SC 07 Bad Neuenahr stellt Insolvenzantrag

Von am 27. Mai 2013 – 14.10 Uhr 96 Kommentare

Nach dem FCR 2001 Duisburg hat auch Frauenfußball-Bundesligist SC 07 Bad Neuenahr heute beim Amtsgericht Bad Neuenahr-Ahrweiler einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt.

Der Verein strebt die Entschuldung im Rahmen eines Insolvenzplans an, heißt es in einer Presseerklärung.

Hoffen auf dauerhafte Sicherung
„Gemeinsam mit dem durch das Insolvenzgericht zu bestellenden vorläufigen Insolvenzverwalter sollen die Weichen für die dauerhafte Sicherung der Aufgaben des Vereins, zu denen neben der Jugendarbeit auch der Spielbetrieb mehrerer erfolgreicher Amateur- und Lizenzligamannschaften gehören, gestellt werden“, heißt es.

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Großes Bedauern
Zwar waren finanzielle Engpässe seit langem vorhanden und bekannt, aber die Vereinsleitung hatte es in der Vergangenheit mit viel Unterstützung aus dem Kreis der Gläubiger und Sponsoren immer wieder geschafft, die Zahlungsfähigkeit noch aufrechtzuerhalten. „Mit großem Bedauern musste das im November vergangenen Jahres neu gewählte Präsidium feststellen, dass die Hilfen der Sponsoren letztlich nicht den erhofften Erfolg hatten und das Vertrauen der Gläubiger nicht erfüllt werden konnte.“

Logo Bad Neuenahr

Logo des SC 07 Bad Neuenahr © SC 07 Bad Neuenahr

Ausfall von Sponsoren
Der Verein erklärt weiter: „Die stetig gestiegenen Verbindlichkeiten und die hohen Altlasten aus mehreren Jahren, die auch durch den Ausfall ehemaliger Hauptsponsoren wie RWE, Apollinaris/Coca-Cola und Deutsche Bahn AG beeinflusst wurden, machen den jetzt beantragten Gläubigerschutz unvermeidlich.“

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Fortführung des Vereins angepeilt
Die Vereinsführung wird sich mit allen Präsidiumsmitgliedern weiter um die Belange des Vereins kümmern und in Zusammenarbeit mit dem vom Gericht zu bestellenden vorläufigen Insolvenzverwalter versuchen, die finanziellen Voraussetzungen für die Fortführung des Vereins gleichgültig in welcher Form zu ermöglichen.

Entzug des Bundesliga-Startrechts droht
Sollte ein Insolvenzverfahren mangels Masse abgelehnt oder vor Ende des laufenden Spieljahres bis zum 30. Juni 2013 eröffnet werden, würde dem SC 07 Bad Neuenahr das Startrecht in der Frauenfußball-Bundesliga für die Saison 2013/2014 entzogen werden. Damit würde sich die Zahl der sportlichen Absteiger für die Saison 2012/2013 entsprechend vermindern, und ein sportlich abgestiegener Verein könnte nachrücken. Würde ein Insolvenzverfahren nach dem 1. Juli 2013 eröffnet, stünde der Verein als erster sportlicher Absteiger der Frauenfußball-Bundesligasaison 2013/2014 fest. Alle bis dahin erzielten Punkte und Tore der laufenden Spielzeit würden aus der Wertung fallen.

„Es gibt mehrere Optionen“
Heike Ullrich, DFB-Abteilungsleiterin Spielbetrieb, erklärt: „Wir sind mit dem Verein in Kontakt. Hier gibt es nun mehrere Optionen. Wir wünschen uns natürlich für einen Traditionsverein wie Bad Neuenahr, dass er es trotz beantragtem Insolvenzverfahren schafft, kurzfristig Partner zu finden, die mit dem dann konsolidierten Verein in eine neue Bundesligasaison gehen.“

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Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

96 Kommentare »

  • Sheldon sagt:

    Frankfurt und Potsdam haben beide noch 5 Spielerinnen, die länger als 4 Jahre beim Verein sind (obwohl Potsdam die meisten Spielerinnen weggekauft wurden).

    Bei Bayern hast du 7 in der neuen Saison, darunter nicht wenige Stammspielerinnen. Bei Freiburg hast du zwar nur 3, allerdings hast du darüber hinaus 3 weitere Spielerinnen aus der eigenen Jugend plus Carmen Höfflin, die eine Rückkehrerin ist.

