirkungsvoll!!!
    Das braucht wohl noch etwas Zeit, bis Hoffe richtig eingespielt ist!!!
    Aber wie schon geschrieben, bis zum 1:3 machte die TURBINE-Abwehr auch einen richtig guten Job!!!

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  • Altwolf sagt:

    @enthusio.Erst einmal vielen Dank für den Link.Deine Antwort und Stellungnahme zu den „Eigentor“ Formulierungen von @Dummkopf teile ich und sehe auch eine ganz klar formulierte Position zu den diversen Themen.
    C.Pohlers ist sich mit 34 Jahren doch im Klaren, daß sie auf dieser Leistungsstufe zunehmend jüngere Konkurenz bekommt.Das ist doch auch ein ganz normaler Prozess.Zukünftig wird sie auch sicherlich nicht mehr allzu viele Spiele über 90 min.machen.
    @wally.Was die Reizpunkte und damit auch wieder neue Ziele betrifft, stimme ich dir zu,denn gerade die mentale Situation nach so einer Wahnsinnssaison neigt zu nachlassender Leistung und gerade WOB wurde von dieser Erfolgseuphorie getragen.Die war letztendlich ausschlaggebend für die Überwindung der Verletzungen und den Unbillen des Spielplanes bis hin zum maximalen Erfolg.
    Ich sagte es schon einmal,daß emotional der Weggang von A.Vetterlein bei den Fans und auch von mir nicht so recht verstanden worden war,aber dafür kann man doch nicht A.Schult verantwortlich machen.Ich weiß auch bis heute nicht,ob es eindeutige Beweise für die Nr.1-Garantie von R.Kellermann gegeben hat.Ihre körperlichen Vorraussetzungen sind erkennbar günstiger und auch die fußballerischen Fähigkeiten sind ebenso wie ihre Präsenz auf dem Platz etwas besser als bei Alisa.Den Fehler gegen Bayern hat sie eingeräumt,da eigentlich alle mit e.Flanke rechnen mußten,jedoch die verunglückte zum Torschuß in einer Flugbahn,die gewollt so kaum möglich gewesen wäre.Das hätte allen anderen Torfrauen auch passieren können.Diese Nachtragerei ihrer Unsicherheit aus der N11 sollte nun auch irgendwann mal ein Ende haben,denn Stürmerinnen trägt man ihre Fehlleistungen vor dem Tor auch nicht ewig nach.
    Was P.Kuznik betrifft kann man weiterhin nur spekulieren – zumal ich sie zusammen mit V.Odebrecht gemeinsam in Müden beim Vorbereitungsspiel Laufrunden drehen sehen habe und sie sich auch dabei unterhielten.Da sie dann letztendlich bei ihrem alten Trainer gelandet ist,glaube ich eher, daß sie dort eine höhere Wertschätzung als Spielerin zu finden glaubte
    und auch die Konkurenz, bevor N.Fischer und die vielen Verletzungen kamen, beim FFC nicht so groß war und ist.
    Und noch einmal zum Einsatz von J.Burmeister im Pokalendspiel.Man kann das auch als Respekt und Wertschätzung für Jana sehen und ihr auch mal bei einem wichtigen Spiel das Vertrauen schenken und als Dank für die Bereitschaft immer im 2.Glied zu stehen.Denn gerade in dem Pokalendspiel von Jena hatte sie sich ja auch besonders auszeichnen können und wohl auch deshalb bei WOB verpflichtet worden.

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  • Mucky sagt:

    @H2O:
    Wenn Tymrak hier bleiben will bzw. das Management diesen Deal eintüten könnte, würde ich persönlich zur Säbenerstraße fahren, um mich zu bedanken. 😉
    Nee, aber ernsthaft, das wäre ein Riesencoup, sowohl für’s Team als auch für die gesamte Liga.

