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2013

Leonie Maier schießt DFB-Elf zum Sieg

Die deutsche Frauenfußball- Nationalelf hat auch ihren zweiten EM-Test mit Erfolg bestanden. Gegen den Olympiadritten Kanada kam die Auswahl von Bundestrainerin Silvia Neid zu einem knappen, aber dank guter Leistung hoch verdienten Erfolg. Das Tor des Tages gelang Leonie Maier mit ihrem ersten Treffer im Länderspieldress. Zwei andere feierten ihr Debüt in der A-Nationalmannschaft.

Als Mannschaft viel besser funktioniert Maier meinte nach dem Spiel: Maier: “Ich habe mich natürlich riesig über mein Tor gefreut, aber noch wichtiger war, dass wir als Mannschaft viel besser funktioniert haben, aggressiver in den Zweikämpfen waren und besser umgeschaltet haben defensiv und offensiv. Über weite Strecken haben wir auch gut kombiniert.”

Goeßling Chefin im Mittelfeld Angetrieben von der vor allem in den ersten 45 Minuten starken Lena Goeßling kam das Aufbauspiel der DFB-Elf nun immer besser in Schwung, nach einer Flanke von Nadine Keßler hatte Okoyino da Mbabi per Kopf die nächste gute Chance. Goeßling versuchte es dann selbst aus der Distanz und setzte nach einer halben Stunde Okoyino da Mbabi in Szene, doch Rhian Wilkinson konnte im letzten Moment blocken. Goeßling erklärte nach der Partie: “Wir hatten uns viel vorgenommen, was wir verbessern wollten. Ich denke, das haben wir uns alle zu Herzen genommen und man kann der ganzen Mannschaft heute bei den Temperaturen ein Lob aussprechen.”

Zufriedene Neid Bundestrainerin Silvia Neid erklärte: ”Kompliment an beide Teams, wenn man sieht, was die in der ersten Halbzeit absolviert haben, schon das Gehen war anstrengend. Ich bin sehr zufrieden mit der Einstellung, der Leidenschaft und der Kreativität. In der ersten Halbzeit haben wir aus gutem Mittelfeld-Pressing gespielt, wir wollten erstmal Sicherheit finden als neu formierte Mannschaft. Wir haben teilweise gut nach vorne gespielt. In der 2 Halbzeit hatten wir noch mehr spielerische Anteile, aber wir waren teilweise zu verspielt und haben verpasst, den Abschluss zu suchen oder zu finden, oder der letzte Pass war zu ungenau. Insgesamt bin ich zufrieden mit dem Spiel und dem Ergebnis.”