    Essen hat 6 Spielerinnen usw.

    Nahezu jede Verein hat mehr. Allerdings kann man die Rechnung auch wie folgt machen, nämlich, wieviele Titel Wolfsburg in diesen 4 Jahren verpflichtet hat. Da kommt nämlich unglaublich viel zusammen:

    Nationentitel:
    2x Weltmeisterschaft (Pohlers, Odebrecht)
    1x Europameisterschaft (Pohlers)
    2x Algarve-Cup (Odebrecht, Popp)
    1x U20-Weltmeisterschaft (Popp)
    1x U19-Weltmeisterschaft (Goeßling)
    6x U19-Europameisterschaft (Burmeister, A.Vetterlein, Odebrecht, Keßler (2), Wensing)
    1x U18-Europameisterschaft (Odebrecht)
    1x U17-Weltmeisterschaft (Popp)
    1x U17-Europameisterschaft (Wensing)

    Vereinstitel:
    7x Champions League (davon 4x UEFA Womens Cup) (Pohlers 2, Odebrecht 2, Keßler, Henning, Popp)
    12x Deutsche Meisterschaft (Odebrecht 5, Pohlers 3, Henning 2, Keßler 2)
    10x DFB-Pokal (Pohlers 5, Odebrecht 2, Popp 2, Wensing)
    3x Bundesliga-Torschützenkönigin (Pohlers)

    In 4 Jahren 16 Nationentitel und 32 Vereinstitel verpflichtet. Nur Frankfurt kann eine solche Bilanz toppen mit über 70 Titeln in 4 Jahren.

    Bei Turbine wurden in den letzten 4 Jahren insgesamt 43 Titel verpflichtet, u.a. aber mit dabei 8 bosnische Titel (Kulis), 4 mazedonische Titel (Andonova), 7 schottische Titel (Evans) und 1 belgischer Titel (Jaques).

    Turbine hat in den letzten 4 Jahren keine einzige Weltmeisterin, keine einzige Europameisterin und keine Champions League-Siegerin verpflichtet, die heute noch bei Turbine spielen (Bajramaj hatte hingegen schon alles, außer ihr hatte aber nur Schröder noch einen CL-Titel bereits gewonnen).

    Dagegen liest sich die Bilanz der CL-Sieger, Meistertitel und Europameistertitel und Weltmeistertitel, die von den Spielerinnen mit Potsdam errungen wurden bzw. unter Vertrag bei Potsdam, ganz anders.

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  • HaRatz sagt:

    Hannelore Ratzeburg hat sich bereits im SID-Beitrag zur Situation geäußert und die Schuld pauschal den handelnden Personen im Verein zugeschrieben.

    Auch Sindelfingen hat sich geäußert und würde im Falle eines Abstiegs von Bad Neuenahr in der FBL bleiben. Inwiefern sie das finanziell und personell stemmen können, ist fraglich. Hier der Artikel.

    https://www.reviersport.de/234102—frauenfussball-bundesligisten-kaempfen-finanzproblemen.html

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  • M. aus H. sagt:

    Derjenige der nicht arbeitet macht auch keine Fehler – deshalb können nur die handelnde Personen schuld sein.

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  • O. Christ sagt:

    „Frankfurt und Potsdam haben beide noch 5 Spielerinnen, die länger als 4 Jahre beim Verein sind […] Bei Bayern hast du 7 in der neuen Saison, darunter nicht wenige Stammspielerinnen. Bei Freiburg hast du zwar nur 3, […] Essen hat 6 Spielerinnen usw. Nahezu jede [sic!] Verein hat mehr.“ (Sheldon)

    Da komme ich bei Frankfurt und Potsdam auf 4 (von denen jeweils nicht alle zur Startelf gehören), also genauso viel wie Wolfsburg. Ebenso Essen (dein Kriterium war ja die nächste Saison, nicht diese). Jena etwa ähnlich, dann hast du mit dem Ausreißer Bayern recht, aber alle anderen Clubs haben weniger. Im Ergebnis liegt die Wolfsburger Zahl 4 also nicht (!) unter dem Schnitt der Bundesligisten. So ist die Fluktuation nun mal (fast) überall.

    Und bei den Titeln stellst du ja selbst fest, dass Frankfurt in den letzten vier Jahren wesentlich stärker aufgerüstet hat als Wolfsburg – mit gegenteiligem Ergebnis.

