DFB-Auswahl vorzeitig im Viertelfinale

Von am 16. Juli 2013 – 22.56 Uhr 21 Kommentare

Die schwedische Nationalmannschaft ist ihrer Favoritenrolle in Gruppe A gerecht geworden. Durch einen abschließenden 3:1-Sieg gegen Italien hat der EM-Gastgeber die Gruppe gewonnen und steht im Viertelfinale. Kampflos eine Runde weiter ist auch die DFB-Auswahl, die vom Remis zwischen Dänemark und Finnland profitierte.

Denn da die Däninnen als Gruppendritter nun lediglich zwei Punkte auf dem Konto haben, wäre Deutschland als einer von zwei Gruppendritten selbst dann qualifiziert, wenn sie morgen auf Rang drei abrutschen. Gleiches gilt für Norwegen.

Schweden überlegen
Italiens Trainer Antonio Cabrini verzichtete in der Startaufstellung sowohl auf Patrizia Panico als auch auf Melania Gabbiadini. Ohne die beiden besten Offensivkräften fehlten den Italienerinnen in der ersten Halbzeit die entscheidenden Impulse nach vorne. Aber während die Schwedinnen in ihren beiden ersten Partien sehr druckvoll und offensiv starteten, blieb ein solcher Beginn gegen Italien aus. Die Italienerinnen standen gut und ließen Schweden längst nicht so zur Entfaltung kommen, wie ihnen das noch gegen Finnland gelungen war. Dennoch waren die Gastgeberinnen optisch überlegen und erarbeiteten sich die besseren Möglichkeiten. In der 17. Minute legte Kosovare Asllani schön auf Josefine Öqvist, doch der Stürmerin versprang der Ball. In der 26. Minute war es Lisa Dahlkvist, die die Führung auf dem Fuß hatte, aber Italiens Torfrau Chiara Marchitelli war zur Stelle und klärte zur Ecke.

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21 Kommentare »

  • Jan sagt:

    Soweit FairPlay-Wertung u. UEFA-Koeffizient keine Rolle spielen, hätte ich statt eines Losentscheids diesen Vorschlag: eine Art ZDF-Torwandschießen aufs echte Fußball-Tor; entweder mit großen Hindernissen (z.B. im Tor exakt gestapelte Mülltonnen) – oder noch besser: aufs leere Tor vom Eckpunkt aus bzw. von einem Punkt auf der Torauslinie mit jeweils gleichem Abstand vom Tor, also eine bestimmte Anzahl direkt verwandelter Eckstöße im zeitgleichen Fernvergleich. Der Modus könnte etwa so sein: Jede Mannschaft darf beliebig ein od. mehrere eigene Spielerinnen auswählen, die die Eckstöße treten. Welche Mannschaft am meisten Versuche für z.B. 5 od. 10 Tore braucht, scheidet aus. Bei Gleichstand würde die Prozedur verlängert. Wieso sucht die UEFA statt des Loses nicht mutiger nach innovativen sportlichen Lösungen? Zumal’s ja noch lang genug hell ist, wenn die letzten Spiele in Gruppe B u. C beendet sind.

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