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  • Markus Juchem sagt:

    @Detlef: Gerne würde ich Dir die Gründe für die Editierung oder Löschung von Kommentaren näherbringen (falls die Leitlinien nicht ausreichen), allerdings produziert die von Dir hinterlegte E-Mail-Adresse seit geraumer Zeit Fehlermeldungen der Art „550 unrouteable address“.

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  • Thomas sagt:

    Zum Thema A. Vetterlein und A. Schult:
    Wenn ich mir die Torshows bei DFB-TV anschaue finde ich hat A.Vetterlein schon mehr vermeitbare Tore kassiert als A. Schult.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @Thomas
    Die Beschreibung dieses Ist-Zustandes ist eigentlich bedeutungslos, auch wenn sie durchaus stimmen mag.
    Die Diskussion basiert nämlich auf den Leistungen der letztjährigen Saison, also vor ihrer unerwarteten Degradierung, die zu dem Zeitpunkt völlig grundlos stattfand und mit dem DFB-Pokalfinale einsetzte.
    Die Referenzen, mit denen Schult nach WOB kam, waren eher dürftig und nur wenig fundiert durch ihre damalige nationale wie auch internationale Leistung, und daran hat sich nicht wirklich was geändert.

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  • Sheldon sagt:

    @Altwolf:

    Bei Wolfsburg ist die Thematik Tor doch schon ein Dauerbrenner, und das ist auch folgerichtig: Schult wurde als angehende Nr.1 für die N11 verpflichtet und hat deswegen die Stammplatzgarantie erhalten. Anders hätte ihr Wechsel auch keinen Sinn gemacht.
    Nun muss sie aber mindestens noch zwei Jahre darauf warten, da Angerer mit ihren letzten N11-Leistungen sich ihren Platz bis 2015 wohl gesichert haben dürfte. Das heißt, Schult kämpft nun wieder auf dem Markt der Torhüterinnen gegen beispielsweise Kathrin Längert.
    Die hohe Messlatte an Schult hat mehrere Gründe: Erstens war ihr Wechsel nicht unumstritten und man musste dafür eine Topspielerin ziehen lassen, zweitens hat sie sich dafür entschieden, bei einem Top-Klub anzuheuern, der mit dem Triple-Sieg die Ansprüche selbst hochgeschraubt hat. Und drittens ist hier das Manuel-Neuer-Problem: Durch die starke Abwehr vor ihr wird sie normalerweise selten geprüft. Dadurch bekommen ihre Aktionen, wenn sie mal gefordert ist, mehr Gewicht. Sie muss also auf den Punkt da sein, wenn es erfordert wird. Macht sie Fehler, werden sie deutlich eher wahrgenommen als in anderen Clubs.
    Und Fehler bei Torhüterinnen sind nunmal was anderes, als wenn man als Stürmer Chancen vergibt. Sie wirken sich bei zwei-drei Toren pro Spiel meist deutlich gravierender aus als eine vergebene Chance.

    Und dennoch gibt es auch Stürmern, denen man ihr Versagen jahrelang nachträgt und deren Lebensleistung auf eine einzige Aktion reduziert werden, vor allem beim Elfmeterschießen – Uli Hoeneß oder Roberto Baggio nur als Beispiele.

    Schult kann vielleicht nichts dafür, wie es gelaufen ist, aber sie muss die Situation jetzt so aufnehmen.

    Darüber hinaus aber sehe ich Kellermann seit diesem Interview auch noch kritischer. Wolfsburg hat auch nun das Problem eines innerhalb kürzester Zeit bis ins Unermessliche gestiegenen Erwartungsdrucks, genauso wie bei den Männern 2009, auf den man nicht vorbereitet ist und mit dem man schlichtweg überfordert ist. Auf den konnte man auch überhaupt nicht vorbereitet sein. Der Unterbau zieht jetzt nämlich erst nach. Auch hat man in allen Bereichen noch nicht die Erfahrung des Erfolges, geschweige denn dieses Erfolges.
    So wirken Kellermanns Aussagen recht unbeholfen, so beispielsweise bei der Frage mit dem Unterschätzen. Anstatt sie einfach nur zu verneinen und damit diese Option dank seiner Führungskompetenz ausschließen zu können, nimmt er den Schutz von der Mannschaft und bringt sich öffentlich unter Zugzwang. Er strahlt nicht die Souveränität aus, die es braucht, um den Erfolg zu bestätigen.