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  • sitac sagt:

    @ M. aus H.: „Derjenige der nicht arbeitet macht auch keine Fehler – deshalb können nur die handelnde Personen schuld sein.“

    Dazu eine kleine Korrektur, bzw. Ergänzung.

    Man kann natürlich auch durch Nicht-Handeln, durch Nichtstun schuldig werden. Im persönlichen Leben eines Jeden gibt es möglicherweise vereinzelt solche Stationen. Geschichtlich auf Völkerebene füllt dieser Tatbestand ganze Bücher.

    Und – Inhalt der Tragödie von der Antike bis heute – es gibt natürlich das „Schuldlos Schuldig-Werden“. Das heißt, das Schuldig-Werden ist unausweichlich, gegründet auf Schicksal, Götterfluch, etc.- je nach kulturellem Background.

    Aber Frau R. hat gesagt, dezidiert, Schuld sind die handelnden Personen.

    Hätte sie gesagt, die handelnden Personen sind schuldlos schuldig, hätte dies automatisch bedeutet, dass die Umstände, die Konstrukte, in die Alles eingebettet ist, auswegslos sind.

    So aber hat sie sich klar eindimensional positioniert: Schuld sind die handelnden Personen. Das heißt für mich im Klartext: Weitere Diskussionen überflüssig!

    Dies nur ein kleiner Ausflug in die Philosophie der Schuld. 🙂

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  • Sheldon sagt:

    Okay, noch einmal Spielerinnen, die länger als 2009 im Verein sind, zum Mitschreiben:

    Bei Turbine Potsdam (5): Anna Sarholz (seit 2006 im Verein), Jenny Zietz (1999), Tabea Kemme (2005 im), Jenny Cramer (2008), Stefanie Draws (2006)

    Beim FFC Frankfurt (5): Saskia Bartusiak (2005), Kerstin Garefrekes (2004), Jasmin Herbert (2007), Svenja Huth (2007), Meike Weber (2004)

    Beim FC Bayern München (8): Clara Schöne (2006), Katharina Baunach (2006), Vanessa Bürki (2006), Katrin Hartmannsegger (2008), Sandra de Pol (2000), Carina Wenninger (2007), Sylvie Banecki (2006), Viktoria Schnaderbeck (2007)

    Beim SC Freiburg (5): Laura Benkarth (2008), Juliane Maier (2006), Lohmann (2008) sowie Ann-Kathrin Selz und Teresa Straub ohne Vorgängerverein (beide erst 1994 bzw. 1995 geboren)

    Bei Essen (4): Lisa Weiß (2007), Sabrina Dörpinghaus (2008), Sarah Freutel (2006), Caroline Hamann (2008)

    Bei Bad Neuenahr (3): Laura Störzel (2008), Lisa Umbach (2008), Maren Weingarz (2004)

    Bei Leverkusen (3): Audrey Knopp (2008), Lisa Schmitz (2008), Lisa Steinbach (2008)

    Bei Duisburg (5): Chiara Kirstein (2007), Gülhiye Cengiz (2006), Alice Hellfeier (2006), Jennifer Oster (2003), Christina Bellinghoven (2007)

    Bei Jena (7): Julia Arnold (2006), Christiane Gotte (2007), Elisa Müller (2006), Sabrina Schmutzler (2003), Lisa Seiler (2006), Sabine Treml (2008), Susann Utes (2008)

    In diesen Angaben fehlen noch die Spielerinnen, bei denen ich nicht ausreichend Nachweise für die Zeit seit 2009 gefunden habe, weil die Spielerinnen Jahrgang 1995 sind und damals 14 Jahre.

    Es zeigen sich aber ein interessanter Aspekt, der vielleicht das Geheimnis von Bayern und Jena sein könnte: Bei beiden Vereinen spielt das Gerüst schon 6, 7 Jahre zusammen. Die Mannschaft ist eingespielt, man kennt sich viel besser. Das könnte das Geheimnis dieser unglaublichen Konstanz der beiden Teams sein und gerade bei Jena das immer wieder rettende Element.

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  • Speedy75 sagt:

    Bevor wir uns nun in der Diskussion aufhängen welche Spielerin wie lange bei welchem Verein ist mal wieder zurück zum eigentlichen Thema.

    Neben dem Insolvenzantrag gibt es ja nun bisher folgende Abgänge, Maier, Schult und Celia. Wenn sich die Gerüchte mit Bell bestätigen ist auch noch der weg. Man darf also gespannt sein selbst wenn der SC 07 die Zukunft positiv gestalten sollte in Sachen Insolvenzantrag, wie die Ausrichtung der Mannschaft dann zukünftig sein wird.

