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2013

Wolfsburg Deutscher Meister, Potsdam in der Champions League

Der VfL Wolfsburg hat sich mit einem Heimsieg gegen den SC 07 Bad Neuenahr zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte den deutschen Meistertitel gesichert. Neben Wolfsburg qualifiziert sich der 1. FFC Turbine Potsdam als zweites Team für die UEFA Women’s Champions League , da der 1. FFC Frankfurt zum Saisonabschluss verlor.

Dem VfL Wolfsburg wäre rechnerisch der Titel bei einer Niederlage noch zu nehmen gewesen, doch mit einem 4:0 (1:0)-Sieg gegen den SC 07 Bad Neuenahr vor 5 859 Zuschauern in der Volkswagen-Arena brachten die Wölfinnen die erste deutsche Meisterschaft unter Dach und Fach. Martina Müller (9., 57.), Conny Pohlers (64.) und Kapitänin Nadine Keßler (73.) erzielten die Treffer. Nationalspielerin Alex Popp musste in der ersten Halbzeit mit einer Verletzung am rechten Fuß vom Platz getragen werden, eine genauere Diagnose wird erst eine Untersuchung im Krankenhaus liefern.

Video zum Meistertitel des VfL Wolfsburg

Kellermann: „Wunderbares Gefühl” Ralf Kellermann, Trainer und Sportlicher Leiter, erklärte: „Das ist ein wunderbares Gefühl. Wir haben ein überzeugendes Spiel gezeigt und auch die Ziele erreicht, die wir uns noch gesetzt hatten: Wir wollten in der Gesamtbetrachtung die beste Offensive haben und auch noch einmal ohne Gegentor bleiben. Beides ist uns heute gelungen. Jetzt haben wir uns für die nächsten Wochen eingespielt und noch etwas Selbstvertrauen getankt.“

Stimmen zu ersten deutschen Meisterschaft des VfL Wolfsburg

Pure Freude bei Müller Müller freute sich über den ersten Vereinstitel ihrer Karriere: „Ich muss das erst mal sacken lassen, das ist Freude pur. Wir waren in dieser Saison unberechenbar, jede einzelne Spielerin war für ein Tor gut. Wir haben konstant Leistung gebracht, deswegen haben wir verdient die Schale geholt.“

Keßler: „Überragende Entwicklung“ Kapitänin Nadine Keßler, die die Meisterschale von DFB-Vizepräsidentin Hannelore Ratzeburg überreicht bekam, erklärte: „Wir haben vor allem auch die Spiele gewonnen, die vermeintlich einfach erscheinen, das war entscheidend, dass wir am Ende oben stehen. Ich freue mich, dass die Mannschaft so eine überragende Entwicklung genommen hat.“ Neben dem VfL Wolfsburg wird in der kommenden Saison der 1. FFC Turbine Potsdam Deutschland in der UEFA Women’s Champions League vertreten.

Frankfurt verspielt Champions-League-Teilnahme Die Potsdamerinnen gewannen beim FSV Gütersloh 2009 durch Treffer von Jennifer Cramer (44.) und Yuki Ogimi (62.) mit 2:0 (1:0) und profitierten dabei von der 1:2 (0:2)-Heimniederlage des 1. FFC Frankfurt gegen den FC Bayern München. Sarah Hagen (31.) und Lena Lotzen (41.) brachten die Gäste vor der Pause in Führung, Lise Overgaard Munk gelang erst spät der Anschlusstreffer (86.), so dass die Frankfurterinnen zum zweiten Mal in Folge als Tabellendritter nicht an der europäischen Königsklasse teilnehmen werden.

Martens trifft doppelt bei Duisburg-Sieg Der finanziell angeschlagene FCR 2001 Duisburg kam am letzten Spieltag zu einem 4:2 (2:1)-Sieg gegen den FF USV Jena und schob sich damit an den Thüringerinnen vorbei auf Platz 9. Für die Gastgeberinnen trafen Vanessa Wahlen (3.) zweimal Lieke Martens (10., 63.) und Gülhiye Cenigz (89.), für die Gäste waren Susann Utes (38.) und Vivien Beil (59.) erfolgreich.

Zweimal Remis Der SC Freiburg und die SGS Essen teilten beim 1:1 (1:1) die Punkte. Sylvia Arnold (8.) brachte die Gastgeberinnen in Führung, Charline Hartmann sorgte noch vor der Pause für den Endstand (33.). Auch in der Partie zwischen dem VfL Sindelfingen und Bayer 04 Leverkusen gab es beim 2:2 (1:1) keinen Sieger. Merza Julevics Führung (12.) glichen die Gäste postwendend durch Merle Barth aus (15.). Carolin Simon brachte Leverkusen in Führung (67.), doch Nicole Loipersberger gelang kurz vor Schluss der Ausgleich (85.).