    Wenn man in Wolfsburg klug gewesen wäre, hätte man den Vertrag von Kellermann zur neuen Saison auslaufen lassen und einen neuen Trainer verpflichtet, wie Lair aus Frankreich, Sundhage aus Schweden, Bell aus Bad Neuenahr oder vielleicht sogar jemanden wie Tina Theune-Meyer oder Monika Staab. Das hätte viele Vorteile gehabt:
    1. wäre das ein neuer Anreiz gewesen für die Spielerinnen und man wäre der Gefahr eines mentalen Tiefs durchaus entgangen und es hätte neue Hierarchie-Strukturen schaffen können.
    2. hätte jeder von diesen Trainern den Drang zum absoluten Perfektionismus im Spiel, der mir bei Kellermann fehlt. Kellermann scheint mir selbst noch wie berauscht von dem Erfolg zu sein. Es wirkt eher so, als wäre er faszinierter Zuschauer von dem, was seine Mädels leisten, als dass er selbst diesen Erfolg, diese Art des Spiels geplant und erzeugt hätte. Dies wäre bei den anderen Trainern durchaus anders. Schaut man sich Bell bei Frankfurt an, so sieht man, dass er eine klare Vorstellung hat, wie sein Team spielen soll, die man bei Kellermann vermisst. Von der Umsetzung her mag das bei Frankfurt noch nicht funktionieren, das liegt aber an der Mannschaft.
    3. fehlt Kellermann auch die Routine mit den Medien: Wann schütze ich mein Team? Was sage ich gegenüber den Medien? Wann spreche ich überhaupt mit den Medien? Da wirkt er überhaupt nicht souverän, sondern eher selbstrechtfertigend. Und das wäre in dieser Situation ja gerade nicht nötig. Wenn er überzeugt ist von dem, was er tut, kann man ein 9:1 im Pokal und 8 Punkte in der Liga als Erfolg hinstellen. Gerade jetzt, wo der Motor langsam ins Rollen kommt, wäre es ja notwendig gewesen, die Krise für beendet zu erklären, die Startschwierigkeiten als Lappalie herunterzuspielen und, wenn er noch Baustellen sieht, klar zu signalisieren, dass er bereits Lösungsansätze hat. So aber hat er sich defensiv verhalten, statt offensiv damit umzugehen, hat seinen Kopf damit vielleicht gewahrt, aber den Druck von sich auf die Mannschaft abgelenkt, was man nie machen sollte!

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  • waiiy sagt:

    @Altwolf: Zum Thema „Burmeister“ im Pokalfinale sehe ich es auch so, dass man das als Wertschätzung sehen kann. in dem Fall hätte man das aber offensiv transportieren müssen. Da hätte ich das an Stelle von Kellermann schon 2 Tage vorher in den Medien verbreitet, dass der Schritt kommt und die Begründung dazu gegeben. Dann wäre jede Spekulation in Luft aufgelöst gewesen. So hat er sich keinen Gefallen getan, wie die Reaktion vieler Wolfsburger Fans zeigt. Das wirkt dann doch unbeholfen.

    Aber Fehler in der Medienlandschaft werden ja immer wieder gemacht (siehe auch damals der Wechsel von Bajramaj von Potsdam zu Frankfurt, wo Potsdam sehr schlecht bei aussah, woraus man aber ein Jahr später bei Peter / Odebrecht / Schmidt gelernt hatte).

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  • H2O sagt:

    @Sheldon:
    Ich habe echt keine Ahnung wie du immer zu deinen Ansichten kommst. Mal eine Frage:
    Hast du mal längere Zeit selber Fußball gespielt oder ein Team betreut?

