Champions League: K.-o.-Runde ist komplett
Heute Abend ging die Qualifikationsrunde zur UEFA Women’s Champions League zu Ende, zehn Teams komplettieren die Runde der letzten 32, die am 5. September am UEFA-Hauptsitz in Nyon ausgelost wird.
Acht Teams setzten sich als Sieger ihrer jeweiligen Miniturniere durch: ZFK Spartak, MTK Hungária FC, RTP Unia Racibórz, PK-35 Vantaa, Apollon Limassol LFC und Glasgow City LFC. Bereits nach dem zweiten Spieltag hatten sich der FC Zürich Frauen und der türkische Neuling Konak Belediyespor qualifiziert.
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Pärnu und Twente beste Gruppendritte Darüber hinaus qualifizierten sich Pärnu JK und der FC Twente als beste Gruppenzweite für die K.-o.-Runde, wo die 22 Teams hinzu stoßen werden, die in der Qualifikation ein Freilos hatten. Durch die Qualifikation von Racibórz und Glasgow wird der schwedische Meister Tyresö FF ungesetzt sein und ist somit ein potenzieller Gegner für Topteams wie den VfL Wolfsburg, Olympique Lyon oder Arsenal LFC.
Konak das Maß aller Dinge In Gruppe 1 war Konak Belediyespor, der erstmals an der UEFA Women’s Champions League teilnimmt, nicht zu stoppen. Mit drei Siegen aus drei Spielen zog der türkische Meister souverän in die K.-o.-Runde ein. Nach Siegen gegen den FC NSA Sofia (2:0) und WFC SFK 2000 Sarajevo (2:1) gab es zum Abschluss einen 1:0-Sieg gegen Cardiff City FC.
ZFK Spartak in Torlaune In Gruppe 2 ließ der ZFK Spartak seinem Torhunger freien Lauf. In drei Spielen erzielte der serbische Meister 24 Tore. Dem 10:0 gegen SK Liepājas Metalurgs ließ das Team ein 6:0 gegen FK Gintra Universitetas folgen, zum Abschluss gab es dann einen 8:3-Erfolg gegen CFF Olimpia Cluj, denen nur ein Sieg zum Weiterkommen verholfen hätte. Milena Nikolić erzielte für die Serbinnen vier Treffer.
Hungária setzt sich gegen Kharkiv durch Auch der MTK Hungária FC kam in seiner Gruppe 3 zu drei Erfolgen. Dem knappen 3:2-Auftakterfolg gegen Raheny United FC ließ der ungarische Meister ein 2:0 gegen Crusaders Strikers WFC folgen, zum Abschluss gab es ein 1:0 gegen Ukraines Titelträger WFC Kharkiv, das den Aufstieg in die K.-o.-Phase perfekt machte, denn ein Remis hätte die Ukrainerinnen aufgrund der besseren Tordifferenz weitergebracht. Anita Pádár erzielte für die Ungarinnen den goldenen Treffer.
Zürich ohne Mühe Der FC Zürich Frauen hatte keine Probleme, sich in Gruppe 4 gegen die Konkurrenz durchzusetzen. Bereits das 5:0 gegen Portugals Meister Clube Atlético Ouriense ebnete den vierten Aufstieg in die K.-o.-Runde in den vergangenen fünf Jahren, es folgten ein 4:1 gegen Ekonomist und ein 3:0 gegen KI Klaksvik. Fabienne Humm war mit fünf Treffern die beste Schweizer Torschützin während der Qualifikation.
Racibórz setzt sich durch Die stark verjüngte Mannschaft von Unia Racibórz holte zum Abschluss gegen den weißrussischen Meister FC Bobruichanka beim 0:0 den Punkt, der nötig war, um das Weiterkommen perfekt zu machen. Zuvor hatte der polnische Meister 3:1 gegen ŽNK Pomurje Beltinci und 7:0 gegen Ada Velipoje gewonnen. Für die Schlagzeilen sorgte am letzten Tag aber Pomurjes Tanja Vrabel, die beim 13:0 gegen Velipoje sieben Tore erzielte.
Vantaa und Pärnu weiter In Gruppe 6 hatten vor dem abschließenden Spieltag noch drei Teams die Chance aufs Weiterkommen, PK-35 Vantaa holte sich durch einen 2:1-Sieg gegen PAOK aus Griechenland den Gruppensieg. Doch auch Pärnu JK qualifizierte sich durch einen 3:1-Sieg gegen ŽFK Biljanini Izvori als einer der besten Gruppenzweiten für die Runde der letzten 32.
Limassol lässt nichts anbrennen Apollon Limassol LFC sicherte sich mit drei Siegen den Platz an der Sonne in Gruppe 7. Erfolge gegen FC Nové Zámky (2:0), Goliador-SS11 (1:0) und ASA Tel-Aviv FC (3:0) ließen keine Fragen aufkommen. Nur bei einer Niederlage gegen die israelischen Meister hätten die Zyprerinnen am Schlusstag noch vom ersten Platz verdrängt werden können. Die drei Tore fielen allerdings erst, nachdem Tel Avivs Torhüterin anfangs der zweiten Halbzeit Adi Jurman die Rote Karte gesehen hatte.
Glasgow und Twente weiter In Gruppe 8 kam es am Schluss zum vermeintlich spannendsten Duell der Qualifikation zwischen Schottlands Titelträger Glasgow City und BeNe-League-Meister FC Twente. Die Schottinnen ließen sich von den 2 750 Zuschauern in der Heimstätte der Niederländerinnen nicht beeindrucken und setzten sich mit 2:0 gegen die Gastgeberinnen durch, Kapitänin Rachel Corsie (39.) und die erst kurz zuvor eingewechselte Sarah Crilly (90.+1) machten den Erfolg perfekt. Doch auch für die Niederländerinnen geht der Wettbewerb weiter, da sie einer der beiden besten Gruppenzweiten sind.
Teilnehmer Runde der letzten 32
Gesetzt (gemäß UEFA-Koeffizient)
Olympique Lyon 1. FFC Turbine Potsdam Arsenal LFC WFC Rossiyanka ASD Torres Calcio VfL Wolfsburg Brøndby IF LdB Malmö AC Sparta Praha Fortuna Hjørring Paris Saint-Germain FC SV Neulengbach FK Zorkiy Glasgow City LFC Birmingham City LFC RTP Unia Racibórz
Ungesetzt (gemäß UEFA-Koeffizient)
Tyresö FF FC Zürich Frauen R. Standard de Liège UPC Tavagnacco Apollon Limassol LFC WFC SSHVSM MTK Hungária FC FC Barcelona Lillestrøm SK PK-35 Vantaa Thór/KA FSK St. Pölten-Spratzern ŽFK Spartak FC Twente Pärnu JK Konak Belediyespor
Termine 5. September: Auslosung Runde der letzten 32 und Achtelfinale 9./10. und /16./17. Oktober: Sechzehntelfinale 9./10. und /13./14. November: Achtelfinale 21. November: Auslosung Viertelfinale und Halbfinale 21./22. und 28./29. März: Viertelfinale 19./20. und 26./27. April: Halbfinale 22. Mai: Finale (Lissabon)