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  • SC07FanatikerXXL sagt:

    Die Ausrichtung der Fans ist jedenfalls klar, weswegen ich gerne folgenden Text der Celtics Bad Neuenahr hier teilen möchte:

    Einige Tage sind vergangen, der erste Schock verdaut.
    Vielen schwirrt momentan nur eine Frage durch den Kopf: Wie wird es mit unserem SC07 weitergehen? Zweifelsohne kann gesagt werden, dass es weitergehen wird. Wie, in welcher Liga, mit welchen Protagonisten, das sei dahingestellt. Momentan scheint die wahrscheinlichste Variante, dass wir einen Zwangsabstieg in die 2. Liga hinnehmen werden müssen.

    Was bedeutet das für uns Fans?
    Nun, zunächst müssen wir uns darauf einstellen, dass die erste Mannschaft in der kommenden Saison wohl ein völlig anderes Gesicht haben wird. Unsere drei Nationalspielerinnen haben den Verein bereits verlassen, was wir ihnen nicht vorwerfen wollen. Bei allen Dreien war mehr oder weniger schon lange klar, dass sie in der Sommerpause wechseln werden. Unklar ist, was mit etwaigen geplanten Neuzugängen passiert. Kommen diese auch, sollte es „nur“ in der 2. Liga weitergehen? Welche Abgänge müssen wir noch verkraften und bleibt zumindest ein kleiner Teil der aktuellen Stammspielerinnen? Wer wird der neue Trainer, nachdem wohl endgültig allen klar ist, dass Colin Bell in der kommenden Saison nicht mehr hier arbeiten wird?!

    All das sind Fragen, die wir Fans uns nicht selbst beantworten können und auf deren Lösung wir nur geringen Einfluss haben.

    Eine Frage jedoch kann sich jeder einzelne Fan selbst beantworten: Wie reagiere ich, sollte es in der kommenden Saison keinen Bundesligafußball mehr in Bad Neuenahr geben?

    Hier unsere Antwort: Wir werden weiterhin immer da sein, egal, was nun endgültig mit unserem geliebten SC07 passiert!
    Liebe kennt keine Liga! Egal, ob in der Bundesliga, in der 2. Liga, oder gar in der Regionalliga. Wir werden weitermachen wie bisher und alles dafür geben unseren SC07 mit all unseren Mitteln zu unterstützen!

    Und daher auch an alle anderen Fans eine große Bitte: Egal, wie die Zukunft des SC07 aussieht, lasst unseren geliebten Verein nicht hängen! Kommt weiterhin zu den Spielen, engagiert euch weiterhin ehrenamtlich. Wenn wir auch unseren Startplatz in der Bundesliga verlieren, unsere Identität als einer der traditionsreichsten Frauenfußballvereine des Landes werden wir nie verlieren!
    Wir sind uns nicht immer alle einig, aber wenn es um unseren Verein geht, dann sollte jeder auf seine Art sein möglichstes geben diesem zu helfen.

    Zu guter Letzt noch eine weitere bitte:

    Am kommenden Sonntag um 14:30 Uhr bestreitet unsere U17 ein Testspiel gegen die C-Junioren der JSG Urbar auf dem Kunstrasenplatz des Apollinarisstadions. Zeigt der Stadt Bad Neuenahr, den Sponsoren und allen Aktiven des Vereins, dass unser Verein nicht einfach so stirbt! Bitte, macht euch ALLE am kommenden Sonntag auf den Weg zu diesem Testspiel. Lasst uns alle zusammen ein Zeichen setzen für unseren Verein! Auch ihr, liebe Spielerinnen, Trainer und Betreuer der ersten und der zweiten Mannschaft. Auch Trainer, Betreuer und Spielerinnen der U15 und der U13. Auch ihr, liebe Eltern der Jugendspielerinnen. Wir alle zusammen machen den Sportclub 07 Bad Neuenahr aus, der 1969 zum ersten Mal eine Frauenfußballmannschaft auf den Platz schickte. Noch zu einer Zeit, in der Frauenfußball ausdrücklich vom DFB untersagt war, wurde in Bad Neuenahr bereits von Frauen Fußball gespielt. 1978 holte unser Verein den größten Titel seiner Geschichte, die deutsche Meisterschaft! Wir führen diese Tradition weiter, egal in welcher Liga und in welcher Form! Gemeinsam können wir am Sonntag durch unsere bloße Anwesenheit zeigen, was uns dieser Verein bedeutet.