    Falls du mal bei einen Wolfsburg spiel bist, können wir uns ja mal auf ein Bier/ eine Apfelschorle treffen. 😀

    Das ist wie mit dem Yeti. Mann muss ihn mal treffen um ihn nicht für eine fiktionale Figur zu halten.

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  • Altwolf sagt:

    @wally.Da gebe ich dir Recht,daß die rechtzeitige Ankündigung in der Öffentlichkeit mehr Verständnis hervorgerufen hätte.Aber andererseits hat er die erkennbar enttäuschte Alisa wieder im CL-Endspiel eingesetzt und auch eine TOP-Leistung von ihr abgefordert.Leider kann ich zu den Hintergründen dieses Wechsels im Pokalendspiel nichts sagen,da keine Informationen kursierten.
    @Sheldon.Zugestandenermaßen hast du dich sehr mit der Person R.Kellermann und dem Team der Wölfinnen auseinandergesetzt,aber als unbeholfen und konzeptionslos kann man ihn nun wirklich nicht charakterisieren.Seine Ansagen zum Spiel auf dem Platz sind eigentlich immer ziemlich klar und deutlich.Das die Anfangsphase unter den Auswirkungen der vergangenen Saison auch mental gelitten hat, ist eigentlich nicht so erstaunlich, wird aber vom Trainerteam und den erfahreneren Spielerinnen in zunehmendem Maße kompensiert werden.Einen von dir vorgeschlagenen Trainerwechsel zur Motivation halte ich allerdings für keine sinnvolle Option, denn einen gewissen Perfektionismus kann man R.Kellermann nun wahrlich nicht absprechen, wie auch sein Engagement an der Seitenlinie durch immer wieder hereingerufene Anweisungen doch hoch ist – L.Gößling kann davon ein Lied singen,denn sie ist häufig die Adresse dieser Anweisungen um Einflüsse auf die Spielgestaltung zu nehmen, da N.Keßler das Spiel meist besser lesen kann und auch oft die besseren Lösungen anzubieten hat.Vielleicht gibt es da auch persönlkiche Abneigungen ihm gegenüber,jedoch für mich gibt es derzeit für WOB keinen besseren Trainer/Manager in Person, zumal er auch in der Personalpolitik und den Verpflichtungen nicht viel falsch gemacht hat.Auf der anderen Seite hat er und sein Team auch viele dieser Spielerinnen wirklich besser gemacht – so das aktuelle Beispiel L.Magull bzw. verschlechtert hat sich hier nach meiner Beurteilung keine Spielerin in ihrer Entwicklung. Die früher schon von dir zu einem anderen Anlaß angesprochene A.Jäger und auch C.Simon hatten individuelle Probleme und konnten sich hier nicht durchsetzen,obwohl sie dazu die Chancen bekamen.Für beide ist dann auch ein anderer Club die bessere Option um sich weiterzuentwickeln.

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  • enthusio sagt:

    In Essen gibt es mit der gerade 17 Jahre alt gewordenen Lena Ostermeier ein hoffnungsvolles Talent, über das auf der Essener Homepage ein netter Bericht verfasst wurde:

    Diese junge Innenverteidigerin soll sich durch ihre kompromisslose Art im Training bei ihren Mannschaftskameradinnen schon viel Respekt erarbeitet haben (Zitat Högner: „Im Training haben die Mädels Schiss vor ihr, die spielt immer richtig aggressiv.“). Sie stand wegen einiger verletzungsbedingter Ausfälle im Essener Kader in dieser Saison schon viermal in der Startelf und machte gleich im ersten Spiel gegen Celia Sasic ihre Sache ganz gut. Ich glaube, von ihr wird man noch einiges hören.

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  • hannibal sagt:

    @enthusio: Der von Dir erwähnte Bericht stammt aus den Ruhr-Nachrichten und wurde auf der SGS-Homepage lediglich 1:1 wiedergegeben.

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