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2013

Gelingt den Topteams die Rückkehr auf die Siegerstraße?

Von den drei Spitzenteams der vergangenen Saison konnte einzig der 1. FFC Frankfurt am vergangenen Wochenende einen Sieg einfahren. Und so geht es für Meister VfL Wolfsburg sowie den 1. FFC Turbine Potsdam am zweiten Bundesligaspieltag darum, den ersten “Dreier” der Saison einzufahren, um nicht schon zu Saisonbeginn einem Rückstand hinterher laufen zu müssen.

Allerdings gehen beide Vereine favorisiert ins Rennen. Die Potsdamerinnen sind am Sonntag ab 11 Uhr beim VfL Sindelfingen zu Gast. Alles andere als ein Sieg wäre eine faustdicke Überraschung. Der VfL trifft hingegen auf den Verein, der den Potsdamerinnen vor Wochenfrist ein Bein stellen konnte.

Kann Jena auch Wolfsburg ärgern? Ab 14 Uhr empfängt der FF USV Jena die “Wölfinnen” – kein einfacher Saisonauftakt für den USV, erst gegen Potsdam und dann gegen Wolfsburg zu spielen. Doch zumindest gelang am ersten Spieltag schon ein 1:1 gegen Potsdam. Und so hofft man in Jena, mit einer ähnlich guten Leistung auch den VfL zumindest ärgern zu können. Dennoch ist der Triple-Sieger natürlich favorisiert. „Dafür trainieren wir, dafür spielen wir Fußball. Das sollte für jede Spielerin eher Motivation als ein Hemmschuh sein“, sagt USV-Trainer Daniel Kraus.

FC Bayern erneut live auf Eurosport Den Wolfsburgerinnen wurde in der vergangenen Woche vom FC Bayern München beim 1:1 der Saisonstart ein wenig vermiest. 150 000 Zuschauern verfolgten die Partie auf Eurosport , und auch in dieser Woche zeigt der Sportsender den FC Bayern live. Um 12 Uhr ist Anstoß gegen den SC Freiburg, erstmals spielen die Bayern-Frauen in ihrer neuen Heimspielstätte , dem städtischen Stadion an der Grünwalder Straße.

Nach dem missglückten Saisonauftakt gegen den 1. FFC Frankfurt stand bei den Freiburgerinnen unter der Woche das taktische Training im Vordergrund. “Wir müssen überlegen, wie wir anders ins Rollen kommen”, so SC-Trainer Dietmar Sehrig. Denn mit dem FC Bayern erwartet Sehrig „einen Gegner, den ich spielerisch ähnlich stark wie Frankfurt einschätze. Sie haben eine dynamische Mannschaft, die mit Leonie Maier eine starke Spielerin dazu bekommen hat.“ Verzichten muss Sehrig dabei auf die verletzten Jenista Clark, Jobina Lahr und Hasret Kayikci.

Frankfurt will Leistung bestätigen Mit 0:2 unterlagen die Freiburgerinnen am vergangenen Spieltag dem 1. FFC Frankfurt – für die Hessinnen ein Start nach Maß, auf dem nun gegen die SGS Essen (Anstoß 11 Uhr) aufgebaut werden soll. Man wolle “den positiven Gesamteindruck aus dem Auftaktspiel bestätigen”, sagt FFC-Trainer Colin Bell, der gegen Essen seine Heimpremiere im Stadion am Brentanobad gibt. Bell warnt allerdings davor, dem Gegner ins Messer zu laufen. “Gerade gegen Teams wie die SGS Essen, die über hervorragende Offensivqualitäten verfügen, darf man nicht zu offensiv agieren, da dann immer die Gefahr besteht, ausgekontert zu werden.” Und so geht Bell, auch mit Blick auf die vergangene Saison, von einer schwierigen Partie aus. “Die beiden Begegnungen zwischen dem 1. FFC Frankfurt und der SGS Essen in der letzten Saison habe ich jeweils vor Ort im Stadion verfolgt. In Essen verlor der FFC mit 1:3 und selbst beim 1:0 zu Hause hatte der Gegner gute Chancen und war keinesfalls die schlechtere Mannschaft.”

Hoffenheim hat “nichts zu verlieren” Eine klare 0:3-Niederlage zum Saisonbeginn hat der FCR 2001 Duisburg gegen Bayer 04 Leverkusen einstecken müssen, und so geht es für die Duisburgerinnen um Wiedergutmachung. Ab 14 Uhr erwarten sie die TSG 1899 Hoffenheim . Der Aufsteiger konnte beim 1:0 gegen den VfL Sindelfingen drei Punkte zum Auftakt einfahren und ist auch vor der Partie in Duisburg guten Mutes. „Wir fahren mit drei Punkten im Gepäck nach Duisburg und haben dort nichts zu verlieren“, sagt Trainer Jürgen Ehrmann. “Unglaublich verunsichert” sei der FCR gegen Leverkusen aufgetreten, sagt dessen Trainer Sven Kahlert, aber Ehrmann warnt: „Jeder Verein rechnet sich doch aus, gegen die Aufsteiger zu punkten. Duisburg wird sicher alles in die Waagschale werfen.“

BVC-Spielerinnen schreiben Autogramme Ab 14 Uhr gibt der zweite Aufsteiger, der BV Cloppenburg, seine Heimpremiere. Zu Gast ist Bayer 04 Leverkusen. Damit sich die TimePartner-Arena füllt, gehen die BVC-Spielerinnen am Samstag auf Werbetour. Im Familia-Center werden zwischen 12 und 14 Uhr Autogramme geschrieben, außerdem können dort Karten für die Partie erworben werden. Denn das Ziel der Cloppenburgerinnen ist ambitioniert: Bei jedem Heimspiel soll die Marke von 1 000 Zuschauern geknackt werden .