    Verbreitet diesen Aufruf so gut es geht. Bringt eure Freunde mit zu diesem Spiel am Sonntag. Lasst uns gemeinsam zeigen, dass unsere große Liebe, die manche von uns seit Jahrzehnten verbindet nicht einfach so von der großen Frauenfußballbühne verschwindet!

    Wir hoffen am Sonntag viele Freunde bei diesem vermeidlich alltäglichen Testspiel zu sehen!

    Für immer Sportclub 07!

    Passend dazu der Facebook-Link zum obigen Text:

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  • M. aus H. sagt:

    @sitac
    Danke für die Einführung.
    Allerdings war mein Kommentar ironisch gemeint, da Frau Ratzeburg jegliche Schuld von sich weist, aber der DFB im Thema FF auch in der Schuld steht.

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  • O. Christ sagt:

    Um den statistischen Detaildisput mit Sheldon abzuschließen:
    Wenn wir vom Mannschafts-„Kader“, wie in seinem Ausgangspost, ausgehen, nicht vom Verein, entfallen aus seiner Aufzählung 17 Spielerinnen , die der 1. Mannschaft vor 2009 nicht angehört hatten. Außerdem ist er ja in seinem Ausgangspost von der nächsten Saison ausgegangen, daher sind nach aktuellen Transferlisten zusätzlich drei weitere Frauen abzuziehen. Somit liegt, vorbehaltlich weiterer Transfers, das arithmetische Mittel für die zehn nicht aus der ersten Bundesliga abgestiegenen Vereine bei unter drei, und WOB hat vier Spielerinnen schon so lange im Kader der 1. Mannschaft, also überdurchschnittlich (!) viele.

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  • Altwolf sagt:

    @O.Christ.Sheldon hat da eine ganz eigene Sichtweise wenn es um Bayern München geht.Habe das unter d. Blog BVC nochmal erörtert.

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  • Sheldon sagt:

    @O. Christ: Natürlich meine ich immer den ganzen Verein, zumal die Spielerinnen auch „springen“. Außerdem können in einem Verein wie Freiburg, dessen Durchschnittsalter bei 21,6 liegt, kaum Spielerinnen wirklich derartig lange 1. Mannschaft spielen, wie beispielsweise in Wolfsburg mit seinen 24,9 Jahren.

    Außerdem kenne ich nicht eine Spielerin, die den Verein verlassen wird, die ich oben aufgezählt habe. Bitte um Korrektur, falls das nicht stimmen sollte.

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  • sitac sagt:

    @M. aus H.: Ich musste auch erst mal lachen, als ich deine prägnante Formulierung las. Ich wollte nicht belehren, sondern nur meine Gedanken, ausgelöst durch deinen Kommentar, zusammenfassen. Kam wahrscheinlich missverständlich rüber. Selbstverständlich sehe auch ich in dem Statement von Frau R. ein gehörig Maß an Ausblendung und Verblendung seitens des DFB. War von mir als Quintessenz so gedacht.

    Etwas knapper hätte meine Antwort an dich, wie zuerst geplant, auch so aussehen können.
    @M. aus H.: 🙂 Danke!

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  • O. Christ sagt:

    Ach Sheldon, du hattest dich auf den Kader der 1. Mannschaft bezogen, und kannst jetzt nicht mit dem Verein ankommen, um deine Behauptung geradezubiegen. Für die Kontinuität des Mannschaftsgefüges spielt es ja keine Rolle, ob jemand einem anderem Team des gleichen Vereins oder einem anderen Verein angehört. Übrigens läge Wolfsburg selbst nach deiner neuen Berechnung im Durchschnitt, von einem vergleichsweise großen Kaderaustausch kann eine also keine Rede sein.
    Aus deiner Aufzählung wechseln nach derzeitigem Stand: Knopp (unbekanntes Ziel), Schoki Banecki (2. Mannschaft) und Bellinghoven (erneutes Karriereende).

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  • Sheldon sagt:

    @O.Christ: Quelle?

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  • O. Christ sagt:

    @Sheldon:
    Wechselbörsen bei Framba und Fansoccer. Im Falle Bellinghovens auch keine neue Info, sondern es fand am letzten Spieltag bereits eine Verabschiedung statt.

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